Frauenverachtung im Feminismus

Geschlechterallerlei

Da es auf diesem Blog schon eine Zeitlang nichts Neues gab, stelle ich den folgenden Text ein, der eher als Rant denn als durchdachter Eintrag zu sehen ist.

Entgegen allem Anschein, den der Feminismus versucht, zu erwecken, ist diese Ideologie nicht nur offensichtlich männerfeindlich (worauf ich in diesem Post aber nicht eingehen möchte), sondern auch latent frauenfeindlich und frauenverachtend.

Feminismus versucht, die freien, mündigen Entscheidungen von Frauen zu unterdrücken, indem das Gleichziehen mit Männern als allein akzeptable Alternative dargestellt wird.
Traditionelle (berufliche oder familiäre) Vorlieben von Frauen werden von Feministinnen explizit und implizit als minderwertig behandelt.

Da viele Frauen jedoch überhaupt keine Ambitionen haben, mit Männern zu konkurrieren, werden jene als altmodisch und hinterwäldlerisch dargestellt.
Dies ist eine Bevormundung, die Frauen als nicht fähig ansieht, selbst über ihr eigenes Leben zu bestimmen.

Die Forderung nach Frauenquoten und sonstigen speziellen Förderungen für Frauen suggeriert, dass Frauen nicht für fähig genug gehalten…

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Über breakpoint AKA Anne Nühm

Die Programmierschlampe.
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24 Antworten zu Frauenverachtung im Feminismus

  1. Der Felix schreibt:

    Es mag ein Rant sein, aber er scheint mir dann doch eher gegen Ausnahmeerscheinungen oder Radikale im Feminismus gerichtet zu sein. Die meisten Anschuldigungen treffen auf die feministische Ideologie als solches eigentlich nicht zu. Meine Definition eines Feminismus wäre folgende:

    – Männer und Frauen sind gleichwertig, gleichberechtigt und gleichgestellt. Sie haben sowohl in der Theorie als auch in der Praxis die gleichen Rechte.
    – Eigenschaften werden nicht mehr ständig als „männlich“ oder „weiblich“ eingestuft, sofern dafür keine dringende Notwendigkeit besteht. Es zählt, was man kann und ist, nicht ob man als Geschlechtschromosomen XY oder XX besitzt.
    – Jeder darf seine Rolle und seine Vorlieben nach seinen eigenen Wünschen und Vorstellungen gestalten (sofern dies nicht andere daran hindert). Abwertungen anderer Einstellungen und daraus folgende Beschimpfungen wie „Schlampe“, „Schwuchtel“ usw. sind nicht akzeptabel (sofern die Einstellungen keine Gesetze brechen; Kinderpornos sind keine Meinungsfreiheit).
    – Ziel ist die Zufriedenheit mit dem eigenen Leben. Wenn das eine Familie mit vier Kindern und ein Leben als Hausfrau einschließt, ist das genauso okay wie der Wunsch nach einer erfolgreichen Karriere als Versicherungsmathematikerin. Dasselbe gilt für Männer und ihre Lebensplanung.

    Feminismus bedeutet also, Männern und Frauen unabhängig vom Geschlecht gleiche Startpositionen zu gewähren und sie nicht auf spezielle Rollenmodelle zu verengen, die sie dann erfüllen müssen. Es schließt eine breite Akzeptanz der verschiedensten Lebensideen ein, von der klassischen Ehe über Patchworkfamilien bis hin zur homosexuellen Beziehung oder dem überzeugten Single-Dasein.

    Als jemand, der sich selbst als Feminist bezeichnet, kann ich aus eigener Erfahrung die meisten Behauptungen des Rants nicht bestätigen. Über Quoten kann man sicherlich streiten (ich bin eher nicht so überzeugt von dem Konzept, auch innerhalb des Feminismus sind Quoten keineswegs durchweg konsensfähig). Manche Feministen bzw. Feministinnen machen in der Tat den Fehler, das eigene Rollenmodell dann doch zu stark überzubewerten und z.B. Hausfrauen abzuwerten, das ist richtig.

    Der Rest ist allerdings weit hergeholt. Dass Feministinnen Lesben seien und andere dazu zwangsbekehren wollten, ist eine der klassischen Strohpuppen, die gegen den Feminismus aufgestellt und dann immer weitergetragen werden (vermutlich weil Alice Schwarzer nach wie vor die Vorstellung des Feminismus prägt, gerade bei Nicht-Feministen). Die meisten Feministinnen sind weder lesbisch noch haben sie ein Interesse an lesbischem Sex. Auch die Behauptung, Feministinnen kämen mit ihrer Weiblichkeit nicht klar, ist falsch. Sie kommen höchstens nicht damit klar, nur auf ihre Sexualität oder Mütterlichkeit reduziert zu werden. Und männliche Feministen haben eh kein Problem mit ihrer Weiblichkeit.

    Und die Behauptung „enthusiastic consent“ sei lusttötend, verursacht mir Zahnschmerzen. Ein Abrücken davon bedeutet ja gerade, dass einer der Partner – in der Regel, seien wir ehrlich, die Frau – eben nicht wirklich Lust hat (oder, im schlimmsten Fall, auf gar keinen Fall will). Es soll also lustfördernd sein, wenn einer der Partner keine Lust hat? Überwindung der Unlust des Partners als Erotik, so in Richtung Gerhard Amendt? Das ist mehr als gruselig.

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    • Hab deinen Kommentar noch gesehen, aber momentan keine Zeit mehr, darauf zu antworten.

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    • Jetzt hab‘ ich’s doch noch heute geschafft:

      Wie selbst zugegeben, war das ein Rant. Da lege ich nicht jedes Wort auf die Goldwaage, und pauschaliere auch mal, wo dies nicht so ganz angemessen ist.
      Mir ist schon klar, dass ich mich dabei auf einige extreme, feministische Äußerungen bezogen habe, die der Mainstream-Feminismus nicht vertritt.
      Nichtsdestoweniger gibt es diese Ausprägungen, und ich vermisse bei den meisten Feminist(inn)en eine glaubhafte Distanzierung.

      gleichwertig, gleichberechtigt und gleichgestellt

      Gleichwertig: Damit, einem Menschen einen „Wert“ zuzuordnen, habe ich Probleme. Ich empfinde es fast als menschenverachtend, den „Wert“ von Menschen vergleichen zu wollen.
      Gleichberechtigt: Nur sofern dem keine vernünftigen Gründe entgegen stehen.
      Gleichgestellt: Nein. Das ist Gleichmacherei, die alle auf das gleiche Niveau nivellieren will. Prokrustes lässt grüßen.

      Eigenschaften werden nicht mehr ständig als „männlich“ oder „weiblich“ eingestuft

      Das würde das Ignorieren natürlicher Gegebenheiten bedeuten.

      Jeder darf seine Rolle und seine Vorlieben nach seinen eigenen Wünschen und Vorstellungen gestalten (sofern dies nicht andere daran hindert)

      ACK. Innerhalb der gegebenen Möglichkeiten.

      Ziel ist die Zufriedenheit mit dem eigenen Leben.

      Auch da stimmen wir überein.

      Feminismus bedeutet also, Männern und Frauen unabhängig vom Geschlecht gleiche Startpositionen zu gewähren

      Genau das bedeutet der aktuell vertretene Feminismus nicht. Der will eher, dass Männer und Frauen die gleichen Zielpositionen erreichen – im Zweifel bevorzugt die Frauen.

      Männer und Frauen sollten die gleichen Chancen haben, ihre (individuellen) Ziele zu erreichen. Das ist IMHO bereits gegeben. Das Pendel schwingt eher zugunsten der Frauen.

      Die meisten Feministinnen sind weder lesbisch

      Das habe ich nicht behauptet. Jedoch wirst du nicht widerlegen können, dass der Lesbenanteil bei Feministinnen größer ist als bei Nicht-Feministinnen.

      Und die Behauptung „enthusiastic consent“ sei lusttötend, verursacht mir Zahnschmerzen. Ein Abrücken davon bedeutet ja gerade, dass einer der Partner – in der Regel, seien wir ehrlich, die Frau – eben nicht wirklich Lust hat (oder, im schlimmsten Fall, auf gar keinen Fall will).

      Dass EC die Spontaneität einschränkt, wirst du nicht bestreiten können.
      Überhaupt geht dieses Konzept von der Prämisse aus, dass Sex etwas negatives, unangenehmes ist, das man erst erlauben muss, anstatt eine wunderschöne Sache, die beide Partner genießen.
      Ich möchte nicht von meinem Partner dauernd gefragt werden: „Darf ich dies ..?“ oder „Ist es dir jetzt recht, wenn ..“, und jedesmal betonen müssen, wie begeistert ich über den Vorschlag bin.
      Ich will wilden, heißen, animalischen, leidenschaftlichen Sex. Nicht so einen reizlos-lauwarmen, vorhersehbaren Blümchenabklatsch. Und wenn es mal blaue Flecken gibt, so sind die das wert!

      Aber ich rede auch anderen nicht hinein. Wer unbedingt EC umsetzen will, soll das ruhig tun.
      Bloß dagegen, dies als allgemeinverbindlichen Standard durchzusetzen, dagegen setze ich mich zur Wehr.

      Und wenn einer keine Lust hat, lässt sich das ja auf andere Weise kommunizieren.
      Wobei ich es jetzt nicht so schlimm empfinde, auch mal bei eventueller, anfänglicher Lustlosigkeit mitzumachen. Oftmals kommt der Appetit auch beim Essen.

      Wenn mich ein Mann nach meinem enthusiastic consent fragen würde, würde ich rundheraus ablehnen.
      Auf einen Mann, der mir auf diese Weise unterstellt, ich könnte (nachträglich) nicht einverstanden sein, und ihn – im schlimmsten Fall – anzeigen, kann ich gerne verzichten.

      Zum Thema EC gab es kürzlich eine interessante (leider recht umfangreiche und unübersichtliche) Diskussion auf AllesEvolution:
      https://allesevolution.wordpress.com/2015/10/15/wo-laufen-maenner-rum-die-nur-voegeln-wollen/

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    • Fiete schreibt:

      Vorbemerkung, scheint jetzt nötig zu sein:
      Ich habe den Thread angelesen und grob überflogen und mußte mehrfach neue Hutschnüre einziehen, die nicht sehr lange hielten. Nach kurzem Überlegen wurde mir klar, daß es sinnlos wäre, das alles komplett bearbeiten zu wollen.
      Und hey, es fing mit einem als solchen gekennzeichneten Rant an. Also dachte ich mir, das ist eine gute Gelegenheit, ich nehme den ersten Kommentar und zerpflücke ihn, daß die Federn fliegen.
      Gesägt, tun getan!
      Wurde dann doch ein mittelschwerer Roman. Kurz und knackig is numal nich so mein Ding, wenn jemand mir einen Einmer Gülle vor die Füße kippt. Da mache ich dann eine emotional gefärbte, aber sachlich substanzierte Anna-Liese draus.
      Das Ding ist lang, kann sein, daß ich es stückeln muß, aber egal, wir werden ja sehen, wie Anne’s Einstellungen damit klar kommen.
      Und ja, ich werde persönlich dabei, zumindest in ein paar kurzen Sätzen. Aber das halte ich für begründet, denn was Felix schreibt ist, wenn auch höflich formuliert, nix anderes, nur eben verklausulierter.
      Ach so, ich bin kein Leschek ( den ich nur erwähne, weil seine langen polittheoretischen Abhandlunden recht bekannt sind ). Ich verzichte, wo immer möglich, auf übertheoretisierten Kram und erwidere direkt auf das zitierte.
      Okay, geht los!

      Mit Verlaub, Felix, Dein Kommentar erinnert mich stark an die Kaffeekränchen der Blogger, die „Meinfeminismus“ und „den wahren Feminismus“ in die Welt tröten, um dahinter ihre Lust an intriganten Hühnerhofcirceln zu verstecken ( Namen lasse ich hier mal weg, wer bei Evochris mitliest, hat sicherlich schon mal bei ein paar dieser Dämchen das Kopfschütteln gekriegt ).

      Ich zerlege mal en Detail:
      „Es mag ein Rant sein, aber er scheint mir dann doch eher gegen Ausnahmeerscheinungen oder Radikale im Feminismus gerichtet zu sein.“
      Nö, ganz und gar nicht. Ein Rant – und so auch dieser – mag überspitzen und relativ drastisch formulieren, bezieht sich im großen und ganzen aber auf grundsätzliche und typische Erscheinungen des kritisierten. Er ist gegen den Feminismus selbst gerichtet, nicht gegen ein paar von Dir zu „Deinem Feminismus“ umstilisierte Ausnahmen.

