#breakthought: Studium von Vorständen

Ich bin auf eine interessante Aufschlüsselung der akademischen Bildung von Vorständsmitgliedern der DAX-Unternehmen gestoßen. Leider von 2018, und daher nicht mehr so ganz aktuell.

Von den 131 berücksichtigten Vorstandsmitgliedern haben akademische Abschlüsse in folgenden Feldern:

  • Wirtschaft: 60
  • Ingenieurwissenschaften: 28
  • Naturwissenschaften: 19
  • Recht: 14
  • Sozialwissenschaften: 5
  • Sprachen: 1

(Die fehlenden vier Vorständsmitglieder haben vermutlich keinen akademischen Abschluss. Das ging nicht so ausdrücklich aus dem Artikel hervor.)

Wenn die neuesten Pläne der Plagiatorin Franziska Giffey umgesetzt werden, also mindestens eine Frau in jeden Vorstand (mit mindestens 4 Mitgliedern) kommt, wird es unweigerlich darauf hinauslaufen, dass der Anteil der MINTler sinkt.
In einem Land wie Deutschland, das keine Rohstoffe hat, aber in der Vergangenheit dies durch Innovation wett gemacht hatte, ist es ein Rückschritt. Schließlich sind nicht nur etliche DAX-Unternehmen, sondern auch viele kleinere börsennotierte Unternehmen in technologischen Branchen (z.B. Automobil, Chemie, Elektrotechnik) tätig.

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Der schale Verzicht der Franziska G.

Nicht völlig überraschend hat Bundes-Nicht-Männer-Ministerin Franziska Giffey angekündigt, zukünftig auf das Führen ihres Doktortitels zu „verzichten“.
Nach 27 nachgewiesenen Plagiaten („objektive Täuschung“ mit „bedingtem Vorsatz“) war ihr letztes Jahr von der Freien Universität Berlin eine „Rüge“ erteilt worden, eine reine Fantasiesanktion ohne jegliche Rechtsgrundlage. Deshalb war die ganze Angelegenheit jetzt wieder aufgekocht, und es war abzusehen dass Frau Giffey ein zweites Mal nicht so glimpflich davonkommen würde.

Dieser „Verzicht“ ist Schadensbegrenzung. Dadurch hat sie sich die Blamage und Beschämung erspart, wenn ihr der Titel öffentlichkeitswirksam entzogen worden wäre.

In ihrem Brief an den Präsidenten der Freien Universität Berlin hat sie geschrieben:

Um weiteren Schaden von meiner Familie, meiner politischen Arbeit und meiner Partei abzuwenden, erkläre ich, den mir am 16. Februar 2010 von der Freien Universität Berlin mit der Gesamtnote „magna cum laude“ verliehenen Titel Dr. rer. pol. ab sofort und auch zukünftig nicht mehr zu führen.

Halte nur ich es für deplaziert und anmaßend, an dieser Stelle noch mit der erschlichenen Note zu prahlen?

Ihre Formulierung, dass das höchste Gremium der Universität den

vor über einem Jahr einstimmig gefassten Beschluss und Ihre bisherige fachliche und rechtliche Auffassung ohne Vorliegen eines neuen Sachverhalts

revidiert hätte, lässt nicht gerade auf Selbstreflektion schließen, von Reue oder Zerknirrschung keine Spur. Stattdessen scheint sie eher beleidigt, als wäre man im Begriff, ihr als einer Unschuldigen Unrecht tun.

Frau Giffey schreibt, sie habe ihre

Arbeit nach bestem Wissen und Gewissen verfasst.

Wenn 27 nachgewiesene Plagiate ihr „bestes Wissen und Gewissen“ sind, so wissen wir nun, was wir von ihrem „besten Wissen und Gewissen“ halten dürfen: besser kann sie nicht, und Abschreiben macht ihr keine Skrupel.

Auch wenn sie zukünftig darauf verzichtet, den Titel zu führen, hat sie ihn offiziell immer noch.
Man kann nur hoffen, dass das höchste Gremium der FUB die Angelegenheit jetzt nicht auf sich beruhen lässt, wenn die mediale Aufmerksamkeit nachlässt, und ihr den akademischen Grad doch noch in aller Form entzieht.
Erst das wäre ein guter Tag für alle Doktoren, die ihren Titel redlich und rechtmäßig erworben haben, unter der Einhaltung aller wissenschaftlicher Standards.

