Regenbogenwolken: „mir wird oft das Gefühl vermittelt, nicht ebenbürtig zu sein“

Aus der Reihe feministischer Blogposts sind mir diesmal die „Emanzengedanken“ auf Regenbogenwolken aufgefallen.
Das meiste sind die üblichen feministischen Mythen und Behauptungen, aber es ist auch der eine oder andere Punkt dabei, der vielleicht eine nähere Diskussion lohnt. (Sorry, wenn es im folgenden etwas durcheinander geht – um Zeit zu sparen, habe ich es nicht in eine schlüssige Reihenfolge gebracht.)

Wir bekommen immer noch weniger Lohn, haben die schlechtbezahltesten Jobs

20% weniger Lohn, die Frauen immer noch kriegen!

Die Gender Pay Gap Lüge ist einfach nicht totzukriegen. Die angeblichen 20% kommen rein rechnerisch zustande, wenn man alle Jobs pauschal in einen Topf schmeißt, und generalisierend umrührt.
Berücksichtigt man die Art der Arbeit und weitere relevante Faktoren, so verschwindet die Gehaltslücke im statistischen Rauschen.
Kein Arbeitgeber wäre so doof, für das gleiche Ergebnis 20% Penisbonus zu bezahlen, wenn er es ohne Nachteile auch billiger kriegt, indem er eine Frau einstellt.

Und das geht doch allen Frauen so.

Unzulässige Verallgemeinerung.

Dieser ganze Druck, der besonders dadurch entsteht, einem Frauenbild entsprechen zu müssen,

Derzeit existiert vor allem ein Druck, einem feminismuskonformen Frauenbild entsprechen zu müssen.
Frauen sollen sich wie Männer benehmen, Männer wie Frauen.

dass es uns nur darum geht, die Ungleichheiten aufzudecken und zu beenden

Vermutlich kann eine lesbische Frau nicht nachvollziehen, dass gerade die „Ungleichheiten“ einen besonderen Reiz ausmachen, und die Anziehung zwischen den Geschlechtern begründen. Vive la différence!
Feministische Gleichmacherei will verhindern, dass Frauen sich weiblich verhalten, natürlich-feminin auftreten, und hat geschlechtslose Neutren zum Ziel.

Ich bin in meiner Position fast nur von Männern umgeben und mir wird oft das Gefühl vermittelt, nicht ebenbürtig zu sein.

Wie das? Ernsthafte Frage. Wie geht das? Wie wird dieses „Gefühl vermittelt“?

„Feministin“ ist immer noch ein Schimpfwort.

In der Gesellschaft hat diese menschenfeindliche Ideologie einen viel zu positiven Ruf, weil es Feministinnen geschafft haben, mit Parolen wie „Gleichberechtigung!“ oder „Mehr Rechte für Frauen!“ den allgemeinen Konsens zu implizieren, dass Frauen in irgendeiner Form benachteiligt seien. Diese Überzeugung ist leider in sehr vielen Köpfen verankert. Jegliche Kritik daran und das Hinterfragen feministischer Behauptungen gilt als frauenfeindlich.

Und ja, ich bin für die Frauenquote.

Was dann darauf hinausläuft, dass Männer diskriminiert und durch Minderleisterinnen ersetzt werden, während tüchtige, kompetente Frauen, die den Wettbewerb mit Männern nicht zu scheuen brauchen, zur Quotentussi abgewertet werden – was den Feminismus nicht davon abhalten wird, beruflich erfolgreiche Frauen für seine Zwecke instrumentalisieren und missbrauchen zu wollen.
Solange der Feminismus Bevorzugungen für Frauen fordert und durchsetzt, so dass sie den allgemeinen beruflichen Anforderungen und Standards nicht gerecht werden müssen, gelten sie als nicht konkurrenzfähig.
Nur wenn Frauen nicht auf begünstigende Bedingungen treffen, haben sie die Möglichkeit, zu zeigen, inwieweit sie tatsächlich mit Männern mithalten können.