      „Meine Definition eines Feminismus wäre folgende:“
      Vollkommen am Thema vorbei, Felix. Daß Du meinst, den Feminismus zu etwas tollem umdichten zu können, hat mit dem Feminismus, wie er sich im offiziellen Mainstream darstellt, in den profitorientierten Medien vertreten, oder aus den bestimmenden ( nichtöffentlichen, mehr oder weniger geheimen ) Lobbycirceln als bestimmender Machtfaktor in Gesetze, Justiz und institutionelles Wesen diktiert wird, nicht das geringste zu tun, er ist Dein Wunschtraum, nicht mehr und nicht weniger.
      Aber sei’s drum, wir zerlegen weiter:

      „– Männer und Frauen sind gleichwertig, gleichberechtigt und gleichgestellt. Sie haben sowohl in der Theorie als auch in der Praxis die gleichen Rechte.“
      Das hat keinerlei Zusammenhang mit Feminismus und ist per se absolut realitätsferner Blödsinn. Es widerspricht sich selbst und macht Äppel zu Bananen.
      Man mag Männer und Frauen gleich wertschätzen. Das ist eine hübsche Philosophie, sonst nix. Feminismus wertet Männer ( und nicht feministische Frauen ) aber ab und unterstellt, sie seien Schweine, die Frauen mit Gewalt unterdrücken wollen, sie andauernd Schlagen und vergewaltigen, während er Frauen als unzurechnungsfähig, unselbstständig und eben deshalb besonders schützenswert erachtet. Außer die Männer sind Feministen, dann ist ihnen ihre Untermenschlichkeit als Krankheit und möglw. nicht bewußt – somit minderer Schuldfaktor – anzurechnen. Sie dürfen dann rockzipfellutschende Allys sein, solange sie alle normalen Männer als böse patriarchale Pimmelträger beschimpfen. Und Frauen können als starke Frauen sogar die reinsten Übermenschen sein, wenn sie Feministen, bevorzugt Kampflesben und Karrieresüchtig, sind und sich wie die Axt im Walde benehmen ( z.B. entweder in geheimen Hinterzimmern, oder als Krawallfemis mit dickem Megaphon, die von den Femibossen finanziell, medial und juristisch gepampert werden ).
      Wir halten fest: Mit gleicher Wertschätzung ( per se eine individuelle Grundeinstellung, die sich mit kaum einer privilegiengeilen Ideologie verträgt ) hat Feminismus nix am Hut.
      Der Terminus gleichwertig ist per se Unfug, denn er reduziert Menschen auf ein materielles Gewicht. Ob nun in €uro, Kilogramm, Kilowatt, oder was auch immer, ist hier unwichtig.
      Gleichberechtigung kann es mit dem Feminismus nie geben. Leicht abzulesen ist das am Aktionismus gegen jede Forn gleichberechtigungsorientierter Aktivitäten ( siehe der Genderkongress, den Feministen gerade nicht zuletzt mittels verlogenen Zuschreibungen zu verhindert, blockieren, niederzumachen versuchen – es gibt alle paar Wochen ein typisches Beispiel für die Gleichberechtigungsfeindlichkeit des Feminismus, man muß die Augen schon fest schließen, um die nicht wahrzunehmen).
      Ein paar Lippenbekenntnisse in Überschriften o. Einleitungen ( „Wir wollen den Männern doch nur helfen..“, „wir fordern Gleichberechtigung“ ), stets vollkommen substanzfrei, ändern daran gar nix.

      Und Gleichgestellt können wir nicht sein, das ist unmöglich, weil ebenfalls per se gleichberechtigungsfeindlich.
      Wir können nicht gleichzeitig alle Klomann, Boss von Daimler-Chrysler, Koakentaucher, Hochspannungsmastenkletterer, Verfassungsrichter und Leiterin eines JobCenters sein, das ist einfach nur lächerlicher Nonsens.

      „Sie haben sowohl in der Theorie als auch in der Praxis die gleichen Rechte.“
      Offenbar weißt Du nicht, was Rechte sind und wie sie sich in Gesetze ableiten und in der Rechtsprechung gewichtet werden.
      Ich vermute, daß Du gar keine Gesetze kennst, zumindest keine geschlechtsspezifischen. Weder in der Theorie, noch in der Praxis.
      Die höheren Rechte sind per se existent, sie können nicht geschaffen, oder aufgehoben werden, das ist nicht möglich. Man kann sie nur versuchen möglichst sauber festzustellen und niederzuschreiben, wie das 1949 durch Eleanor Roosevelt in Form der UNmrk zu initiieren versucht wurde. Um eine noch genauere Spezifizierung zu ermöglichen wurde daraus so gegen 1989 die UNkrk extrahiert. Beides findet sich in der EMRK wieder und auch das GG basierte mal großteils darauf. Das GG ist aber schon keine Rechtekonvention mehr, sondern ein Gesetz, das nach belieben von der ( gerade herrschenden, also z.Zt. der feministischen ) Politik verändert und deren Wünschen angepasst wird. Das war von Anfang an so, wie man am Art. 6 ( 4 ) beispielhaft ablesen kann, der nämlich noch den Mutterkult der Nazis mitschleppt und Väter gezielt ausklammert. Daß die gesamte Rechtspyramide in D. von der Rechtsprechung gewohnheitsmäßig überkopf gehandhabt wird, sei nur am Rande erwähnt, obwohl auch ein wichtiger Faktor, der hier aber den, ohnehin ziemlich weit gespannten, Rahmen locker sprengen würde.
      Wesentlich: Gleichstellung ist gleichberechtigungsfeindlich und soll auch im Feminismus nur für wenige hochprivilegierte Quotilden gelten ( Sechshundert und ein paar zerdrückte, sowieso schon reiche Upperclassladies ). Feminismus will gleiche Rechte in Theorie und Praxis auf gar keinen Fall. Schwesig konstruiert dazu den Kasperspruch, daß durch ein paar unberechtigt gleichgestellte Goldröcke sich irgendwie ausgerechnet die Gleichberechtigung für die Klofrauen und Kantinenkräfte durchsetzen soll. Da das Blödfug der Sorte Hokus-Pokus ist, sagt sie natürlich nicht wie der Quatsch funktionieren soll. Das ist typischer Feminismus, hier Staatsfeminismus.
      Jeder halbwegs denkfähige Mensch erkennt bei konzentrierter Betrachtung was für ein hanebüchener Schwachfug das ist.
      Susanne Baer, erste Quotilde D.’s ( Genderprofessur ohne Leistung, tatsächlich hat sie hochdotiert die ganze Zeit für das Frauenministerium als „Berater“ gearbeitet ) – laut eigener Aussage , Kampflesbe, radikale Feministin ( ebenfalls eigene Aussage ) Männerhasserin, zum Dank für ihren Männerhass von Grünbraun und SPD zur Verfassungsrichterin hochgekungelt, ist eine verfassungsfeindliche Aktivistin, die am BVerfG nichts zu suchen hat, zumal sie nie im Richteramt tätig war, sondern stets nur politische Lobbyarbeit ( gegen das GG ) geleistet hat. Sie propagiert eher versteckt als offen ein asymmetrisches Recht, welches sie mit angebl. patriarchalem asymmetrischen Recht begründet. Sie macht also eine feministische Lüge zur Prämisse, um Menschen in Lebenswert und Untermensch zu klassifizieren ( siehe „Geschlechter als Klassen“, ein weiteres feministisches Konstrukt ). Das ist eine Gruppenprivilegierungspolitik, die die Individualrechte ( also bspw. die UNmrk ) diametral negiert.

      Viviane Reding, Europaführerin der feministischen Kampflobby, setzt gerade durch, daß jegliche Kritik am Feminismus ( also z.B. durch eintreten für die Umsetzung der UNmrk ) als Verbrechen eingestuft und geahndet wird.
      Reicht wohl als Beispiel erstmal, oder?
      Gesetzlich gibt es in D. keine Gleichberechtigung und es wird immer schlimmer. Dazu hat Anne mal ’ne kleine Sammlung veranstaltet, die Du vlt mal studieren solltest. Ich habe dort, neben einigen anderen, auf das Beispiel GleibWV hingewiesen, ein weiteres wäre das BGleiG. Alles männerverachtende, z.T. Grundrechte entziehende Gesetze, die vom Feminismus durchgepeitscht wurden.
      Und die Rechtsprechung würde hier wiederum einige Extraseiten erfordern, um nur die eklatantesten Beispiele aufzuzählen. Der Hinweis auf Väterbenachteiligung und defakto umgekehrte Beweislast ( ausschließlich gegen Männer ) bei Gewaltdenunziationen mag hier reichen.

      „– Eigenschaften werden nicht mehr ständig als “männlich” oder “weiblich” eingestuft, sofern dafür keine dringende Notwendigkeit besteht. “
      Hat überhaupt nix mit Feminismus zu tun. Erstens gibt eine solche „dringende Notwenigkeit“ nicht. Zweitens, welche Eigenschaften sollten das überhaupt sein? Zickigkeit? Empathiefreiheit? Narzissmus? Sind alles drei Beispiele, die sich der Feminismus gern zu eigen macht. Zickentum wird als Eigenschaft starker Frauen beweihräuchert, Empathiefreiheit allen Männern angedichtet, Narzissmuß ( männlich ) ist gerade Modeargument bei der feministischen Mutterkultfraktion, die vom Mainstream als „arme alleinerziehende Mütter“ gehätschelt wird ( was übrigens eine kinderverachtende Frechheit ist ). Ich vermute einfach mal, daß Du, Felix, in diesem Punkte mehr als schlecht informiert bist.

      „Es zählt, was man kann und ist, nicht ob man als Geschlechtschromosomen XY oder XX besitzt.“
      Das ist purer Antifeminismus ( nicht nach der feministischen Fremddefinition, sondern tatsächlich, die Gegner des Feminismus fordern gleiche Wertschätzung des Individuums und Gleichberechtigung, der Feminismus fordert diese Kritiker zu Verbrechern zu erklären ). Es sollte zählen was man kann und will, nicht was Feministen einem diktieren.
      B. Kelle z.B. fordert, daß sich eine Frau als Individuum dazu entscheiden können muß ( in individueller Absprache mit ihrem Partner ), als Hausfrau und Mutter zu leben und wird von den Feministen dafür als Nazi beschimpft, welche alle Frauen zu einem Dasein als Heimchen am Herd reduzieren will. Das ist schon hirnrissig, denn Kelle ist selbstständige Autorin, Vereinsgründerin und -vorstand etc. und hat eine deutlich höhere Karriereposition als ihr Mann Klaus. Und das neben beider Job als Elterrn und Haushalts- resp. Bedarfsgemeinschaftsmitglieder.
      Die sog. Väterrechtler ( ich lasse den Begrif hier mal unkritisiert stehen, obwohl er mehr als fadenscheinig ist ), setzen sich für Gleichberechtigung ( auch in Gesetz und Rechtsprechung ) und Umsetzung der UNkrk ( dto. ) ein und werden von den Feministen als kriminelle Frauenunterdrücker, Jammerlappen, Narzissten, Kinderschläger und Unterhaltspreller beschimpft. Nur weil sie XY- Chromosomen tragen. XX-Träger siehe Mutterkult und „arme alleinerziehende Frauen“.

      Wir halten fest: auch in diese Punkten ist „Deinfeminismus“ kein Feminismus, sondern Dein individueller Traum von irgendetwas, das Du grundlos zu Feminismus erklären willst, nix weiter.

      „– Jeder darf seine Rolle und seine Vorlieben nach seinen eigenen Wünschen und Vorstellungen gestalten (sofern dies nicht andere daran hindert).“
      Eben nicht! Denn das wäre wieder Antifeministisch. Nämlich gegen die Quotildenpolitik gerichtet, welche ganz klar sagt, daß nur unzurechnungsfähige, sich nicht selbst entscheiden, oder gar entwickeln könnende Frauen Genderprofessuren, Posten als Gleichstellungsbeauftragte, Plätze in sog. SafeSpaces bekommen können. Männer dürfen darüber noch nicht mal mitentscheiden ( z.B. kein Wahlrecht nach GleibWV und BGleiG, kein Gewaltschutz, weil per Geschlecht immer Täter etc.pp. ).
      Feminismus ist also radikal gegen eigene Lebensgestaltungen, selbst einfache Hausfrauen werden als Opfer der Männer, Heimchen am Herd, zu dumm zum lukrativen Feminismus u.s.w. kaum verhohlen beschimpft.

