Blogparade: Frauen und Geld

Mit meiner Rechtereihe setze ich diese Woche einmal aus. Habe ich diesmal zeitlich nicht geschafft.
Stattdessen beteilige ich mich an der Blogparade von Women&Work zum Thema „Frauen und Geld – wie Frau bekommt, was sie verdient“.

Zunächst einmal thematisiert Women&Work den Mythos des Gender Pay Gap.
Dabei sollte längst allgemein bekannt sein, dass die Einkommenslücke vor allem auf kürzeren Arbeitszeiten, Familienpausen und geringer dotierten Berufen von Frauen beruht. Rechnet man all diese Einflüsse heraus, geht der Einkommensunterschied zwischen Männern und Frauen für die gleiche Arbeit im statistischen Rauschen unter.

Es werden Tipps und Ratschläge für Gehaltsverhandlungen gewünscht.

Bitte sehr:
Es macht sich immer gut, seine Fähigkeiten (sofern sie dem Unternehmen zugute kommen – private Hobbys sind irrelevant) herauszustellen. Hat man in der Vergangenheit besondere Leistungen erbracht, darf man ruhig darauf hinweisen.
Ein KO-Kriterium ist es, ein höheres Gehalt mit einer Begründung, die auf persönliche Bedürfnisse abzielt, zu fordern. So ist beispielsweise der Wunsch nach einer größeren Wohnung oder einer großen Urlaubsreise kein Argument. Nur das, was für den Arbeitgeber nützlich sein kann, ist von Bedeutung.

Bei jedem Gespräch mit dem Vorgesetzten/Auftraggeber/Kunden ist ein freundlich-sachlicher Ton angemessen. Ein verbissenes Gesicht oder aggressives Gebaren sind unpassend, und werden den Gesprächspartner sicher nicht motivieren, eventuelle Zugeständnisse zu machen.
Ein nettes Lächeln dagegen – ohne zu schleimen oder sich anzubiedern – ist oftmals effektiver, funktioniert aber natürlich nur, sofern die eigene hohe fachliche Kompetenz unstrittig ist.
Es schadet auch nicht, die Bereitschaft zu signalisieren, weitere Aufgaben zu übernehmen, selbst wenn sie mit Mehrarbeit verknüpft sind.

Soweit gelten diese Empfehlungen sowohl für Frauen als auch für Männer.

Frauen kann ich dagegen aus meiner persönlichen Erfahrung zusätzlich raten, sich femininer zu kleiden als den üblichen Business-Hosenanzug. Männliche Entscheidungsträger stimmt ein Rock i. A. positiver, so dass sie gegenüber – vernünftig begründeten – Forderungen aufgeschlossener reagieren.
Davon unabhängig sollte eine Frau bei derartigen Gesprächen sparsam mit ihren weiblichen Reizen umgehen, um den Gesprächspartner nicht in eine eventuell unerwünschte Situation zu bringen.
Ich habe in meiner jahrelangen Berufserfahrung als IT-Beraterin niemals negative Reaktionen durch Männer (durch Frauen allerdings schon) erlebt, wenn ich mich mit (Mini-)Rock und langen, offenen Haaren bei einem Unternehmen vorstellte.
Es ist zwar nur meine persönliche Meinung, aber ich bin überzeugt davon, dass Frauen, die zu männlich auftreten, bei Männern eher auf Ablehnung treffen.

Leider wird es für tatsächlich hochqualifizierte Frauen in diesem unserem Lande immer schwerer, sich von denjenigen abzugrenzen, die ihre Position nur aufgrund spezieller Fördermaßnahmen erhalten haben, und dabei eventuell besser geeignete Männer verdrängt haben.
Das Kriterium sollte nur die persönliche Qualifikation und fachliche Kompetenz eines Menschen sein, aber nicht das Geschlecht. Wir bewegen uns jedoch immer weiter von diesem Ideal weg. Übelste Diskriminierung und Sexismus gegen Männer ist der Default.
Andererseits wird es durch völlig übertriebene Elternzeitgesetze den Arbeitgebern vermiest, überhaupt Frauen im fortpflanzungsfähigen Alter einzustellen. Der unvorhersehbare und völlig unplanbare längere Ausfall einer Arbeitskraft ist insbesondere bei hochspezialisierten Stellen ein unwägbares Risiko, das zu vermeiden die Vernunft gebietet.