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Kurz notiert – KW 18/2018

1. Frauen in Beruf und Studium

In den aktuellen VDI-Nachrichten sind einige Artikel, die sich mit beruflichen Aspekten von Frauen beschäftigen.

a) Um die Vereinbarung einer hochqualifizierten Berufstätigkeit mit einer Familie geht es in „Unendliche Karrierechancen“.
Was mich bei diesem Text irritiert hat, ist, dass immer nur von der Vereinbarkeit für Frauen die Rede ist. Inwieweit auch Männer gerne die Möglichkeit hätten, ihrer Familie mehr Zeit zu widmen, wird mit keinem Wort erwähnt.

b) Bei „Junge Frauen unter sich“ geht es mal wieder um spezielle Frauenstudiengänge.
Amüsant ist die Stelle, wo man es für bemerkenswert hält, dass der Frauenanteil (nämlich 100%) in einem ausschließlich für Frauen zugänglichen Studiengang so viel größer ist als in einem gemischten Studiengang.

„Bei einer Befragung unserer Studierenden hat sich herausgestellt, dass die Hälfte nicht Informatik studiert hätte, wenn es ausschließlich einen gemischten Studiengang gegeben hätte“

Ich frage mich, was in diesen Studentinnen vorgehen mag, dass die Trennung von männlichen Studenten Studierenden ein ausschlaggebendes Kriterium für ihre Studienwahl ist.

Es gebe weniger Leistungsdruck

🙄
Leistung, Konkurrenz, Wettbewerb, .. das sind ja auch wieder so böse patriarchale Forderungen und toxisch-männliche Konzepte.

c) Sehr lesenswert dagegen ist wieder mal die Kolumne von Heiko Mell, in der es um die Karriere von Müttern geht.


2. Jungenbildung

Ich wurde gebeten, auf einen offenen Brief an einen grünen Bundestagsabgeordneten hinzuweisen.
Darin geht es um die Ignoranz und Gleichgültigkeit der Bildungspolitiker, wenn es um die Bildung von Jungen geht.


3. Ungeschminkt

Auf Edition F beklagt man sich, dass ungeschminkte Frauen angeblich so oft mit negativen Bemerkungen konfrontiert würden, oder sich deshalb rechtfertigen müssten.
Entweder liegt das am persönlichen Umfeld der Autorin, in dem vielleicht Make-Up als unerlässlich gilt, oder an ihr selbst.
In etlichen Jahren, in denen ich mich höchstens mal zu repräsentativen Anlässen oder besonderen Gelegenheiten geschminkt habe, habe ich niemals derartiges erlebt, wie es die Autorin beschreibt.

trauen sich viel zu viele Frauen [..] nicht ungeschminkt auf die Straße zu gehen

In welcher Welt leben die eigentlich?

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Kurz notiert – KW 17/2018

1. Girl’s Day

Gestern war wieder „Girls‘ Day“.
Hierzu habe ich eine Linkliste erstellt, und den Ablauf in unserem Unternehmen beschrieben.


2. Amokfahrt von Toronto

Dem Amokfahrer von Toronto wird als Motiv „Frauenhass“ unterstellt. Ich weiß nicht, inwiefern dies zutreffend ist, oder ob es nicht eher allgemeiner Menschenhass war. Möglicherweise war es auch die Verzweiflungstat eines verwirrten, zutiefst unglücklichen Menschen.
Aber sollte tatsächlich Frauenhass sein alleiniges Motiv gewesen sein, sollte man sich vielleicht einmal – auf einer abstrakteren Ebene- überlegen, wie es dazu gekommen ist.
Was treibt einen jungen Menschen zu solch einer erbarmungslosen Tat? Welche negativen Erfahrungen musste er machen, wie viele vielleicht demütigende Ablehnungen musste er erleben?
Hat ihn das gesellschaftliche männerfeindliche Klima, in dem keinerlei Verständnis für Männer zu finden ist, und in dem Männer keine Unterstützung bei Problemen erhalten, so sehr geprägt, dass dies für ihn ein Befreiungsschlag sein sollte?
Die Anzahl verunsicherte Männer, die von Frauen nur ablehnendes, erniedrigendes, abfälliges Feedback erhalten, wird in Zukunft, fürchte ich, noch zunehmen. Es wird Zeit, dass sich viele Frauen einmal darauf besinnen, mit Männern wieder anständiger, respektvoller, wertschätzender und freundlicher umzugehen, als es Jahrzehnte feministischer Indoktrination ihnen eingeimpft haben.
Wenn einige Frauen aufgeschlossener und zugänglicher auf männliche Kontaktversuche reagieren würden, würde das sicher dazu beitragen, solche mörderischen Auswüchse in Zukunft zu verhindern. Oder wenn sie wenigsens ihre Abweisungen so formulieren würden, dass der betreffende Mann seine Würde wahren kann.