      „Abwertungen anderer Einstellungen und daraus folgende Beschimpfungen wie “Schlampe”, “Schwuchtel” usw. sind nicht akzeptabel (sofern die Einstellungen keine Gesetze brechen; Kinderpornos sind keine Meinungsfreiheit).“
      Gar kein Zusammenhang erkennbar und unsinnig. Du mischt hier Deine persönlichen Vorlieben ( Falschparker sind Schwuchteln, Taschendiebe sind Schlampen? ) wild und sinnlos durcheinander. Natürlich ist mir mein Kind mehr wert, als irgendeine feministische Kampflesbe, die mich am liebsten in Knast oder Forensik stecken würde. Gleichberechtigung fängt beim menschlichen Individuum als solches an, Abwertungen kommen nach dem individuellen Kontakt, resp. Bezug. Abwertungen sind also durchaus möglich und sinnvoll, wenn sie substanziert sind. Und Pöbeleien müssen keineswegs „daraus folgen“, sondern sind defizitäre Reaktionen, die vom Wert eines Menschen unabhängig existieren. Feministische Richter sind formell und pauschal sehr höflich, auch wenn sie gerade ein Kind und seinen Vater ( gelegentlich auch die Mutter, aber eher aus Pofitgründen, die wenig mit Feminismus zu tun haben ) vernichten. Und wenn mich wer lange genug anpöbelt, dann pöbele ich irgendwann zurück, den Wert dazu hat derjenige vorher selbst geschaffen, egal ob Freund oder Feind.

      Kurz gesagt: wieder nix! Null Themenbezug.

      „– Ziel ist die Zufriedenheit mit dem eigenen Leben.“
      Quatsch! Außer Du definierst Zufriedenheit als einen Wert, der nur ein paar leistungsfreien Maden im Speck zusteht, die dafür auch gern alle anderen Menschen nach Belieben unterdrücken, vergewaltigen, ausrauben, oder ausrotten dürfen.
      Erstens ist ein Recht auf Zufriedenheit vollkommener Blödsinn. Manche sind lieber unzufrieden, willlst Du die solange verprügeln, bis sie endlich zufrieden sind?
      Zweitens fordert der Feminismus derartiges auch nirgendwo, so blöd sind selbst Feministen nicht. Was Wunder, wer Männer zu Schweinen qua Geschlecht definiert, die man schlachten kann, darf und sollte, dem ist völlig wurscht, ob die damit zufrieden sind.
      Eine Ehefrau eines KZ-Kommendanten mag zufrieden sein, wenn sie an einem Tag von ihrem Balkon aus drei Juden mehr abknallen konnte, als am Tag zuvor.

      Nebenbei ist also schon der Begriff „Zufriedenheit“ ein rein individueller, der durch gar keine Ideologie oder Doktrin auch nur ansatzweise erfüllt werden könnte. Man kann niemanden zu seinem Glück ( Zufriedenheit ) zwingen, höchstens andere daran hindern.

      „Wenn das eine Familie mit vier Kindern und ein Leben als Hausfrau einschließt, ist das genauso okay wie der Wunsch nach einer erfolgreichen Karriere als Versicherungsmathematikerin. “
      Das erzähle mal einem Feministen! Du bist keiner, sondern ein nicht reflektierender Ally.
      Eine Hausfrau mit vier Kindern ist aus feministischer Sicht ein mitschuldiger Untermensch ( den man höchstens noch zur Alleinerziehenden machen kann, um die Mutterkultfraktion zu beliefern ), eine Versicherungsmathematikerin ist ein zu pamperndes Opfer des Partriarchats, dem man einreden muß es wäre unendlich stark und karrierepflichtig.
      Sag mal, Felix, liest Du nicht irgendwelche Veröffentlichungen, sondern denkst Dir einfach etwas aus?

      „Dasselbe gilt für Männer und ihre Lebensplanung.“
      Nö! Für Männer gilt: Alles Schweine, möglw. so krank, daß sie nicht wissen, daß sie Schweine sind. Sie müssen an Schulen schlechtere Noten bekommen ( sind ja selbst schuld, weil alle stinkenfaul ), Sie haben ein paar Jahre eher zu sterben und brauchen keine Gesundheitspolitik, weil es wichtiger ist, daß sie ausreichend Steuern in die Staatskassen spülen, um Feministen ein sorgen- u. leistungsfreies Madenleben zu ermöglichen. Als Väter haben sie zu zahlen und zu verschwinden. Das lässt sich an der Mainstreampolitik aller Großparteien nahezu 1:1 direkt ablesen. Das ist quasi das Grundwesen des Staatsfeminismus.

      „Feminismus bedeutet also, Männern und Frauen unabhängig vom Geschlecht gleiche Startpositionen zu gewähren und sie nicht auf spezielle Rollenmodelle zu verengen, die sie dann erfüllen müssen.“
      Typischer Allymüll, ein speziell für „Meinfeministen“ und Allys entworfener Textbaustein, ohne jeden realen Bezug, wie oben satt belegt.
      Das exakte Gegenteil ist der Fall.
      Aber ich lasse mich gern belehren, Du kannst gern versuchen mal ein konkretes Beispiel zu finden, wo diese Dummformell umgesetzt wird.
      Die SPD sagt, man müsse die männliche Gesellschaft überwinden, wenn man die menschliche will. Das ist offizielles Parteiprogramm.
      W.h.: Nur eine feministische Gesellschaft mit unmännlichen Männern ( Allys ) kann menschlich sein, also z.T. vlt. etwas weiblich, in der hauptache aber Feministisch. Wer nicht Feminist ist, ist gar kein Mensch.
      ( Das zeigt übrigens, daß die SPD eine Lügen- und Blödboldepartei ist, denn jeder der sich mit dem Thema befasst, wird schnell merken, daß auch Feministinnen sich nie mit Allys als Partnern einlassen, außer vlt. SM-Feministinnen ).

      Menschen, die für gleiche Startpositionen ( ich setze mal voraus, daß Du Gleichberechtigung meinst und keine Grundausstattung materieller art, die es nicht geben kann ) eintreten, hatten wir oben schon, Gleichberechtigungsbefürworter, Väterrechtler, Kinderrechtler u.s.w. werden vom Feminismus als Massenmörder, Maskus, Nazis, Frauenhasser etc. beschimpft und mit Gewalt bekämpft, siehe die Pamphlete von Kemper, Gesterkamp, Rosenbrock ( alle drei deutsche Elite-Allys ), die Werke S. Baers, die Pläne Schwesigs, die Euroaktivitäten Redings, oder die Aktionen gegen Männerkongresse……

      Während Frauen gefälligst Feministen werden und Karriere machen sollen ( ebenso s.o. ), eine Verengung auf ein spezielles Rollenmodell.

      Ergo: wieder nix, keine sinvolle Aussage zum Feminismus von Dir.

      „Es schließt eine breite Akzeptanz der verschiedensten Lebensideen ein, von der klassischen Ehe über Patchworkfamilien bis hin zur homosexuellen Beziehung oder dem überzeugten Single-Dasein.“

      Nö! derartigs kann es weder mit dem Feminismus noch sonst einer totalitären Ideologie geben. Und das wäre auch unsinnig.
      Die klassische Ehe, so lächerlich sie mittlerweile ist ( wer ist so dumm, daß er einen erpressischen Vertrag mit Staat und Kirche braucht, um sich mit einem Partner fest zu liieren? ) ist ein typisches Feindbild des Feminismus. Nur Schwule, Lesben und sich nicht entscheiden könnende o. wollende sollen staatlich heiraten, um die Lächerlichkeit dieser Vertragsregelung noch auf die Spitze zu treiben.
      Flickenteppiche sind das feministische Vorzugsmodell, das ja bereits in die Lehrpläne an den staatsfeministischen Schulen mit einfließt. Und zwar unter Zwang, das wird benotet.
      Der Feminismus verlangt, daß ein Kind, mehrere Müttersurrogate und mehrere Vätersurrogate haben soll, aber keine Eltern! Und das Thema Familie ( also hier nicht die Drreipersonenkernfamilie, sondern die erweiterte, mit Onkel, Tanten, Großeltern Geschwistern, plus dem darumgruppierten gewachsenen sozialen Umfeld ) wird vom Feminismus vehement bekriegt. Laut Feminismus braucht ein Kind max. eine Bezugsperson, es können auch mehrere Bedarfsgemeinschaftsmitgieder sein, wer das ist ist den Femis völlig wurscht, am besten wären staatlich lizensierte sog. „Erzieher“ ( z.B. politisierte KiTaTanten, Heimpädagogen, sonstige Zugführer ).
      Die Debatte um die Frühideologisierung der Kinder unter Zwang vom spätestens dritten Lebensjahr an ( Plan von Führer Özdemir ) scheint Dir also auch nicht bekannt zu sein, was Dein Allytum noch unterstreicht ( man darf sowas ja nicht wahrnehmen, weil sich da die bösen Nazimaskus tummeln, gell? ).
      Singles sind eigentlich okay, aber nur wenn sie nicht MGTOW sind, denn das sind ja auch Maskunazis, Jammerlappen noch dazu. Und diese üblen Kinder- u. Familienrechtler erst, die wollen ja die klassische, um nicht zu sagen traditionelle Famlie, wie ihgittigitt!

      Wir halten fest: Auch in dem Punkte verkackst Du vollständig, leugnest glatt die Realität.

      „Als jemand, der sich selbst als Feminist bezeichnet, kann ich aus eigener Erfahrung die meisten Behauptungen des Rants nicht bestätigen.“
      A – ist Deine Bezeichnung falsch ( mal vorausgsetzt, daß Du nicht vorsätzlich lügst ). Du bist Ally, nix weiter.
      B – lebst Du in einer allytypischen Filterblase, die keinen Bezug zur Realität hat, wie oben satt unterfüttert.
      C – gehst Du allerbestenfalls von auswendiggelernten Textbausteinen ( z.T. recht hübschen, zugegeben ) aus, die einfach Bulllshit sind, jedenfalls aus feministischer Sicht und keinen konkreten Bezug haben.
      D – was mich daran wundert ist, wie hermetisch Deine Allygarage ist. Es gelingt Dir sogar, einfach zu übersehen, daß Diskrimierung, Kriminalisierung, Psychiatrisierung von Menschen feministisches Lieblingswerkzeug ist und als positiv (!) gewertet wird. Was machst Du, wie lebst Du, um dieses wesentliche Ziel des Feminismus ( Informationsfreiheit ) zu erreichen?

      „Über Quoten kann man sicherlich streiten (ich bin eher nicht so überzeugt von dem Konzept, auch innerhalb des Feminismus sind Quoten keineswegs durchweg konsensfähig). “
      Nö! Warum? Quoten und Privilegien ( beides die gleiche Sülze ) kann und sollte man bekämpfen, wo immer sie andere Menschen unterdücken und das tun sie immer. Das weiß sogar ich, als Nichtakademiker, schon allein aus Lebenserfahrung.
      Und wie schon mehrfach gesagt: es geht hier nicht um ein paar Ausnahmeerscheinungen, z.B. um ein paar Randbemerkungen in irgendwelchen niederen feministischen Workshops, wo sich vlt. auch mal ein paar Neulinge zaghaft melden dürfen ( die haben halt noch nicht gelernt, daß sie die Schnauze zu halten haben ) sondern um den Feminismus an sich und der ist eindeutig pro Quotenprivileg und pro per se „positiver“ Männerdiskriminierung .

      „Manche Feministen bzw. Feministinnen machen in der Tat den Fehler, das eigene Rollenmodell dann doch zu stark überzubewerten und z.B. Hausfrauen abzuwerten, das ist richtig.“
      Nein! Das ist so keineswegs richtig.
      Das ist nämlich mittlerweile institutionalisierte Regierungs- u. Medienpolitik, was diese „manche“ da machen, das ist Mainstream, das ist das Werk der feministischen Machthaber. Nebenbei wird ja nicht die Hausfrau abgewertet, sondern sie wird einfach wegerklärt. Ist sie Teil einer Familie, ist sie ( s.o. ) nicht ernstzunehmendes, aber trotzdem gefährliches Opfer. Ist sie sog. Alleinerziehende, ist sie gut und schön, weil sie einem Kind den Vater entzogen hat. Ist sie Single, ist sie richtig toll, weil feministische Humanressource.
      Der Terminus „Hausfrau“ selbst kommt bei maßgeblichen Feministen i.d.R. nur in Verbindung mit der verachteten Eheform ( Familie, also „Hausfrauenehe“ ) vor und ist Feindbild.

      „Der Rest ist allerdings weit hergeholt.“
      Okay, das bewerte ich jetzt mal in feministischer Weise, nämlich indirekt und im Umkehrschluss ( ich spiele mal eine der Dämchen, die bei Evochris o. EMN gelegentlich herumblubbern ).
      Wie weit ist denn Dein Quatsch hergeholt? Gar nicht! Im Gegenteil, er ist sehr naheliegend aus den z.Zt. gerade inflationär cirkulierenden Textbausteinen zusammengemanscht, den man genau so bei den eben erwähnten Dämchen zuhauf nachlesen kann. Insofern sehr extrem naheliegend, weil aus dem modefeministischen Mülleimer geklaubt.
      Das macht den Mist aber um nix wertvoller, im Gegenteil.
      En Detail:
      „Dass Feministinnen Lesben seien und andere dazu zwangsbekehren wollten, ist eine der klassischen Strohpuppen, die gegen den Feminismus aufgestellt und dann immer weitergetragen werden (vermutlich weil Alice Schwarzer nach wie vor die Vorstellung des Feminismus prägt, gerade bei Nicht-Feministen)“
      Das ist so ein Baustein. Daß Feministen sich von Schwarzer in Moment distanzieren, seit deren Kriminalität und Menschenverachtung publik wird, ist verständlich. Daß sie sie jetzt gegen Feminismuskritiker intrumentalisieren, ist typisch feministisch. Beides war zu erwarten und überrascht keinen kritischen Menschen auch nur im geringsten. Es ist billig und schäbig.