Ok, das war jetzt leicht off topic. Ich lass‘ es aber trotzdem stehen.

Nächstes Thema: Geld und Finanzen .. tja, gute Anlagetipps hätte ich auch gerne. Aber die Zinsen sind derzeit im Keller, den Aktienmärkten nicht so recht zu trauen. Deutsche börsennotierte Unternehmen werden durch Frauenquoten und ähnliche Schikane gegängelt.
Also diversifiziere ich in unterschiedlichsten Anlageformen, und hoffe, dass mein Erspartes nicht von der Inflation und den Steuern aufgefressen wird.

Ein interessanteres Thema ist noch die Frage nach dem Wert des Geldes für ein zufriedenes und glückliches Leben.
Meines Erachtens reicht ein relativ niedriger Geldbetrag, um die notwendigen Bedürfnisse zu erfüllen. Wenn das (regelmäßige) Einkommen ausreicht, die Lebenshaltungskosten zu decken (einschließlich Puffer, Urlaub, unvorhergesehene Ausgaben, Altersvorsorge, etc.), braucht man gar nicht mehr.
Leider ist übertriebenes Anspruchsdenken weit verbreitet. Wer dauernd etwas Neues, etwas Besseres, etwas Größeres, etwas Anderes, .. will, wird niemals zufrieden sein.
Ich kann nur jedem raten, sich auf die eigenen Werte zu besinnen, seine Stärken zu schätzen und seine Schwächen zu akzeptieren, anstatt anderen ihr Glück zu neiden.
Nur wer mit sich selbst im Reinen ist, kann glücklich und zufrieden werden.

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Über breakpoint AKA Anne Nühm

Die Programmierschlampe.
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19 Antworten zu Blogparade: Frauen und Geld

  1. tom174 schreibt:

    Als Mensch, der Gealtsverhandlungen meist von der anderen Seite führt:“Frauen kann ich dagegen aus meiner persönlichen Erfahrung zusätzlich raten, sich femininer zu kleiden als den üblichen Business-Hosenanzug. Männliche Entscheidungsträger stimmt ein Rock i. A. positiver, so dass sie gegenüber – vernünftig begründeten – Forderungen aufgeschlossener reagieren.“
    Nope, sorry, hilft nix. Die Menschen, bei denen ich persönlich über Gehälter entscheide, kenne ich. Subtiler Beeinflussung widerstehe ich da doch konsequent. Ganz schrecklich wäre auch, wenn die Klamottenwahl komplett von der normalen Garderobe abweicht.
    Gehe ich in ein Gehaltsgespräch mit einem meiner Mitarbeiter, habe ich meist schon meine Bandbreite, oft sogar schon das neue Gehalt entschieden. Ein exzellent verlaufendes Gespräch hat so dann oft erst Einfluss auf die nächste Runde. Daher mein Tipp, komplett geschlechterneutral: Wisset, wann die Personalplanung in euren Unternehmen gemacht wird. Merkt im Vorfeld an, dass ihr irgendwann ein Gespräch über euer Gehalt führen wollt. Tut Gutes und redet darüber.

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    • Gut. Ich hätte wohl stärker differenzieren sollen, ob es sich um ein Mitarbeitergespräch handelt, bei dem es (auch) darum geht, das Gehalt des Mitarbeiters anzupassen.
      In diesem Fall hast du sicher recht, dass dabei die ganz normale Garderobe sinnvoll ist, wie sie sonst auch üblich ist und anderen Tagen getragen wird.

      Mein Hinweis mit dem Rock zielte dagegen vor allem auf die Situation ab, bei der sich eine Frau neu bei einem potentiellen Arbeitgeber oder Kunden vorstellt, dort also noch nicht bekannt ist.