3. „Teufelskreise der Frauenförderung“

Als ich den Titel des Blogposts von Robert Franken las, der sich gegen Frauenförderung aussprach, war ich im ersten Moment beeindruckt, und dachte: „Naja, ein blinder Kapaun findet auch mal ein Korn.“
Herr Franken hatte sich in der Vergangenheit bereits öfter als feministischer Möchtegern-Ally hervorgetan, weshalb ich über den scheinbaren Sinneswandel erstaunt war.
Aber dann lief die Geschichte doch wieder darauf hinaus, dass sich das Arbeitsumfeld den Frauen gefälligst anpassen soll. Er will das „System verändern“ (über konkrete Maßnahmen schweigt er sich allerdings aus – vermutlich meint er die Abschaffung des Leistungsprinzips).
Seine Ausführungen gipfeln in der Aussage:

Wir müssen auf jeder Ebene wissen wollen, warum dort zu wenig weibliche Führungskräfte ankommen.

Ja, Herr Franken, dann verschließen Sie nicht weiter die Augen davor, dass Frauen eben meistens andere Prioritäten für ihren Lebensweg setzen als Männer.


4. Komplementarität der Geschlechter

Auf dem neuen „Diskursatlas Antifeminismus“ bin ich stichprobenartig auf der Seite „Komplementarität der Geschlechter“ gelandet.
Das Konzept der Komplementarität wird dort als „antifeministisches Narrativ“ bezeichnet, und die Begründung dafür, dass es nicht zutreffen kann, besteht im Wesentlichen daraus, dass ein paar böse Leute sich dazu einmal befürwortend geäußert haben.

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Linkliste: #Girlsday #Boysday #Schülertag #Zukunftstag #Techniktag (#Diskriminierung #Sexismus)

Zum heutigen [Boy|Girl]s‘ Day habe ich hier keinen eigenen Eintrag, sondern verweise chronologisch auf frühere Blogposts (Liste ist vermutlich nicht vollständig) zu diesem Thema:

2015
https://auschfrei.wordpress.com/2015/04/23/girls-and-boys/
https://breakpt.wordpress.com/2015/12/17/elfhundertdreiundvierzig/

2016
https://breakpt.wordpress.com/2016/01/27/elfhundertsiebenundsechzig/
https://auschfrei.wordpress.com/2016/03/01/zur-dokumentation-girls-day-einladung/
https://breakpt.wordpress.com/2016/03/31/zwoelfhundertzwanzig/
https://breakpt.wordpress.com/2016/04/29/zwoelfhundertfuenfundvierzig/

2017
https://breakpt.wordpress.com/2017/01/31/girls-day-wont-be-girls-day-1456/
https://breakpt.wordpress.com/2017/03/30/planungen-fuer-den-zukunftstag-1506/
https://breakpt.wordpress.com/2017/04/28/techniktag-fuer-alle-girlsday-boysday-1527/
https://auschfrei.wordpress.com/2017/10/16/boys-day-in-bw-jungs-duerfen-pflegen-ausser-hochdeutsch/

2018
https://breakpt.wordpress.com/2018/02/08/beruf-und-verrufung-1773/
https://auschfrei.wordpress.com/2018/04/05/kontaktanfrage-zur-zukunft-von-jungen/

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Kurz notiert – KW 16/2018

1. Pay Gap

Die Erinnerungen an meine ersten Berufsjahre riefen mir ins Gedächtnis, dass meine älteren Kollegen, die im Prinzip genau die gleiche Arbeit verrichteten hatten wie ich, sicherlich mehr verdienten als ich damalige Berufsanfängerin.
Dafür sorgte schon ihre längere Betriebszugehörigkeit in einem tarifgebundenen Unternehmen, bzw. größere Berufserfahrung, auch wenn sich ihre Stellenbeschreibung und Tätigkeiten nicht von meinen unterschied.
Nach dem Entgelttransparenzgesetz ließe sich dadurch leicht ein Gender Pay Gap konstruieren.


2. „Ich jogge allein“

Auf Twitter ist mir der Hashtag #IchJoggeAllein aufgefallen.
Ich habe mich selbst nicht daran beteiligt, aber möchte auf eine Diskussion zu ähnlichem Thema verweisen.