      Deutlich wird das am nächsten Zitat, wo Du Dich mal wieder voll in die Kacke setzt:
      „Die meisten Feministinnen sind weder lesbisch noch haben sie ein Interesse an lesbischem Sex. Auch die Behauptung, Feministinnen kämen mit ihrer Weiblichkeit nicht klar, ist falsch.“
      Es geht hier nicht um, Randfiguren, Mitläufer, Allys u.s.w. sondern um den Feminismus, die niedere Masse ist nicht maßgeblich. Ohne Anne’s Text jetzt noch mal durchzulesen ( insofern ist dieser Kommentar einfach nur als mein Rant zu betrachten ), behaupte ich mal, daß sie nicht unterstellt hat, daß es ein bestimmtes Mengenverhältnis in bestimmten Positionen gibt. Das unterstelle ich aber jetzt und zwar dynamisch:
      Viele tatsächlich maßgebliche Feministen sind erotisch durcheinander, also z.B. Kampflesben. Je höher die Position, desto wahrscheinlicher. Schwarzer ist ein Beispiel, ob den Femis das nun passt, oder nicht. Wichtiger waren und sind aber bspw. S. Baer, B. Mika. M.v. Renesse etc. pp. In den Medien E. Illouz, oder die gern gesehenen Talkmississes ( keine Lust jetzt stundenlang Gedächtnis, Lesezeichen und google zu durchwühlen, es gibt sicherlich hunderte bekannte Beispiele ). International kommt noch ein gewaltiges Kampflesbenheer dazu. Die bestimmen die Meinung und machen die Politik, bis in die Gestzgebung hinein. Und das ist keine VT, falls Du mal Dein Betongehäuse zu verlassen bereit bist, google hilft.
      So – und nun springe ich mal ein Stück vor und erspare mir die Suche nach der Textstelle. Ein oder zwei Kommentare weiter schreibst du, das wäre eine Sache der Toleranz, weil Lesben nunmal eher von Feministen ( als von wem? ) akzeptiert würden. Die armen Lesbenopfer hätten ja quasi anders gar keine Chance ( ein Tränendrüsenbaustein ).
      Ich stelle dagegen, daß es wesentlich naheliegender ist, daß die Sache sich exakt andersherum auszäumen lässt. Kampflesben neigen dazu Männer abgrundtief zu hassen. Und eben weil der Feminismus eine Plattform des Männerhasses ist, rennen sie dort offene Türen ein und werden zu Führern und grauen Eminenzen. Baer und Reding als bekannteste Beispiele in D. u. EU. Sie kassieren erst den Opferbonus und instrumentalisieren dann die mitlaufenden Heten.
      Akutes Beispiel im universitären Bereich für erotische Totalverwirrung, wäre Antje „das X-Lann“ Hornscheidt. Glücklicherweise schmiert die scheinbar gerade ab, weil erstens zu dumm und zweitens, weil die Humbug-Uni für ihren Wahnsinn ( und weitere unlautere Vorgänge, siehe auch Baer ) gerade nett unter Beschuss gerät. Man kann nur hoffen, daß das Signalwirkung hat.

      Die Behauptung, daß Feministinnen mit ihrer Weiblichkeit nicht klar kommen, ist eindeutig richtig! Ich setze noch einen drauf und sage, daß männliche Feministen mit ihrer Männlichkeit nicht klar kommen. Ob das nun Ursache, oder Folge deren Feminismus‘ ist, wäre näher zu erforschen, aber es ist einfach so.
      Die Dämchen wollen keine männlichen Männer als Partner akzeptieren, aber Sex mit unmännlichen Allys macht ihnen üblicherweise auch keinen Spaß.
      Die Jüngelchen haben das Komplementärproblem. In „Sensibilitätsworkshops“ und Gendadiskussionsgruppen kommen sie garantiert nicht zum Schuss, eher schon indem sie wie machohafte Nazis auf all die pösen Maskupimmelträger u. „Sexisten“ einpöbeln.
      Wenn das nicht eine zwangsläufige und absolut logische sexuelle Problematik schafft, was dann? In Punkto Sex ist die Unzahl feministischer Eigenwidersprüche nunmal nicht gerade Lustfördernd. Um darauf zu kommen, reicht ein wenig Common sense.

      „Sie kommen höchstens nicht damit klar, nur auf ihre Sexualität oder Mütterlichkeit reduziert zu werden.“
      So? Ja, warum tun sie dann genau das?
      Sie reden doch über kaum etwas anderes, sofern sie nicht gerade die Quotenhymne singen. Sie reduzieren sich auf Sexismusopfer, beschwören die heilige Rape Culture, finden Sex einerseits Pfui, weil mit den schlimmen Männern ist ja widerlich und wünschen sich doch nichts anderes. Scheinbar so ungefähr 24/7.
      Und Mütterlichkeit ist Hassobjekt, obwohl sich jeder männliche Femi irgendwann ein paar Kinder wünscht und jede Feministin irgendwann ihren Muttertrieb aktiv unterdrücken muß, was in Kombination zu weiteren psychosozialen Defiziten führt.
      Kurz gesagt: es geht im Feminismus doch in der Hauptsache um das Reduzieren auf sexuelle, oder mit Elternschaft verbundene Leben, das ist so ziemlich deren beliebtester Hysteriefaktor überhaupt.
      Wie oben schon erwähnt, wagt es wer mal über andere Aspekten zu sprechen, wird solange wild und substanzfrei herumgekotzt ( immer schön ad hominem, ad personam, oder ad populum ), bis man wieder hübsch in der Sexismusfalle landet.
      Sinvoller wäre es, wenn sie mal ihre Sexualität und ihren Kinderwunsch als solche annehmen und in den Privatbereich verschieben würden, wo beides hingehört, anstatt immer zu verlangen, das es nix privates geben darf, außer als eben doch politisch durch’s Dorf zu treibende Sau. Daß es nur einen einzigen SafeSpace im Leben geben kann ( nicht zwangsläufig muß ), nämlich die eigene Privatsphäre, werden Feministen nie begreifen. Sie meinen, ihre albernen Sicherheitskonstruktionen wären ein adäquates Surrogat dafür. Aber mal ehrlich: ein schwarz o. bunt angemalter Raum, in dem sich nur Mitglieder irgendwelcher feministisch anerkannter Minderheiten aufhalten dürfen, kann kein Zuhause für ein Ego sein, denn das muß erst zwischen den Kopfhörern und daraus erweitert im eigenen individuellen Bereich geschaffen werden, alles andere ist unmöglich, bzw. eine Form von Apartheid u./o. eine Klapsmühle. Siehe dazu auch dieser oberulkige Streit in Hornscheidt’s Uniräumen, wo irgendeine Transe gegen irgeneine farbige Lesbe inszeniert wurde, mit Gendasternchen, Unterstrichen und Spezialcode ohne Ende. Mal die Veröffentlichungen zu dem Gekasper gelesen, Felix? Ein echter Brüller, sowas sollte mal in dieTageshow, das wäre vlt. effektiver als Harald Eia’s Clips über das Gendaparadox.

      „Und männliche Feministen haben eh kein Problem mit ihrer Weiblichkeit.“
      ( s.o. ) Nee, aber mit ihrer Männlichkeit und dem Nichtklarkommen mit der eigenen Weiblichkeit der Feministinnen. Ehrlich, Felix, den Punkt hättest Du besser weggelassen, oder bist Du so naiv zu glauben, daß das nicht geradezu zum schallend auflachen provoziert?

      Den letzten Absatz von Dir spare ich mir einfach, resp. reduziere ihn auf den letzten Satz, um nicht das nächste Unterthema noch wer weiß wie weit auszuwalzen. Außerdem geht es da um Privates und ich werde mich nicht entblöden, über unendlich viele, sich stets verändernde Privatsituationen eine politische Pauschaldiskussion mitzumachen ( ich schleppe keine Matratzen mit mir rum, heiße nicht Sarkeesian und werde auch nie ein Sexerlaubnisformular ausfüllen, sowas ist m.E. einfach nur schwerkrank ).

      „Überwindung der Unlust des Partners als Erotik, so in Richtung Gerhard Amendt? Das ist mehr als gruselig.“
      Der Satz ist wichtig, weil er ein feministisches Grundprinzip erfüllt, wie oben schon angedeutet, nämlich: Hast Du nur Schrott gebracht und kein sachliches Argument, dann suche Dir irgendeine als Feindbild konstruierte Person, oder Gruppe ( „so in Richtung“ ) und bepöbele die stellvertretend.
      Hier G. Amendt als angebl, Vergewaltigungsverherrlicher.
      Und damit verkackst Du bei mir endgültig, weil bilderbuchmäßig typisch.
      Die wesentlichen Texte und die ganz grobe Vita von Amendt kenne ich und muß sagen, er ist ein richtig zäher Bursche, der reichlich Respekt verdient. Es ist lächerlich, ihn hier zum Vergewaltiger umbasteln zu wollen, der Mann war einer der ersten und wichtigsten Initiatoren von Frauenhäusern in D, bis er sich, analog zu Erin Pizzey, davon anhand eigener Erfahrungen damit, überzeugt hatte, daß die der absolut falsche, weil familien- und damit kinderzerstörende Weg sind. Er hat nirgendwo behauptet, daß gewaltsam ( gruselig ) erzwungener Sex erotisch erstrebenswert wäre, diese wirre Pöbelei ist glatt und in menschenverachtender Weise erlogen. Und zwar von Dir ( unabhängig davon, daß Du den Textbaustein möglw. reflektionsfrei irgendwo wegkopiert haben magst ).

      DAS IST EINES DER HAUPTSYMPTOME FÜR FEMINISMUS ALS HASSPREDIGENDE RELIGION!

      Tatsächlich können Menschen aufeinander anziehend wirken und tun das sehr oft auch, auch es ist immer so, daß dieser Vorgang asymmetrische Elemente enthält. Wir sind eben nicht gleich, im Sinne von Robotern, oder sonstigen standardisierten Produkten!

      Anne schreibt gelentlich ein paar Zeilen dazu, wie sich das in ihrem Leben abspielt. Ich würde nie ein Wort darüber verlieren.
      Aber jeder einigermaßen normale Mensch sollte m.E. wissen, daß er schon mal von einem anderen aus Lust getriggert wurde und bei vielen ergibt sich was daraus. Und umgekehrt hat jeder normale Mensch das auch schon mal praktiziert, sonst hat er wahrscheinlich keinen Sex gehabt, oder nur ein paar relativ unbefriedigende, weil alberne, Versuche, die eher zu Frust geführt haben.
      Ähnliches hat auch Amendt, übrigens nur am Rande, gelegentlich erwähnt. Und das war es auch schon.
      Anders gesagt: Du drischt auf Selbstverständlichkeiten ein, um Perversitäten daraus zu schnitzen.
      DAS IST GRUSELIG! Am Feminismus, nicht an der selbstverständlichen Realität!

      ( Sodele. Kann sein, daß ich nächste Zeit nicht im Netz bin, v.dh. sorry, falls ich nicht sofort anspringe, falls wer erwidert. RSS-Feeds u.ä. nutze ich auch nicht, aber ich werde mich bemühen, gelegentlich wieder reinzuschauen. )

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  2. Der Felix schreibt:

    Beim Thema „gleichwertig“ stimmen wir überein, auch wenn es nicht so aussieht. Denn allen Menschen den gleichen Wert zuzuweisen bedeutet ja gerade, keinen Wertigkeitsvergleich vornehmen zu müssen, weil er von vorneherein überflüssig ist. Bei „gleichgestellt“ haben wir offenbar deutlich unterschiedliche Vorstellungen, und da geht es sicherlich nicht um ein Prokrustesbett. Das Thema ist hier schwierig, denn eine feministische Argumentation geht bereits davon aus, dass aufgrund soziologischer bzw. psychologischer Einwirkungen der Kultur gerade keine gleichen Startbedingungen für Männer und Frauen herrschen. Wenn Du auf AllesEvolution verlinkst, nehme ich mal an, dass Du von solchen Konzepten wenig hältst. Wobei mich bei dem Blog stört, dass sie einerseits soziologische Faktoren weitgehend negieren und behaupten, man könne die Natur nicht bekämpfen, und andererseits unterstellen, moderne Theorien wie Feminismus oder Gendertheorie hätten es längst hingekriegt, dass sich Leute widernatürlich verhalten. Aber wenn Feminismus oder Gendertheorie das können, dann muss man davon ausgehen, dass auch unsere anderen Rollenbilder, insbesondere auch die klassischen, nicht natürlich/biologisch sind, sondern ebenfalls aufgeprägt wurden. Und da wären wir wieder bei der feministischen Grundannahme.