      Aus meiner Erfahrung „von der anderen Seite des Tisches“ kann ich sagen, dass das Budget für Gehaltserhöhungen begrenzt ist, und auf mehrere Mitarbeiter aufzuteilen ist. Der Spielraum des Vorgesetzten ist gering.
      Ich persönliche bemühe mich deshalb, streng nach Arbeitsleistung (Effizienz, Qualität, Einsatz, ..) zu gewichten.
      Was während eines einzelnen Gesprächs geschieht, hat dagegen i.A. nur vernachlässigbaren Einfluss.

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  2. Plietsche Jung schreibt:

    bekommt Frau nicht immer, was sie verdient ? 😉

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  3. Alex ii schreibt:

    „Meines Erachtens reicht ein relativ niedriger Geldbetrag, um die notwendigen Bedürfnisse zu erfüllen. “
    Mein Herr Papa meint immer: Drei Monatsgehälter flüssig, der Rest ist Leben.

    @topic:
    Gerne mehr aus dem Berufsleben – ich pers. stehe ja noch in den Startlöchern, und meine beobachtung aktuell ist, dasss „Gehaltsverhandlung“ weitgehend völlig für den Allerwertesten ist – Gehalt wird nach Tarif gezahlt, und da wird auch nicht rumverhandelt (höchstens abgeprüft ob der (Einstiegs)Verhandelnde intelektuell in der lage war die Era Stufen zu lesen.)

    Ernsthaft: Interessieren mich Erfahrungen!

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    • Drei Monatsgehälter sind schon mal ein netter Puffer.

      Gerade beim Start ins Berufsleben sind „Gehaltsverhandlungen“ tatsächlich eher Makulatur. Der potentielle Arbeitgeber sieht jedoch, ob sich der Bewerber mit dem Thema auseinandergesetzt hat, und realistische Vorstellungen hat.

      Ich erinnere mich, dass ich mich damals informiert hatte, was das durchschnittliche Einstiegsgehalt pro Jahr bei Absolventen meiner Studienrichtung ist. Diesen Betrag habe ich dann auch genannt, mit dem Hinweis, dass ein Gehalt in dieser Größenordnung üblich ist.
      Bei einem Unternehmen – das fällt mir jetzt gerade wieder ein – meinte man, dass das nur mit einem 40-Stundenvertrag ginge, abzeptierte den Betrag aber grundsätzlich.

      Meist läuft es eh so, dass der potentielle Arbeitgeber den erwarteten Betrag abfragt und nur zur Kenntnis nimmt. Falls der Betrag jenseits von Gut und Böse ist, fällt der Bewerber aus der Auswahl aus.
      Ansonsten – falls man sich für den Bewerber entscheidet – wird man ihm ein Angebot vorlegen: „Wir zahlen Ihnen .., zu den und den Bedingungen ..“.
      Der Bewerber kann dann annehmen oder ablehnen – aber nicht nachverhandeln.

      Es gibt auch Unterschiede in der Anzahl der Urlaubstage oder Zusatzleistungen. Das sind Punkte, die innerhalb eines Unternehmens zwar einheitlich geregelt sind, auf die man aber als Arbeitssuchender achten soll (zumindest falls man selbst die Wahl hat).

      Bei späteren Verhandlungen ist der allgemeine Tarif (der AFAIK nur für ca. die Hälfte aller Beschäftigten in Deutschland gilt) nicht mehr der einzige Aspekt.
      Denn auch tarifgebundene Unternehmen dürfen durchaus mehr zahlen. So gibt es (freiwillige) Leistungszulagen oder Incentives.
      Einem guten Mitarbeiter, den das Unternehmen behalten will, kann der Arbeitgeber deshalb durchaus (in begrenztem Rahmen) mehr zahlen als jemandem, der nur Dienst nach Vorschrift macht.

      Beim Wechsel eines Arbeitgebers ist es üblich ca. 10 bis 20% (falls damit ein Aufstieg verbunden ist) des aktuellen Jahresgehaltes zu fordern, was i.A. auch akzepiert wird, es sei denn, dem stehen andere Gründe entgegen.