3. Enjoyment Of Sexualization

Bemerkenswert:

(Das mit dem „affectionate“, „sentimental“ und „romantic“ kann ich für mich persönlich nicht bestätigen.)


4. Anforderungsabsenkung

Die Times berichtet:

Britain’s first specialist engineering university will take school-leavers without A-level maths or physics to boost the number of female students.

Die Message ist: „Frauen sind so doof, dass die Voraussetzungen und Standards gesenkt werden müssen, damit sie trotzdem technische Studiengänge studieren.“
Das ist degradierend und demütigend für die Frauen, die die bisherigen Anforderungen problemlos erfüllen, und läuft auf einen allgemeinen Qualitätsverlust hinaus.

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Revisited: Sex und Macht

Zu meinem Blogartikel „Sex und Macht“ sind noch ein paar Kommentare angekommen, die eine weitere Diskussion lohnen.

Arthur schrieb:

Für viele Männer, die in den 1960ern geboren sind wie ich, ist es ein festes Meme, dass jeglicher Sex Vergewaltigung ist, selbst wenn die Frau initiiert, mir das Kondom überzieht und mich reinsteckt. Alles Vergewaltigung von meiner Seite. Ich weiß nicht genau, woher das kommt, denn niemand hat das jemals so zu mir gesagt und ich habe das auch damals nirgendwo gelesen, Aber es ist in vielen Köpfen drin, und wenn ich herumfrage, geht es mehreren Männern in meiner Altersgruppe so.

Ich antwortete:

Hm .. meines Erachtens betrifft das eher jüngere Männer – 1980er oder 1990er.
Mein Mann ist auch in den 1960ern geboren, und ich kenne einige andere in ähnlichem Alter. Bei ihnen ist mir eine solche Mentatlität noch nicht aufgefallen. Bei den 1970ern auch kaum, wenngleich ich bei ihnen bereits eine gewisse Tendenz sehe.

OK – meine Erfahrungen sind nicht unbedingt repräsentativ. Es wäre interessant, mal aufzuschlüsseln, wie dies von weiteren Männern in Abhängigkeit vom Geburtsjahrzehnt gesehen wird.

Es würde mich tatsächlich interessieren, hier zu erfahren, wie dies andere Leser in Abhängigkeit von ihrem (ungefähren) Alter sehen. Vielleicht mag der eine oder andere hier etwas dazu kommentieren.
Ich hatte mir auch überlegt, deshalb eine Umfrage zu starten, aber durch die Abhängigkeit von Alter und Geschlecht ist dies wohl nicht praktikabel, zumal die Reichweite meines Blogs nur gering ist.

Sebastian antwortete ebenfalls auf Arthur:

Da geht es nicht nur Männern aus deiner Altersgruppe so. Ich bin Jahrgang 97 und habe genau das selbe Problem, nicht nur das, ich habe auch sonst ein sehr schlechtes Bild von Sexualität. Bei mir macht sich das bemerkbar dadurch, dass ich bei meiner Freundin nichts initiiere (könnte ja schon übergriffig sein), sie abblocke, oder danach von Gewissensbissen geplagt werde, die anhalten bis ich sie wieder sehe und damit weiß, dass alles in Ordnung ist.
Wenn du einen Tipp hast, wie du das für dich in den Griff bekommen hast, ich würde ihn gerne hören, denn das ist schon sehr ärgerlich…

So werden Männer geprägt durch das vom Feminismus propagierte Bild der schwachen, unzurechnungsfähigen Frau, die nicht in der Lage ist, ihre eigenen Interessen kundzutun, und Verantwortung für eigene Entscheidungen zu übernehmen, so dass sie vor den bösen, unterdrückenden Männern 🙄 geschützt werden muss.

Feminismus akzeptiert bei Männern höchstens den unterwürfigen, sich anbiedernden, sich ununterbrochen selbst geißelnden Ally. Aber – seien wir ehrlich! – so ein schleimiger Pantoffelheld verliert sehr schnell sämtliche sexuelle Anziehung.
Unfeministische Frauen wollen selbstsichere, souveräne, durchsetzungsstarke Männer, die sich nicht vom neuesten feministischen #aufschrei beeinflussen lassen.