    Was den Lesbenanteil bei Feministinnen angeht, das kann ich natürlich nicht genau sagen. Vermutlich ist er etwas höher, vermutlich weil Homosexuelle früher gesellschaftlich nicht akzeptiert wurden und der Feminismus bereits in den 70er Jahren für sie gekämpft hat, d.h. eine homosexuelle Frau hat eine höhere Wahrscheinlichkeit, Feministin zu werden, als eine heterosexuelle. Aber da insgesamt Homosexualität recht selten ist, wird es dennoch ein eher kleiner Teil sein. Die durchschnittliche Feministin ist heterosexuell.

    Bei EC kann ich Dir nicht zustimmen. Ich war eine Weile mit einer Frau zusammen, die vergewaltigt wurde. Für sie war Sex eben gerade nichts Schönes oder Angenehmes. Auch nicht mit mir. Ich will wirklich nicht behaupten, dass Sex generell unschön oder negativ wäre, das wäre Unsinn. Aber ob Sex gut oder schlecht ist, hängt von sehr vielen Dingen ab und ist für jede Frau (und jeden Mann) anders. Und der Partner kann das in der Regel nicht wissen. Gerade Opfer von Vergewaltigungen oder sexuellem Missbrauch erzählen in der Regel sehr ungern, was ihnen passiert ist.

    EC ist der Ansatz, sich zuerst wirklich zu versichern, dass alles in Ordnung und gewollt ist. Das finde ich vernünftig, denn der mögliche Schaden, den man anrichten kann, ist weit größer als der Gewinn. Um den Blogeintrag zu zitieren:

    „Auch vielleicht einer der Gründe, warum “Arschlöcher” durchaus bei Frauen ankommen: Sie machen eben einfach und gehen davon aus, dass sie mit ihnen schlafen will“

    Das wäre, im Falle meiner Exfreundin, dann wohl eine weitere traumatische Erfahrung geworden. Denn sie wollte ja durchaus eine Beziehung, nur eben keinen Sex. Wenn derjenige dann einfach „macht“, dann ist das ein Wiederaufleben des alten Traumas. Da macht schon wieder einer Sex gegen den eigenen Willen.

    Deswegen finde ich den Ansatz EC gut. Er bedeutet ja nicht, dass man sich jedesmal erst fünf Minuten rückversichern muss. Wenn Dein Partner weiß, dass Du nicht auf Blümchensex stehst, muss er nicht jedesmal wieder fragen: „Heute nicht vielleicht doch Blümchen?“

    EC ist nicht für Frauen wie Dich gedacht und in diesem Fall überflüssig. Sondern für die Fälle, für die Sex eben kein ungetrübter Spaß ist. Und davon gibt es viele.

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    • Um zwei Werte vergleichen zu können, muss man sie erst einmal bestimmen (sorry, ich hab als Programmierschlampe so oft mit dem Vergleich von Werten zu tun. Wenn einer nicht definiert oder void ist, gibt das einen Fehler).

      Gleichstellung bedeutet Ergebnisgleichheit, obwohl unterschiedliche Voraussetzungen bestehen. D.h. man muss von außen eingreifen, um trotzdem zwingend gleiche Ergebnisse zu erhalten. Das lehne ich ab.

      Weder ich noch die anderen Kommentatoren auf AllesEvolution (Ausnahmen mag es geben, sind mir aber nicht bekannt und somit bedeutungslos) gehen davon aus, dass Erziehungs- und Umgebungseinflüsse keine Wirkung haben.
      Lediglich die Gewichtung ist unterschiedlich. Biologische Faktoren (Gene, Hormone) spielen meiner Meinung nach meistens (nicht immer!) eine größere Rolle, als soziale Einflüsse.
      Etliche Feminst(inn)en streiten jedoch die biologische Komponente völlig ab, und behaupten „alles“ sei ausschließlich „sozial konstruiert“. Wenn du auch dieser Ansicht bist, brauchen wir an dieser Stelle nicht mehr weiterzudiskutieren. Da werden wir zu keinem Konsens kommen.

      Die durchschnittliche Feministin ist heterosexuell.

      Und die durchschnittliche Lesbe ist Feministin.

      Was EC betrifft, habe ich überhaupt nichts dagegen, wenn das jeder so handhabt, wie er mag. Ich rede da niemandem rein.
      Ich verwahre mich allerdings dagegen, EC als gemeinverbindlichen Standard festzulegen, der jeden kriminalisiert, der sich abweichend verhält.

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    • Fiete schreibt:

      „Was den Lesbenanteil bei Feministinnen angeht, das kann ich natürlich nicht genau sagen. Vermutlich ist er etwas höher, vermutlich weil Homosexuelle früher gesellschaftlich nicht akzeptiert wurden und der Feminismus bereits in den 70er Jahren für sie gekämpft hat, d.h. eine homosexuelle Frau hat eine höhere Wahrscheinlichkeit, Feministin zu werden, als eine heterosexuelle. Aber da insgesamt Homosexualität recht selten ist, wird es dennoch ein eher kleiner Teil sein. Die durchschnittliche Feministin ist heterosexuell.“

      Das war die eins höher von mir erwähnte Textstelle.
      Da verwechselst Du, Felix, den Feminismus mit Dir bekannten Durchschnittsfeministinnen. Der Rant von Anne heißt aber „Frauenverachtung im Feminismus“ und nicht „Frauenverachtung durch die durchschnittliche feministische Hete“ ( obwohl die auch Frauen verachten, bspw. die durchschnittliche verpartnerte Hausfrau und Mutter ).
      Nur mal so als kleine ergänzende Erläuterung.

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    • Fiete schreibt:

      „Das Thema ist hier schwierig, denn eine feministische Argumentation geht bereits davon aus, dass aufgrund soziologischer bzw. psychologischer Einwirkungen der Kultur gerade keine gleichen Startbedingungen für Männer und Frauen herrschen“

      Das ist gar nicht schwierig, sondern unsinnig.
      Wie kommst Du darauf, daß bspw. ein Kind eines Tagelöhners aus Biafra die gleichen Startbedingungen haben könnte, wie eines das in einer Pfeffersackvilla in Blankenese aufwächst?
      Und Frauen werden mit dem Potential zum Kinderkriegen und stilen geboren, Männer im Schnitt mit den Anlagen zu kräftigerem Körperwuchs.
      Kurz: es kann nur um die rechtlichen Bedingungen innerhalb eines Kulturkreises gehen, also um die Gleichberechtigung.
      Und die haben wir nicht, weil u.a. Feministen sie rabiat bekämpfen. Das ist sicherlich eine aktive und vorsätzliche Einwirkung soziologischer und psychologischer Art, freundlich ausgedrückt. Wirr sind die Begründungen dazu, am albernsten diese: „Jahrtausende lang wart Ihr Mäner die Herrscher, die uns unterdrückt heben, jetzt sind wir einmal dran“.
      Denn sie ist erlogen UND kreiselschlüssig. Es gibt überhaupt keinen Hinweis darauf, daß Frauen quasi noch nie Einfluss auf ihre Kultur hatten. Im Gegenteil. Das Nazibeispiel macht klar: Hitler wuirde von Männern und Frauen ungefähr gleich verherrlicht und gefördert. Es ist blödsinnig, daraus den Männern eine historische Schuld andichten zu wollen.

      Und dann kommt wieder das ad personam-Argument:
      „Wenn Du auf AllesEvolution verlinkst, nehme ich mal an, dass Du von solchen Konzepten wenig hältst. Wobei mich bei dem Blog stört, dass sie einerseits soziologische Faktoren weitgehend negieren und behaupten, man könne die Natur nicht bekämpfen, und andererseits unterstellen, moderne Theorien wie Feminismus oder Gendertheorie hätten es längst hingekriegt, dass sich Leute widernatürlich verhalten.“
      Mensch, Felix, lasse den durchsichtigen Unfug doch einfach, Diskutieren gerne, auch gern hart aber herzlich, aber diese Billigversuche, wem stellvertretend in die Eier zu treten, sind ja reine Selbstabwertung. Sogar ich motze da gelegentlich mal rum und ich bin oftmals ganz anderer Meinung als Chris, oder andere dort kommentierende.
      Bei Chris kann jeder schreiben, der möchte, i.d.R. sogar ohne Veröffentlichungsvorbehalt.
      Daraus Anne verklausuliert einen Strick drehgen zu wollen, ist m.E. erbärmlich. Und wer ist „sie“? Irgendeine Personengruppe, deren Meinung Dir nicht passt, die Du Chris als gleichgeschaltete Jünger andichten willst, resp. deren unerwünschte Meinung Du hier jetzt Anne nachagst. Chris ist aber gar kein Feminist, er betreibt seinen Blog nicht nach deren üblen Kriterien.

      Nebenbei kriegt eine Theorie per se überhaupt nix mit, sondern ist ein Konstrukt, das es zu falsifizieren, oder, wenn das nicht gelingt, anzuerkennen gilt.
      Und, daß Feminismus o. Genderitis „modern“ wären, setzt Modernität mit Mode gleich.
      Ich sehe da noch einen riesigen Unterschied, zumal Feminismus ein uralter Hut ist und sich modernen Erkenntnissen ( die auch durchaus schon älter sein können ) mit der Brechstange widersetzt.

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  3. Der Felix schreibt:

    Du kennst die Diskutierenden auf dem Blog vermutlich besser als ich. Allerdings heißt der Blog nicht ganz umsonst „AllesEvolution“. Gegenfrage: Was würdest Du von einem Blog halten, der „AllesSozialisation“ heißt?

    Ich versuche, an das Thema möglichst aus wissenschaftlicher Perspektive heranzugehen. Und da haben wir zwei Theorien, die beide zunächst einmal die Realität beschreiben könnten: die soziologische und die evolutionäre. Es ist auch klar, dass die Frage, welche davon die entscheidende ist, nun für jeden Punkt einzeln betrachtet werden muss. Die Beantwortung der Frage für einen Aspekt sagt noch nichts über einen anderen Aspekt aus.

    Ich bin kein Anhänger der puristischen These, dass das gesamte Geschlecht sozial konstruiert ist. Biologische Aspekte und soziologische Aspekte gehen in der Regel Hand in Hand. Aber die Vielzahl an Kulturen und ihren Eigenschaften zeigt in meinen Augen, dass die soziologische Komponente eine große (und in der Regel unterschätzte) Rolle bei dem spielt, was wir als „typisch weiblich“ oder „typisch männlich“ bezeichnen. Jedenfalls waren im 19. Jahrhundert ganz andere Dinge typisch für Männer und Frauen. Das Klischee der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts beschrieb z.B. Romantik als typisch männlich. Zweihundert Jahre später hat sich das Klischee umgedreht. Vor gut hundert Jahren galt rosa als männliche Farbe und blau als weiblich. Wenn man überlegt, wie oft in der Vergangenheit sich diejenigen geirrt haben, die festschreiben wollten, wie Männer und Frauen jeweils denken, was sie können und was nicht, dann ist da eine grundsätzliche Vorsicht angebracht.

    Was EC angeht: Man muss zwischen rechtlichem und moralischem Standard unterscheiden. Wenn Du von „kriminalisieren“ sprichst, dann geht es um den rechtlichen Aspekt, und der ist meines Wissens nach von den Diskussionen gar nicht betroffen, zumindest wüsste ich niemanden, der Knast fordert, wenn die Frau nicht begeistert „Ja!“ geschrieen, sondern lediglich „okay, mach nur“ gesagt hat.

    Unverhandelbar ist in meinen Augen der „Consent“ an sich. Sexuelle Handlungen gegen den Willen des Partners sind mindestens sexuelle Nötigung. Das sieht auch der Gesetzgeber so. Die „Überwindung der Unlust des Partners“ ist keineswegs als erotisches Spiel einzustufen. Wer „einfach macht und davon ausgeht, dass sie es auch will“, und sich dabei gründlich irrt, der kann hinterher nicht damit rechnen, dass mit einem „Ups“ alles erledigt ist. Alles andere wäre ein Freibrief für Vergewaltigung.

    Ansonsten ist es eine rein moralische Frage. Will man mit jemandem Sex haben, der jetzt eigentlich gar nicht so begeistert davon ist? Deswegen sehe ich EC als eine sinnvolle Empfehlung an. Wenn man sie nicht befolgt, dann passiert – nichts. Ich würde auch jedem empfehlen, lieber nicht zu rauchen, aber das kann jeder ja für sich selbst festlegen.