      Wieder ein anderer Punkt sind Verhandlungen exteren Dienstleister.
      Dabei ist es wichtig, sich von der Konkurrenz abzusetzen, und seine Alleinstellungsmerkmale (falls nützlich für den Kunden) zu betonen.
      Wenn man gerade das bieten kann, was der Kunde sucht, kann man durchaus üppige Vergütungen verlangen, die der Kunde bezahlen wird – sofern er keine bessere oder günstigere Alternative findet.

      So, das waren jetzt – in aller Kürze – ein paar Erfahrungen. Ich hoffe, die sind hilfreich.

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  4. Carnofis schreibt:

    Ich habe schon einige Vorstellungsgespräche – auf beiden Seiten des Tisches – mitgemacht, das letzte gerade vergangene Woche, mit einer Frau als Bewerberin.

    Zur Kleiderordnung: sie sollte dem Job angemessen ausgewählt werden. Hosenanzug mag sein, wenn es um Job mit hoher Repräsentanz geht. Für die Bewerberin auf einen Produktionsposten ist er unangemessen.
    Minirock halte ich auch als Mann für kritisch. Ich würde mich sofort fragen, ob ich manipuliert werden soll.
    Insgesamt führt jede Abweichung von der „Norm“, also dem, was ich erwarte, dazu, dass ich das Bewerbungsgespräch besonders kritisch führe. Verbunden damit, dass die meisten Frauen wohl eher selten bis nie sonst im Minirock oder Hosenanzug herumlaufen und selbst vielleicht durch das ihnen fremde Outfit verunsichert sind, kann das Ergebnis nicht wünschenswert sein.

    Also, möglichst normal – alltäglich – kleiden. Jeans ist vollkommen OK (aber kein Punker-Look), dezente Bluse, KEINE Betonung der Oberweite (siehe Minirock), dann gibt es hier schon mal keine Angriffspunkte.
    Beim Gespräch selber wird ein bisschen Witz und Schlagfertigkeit durchaus positiv vermerkt.
    Rechthaberei und Streitlust sind so ziemlich die ultimativen Totschlagargumente.
    Wir hatten gerade vor zwei Wochen einen Bewerber (männlich), der meinte, er müsse eingestellt werden, weil das sonst Diskriminierung von Ausländern (Asiat) sei.
    Schneller kann man sich nicht wieder auf die Straße bugsieren, nicht mal mit Minirock 😉

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    • Jetzt rein auf das Bewerbungsgespräch für eine (Fest-)Anstellung beschränkt:
      Da sollte der Look IMHO nicht allzu casual sein, selbst wenn man später zur Arbeit mit Jeans und T-Shirt erscheint.
      Für Mitarbeiter mit Kundenkontakt gelten strengere Regeln als für solche ohne.
      Wer körperlich arbeiten muss (und sei’s nur gelegentlich ein wenig löten), muss sich nicht so aufdonnern, wie jemand mit repräsentativen Aufgaben.

      Ein kleiner Scherz – falls es sich ergibt – ist durchaus angebracht.
      Vor allem sollte man sich als Bewerber schon vorher weitgehend über das Unternehmen informieren (Struktur, Geschichte, Produktspektrum, ..). Die Website des Unternehmens ist oft ein guter Einstiegspunkt.
      Bleiben trotzdem Fragen offen, so macht es sich gut, die beim Vorstellungsgespräch zu stellen.
      Überhaupt sollte man deutliches Interesse für das Unternehmen zeigen. Sich eine Antwort auf die Frage „Warum wollen Sie gerade bei uns arbeiten?“ zurechtzulegen, schadet nicht. Wird die Frage nicht ausdrücklich gestellt, findet man sicherlich Gelegenheit, die Antwort auch so loszuwerden.
      Wenn ich an der Entscheidung für oder gegen einen Bewerber beteiligt bin, so lege ich immer wert darauf, dass der Bewerber sich aktiv bemüht, Unklarheiten und offene Fragen zu klären, statt stillschweigend von Vorannahmen auszugehen, die möglicherweise so nicht zutreffen.