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#breakthought: Zugehörigkeit zu einem Geschlecht

Wenn ich etwas Zeit habe, beteilige ich mich gerne an einer Studie, in der Hoffnung, dass damit auch meine Sicht der Dinge in die Ergebnisse eingeht.
So war ich vor ein paar Tagen auf eine Untersuchung der Universität Heidelberg gestoßen zum Thema „Psychosoziale Auswirkungen der Corona-PandemiE“.

Gleich die erste Frage ließ mich innehalten:

Warum wird nicht direkt nach dem Geschlecht des Teilnehmers gefragt, sondern welchen Geschlecht er sich „zugehörig fühlt“?
Ein Gefühl der Zugehörigkeit ist Wischiwaschi und ohne jede Verbindlichkeit. Dieses „Gefühl“ kann auf Solidarität, Sympathie, Verbundenheit, Affinität, Wesensähnlichkeiten oder einzelnen Gemeinsamkeiten beruhen, ohne dass es etwas mit dem biologischen Geschlecht des Teilnehmers zu tun hat, und es kann sich minütlich ändern.

So ein Vorgehen ist äußerst unwissenschaftlich und disqualifiziert die gesamte Studie.
Es ist erschreckend, dass solche Formulierungen offiziell von einer der renommiertesten deutschen Universitäten benutzt werden.

Es ist auch ein Affront gegenüber Personen, die nicht in jeder Hinsicht ihrem typischen Geschlechterbild entsprechen, und denen damit Unzufriedenheit subtil vermittelt wird, wenn ihr biologisches Geschlecht nicht mit dem übereinstimmt, dem sie sich vielleicht zeitweise „zugehörig fühlen“.

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#breakthought: Quotenfrauen

Als ich vor soundsovielen Jahren erst ein MINT-Studium begonnen, und später berufstätig war, waren Frauen in der Wissenschaft noch respektiert und angesehen. Wenn damals eine Frau beruflich erfolgreich war, dann aufgrund ihrer eigenen Leistung. Dies war allgemeiner Konsens. Durch ihre arrivierte Beteiligung an einer Männerdomäne belegte sie ihre Kompetenz. Ohne entsprechende Fähigkeiten hätte sie das nicht geschafft.
Inzwischen haben sich Frauenquoten und -förderung immer mehr in der Gesellschaft eingenistet.

Kompetente und hochqualifizierte Frauen werden häufig in dieselbe Schublade gesteckt wie Quotinnen, die ihre berufliche Position nur deshalb erreicht haben, weil sie niemals mit Männern in fairer Konkurrenz standen.

Der Anlass für den oben zitierten Tweet war (soweit ich das mitgekriegt habe), dass eine Virologin in einer Fernsehsendung auftreten sollte.
Leider muss sie in solch einer Situation damit rechnen, als Quotenfrau eingeladen zu werden. Medien und Veranstalter bevorzugen mittlerweile ziemlich offensichtlich Frauen, sofern diese einigermaßen etwas zum Thema sagen können. Ihre tatsächliche Qualifikation ist dabei zweitrangig.

Bei den Vorträgen, die ich in den letzten Jahren gehalten habe, war ich mir zwar ziemlich sicher, dass es den Veranstaltern um meine fachlichen Beiträge ging, nicht um mein Geschlecht. Trotzdem muss man als Frau damit rechnen, dass zumindest ein Teil des Publikums einen als Quotentussi sieht.
Das haben wir dem Feminismus zu verdanken.

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Sexismus im Kindergarten //2441

breakpoint

Eines der letzen Gespräche mit Sophie und Niklas habe ich noch aufgeschrieben. Es ist schon eine Weile her, so dass mich mein Gedächtnis teilweise bei der Rekonstruktion im Stich gelassen haben könnte, aber zumindest so ähnlich lief es ab.

Normalerweise vertragen Sophie und Niklas sich gut, und spielen auch gerne zusammen. Einmal jedoch waren sie trotzdem in Streit geraten, und im Begriff handgreiflich zu werden.
Niklas hob die Hand, offenbar mit der Absicht, Sophie zu schlagen, zögerte aber dann doch und hielt inne.
„Du traust dich nicht,“ provozierte ihn Sophie weiter.
„Ich trau‘ mich schon, aber im Kindergarten haben die Erzieherinnen gesagt, dass man Mädchen nicht schlagen darf.“
Ich war auf dem Weg zu ihnen, um einzugreifen, und fragte Niklas, ob man denn Jungen schlagen dürfe.
„Da sagen die Erzieherinnen nichts.“
„Und warum meinst du, darf man gerade Mädchen nicht schlagen?“
„Naja“, überlegte er, „die sind so viel schwächer und…

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#breakthought: Soziale Interaktion

In letzter Zeit hatte ich ein paar Mal den Wunsch, ein paar Gedanken loszuwerden, ohne allzu ausführlich und nuanciert zu werden.
Als ich überlegte, in welcher Form das am zweckmäßigsten sei, fiel mir ein, dass ich dieses Blog wieder reaktivieren könnte.
In diesem Sinne werde ich hier gelegentlich unter dem Stichwort #breakthought einen kurzen Beitrag schreiben.