    Mehr als eine moralische Frage kann es ohnehin nicht sein. Wie soll man denn rechtlich kontrollieren, dass die Zustimmung „enthusiastisch“ war? Schon jetzt ist eine Verurteilung wegen Vergewaltigung fast ausschließlich nur möglich, wenn entsprechende Verletzungen vorliegen, weil ansonsten Aussage gegen Aussage steht. Befürchtungen, hier könnte bald eine Kriminalisierung erfolgen, sind schon aus rein technischen Gründen gegenstandslos.

    Ich habe aber das subjektive Gefühl – korrigier mich, wenn ich falsch liege – dass der Widerstand gegen EC auch daher rührt, dass man das Gefühl hat, es würde die Männer „verderben“?

    Beim Programmierbeispiel muss ich allerdings nochmal einhaken, da kann ich auch nicht anders:
    Sieh das Konzept der Gleichwertigkeit einfach als „static“-Variable (public static double Wert). Die hat für die gesamte Klasse („Mensch“) denselben Wert, aber der Versuch, zwei Instanzen zu vergleichen ( Ich.Wert == Du.Wert ), scheitert bereits am Compiler.

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    • Auch bei AllesEvolution streitet niemand soziale Einflüsse ab, sie werden lediglich schwächer gewichtet als i.A. auf feministischer Seite.
      Meiner Ansicht nach kann die Gewichtung ohnehin nicht als Konstante gesehen werden. Bei manchem Menschen kann sich Sozialisation sehr stark auswirken, ein anderer ist praktisch immun.
      Biologische Wirkungen sind dagegen immer vorhanden.
      Den Blogtitel „AllesEvolution“ habe ich immer so interpretiert, dass man dort „alles“ (bzw. viel) über Evolution lesen kann.
      Trotzdem kann es auch noch andere Themen geben, und über soziale Einflüsse macht das erst einmal keine Aussage.

      Ob rot/rosa oder (hell)blau als weiblich oder männlich gilt, ist kulturell abhängig, und eigentlich völlig irrelevant, hat ja auch nichts mit Verhalten zu tun.

      dass man das Gefühl hat, es würde die Männer „verderben“?

      Wie meinst du das – „verderben“? Inwiefern?

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    • Fiete schreibt:

      „Du kennst die Diskutierenden auf dem Blog vermutlich besser als ich. Allerdings heißt der Blog nicht ganz umsonst “AllesEvolution”. Gegenfrage: Was würdest Du von einem Blog halten, der “AllesSozialisation” heißt?“

      Was wüdest Du von einem Haschtack halten, der #Notallmenmustdie heißt, oder von #killallmen? Beides gängige Femilattenzäune.
      Ich würde erstmal schauen, wie der Kontext sich gestaltet und weiterlesen.
      Nebenbei: die meisten bei Chris Diskutierenden kennen sich kaum bis gar nicht.

      „Ich versuche, an das Thema möglichst aus wissenschaftlicher Perspektive heranzugehen. Und da haben wir zwei Theorien, die beide zunächst einmal die Realität beschreiben könnten: die soziologische und die evolutionäre. Es ist auch klar, dass die Frage, welche davon die entscheidende ist, nun für jeden Punkt einzeln betrachtet werden muss. Die Beantwortung der Frage für einen Aspekt sagt noch nichts über einen anderen Aspekt aus.“
      Ach ja? Merke ich hier nix von, von einer wissenschaftlichen Perspektive Deinerseits, eher von gewohnheitsmäßig abgesonderten Allyphrasen.
      Übrigens, daß auch die Soziologie einer ( der ) Evolution folgt, was ist damit?

      „Wenn man überlegt, wie oft in der Vergangenheit sich diejenigen geirrt haben, die festschreiben wollten, wie Männer und Frauen jeweils denken, was sie können und was nicht, dann ist da eine grundsätzliche Vorsicht angebracht.“

      Rischtisch! Wow! Ich stimme Dir mal aus vollem Herzen zu!
      Eben deshalb ist Feminismus Mist, weil er nämlich das exakte Gegenteil um sich pustet.
      Feministen erschöpfen sich zum großen Teil darin, Männern und Frauen bestimmte Denkweisen vorschreiben zu wollen. Letztens erst auf dem Blog einer der oben schon erwähnten Kaffekränzchendämchen erlebt, die jetzt EMN zum Kult erhoben haben.
      Freie, individuelle Überlegungen sind dem Feminismus verhasst.
      Siehe auch das erste Zitat in diesem Kommentar hier, da versuchst Du gleich Chris und Anne eine bestimmte Denkweise anzuhängen.

      „Was EC angeht: Man muss zwischen rechtlichem und moralischem Standard unterscheiden. Wenn Du von “kriminalisieren” sprichst, dann geht es um den rechtlichen Aspekt, und der ist meines Wissens nach von den Diskussionen gar nicht betroffen, zumindest wüsste ich niemanden, der Knast fordert, wenn die Frau nicht begeistert “Ja!” geschrieen, sondern lediglich “okay, mach nur” gesagt hat.“

      Nö? Ich schon. In den USA ist es in den Unis z.T. schon Standart die Definitionsmacht dem selbsternanten Opfer zuzubilligen. Und auch unsere feministischen Richter machen das gewohnheitsmäßig gern. Sagt eine Dame, zwei Jahre nach dem einvernehmlichen Sex, daß es ihr eigentlich nicht so sehr gefallen hat, so ist aktueller feministischer Trend, den Mann zum Täter abzustempeln.

      „Wenn Du von “kriminalisieren” sprichst, dann geht es um den rechtlichen Aspekt, und der ist meines Wissens nach von den Diskussionen gar nicht betroffen, “
      Ganz am Rande: das ist ein Doppelfehler. Es geht nicht um den rechtlichen Aspekt, der gar nicht davon betroffen sein kann, sondern um den justiziellen, wenn überhaupt. Und zwar den der herrschenden politischen Rechtsprechung, also das sog. Spruchrecht ( welches mit den höheren Rechten oft kaum bis gar nicht deckungsgleich ist ).

      „Unverhandelbar ist in meinen Augen der “Consent” an sich. Sexuelle Handlungen gegen den Willen des Partners sind mindestens sexuelle Nötigung.“
      Ach ja? Definiere doch bitte mal den Terminus Konsens. Und dann den Willen.
      Ansonsten ist tatsächlich gar nix verhandelbar, weil nämlich ungeklärter Wortsalat.
      Wenn ich auf dem Sofa sitze und Bock auf „Sons of Anarchy“-Schauen habe und es kommt eine nette Dame rein und macht erstmal einen extrem provokanten Lapdance, lutscht an mir rum und wir landen unterm Tisch in einer Pfütze aus Schweiß etc., ist sie dann eine Antifeministische Satanistin mit Trieb zur Rape-Culture?
      Oder ist da doch ein wenig Verhandlungsspielraum? Trotz zunächst fehlendem Konsens ( „Och lass ma, Uschi, will jetzt Glotze gucken“ )?
      Und in welche Spalte der femistischen Statistik gehört sie dann?
      #Aufkreisch! Jede fünfte belästigt Männer und ist Sexistin! Oder was?
      Und wenn ich sie zwischendurch mal geschubst habe ( „Hau ab, hol mir lieber ’n Bier aus dem Kühli“ ), bin ich dann der #Aufkreisch!-Täter? ( Wie gesagt, unter der Prämisse, daß wir dann auf dem Boden ’ne Nummer geschoben haben, weil sie mich doch „besiegt hat“. ).

      Okay, es gibt Punkte, die nicht verhandelbar sind, bspw. wenn ein adulter Mensch, gleich welchen Geschlechts, einem Kind die Eingeweide zerfetzt, aber damit haben Feministen ja bekanntermaßen eher weniger Probleme.

      Zwischen instutionalisierten Formularen ( Consentform ) und einer Verführung der individuellen Art sehe ich noch ein paar „kleine“ Unterschiede.

      „Das sieht auch der Gesetzgeber so“
      Also z.Zt. die GroKo aus Grünbraun bis CSU, stellvertretend Heike Maaslos?
      Interessant! Das bestätigt mich beim Wahltheater nicht mehr mitzumachen.

      „Wer “einfach macht und davon ausgeht, dass sie es auch will”, und sich dabei gründlich irrt, der kann hinterher nicht damit rechnen, dass mit einem “Ups” alles erledigt ist.“
      Bezeichnend ist das „sie“. ( s.o. ) ich hatte dazu gerade ein Beispiel mit umgekehrten Vorzeichen genannt. Gilt das da nicht?
      Ansonsten ist jemand der „einfach macht“ schlichtweg unempathisch und wird schon Gewalt anwenden müssen, früher oder später. Sonst handelt es sich um zwei unsensible Wesen. Die sollten sich dann besser trennen und erstmal lernen mit sich selbst klarzukommen, einen gesunden Egoismus zu entwickeln u.s.w..
      Denn wenn mich die lapdancende Dame einfach nur nervt und das nicht mal bemerkt, dann schmeisse ich sie raus. Nur zur Ausgewogenheit: ich wurde auch schon mal ( und zwar recht unsensibel ) rausgeschmissen und habe draus gelernt, mit der Frau würde ich es nicht nochmal versuchen, sie ist mir zu instabil.

      „Ansonsten ist es eine rein moralische Frage. Will man mit jemandem Sex haben, der jetzt eigentlich gar nicht so begeistert davon ist?“

      Gegenthese: wer sich vor dem Sex erstmal über seine Moral klar werden muß, wird kaum und meist unbefriedigenden Sex haben. Er denkt zu spät.
      Und ja, manche wollen das in mancher Situation und ich kann da nix schlimmes dran finden ( s.o. ). Der Appetit kommt tatsächlich manchmal erst beim Essen. So what?

      ( Einschub: muß gerade herzhaft schmunzeln, wenn ich daran denke, daß ausgerechnet ich kurioserweise in einer Diskussion über sexual consense schreibe, da ich nie weiter von entsprechenden Situationen weg war, als jetzt, aber egal, ich war auch mal jung 😉 )

      „Schon jetzt ist eine Verurteilung wegen Vergewaltigung fast ausschließlich nur möglich, wenn entsprechende Verletzungen vorliegen, weil ansonsten Aussage gegen Aussage steht“
      Und das wäre ggf. auch gut so, leider stimmt das aber nicht. Die Rechtsprechung kehrt einfach die Beweislast um und „in dubio pro reo“ gilt für Männer schon lange nicht mehr, nicht zuletzt dank Feminismus. Das ist aktueller Stand der Dinge, auch wenn kriminelle Feministen einfach und mittels hochfinanzierter Kampagnen das Gegenteil behaupten, um ein Geschäft daraus zu machen. Feministische RAe raten kaum verhohlen auch dazu, in Trennungsfällen dem Ex einfach Gewalt, auch sexuelle, anzuhängen, um ihn wirtschaftlich und gesellschaftlich zu vernichten ( siehe auch die Matratzenschlepperin und viele weitere Fälle, die Du u.a. auch bei Evochris, Genderama u.w. gelegentlich erwähnt findest ). Frauenhäusler und deren sattelitenartige „investigativen“ Beratungsstellen übrigens auch, sowie einige institutionelle Mitarbeiter, bspw. der Jugendämter.

      „Befürchtungen, hier könnte bald eine Kriminalisierung erfolgen, sind schon aus rein technischen Gründen gegenstandslos.“
      Stimmt! Ist sogar lächerlich, da etwas zu befürchten, was längst allgemeiner Usus ist. Psychiatrisierung hast Du übrigens vergessen, gibt es nämlich auch in verbreitetem Maße. Kannst Du bei S. Baer auf ihrer Unterseite der Humbug Uni Bärlin nachlesen. Okay. Ich suche Dir den Link eben mal raus:
      http://plone.rewi.hu-berlin.de/de/lf/ls/bae/w/files/lsb_wissen/wibig_kurzfassung_deutsch.pdf
      ( Seite 24 plus ein o. zwei Absätze, da wird exakt beschrieben, wie Männer, ohne Schuldbeweis wohlgemerkt, zu Tätern abgestempelt und mit Psychokursen überzogen werden.
      Nur zur Erinnerung: Für ihre Schirmherrschaft bei solchem Mist u.ä. wurde Baer in den ersten Senat des BVerfG hochgekungelt und diese Praktiken sind feministischer Usus in D., das ist unser realer Alltag als denunzierte Männer vor Gericht)

      „Ich habe aber das subjektive Gefühl – korrigier mich, wenn ich falsch liege – dass der Widerstand gegen EC auch daher rührt, dass man das Gefühl hat, es würde die Männer “verderben”?“
      Ich korrigiere mal: Es geht nicht darum „Männer zu verderben“, es geht um faschistoide Praktiken des Feminismus, für die manche Femiführer in den Knast gesperrt und mit lebenslangem Berufsverbot in sämtlichen sozialen Sparten belegt gehören.
      Nur weil Femis meinen, es müsse immer um ihre emotionalen Wehwehchen gehen, ist das bei normalen Menschen noch lange nicht so. Es gibt auch echte Probleme auf der Welt.

