So ein Schwachsinn – „Geschlechterforschung in der Physik“

Anders lässt sich das leider nicht mehr bezeichnen:

http://www.uni-muenster.de/Rektorat/Stellen/ausschreibungen/st_20162901_sk14.html

[..]
im Rahmen des Schwerpunktes Geschlechterforschung in der Physik besetzen. [..]

Aufgaben:
Im Rahmen des Projekts Geschlechterforschung in der Physik sollen neben dem bereits etablierten Themenstrang zur Geschlechtergleichstellung mit dem Schwerpunkt Studien-und Berufsorientierung von Mädchen, die Themenfelder Gendergerechtigkeit in der Physik sowie Genderinhaltsforschung
in der Physik als weitere Schwerpunkte der genderspezifischen Forschung etabliert werden. Beide Arbeitsbereiche werden eng mit der Arbeit im Schülerlabor MExLab ExperiMINTe und dessen Interessenförderung von Mädchen verzahnt, sind jedoch darüber hinaus auch auf Karrierewege von
Wissenschaftlerinnen ausgerichtet.

Die Gendergerechtigkeit soll im Rahmen von Längs- und Querschnittstudien die strukturellen, institutionellen und individuellen Einflussfaktoren der Karriereverläufe von Physikerinnen untersuchen. Im Bereich der Genderinhaltsforschung steht die Frage im Vordergrund, ob und in welcher Form der Habitus des Fachs Physik in Arbeitsweisen, Arbeitsstrukturen und fachlicher Kommunikation geschlechtlich geprägte Handlungsmuster enthält. Dieses „doing gender“ soll ebenfalls Untersuchungsgegentand in ethnographischer Form sein.

Voraussetzung:
Der/die Bewerber/in soll Erfahrungen im Bereich empirischer Forschungsansätze, bevorzugt im Bereich der Genderforschung sowie ein naturwissenschaftliches oder technisches Studium vorweisen. Erfahrungen in der Gleichstellung in den Naturwissenschaften sind wünschenswert. [..]

Besondere Hinweise:
Die WWU Münster tritt für die Geschlechtergerechtigkeit ein und strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre an. Bewerbungen von Frauen sind daher ausdrücklich erwünscht; Frauen werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, [..]

Ich habe jetzt leider nicht genug Zeit, um im Detail darauf einzugehen.
Aber wenn ich so etwas lese, komme ich mir schon ziemlich veralbert vor. Dafür habe ich nicht fünf Jahre lang studiert.

Die Physik versucht, die unbelebte Natur mit der Sprache der Mathematik zu beschreiben.
Sie hat nichts mit „Gendergerechtigkeit“ oder „in Arbeitsweisen, Arbeitsstrukturen und fachlicher Kommunikation geschlechtlich geprägte Handlungsmuster“ zu tun. Unsere Steuergelder könnte man wirklich sinnvoller nutzen.

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Über breakpoint AKA Anne Nühm

Die Programmierschlampe.
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7 Antworten zu So ein Schwachsinn – „Geschlechterforschung in der Physik“

  1. Plietsche Jung schreibt:

    Selten so ein Käse gelesen.

    Gefällt 1 Person

  2. Pingback: Dreizehnhunderteinundachtzig | breakpoint

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