Auf „Alles Evolution“ fand eine Diskussion über Incels statt. Dabei ging es u.a. auch über Selbstvertrauen und soziale Interaktion.
Ich ging auf einen Kommentar ein und antwortete:

..
Sogar Social Skills wie Smalltalk werden besser, wenn man sie nur oft genug übt.
(Dazu braucht man gar keine „Angst vor sozialer Interaktion“ zu haben, sondern der Umgang mit anderen Menschen erscheint schlicht nicht erstrebenswert oder gar lästig.)

Kurz nach dem Abschicken hatte ich dann ein Aha-Erlebnis der Selbsterkenntnis:
Kein Wunder, dass ich immer so unnahbar und abweisend auf andere Menschen gewirkt habe. Die waren mir einfach gleichgültig, und ich wollte nicht mehr als nötig mit ihnen zu tun haben.

Als Nerd unterschätzt man gerne die Wirkung der (eigenen) Körpersprache. Als ich in meiner Jugend Rückenschmerzen bekam, gewöhnte ich mir einen sehr geraden und aufrechten Gang an, der mich selbstsicherer erscheinen ließ, als ich es damals war.
Dies trug sicherlich auch dazu bei, dass andere Menschen mich als unzugänglich und distanziert wahrnahmen.

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#Männerwelten – die sexistische Dämonisierung der Männlichkeit

Als ich am letzten Freitag einen Blick auf Twitter warf, trendete der Hashtag #Männerwelten.
Ich erfuhr, dass es um ein Video von Joko und Klaas auf Pro7 ging.

Das Video handelt von „Belästigung von Frauen“ und dauert eine Viertelstunde. Ich hatte keine Zeit, es mit voller Aufmerksamkeit zu betrachten. Kann sein, dass ich relevante Passagen übersehen habe. Aber ich werde es mir bestimmt nicht noch einmal ansehen!
Der Titel soll eine Analogie zu Körperwelten (eine Ausstellung mit plastinierten menschlichen Körpern) ziehen. Im Laufe der Sendung erinnerte mich die Inhalte aber mehr und mehr an #aufschrei und #metoo.

Die bekannte Feministin Sophie Passmann führt durch die Sendung, und lässt zunächst einige andere prominente Frauen zu Wort kommen.
Diese berichten von zugeschickten Dickpics, unflätigen Nachrichten, Kommentaren und Chatverläufen.
Auch wenn ich von diesen Frauen (außer Frau Rojinski) noch nie gehört hatte, stehen sie dennoch im Lichte der Öffentlichkeit. Ihre Erlebnisse auf den Alltag der Normalbevölkerung zu übertragen, ist schon sehr gewagt. Zu berücksichtigen ist außerdem, dass sie vermutlich die allerschlimmsten und abstoßendsten Nachrichten ausgewählt haben, die sie im Laufe längerer Zeit erhalten haben. Diese ihre Erfahrungen sind sicherlich nicht repräsentativ für andere Frauen, werden aber als Standard propagiert. Außerdem bin ich sicher, dass auch prominente Männer ebenso von rüden Nachrichten nicht verschont bleiben. Vielleicht sind diese weniger sexualisiert, aber das macht sie nicht besser oder leichter erträglich.