Mein persönlicher Tipp zur Entwicklung von Selbstvertrauen (gilt für Männer und Frauen gleichermaßen): lernen, sich weiterbilden, neues Wissen und Können erwerben. Das kann beruflich motiviert sein, oder auch einfach ein Hobby.
Wer etwas besonders gut kann, gewinnt dadurch ein ganz anderes Auftreten und eine positive Ausstrahlung.

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Kurz notiert – KW 15/2018

Da ich derzeit viel anderes im Kopf habe, komme ich hier kaum zum Bloggen.
Dennoch habe ich in den letzten Tagen einiges in geschlechterthematischer Hinsicht mitbekommen. Ich möchte deshalb hier einmal ein anderes Artikelformat ausprobieren, in dem ich einige aktuelle Topics in nur wenigen Worten darstelle.
Ob ich dieses Format in Zukunft öfter, oder gar regelmäßig nutzen werde, darauf möchte ich mich momentan noch nicht festlegen.


1. Double Standards

Ein feministischer Blogpost ist mir aufgefallen, in dem die Autorin zuerst ausführlichst die Opferkarte zieht, um dann völlig unreflektiert Drohungen gegen Andersdenkende auszustoßen.

Und wer mir jetzt mit „blablabla, nicht alle Männer sind so, blabla, Männer haben es auch schwer, blablabla“ kommt, dem schlage ich gerne mit einer meiner gelernten Selbstverteidigungstechniken auf die Nase.

Mit

Solange ich wegen meines Geschlechts bedroht und benachteiligt werde

meint sie, dass jemand eine Formulierung benutzt hat, die ihr nicht gefiel.

Meines Erachtens leidet die Autorin an einer massiven Wahrnehmungsstörung, die sie zu aggressivem, unangebrachten Verhalten treibt.


2. Humor in der IT-Branche

Auf Twitter war ein Tweet eines Feministen Auslöser für viele Diskussionen, an denen ich mich zeitweise auch beteiligt habe.

Ohne jetzt zu sehr ins Detail gehen zu können:
Ein String bezeichnet in der IT eine Zeichenkette, also eine Aneinanderreihung von Buchstaben, Ziffern, Satzzeichen oder sonstigen Zeichen.
Über Objekte sh. ein älterer Blogeintrag von mir.

Der Sticker ist also durchaus witzig (wenn auch nicht allzu originell), und hat nichts mit Misogynie zu tun, wie es der zitierte Tweet behauptet.
Dagegen spiegelt der Tweet Humorlosigkeit und eine puritanisch-prüde Moral wieder (vermutlich auch Virtue Signalling und Einschleimen bei Feministinnen). In dieser Richtung äußerte ich mich dann ebenfalls auf Twitter.
Offenbar taten dies noch mehr Frauen, deren Denken noch nicht feministisch verseucht ist, denn es erschien ein weiter Tweet, der auf den ursprünglichen Bezug nahm:

Ich habe es wirklich satt, wie Feministinnen (hier sind männliche Allies mitgemeint) sich anmaßen, die Kommunikation zwischen Männern und Frauen zu bestimmen. Diese Bevormundung ist unerträglich. Ich entscheide immer noch selbst, wie ich mit Scherzen oder Komplimenten, aber auch plumperen Anmachen umgehe, und brauche keine moralinsauren Sittenwächter, die sich im Namen „aller Frauen“ erdreisten, Männer niederzumachen und ihnen kaum noch eine Lebensäußerung zugestehen.
Aber wir wissen ja, wie feministischer Humor aussieht.


3. Männerfeindlichkeit

Derzeit sind zwei Artikel in der „Zeit“ in der Diskussion. Da diese Artikel hinter einer Paywall sind, habe ich sie höchstens auszugsweise lesen können.
Jens Jessen beschrieb das aktuelle Männerbashing in der Gesellschaft, woraufhin Bernd Ulrich eine Replik schrieb:

Es fällt zunächst das Foto auf, bei dem dem Männlichkeit symbolisierenden Marszeichen der Pfeil abgebrochen wurde. Es gehört nicht viel Fantasie dazu, dies als symbolische Entmannung zu deuten.

Der Artikel wird mit diesem Teaser angerissen:

Wen die moralische Zumutung des Feminismus stört, der sollte über sein Bild von Männlichkeit nachdenken.

Mich stört diese moralische Zumutung des Feminismus, aber ich finde auch nach längerem Nachdenken, dass mein Bild von Männlichkeit im Großen und Ganzen OK so ist, wie es ist.

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