      Im übrigen fällt mir gerade auf, daß jetzt das Threadthema verlassen wurde, resp. von Frauenverachtung zu Männerverachtung gewechselt hat.

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  4. Der Felix schreibt:

    Da würde ich Dir zustimmen, auch wenn biologische Wirkungen natürlich ebenso schwächer und stärker ausfallen können wie es bei sozialen der Fall ist. Ein gutes Beispiel sind Medikamente, die bei jedem anders anschlagen und unterschiedliche Nebenwirkungen hervorrufen.

    Vermutlich ist es auch etwas anderes, was mich an der Diskussion Soziologie vs. Biologie stört. Denn ich finde die soziologischen Modelle in vielen Fällen zwar einleuchtender als die konkurrierenden biologischen Modelle, aber ich bin Physiker und damit weder Experte in Biologie noch in Soziologie. Die konkrete wissenschaftliche Debatte können andere sicherlich fundierter austragen als ich (auch wenn ein Austausch darüber natürlich trotzdem sehr interessant sein kann).

    Bei mir stellt sich aber bei den meisten Diskussionen – gerade bei Laien in diesem Thema – das latente Gefühl ein, dass es recht wenig um konkrete wissenschaftliche Debatten geht und mehr um die Rechtfertigung gesellschaftlicher Standards. Die ungeschriebenen Regeln dieses Diskurses – interessanterweise sowohl von Vertretern feministischer Ideen wie auch von ihren erklärten Gegnern akzeptiert – lauten in etwa so:

    „Es gibt soziologische/gesellschaftliche Effekte. Die sind prinzipiell änderbar, da hat man einen Schuldigen. Und es gibt biologische/natürliche Effekte. Die sind unvermeidlich so, dafür kann niemand etwas.“

    Wenn ich also etwas ändern will, dann unterstelle ich einen soziologischen Hintergrund. Will ich hingegen etwas verteidigen und beibehalten, dann unterstelle ich einen biologischen Hintergrund. Kein Wunder, dass feministische Ideen das gesamte Geschlecht lieber als soziales Konstrukt sehen, während Vertreter des klassischen Männerbildes alles auf die Biologie schieben („Männer sind halt von Natur aus so“ – dann muss man auch nichts ändern).

    Dabei sind die Grundannahmen schon sehr fragwürdig. Zum einen sind soziologische Konstrukte mitunter genauso unauflöslich wie XX und XY. Die Ausbildung von Hierarchien z.B. ist eine nahezu unveränderliche Konstante jeglichen tierischen (und damit auch menschlichen) Zusammenlebens bei mehr als zwei Exemplaren, auch wenn die genaue Ausgestaltung variiert. Zum anderen ist die Annahme, wenn etwas biologisch sei, sei das darum auch richtig so und müsse so bleiben, nicht zu halten. Nicht nur, dass das der klassische naturalistische Fehlschluss wäre (aus dem Sein folgt keineswegs das Sollen, sonst sollten wir vermutlich immer noch in Höhlen leben), sondern unsere gesamte Zivilisation ist auch darauf ausgelegt, unsere Biologie immer wieder zu überlisten.

    Ich bin überzeugt davon, dass die Debatte weit weniger heftig (und vermutlich auch weit weniger interessiert) geführt würde, wenn nicht dieses Grundmuster „Ist soziologisch – must Du ändern!“ – „Ist biologisch – kann ich nicht ändern!“ dahinterstehen würde.
    __________

    Beim Thema EC ist mir schon zu mehreren Gelegenheiten aufgefallen, dass es einige Frauen gibt, die sich darüber beschweren, dass heutige Männer zu „rücksichtsvoll“, ja gewissermaßen gar keine richtigen Männer mehr seien. Sie würden sich nichts mehr trauen, von der Frau den ersten Schritt erwarten, unsicher im Bett seien (wenn sie sich denn überhaupt noch auf spontane sexuelle Kontakte einlassen) usw.

    Als ob eben die moderne Männerschaft gewissermaßen von der feministischen Beeinflussung „verdorben“ worden wäre. Ist vielleicht nicht das beste Wort dafür, mir fällt aber auch kein besseres ein.

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  5. Der Felix schreibt:

    Zu Deinem ersten Link: Da stehen lediglich Vermutungen drin. Es könnten auch genauso gut ganz andere Gründe vorgelegen haben. Reiner Zufall, die Gruppendynamik ist eher insgesamt schüchtern, chauvinistische Einstellungen, wer weiß was. Da sich vermutlich keiner der Seminarteilnehmer geäußert hat, ist die Ursache ungeklärt.

    Es ist auch in meinen Augen recht unwahrscheinlich, dass die Männer wirklich gedacht haben sollen: „Uh, die frage ich lieber nicht nach der Uhrzeit, am Ende ist das eine beißwütige Feministin und sie zeigt mich deswegen an.“ Ich denke mal, den meisten Männern ist der Unterschied zwischen „Und, wie findest Du das Seminar bis jetzt?“ und „Sie können ein Dekolleté aber gut ausfüllen“ schon bewusst. Ich persönlich habe jedenfalls keinerlei Angst, mit einer beliebigen Frau ein ganz normales Gespräch zu führen, und habe auch schon mit diversen Feministinnen – also dem angeblich gefährlichsten Frauentypus – diverse Gespräche geführt. Und ich bin auch noch nie von anderen Männern gewarnt worden („Sprich die nicht an, wer weiß was passiert!“).

    Der zweite Link ist natürlich schwierig zu beurteilen. Der Beweis besteht im Hinweis auf ein anderes Blog, das von einer nicht genannten (aber „vertrauenswürdigen“) Quelle erfahren haben will, dass eine feministische Gruppe Jagd auf berühmte ITler macht. Der prominenteste Fall hat sich nie selbst dazu geäußert, die Gruppe gibt es angeblich auch nicht mehr (aber bestimmt schon Nachahmer!), und kein anderes Blog (und schon gar kein bedeutendes) hat die Geschichte aufgenommen, alle schweigen mysteriöserweise.

    Man möge mir verzeihen, wenn ich aufgrund dieser Beweislage skeptisch bleibe. Aber selbst wenn die Vorwürfe stimmen, wäre das, wie Du selbst sagst, ein sehr extremes Beispiel. Man kann ja auch immer noch Sonntags in die Kirche gehen, obwohl irgendwo auf der Welt manche Extremisten sich im Namen Gottes in die Luft sprengen. Die Beurteilung einer Bewegung anhand ihrer extremsten Auswüchse ist meistens ziemlich verzerrt.

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    • Das erste Beispiel hatte ich damals so erlebt. Es war mir einfach aufgefallen, dass die Atmosphäre so anders war, als ich es von früher gewohnt war.
      Es ist zwar nur mein subjektiver Eindruck, den ich so nicht beweisen kann, aber es schien eine gewisse Vorsicht mitzuschwingen, warum man von mir Abstand hielt, während sich die Männer unter sich ganz normal unterhielten.

      Das zweite Beispiel – klar, man muss nicht alles kritiklos so glauben.
      Aber es zeigt doch, dass solche Planungen zumindest denkbar sind, und es erscheint mir nicht unplausibel.

      Hier habe ich noch einen Link, der allerdings nicht mehr ganz so aktuell ist.
      https://geschlechterallerlei.wordpress.com/2015/08/28/der-mann-im-aufzug/

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    • HansG schreibt:

      und kein anderes Blog (und schon gar kein bedeutendes) hat die Geschichte aufgenommen, alle schweigen mysteriöserweise.

      Danisch hat das Thema z.B. aufgegriffen.

      Ob an dieser und ähnlichen Geschichten etwas dran ist kann und sollte man durchaus kritisch hinterfragen. Was aber deutlich wird, ist das es ein Klima der Angst herrscht. Und dafür gibt es gute Gründe.

      Selbst eine völlig aus der Luft gegriffene Falschbeschuldigung bedeutet für den Betroffenen eine Folge höchst unangenehmer Einschnitte. Erschwerend kommt hinzu, dass nachweislich falsche Verdächtigungen, wenn überhaupt in solchen Fällen, vergleichsweise harmlos bestraft werden. Darüber hinaus bleibt das Stigma des potentiellen Sexualstraftäters anhaften.

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  6. Der Felix schreibt:

    Hier hatte ich eigentlich eine längere Antwort geschrieben, die mein Browser offenbar leider verschluckt hat. Jetzt fehlt mir die Zeit, es nochmal zu schreiben (und ich habe leider vergessen, vorher den Text zu speichern…).

    Nochmal das Wichtigste: Der Staat muss stets eine Güterabwägung treffen. Der Gefahr einer Falschbeschuldigung steht die Gefahr gegenüber, gegen tatsächliche Straftaten nichts mehr unternehmen zu können. Aktuell ist die Aufklärungsquote bei Sexualstraftaten extrem gering, und die Erfolgschancen einer Anzeige unterirdisch schlecht, weil ja zumeist Aussage gegen Aussage steht. Eine Lösung muss also immer beide Probleme im Auge behalten.

    Außerdem diskutieren wir auch hier wieder Extremfälle. Völlig aus der Luft gegriffene Falschbeschuldigungen sind selten. Schon deshalb, weil kaum jemand etwas davon hat. Warum soll eine Frau einen fremden Mann, der mit ihr in einen Aufzug steigt, einer Sexualstraftat bezichtigen? Was hat ein Mann zu befürchten, der auf einem Seminar eine Frau in ganz normalen Umgangsformen anspricht? Und was davon wäre ein so neuer Effekt, dass er den Unterschied zwischen einem Seminar von heute und einem von vor einigen Jahren erklären könnte?

    Erschwerend kommt hinzu, dass nachweislich falsche Verdächtigungen, wenn überhaupt in solchen Fällen, vergleichsweise harmlos bestraft werden.

    Auch das würde ich anzweifeln. In dem bekannten Fall, bei dem eine Lehrerin nachweislich einen Kollegen mit einer Falschbeschuldigung hinter Gittern brachte, ist sie anschließend selbst zu fünfeinhalb Jahren Haft verurteilt worden und hat damit eine vergleichbare Strafe erhalten wie Vergewaltiger, Räuber oder so mancher Totschläger.

    So einfach ist das in Deutschland nicht. Auch wenn es sicherlich in manchen Fällen zu Gerichtsversagen kommt.

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    • Warum soll eine Frau einen fremden Mann, der mit ihr in einen Aufzug steigt, einer Sexualstraftat bezichtigen? Was hat ein Mann zu befürchten, der auf einem Seminar eine Frau in ganz normalen Umgangsformen anspricht?

      In den allermeisten Fällen wird auch nichts nennenswertes passieren. Aber das Risiko ist größer 0, weshalb Vorsicht und Abstandhalten nachvollziehbar sind.

      So einfach ist das in Deutschland nicht.

      Das Problem ist, dass sich eine absichtliche, böswillige Falschbeschuldigung kaum gerichtsfest nachweisen lässt.
      Und im Zweifel gilt eben in dubio pro reo.

      Die privaten Folgen für den zu Unrecht Beschuldigten können dagegen erheblich sein, selbst wenn es juristisch keine Konsequenzen für ihn hatte.

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    • Fiete schreibt:

      „Aktuell ist die Aufklärungsquote bei Sexualstraftaten extrem gering, und die Erfolgschancen einer Anzeige unterirdisch schlecht, weil ja zumeist Aussage gegen Aussage steht. Eine Lösung muss also immer beide Probleme im Auge behalten.

      Außerdem diskutieren wir auch hier wieder Extremfälle. Völlig aus der Luft gegriffene Falschbeschuldigungen sind selten. Schon deshalb, weil kaum jemand etwas davon hat. Warum soll eine Frau einen fremden Mann, der mit ihr in einen Aufzug steigt, einer Sexualstraftat bezichtigen? Was hat ein Mann zu befürchten, der auf einem Seminar eine Frau in ganz normalen Umgangsformen anspricht? “

      Kolossaler Bullshit, der im besten Falle eindeutig belegt, daß Du irgendwo aufgeschnappten Unfug nachplapperst.Tut mir leid, das so drastisch auszudrücken, aber hätte ich Dich statt dessen lieber als bösartigen Lügner bezeichnen sollen? Das wäre die einzig mir vorstellbare Alternative gewesen.