      Im Sommer trage ich Minirock (bei Akquisitionsgesprächen allerdings nicht ganz so kurz wie in der Freizeit).
      Wenn man um einen Besprechungstisch sitzt, sehen die Gesprächspartner die Beine eh nicht, werden also nicht abgelenkt. :mrgreen:
      Fachliche Kompetenz und professionelles Auftreten sind nicht von der Rocklänge abhängig. Wer sich im Minirock nicht wohlfühlt, soll ruhig kniebedeckt gehen.

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  7. SG schreibt:

    Sorry wenn ich alten Kaffee aufwärme, aber ich lese das gerade und muss mal was loswerden:

    Ich bin Informatiker (m) und habe mich in den üblichen Positionen beworben (nach dem Studium in eine Forschungsstelle, sonst SW-Entwickler und was (logisch) „in der Nähe“ ist).

    In den Firmen, in denen ich „uffgebretzelt“ (Krawatte, Jackett) erschienen bin, wurde ich nicht genommen. Ganz krass: Bei der Suche nach einer Ausbildungsstelle hat mich der erste Betrieb, bei denen ich etwas leger hingegangen bin (nur lockeres Hemd und Hose), genommen. So auch meine weitere Erfahrung. Kann aber auch sein, dass ich so dermaßen als Nerd rüberkomme, dass man mir die Verkleidung nicht abnimmt,

    Und noch was: Wieso werden Röcke nur im Zusammenhang mit Frauen genannt? Ich laufe auch gerne im Rock rum (zum Glück ist mein aktueller Betrieb da sehr tolerant 🙂 )

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    • Ob Der Anzug und die Krawatte kausal für die Absagen waren, ist ja nicht gesichert.
      Möglicherweise fühlst du dich darin auch so unwohl, dass dies dein Auftreten beeinträchtigt.

      Für eine „Ausbildungsstelle“ gelten meist weniger strenge Dresscodes als für eine „fertige“ Sachbearbeiterstelle (insbesondere, wenn diese mit Kundenkontakt verbunden ist).

      Wir sind hier nicht in Schottland, wo Kilts gern gesehen sind. 🙂
      Gerade für seriöse Stellen muss man sich schon etwas den Gepflogenheiten des Umfelds anpassen.
      Wer in ungewöhnlicher Kleidung erscheint, muss mit Vorbehalten rechnen (was nicht ausschließt, dass einzelne Entscheidungsträger gerade das gut finden).

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      • SG schreibt:

        Klar, meine Erfahrung reicht nicht aus um aus Korrelation eine Kausalität zu machen, es ist aber IMHO ein weiterer Mosaikstein. Es ist mir nur deswegen aufgefallen, weil mich gerade bei der letzten Suche meine Frau oft genötigt hatte mit Krawatte zu gehen; ich aber da genommen wurde, wo ich das mal ignoriert hatte. Natürlich prüfe ich vorher, wo ich das machen kann: Bei IBM (suchen dringend Leute..) hätte ich das nicht gemacht.

        Und was die Bekleidung angeht: Klar muss man sich anpassen – wo man muss! Und in diesem Punkt habe ich natürlich vorher gefragt. Obwohl das natürlich traurig ist, dass es notwendig ist. Aber das ist eine andere Baustelle.

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        • Es gibt viele Faktoren, die bei einer Einstellung zu berücksichtighen sind.
          Die Kleidung ist nur einer davon, und zwar mit eher niedriger Gewichtung. Die hängt von der Branche, der konkreten Tätigkeit, der Region, aber auch vom einzelnen Unternehmen ab.
          Dank des Internets kann man sich vorher ja schon über das Unternehmen infomieren, was dann hilfreich ist, um abzuschätzen, welche Kleidung angemessen ist, und dazu passt.
          Im Zweifel aber doch lieber etwas overdressed, als mit T-Shirt und Jeans sofort aus dem Raster zu fallen. Auch wenn das für die Ausübung des Jobs später völlig ausreicht.

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