#Männerwelten übertreibt das Aufkommen von Dickpics und unerwünschten Nachrichten in sozialen Medien enorm. Obwohl ich schon mehrere Jahre bei Twitter bin, habe ich noch nicht ein einziges Mal ein Dickpic ohne vorherige Absprache zugeschickt bekommen. Was habe ich da falsch gemacht?
Wenn ich eine Nachricht bekomme, die mir nicht gefällt, dann lösche ich sie (wie ich es ein- oder zweimal gemacht hatte, als ich von Frauen mit widerlich „heißen Gedanken“ vollgespammt wurde). Wenn ich überhaupt keine Nachrichten bekommen will, so schließe ich mein DM-Fach. Andere soziale Medien lassen sich ähnlich konfigurieren. Warum also das Geschrei?
Erwachsenen Frauen sollte man das nun wirklich zutrauen können, auch wenn Feminismus sie in einem fortgesetzten Zustand der Unmündigkeit halten will.
Feminismus greift meine Autonomie und Selbstbestimmtheit an, weil es mir vorschreiben will, ich solle mich von Bildern, Scherzen, Komplimenten belästigt fühlen. Nein, danke! Ich entscheide selbst, was mich belästigt. Vulgäre Nachrichten sind zwar widerlich, aber löschbar.
Und wer sich als Frau sexualisiert im Profil darstellt, braucht sich erst recht nicht zu wundern, wenn entsprechende Nachrichten eintrudeln.

Nach den Kommentaren und Chatverläufen folgte übergangslos (ich kann allerdings nicht ausschließen, dass ich etwas nicht mitgekriegt habe, weil ich nicht voll konzentriert das abstoßende Video verfolgen konnte) das Thema Vergewaltigung. Dabei besteht zwischen Online-„Belästigung“ und Vergewaltigung ein himmelweites Feld. Was ist mit unangebrachten Bemerkungen IRL, was mit körperlichen Übergriffen? Es wurde eine Reihe Kleider gezeigt, die angeblich von Frauen getragen worden waren, als diese vergewaltigt wurden. Das lässt sich nicht nachprüfen. Auch nicht, nach welchen Kriterien diese Kleider für die Sendung ausgesucht wurden. Somit war diese Aufzählung völlig ohne Aussagekraft.

Es wurde beleglos behauptet, dass fast die Hälfte aller Frauen in Deutschland schon mindestens einmal sexuell belästigt wurde. Bedeutet im Umkehrschluss immerhin, dass über die Hälfte der Frauen noch niemals sexuell belästigt wurde.
Dazu sollte man im Kopf behalten, dass keine eindeutigen Kriterien vorliegen, was eine sexuelle Belästigung definiert. Nach feministischer Deutung ist das alles, wovon sich eine beliebige Frau belästigt fühlen könnte. Dazu gehören u.a. ein längerer Blick, das Zuschicken bestimmter Nachrichten, eine misslungene Anmache oder auch zu wenig Unterstützung im Haushalt.
Wenn sich tatsächlich derbe Sprüche häufen, liegt das vielleicht am eigenen Umfeld. Die Eigenverantwortung, darauf zu achten, mit welchen Leuten man sich umgibt, und in welche Situationen man sich begibt, lässt sich nicht an die Gesellschaft delegieren.

Zum Schluss wurde noch auf die Unterstützung durch Terre des femmes hingewiesen, eine feministische Organisation, die bekannt für ihre Ablehnung von Prostitution und Transsexualität ist.

Im ganzen Film kam nicht ein einziges Mal ein Mann zu Wort. Es wurde über Männer hergezogen, und die Botschaft verbreitet, dass Männer monströse Täter, und Frauen unabänderlich unschuldige Opfer sind. Schuld sind immer nur die pösen, pösen Männer.
Was ist mit Männern als Opfer? Was mit Frauen als Täterinnen? Nicht der geringste Hinweis in diesem sexistischen Machwerk. Oder habe ich das verpassmannt?

Ja, es gibt solche Männer (und Frauen ebenfalls), die abstoßend vulgäre Nachrichten schreiben. Das rechtfertigt aber noch lange nicht, von diesen wenigen auf alle Männer zu schließen. Die allermeisten Männer (und Frauen ebenfalls) sind anständig, und machen nichts absichtlich, von dem sie annehmen, dass es den Empfänger der Nachricht unangenehm ist, oder gar stört. Aber irren ist menschlich. Wer kann schon Gedanken lesen?
Jeder Mensch ist nur für die eigenen Handlungen verantwortlich, und nicht für die anderer, die (nach welchen Kriterien auch immer) seiner Gruppe angehören. So war dieser Film ein unerträgliches Männerbashing, das Männer rein aufgrund ihres Geschlechts beschämt und dämonisiert. Aufrufe, Männer hätten gefälligst dafür zu sorgen, dass Frauen nicht belästigt werden, sind absolut unangebracht. Sie nehmen einerseits Männer in kollektive Haftung, und setzen anderseits Frauen herab, indem sie ihnen nicht zutrauen, selbst mit solchen unwillkommenen Sprüchen klarzukommen, und sie zusätzlich ängstigen.