      Daß die Aufklärungsquote grausam niedrig ist ist richtig. Deine Begründung allerdings ist ekelhaft und vollkommen falsch. Tatsache ist, daß Vergewaltigungen sehr oft feststellbare Spuren hinterlassen und, daß auch nicht körperlich sichtbare Beschädigungen oft feststellbar sind.
      Eine weitere lösung kann es nicht geben. Und es ist absoluter Unfug, zu behaupten, daß die Aufhebung der essentiellen Rechtsgrundsätze eine Lösung für die verbleibenden Probleme wäre.
      Willst Du jetzt alle Menschen in Knast und Forensik verrschwinden lassen, denen mal wer angedichtet hat, sie hätten wen beklaut, oder verhauen?
      Solche „Lösungen darf weder das Recht, noch das Gesetz, noch der Gesetzgeber, noch die Rechtsprechung „im Auge behalten“, weil sie nämlich in die reine Gewaltherrschaft führen. Genauer, diese von Dir hier propagierten „Lösungen“ sind – zu Recht! – verboten in jedem auch nur ansatzweise an Humanität interessierten Staat der Welt!

      „Außerdem diskutieren wir auch hier wieder Extremfälle.“
      Stimmt! Du verlangst im Schnitt minderschwere Fälle zu Extremfällen umzukonstruieren und mit noch extremerer Gewalt zu „lösen“!

      „Völlig aus der Luft gegriffene Falschbeschuldigungen sind selten.“
      Das ist eine reichlich seltsame Ansicht, bei einer Quote von irgendetwas zwischen ca. 60 u. 80%! Und diese Zahlen sind unbestritten!
      So viele Anschuldigungen sexueller, o. sexualisierter Gewaklt wrden falsch erhooben, manche gehen sogar von noch mehr aus. Die ca 80 % stamen aus einer Pressemeldung zweier Polizistinnen, die desbezüglich eine Erhebung durchgeführt haben, die gerade ein paar Monate alt ist.

      „Schon deshalb, weil kaum jemand etwas davon hat. Warum soll eine Frau einen fremden Mann, der mit ihr in einen Aufzug steigt, einer Sexualstraftat bezichtigen?“
      Weil sie es kann! Aus Rache, Narzissmus, Eifersucht, Gewinnsucht, etc.pp., oder einfach, weil ihr Anwalt, der freundliche Jugendamtsmitarbeiter, die Damen im Frauenhaus, die Beraterinnen von Wildwetter, Taubitter, oder Zartwasser, oder der Richter selbst ( natürlich indirekt und verklausuliert ), oder sonstwer dazu geraten haben.
      Das ist nämlich üblich!

      Ist mir selbst passiert, zum Glück nicht auf sexuellem Gebiet, sondern ich wurde lediglich zum psychiatrisch kranken Gewattäter per Beschluss verurteilt, um die Existenz und das Zuhause meines ehemaligen Kindes zu vernichten ( und mich natürlich auch ). Und ich kenne, da ich mich seitdem intensiver mit der Thematik befasst habe, hunderte solcher Fälle, nur über persönliche Kontakte, davon dutzende, deren Akten ich mehr oder weniger genau gesichtet habe. Ein sehr großer Teil davon auch mit sexueller Komponente.
      Und es gibt ja nicht nur das Familienrecht, das per „freiwilliger Gerichtsbarkeit“ ( ein grausam lächerlicher Terminus! ) beschieden wird. Auch ohne Kindesbezug wird es kaum anders praktiziert. Kachelmann, Dall, Pflaume sind bekannte Fälle, deren Angeklagte zum Glück kein Problem hatten ein paar Schubkarren voll Geld in Promianwälte zu investieren, sonst säßen sie heute in Knast oder Klapse.

      „Was hat ein Mann zu befürchten, der auf einem Seminar eine Frau in ganz normalen Umgangsformen anspricht?“
      Knast, Klapse und entsprechend Prügel und Vergewaltigungen, das ist so das Normale in so einem Fall.

      “ Erschwerend kommt hinzu, dass nachweislich falsche Verdächtigungen, wenn überhaupt in solchen Fällen, vergleichsweise harmlos bestraft werden.

      Auch das würde ich anzweifeln. In dem bekannten Fall, bei dem eine Lehrerin nachweislich einen Kollegen mit einer Falschbeschuldigung hinter Gittern brachte, ist sie anschließend selbst zu fünfeinhalb Jahren Haft verurteilt worden und hat damit eine vergleichbare Strafe erhalten wie Vergewaltiger, Räuber oder so mancher Totschläger.“

      Was Du irgendwann bezweifeln würdest, ist irrelevant, Felix. Für die Falschbeschuldigerin im Fall Horst Arnold ( scheinbar kennst Du kaum andere Fälle ) haben sich tausende Interessierte und ein ganzer Schwung Medien, viele Jahre Lang eingesetzt. Arnold selbst war da schon tot, nachdem er die Knaststrafe in voller Härte und unter erschwerten Bedingungen ( weil nicht schuldeinsichtig ) abgesessen hatte.

      Die allermeisten Beschuldigten haben aber keine Lobby!

      Sie verschwinden einfach und tauchen nie wieder auf ( höchstens mal unter vielen in der Suizidstatistik ).
      Und Verurteilungen wg. Falschbeschuldigung sind extrem selten, denn da gilt dann plötzlich wieder die „normale“ Beweislast ( w.h.: es reicht nicht unschuldig zu sein, man muß schon aktiv beweisen, daß man bewußt und vorsätzlich falsch beschuldigt wurde ), „in dubio pro reo“ und zudem werden solche Klagen meist vorab schon ( oft vollkommen unbegründet ) abgewiesen, oder einfach bei Gericht und Staatsanwaltschaft vollständig ignoriert. Schon der Hinweis, daß die Parteien sich in einem strittigen Familienrechtsverfahren befinden reicht aus für die Abweisung.
      Auch das habe ich persönlich ausprobiert und wurde selbst dafür diverse Male von Juristen vehement bedroht und im Endeffekt wg. angebl. versuchter Beleidigung verurteilt ( Als Kläger, resp. Selbstanzeigender wg. willkürlicher Gewaltanschuldigungen, wohlgemerkt ).

      „So einfach ist das in Deutschland nicht. Auch wenn es sicherlich in manchen Fällen zu Gerichtsversagen kommt.“
      Doch! Genau so einfach ist das in Deutschland!
      Und nein, es kommt zu keinerlei Gerichtsversagen, ein Gericht versagt nie, es funktioniert perfekt, nach den jeweils aktuellen politischen Vorgaben.
      Denn urteilen tut nicht das Gericht, sondern der Richter und wir leben hier und jetzt im Staatsfeminismus. Kein einziger Richter ist für derartige Willkür in den Knast gewandert, aber tausende Kinder verlieren jedes Jahr deswegen ihre Väter. Wieviele Nichteltern deshalb eingeknastet werden weiß ich nicht, es dürfte aber auch eine hohe Zahl sein.

      Okay, als kleine Entschädigung dafür, daß ich mich zu Klartext hinreissen lassen habe und um Dir zu ermöglichen einen Startpunkt zu der Thematik zu finden ( falls Du das möchtest, das Thema ist nämlich reichlich anstrengend und frustrierend ), hier ein paar willkürlich mit IxQuick mal eben rausgesuchte Links dazu:
      https://gabrielewolff.wordpress.com/tag/falschbeschuldigung/
      http://falschbeschuldigung.org/
      http://www.lawblog.de/index.php/archives/2011/07/12/der-rotz-der-unser-leben-lebenswert-macht/
      http://antifeminismus.blogspot.com/2011/05/falschbeschuldigung-wegen.html
      https://allesevolution.wordpress.com/2010/08/09/falschbeschuldigung-und-vergewaltigung-ii/

      Und noch zwei zum Fall Arnold, um nur kurz anzureißen, daß es kein „Versagen des Gerichts war, sondern jahrelange bewußte und vorsätzliche Willkür, die zu seiner Verurteilung und Nichtfreilassung geführt hat:
      http://www.odenwald-geschichten.de/?p=2192

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  7. Der Felix schreibt:

    Und das war vor einigen Jahren noch nicht so? Aber plötzlich sind alle in Angst, und von den neun oder zehn anderen Teilnehmern sind schlagartig alle vorsichtig? Und schuld ist der Feminismus? Darf ich Dich an Deine Gaußkurven erinnern, die eigentlich besagen müssten, dass sich die Leute keineswegs homogen verhalten, sondern sehr unterschiedlich?

    Ist nicht böse gemeint, aber es ist ein typisches Problem von Anti-Bewegungen (hier Anti-Feminismus), dass sie zuviel wollen und ihren Gegnern zuviel Macht und Einfluss zuschreiben. Der Feminismus kann angeblich die ganze Gesellschaft in Angst versetzen, obwohl die meisten Männer und die große Mehrzahl der Frauen dagegen seien und es außerdem biologisch widersinnig sei. An den Schaltzentralen der Macht, im Bundestag, in den großen Konzernvorständen, in Lobbygruppen, in Chefredaktionen usw. sitzen zwar nach wie vor weit mehr Männer, aber auch die haben alle Angst vor dem Feminismus.

    Aber all das kann man nicht gleichzeitig haben. Entweder, man muss zugestehen, dass eine Mehrheit der Gesellschaft – auch der Männer – irgendwie doch den Feminismus aktiv unterstützt und nicht nur aus Angst vor ihm erzittert. Oder man muss zugeben, dass zumindest die Mehrzahl der Frauen dafür kämpft, und dass der Feminismus doch für die Mehrzahl der Frauen spricht. Aber keine biologische Grundlage, kaum Unterstützer und kaum Feministinnen in gesellschaftlichen Machtpositionen? (Die eine oder andere antifeministische Seite will vielleicht noch die USA oder Israel als Drahtzieher dahinter erkannt haben, aber ich denke, so etwas muss man nicht ernsthaft diskutieren.)

    Das Problem ist, dass sich eine absichtliche, böswillige Falschbeschuldigung kaum gerichtsfest nachweisen lässt.

    Das stimmt. Es gilt allerdings auch für Vergewaltigungen, da in der Regel keine Zeugen vorhanden sind und das Opfer nachweisen muss, dass der Sexualkontakt erzwungen war und eventuelle Verletzungen nicht aus SM-Spielen hervorrühren (was der Täter zweifellos behaupten wird, sofern seine Lage eng wird).

    Deswegen gehen Anzeigen wegen Vergewaltigung meistens aus wie das berühmte Hornberger Schießen.

    Jetzt haben wir aber ein gesellschaftliches Problem: Der Beschuldigte hat den Makel der Anzeige wegen Vergewaltigung. Jeder weiß, dass die Gerichte so etwas nur selten ahnden können. Aber würde man nun noch seine Tochter in der Nähe des Hauses desjenigen spielen lassen? Denn

    das Risiko ist größer 0, weshalb Vorsicht und Abstandhalten nachvollziehbar sind.

    Und diese Denkweise hast Du gerade eben an anderer Stelle noch verteidigt.

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    • Bei meinem Eintrag über den Seminarbesuch habe ich, glaube ich, genug betont, dass dies eine persönliche Beobachtung von mir war.
      Die Fragen, inwieweit sich das verallgemeinern lässt, und inwieweit dies dem heutigen Feminismus anzulasten ist, werden ja wohl noch erlaubt sein.
      Ich habe auch die möglichen Gründe nicht nur auf Angst reduziert. Beispielsweise hatte ich genannt, dass Frauen verstärkt als inkompetent wahrgenommen werden, da sie in den letzten paar Jahren enorm durch Frauenquoten o.ä. gepusht wurden.

      Es geht auch nicht nur um diesen einen Besuch. Ich habe in meinem Bekanntenkreis (die größtenteils überhaupt keinen Bezug – weder positiv noch negativ – zum Feminismus haben) ähnliche Erfahruungen gehört.
      Bis ich veranlasst war, mein Kontaktformular zu deaktivieren, habe ich auch auf diesem Wege einige Geschichten gehört, die ich aber aufgrund von Vertraulichkeit nicht wiedergeben werde.

      Ich beschreibe lediglich eine Tendenz, ohne Anspruch darauf, die stets und ständig zu 100% gültige Wahrheit zu kennen.

      Es gilt allerdings auch für Vergewaltigungen, da in der Regel keine Zeugen vorhanden sind und das Opfer nachweisen muss, dass der Sexualkontakt erzwungen war

      In meinem Bekanntenkreis gab es letztes Jahr so einen Fall. Juristisch hatte es für beide Beteiligte keine Folgen, da Aussage gegen Aussage stand.
      Privat hat er seine Familie verloren, wurde beruflich abgesägt, verlor den größten Teil seines Freundeskreises, während sie so weiterlebt, als wäre nichts gewesen.

      und eventuelle Verletzungen nicht aus SM-Spielen hervorrühren

      Dazu brauchts’s kein SM. Dazu reicht schon harter Sex.

      Aber würde man nun noch seine Tochter in der Nähe des Hauses desjenigen spielen lassen?

      Würdest du deinen Sohn mit einem Mädchen ausgehen lassen, das bereits vorgeblich sexuell belästigt wurde?

      Vielleicht können wir uns darauf einigen, dass es auf beiden Seiten Ängste gibt, die übertrieben oder unangebracht sein können.
      Allerdings habe ich noch nie mitgekriegt, dass von männlicher Seite Safe Spaces gefordert werden.

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