Welchen anderen Sinn hatte das Machwerk, als Männer und Frauen zu spalten, und Hass und Hetze zu verbreiten?
Männer und Frauen ergänzen sich. Den allerallermeisten Menschen liegt an einem freundlichen Verhältnis zueinander. Das wird durch solche tendenziösen, sexistischen Darstellungen ausgehebelt, die jetzt auch noch auf Pro7 einem großen Publikum vorgeführt wurde.
Wo ist die Empathie für o.B.d.A. Männer, die einfach gerne eine Frau kennenlernen wollen, aber schüchtern und noch unerfahren sind? Nach solch einer Sendung werden sie erst recht davon Abstand halten, Frauen anzuschreiben.
Die wenigen Widerlinge, die tatsächlich solche unflätigen Nachrichten verschicken oder sich sich unangemessen übergriffig verhalten, wird man mit diesem Video nicht beeindrucken. Denen ist das wurscht, und sie werden ihr Verhalten nicht dadurch ändern. Die Leidtragenden sind alle anständigen Menschen, denen damit Unrecht getan wird.

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Gastbeitrag zum Blogjubiläum: „Alles Evolution“ und ich (Anne Nühm)

Alles Evolution

Gastbeitrag zum Blogjubiläum von Anne Nühm

Als Ausdruck meiner Wertschätzung für das jetzt seit zehn Jahren bestehende Blog „Alles Evolution“ habe ich meine Erfahrungen damit und einige weitere Gedanken zusammengeschrieben.

Wie die allermeisten Menschen hierzulande bin ich im Glauben aufgewachsen, dass in unserer Gesellschaft Frauen benachteiligt seien. Mal ehrlich – wem von euch ging es nicht so? In sämtlichen  Medien wird man immer wieder und ausschließlich mit entsprechenden Behauptungen überschüttet. Da existiert kaum ein Hinweis, der Zweifel wecken würde.
Ich selbst merkte von solchen Benachteiligungen allerdings nichts. Ich kümmerte mich halt um meinen eigenen Kram, und scherte mich normalerweise nicht um das Wirken von Feministinnen. Ich erkannte ihre Berechtigung aber implizit an, denn schließlich verdankten wir Frauen ihnen doch z.B. das Wahlrecht. Ihre Forderungen sollten nur für eine ausgleichende Gerechtigkeit sorgen. Oder so ähnlich.

Dann – ihr erinnert euch sicher – gab es 2013 diesen medialen #aufschrei um das Dirndlgate…

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Zum #Weltfrauentag: Tweets über den #Feminismus

Anlässlich des heutigen Internationalen Frauentages weise ich auf einen Thread über Feminismus hin, den ich vor einigen Tagen auf Twitter gepostet habe:

Dazu noch ein paar Reaktionen, in denen ich u.a. als „grenzdebil“, „beschädigt“ und „untertäniges Weibchen“ bezeichnet wurde, weil ich mich erdreistet hatte, Auswirkungen feministischer Ideologie zu kritisieren.

Man kann sich doch immer wieder auf die Freundlichkeit und das Verständnis von Feministinnen (feministische Männer sind mitgemeint) verlassen. (lacht)

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Diskussing with SWERFs //2305

breakpoint

Kurz vor Weihnachten (und teilweise auch noch in diesem Jahr) war ich auf Twitter an einer mehr als ausufernden Diskussion über ein Sexkaufverbot beteiligt, das einige Diskussionsteilnehmer vehement forderten.
Eigentlich hatte ich mit diesem Thema nichts persönlich zu tun, es machte mir aber Spaß, diese SWERFs (Sex Worker Excluding Radical Feminists) ein wenig im Glauben zu lassen. Wenn es beruflich anderweitig nicht geklappt hätte, so wäre es durchaus eine Option für mich gewesen, meinen Lebensunterhalt aus eigener Kraft zu verdienen, anstatt meinen Eltern oder dem Staat auf der Tasche zu liegen. Da ich andererseits aber nie „was mit Menschen“ arbeiten wollte, wäre ich für diese Tätigkeit wohl genauso ungeeignet gewesen wie für jeden anderen sozialen Beruf, hätte ich aber trotzdem lieber gemacht, als z.B. putzen zu gehen.
Davon abgesehen brauche ich nicht persönlich betroffen zu sein, um mich für eine aufgeschlossene, freiheitliche Gesellschaft einzusetzen. Staatliche Einmischung ins Privatleben der Bürger…

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