„Betreuungsgehalt“ à la Margret

Margret schreibt auf ihrem Blog, dass sie gerne ein „Betreuungsgehalt“ („generell für den Fall, dass ein Elternteil primär die Betreuung gemeinsamer Kinder übernimmt“) einführen möchte.

Mit

dass die Betreuung von Kindern (und alten oder kranken Menschen) selbstverständlich gesellschaftlich wertvolle Arbeit ist

hat sie ja durchaus recht.
Sie schreibt weiter:

die auch honoriert werden sollte. Aber nicht durch den Staat, der davon keine Vorteile hat

Sie sieht auch ein, dass nicht der Steuerzahler mit den Kosten belastet werden soll,

sondern, eigentlich klarerweise, durch den berufstätigen Partner (egal ob männlich oder weiblich), der diese Arbeit dann eben nicht oder zumindest nicht in großem Umfang erbringen muss.

Der erwerbstätige Partner soll also der betreuenden Person ein Gehalt zahlen (ob dieses steuer- und sozialabgabenpflichtig werden soll, erfahren wir nicht).

Natürlich kann Margret das in ihrer eigenen Beziehung so halten wie sie mag. Vorausgesetzt ihr Partner ist damit einverstanden, kann er ihr so viel von seinem Einkommen überlassen, wie sie beide zufrieden sind. Leider schreibt sie nicht, ob sie das ihrem Mann selbst schon vorgeschlagen hat, und ob es von ihnen so praktiziert wird.

Generell scheint Margret aber zu ahnen, dass nicht jeder erwerbstätige Partner aus freien Stücken einen wohl nicht unerheblichen Teil seines Einkommens hergibt, denn sie meint:

Für eine Ehe oder feste Beziehung ist das eigentlich recht einfach umsetzbar und Deutschland müsste sich nur an dem Vorbild zahlreicher EU-Staaten, darunter Österreich, orientieren, und gesetzlich festlegen, wieviel Prozent des Haushaltseinkommens den jeweiligen Partnern zusteht.

Sie fordert also, dass der Staat sich in die autonome und private Beziehung zweier Menschen einmischt, und den finanziellen Transfer zwischen beiden gesetzlich festschreibt, statt ihnen das als erwachsene und mündige Menschen selbst zu überlassen.

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Über Anne Nühm (breakpoint)

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44 Antworten zu „Betreuungsgehalt“ à la Margret

    • Über Grundeinkommen möchte ich jetzt nicht diskutieren.
      Bei Margret’s Vorschlag ging es nicht darum, dass die Gesellschaft bzw. der Staat bezahlt, sondern der Partner der betreuenden Person.
      Meiner Meinung nach kann das jedes Paar handhaben, wie es das will. Die staatliche Gesetzgebung hat sich aber gefälligst rauszuhalten.
      Ich finde es entsetzlich, staatliche Reglementierungen zu verlangen, wo überhaupt kein Handlungsbedarf besteht.

      Die meisten Paar führen in irgendeiner Form eine gemeinsame Kasse. Es wäre auch unpraktikabel, jede Kleinigkeit einzeln abzurechnen, wenn man gemeinsame Ausgaben hat.
      Dennoch ist es ihre eigene Angelegenheit, wie sie das regeln.
      Das von Margret skizzierte Szenario mit explizitem Geldtransfer (also wohl eine monatliche Banküberweisung o.ä., deren exakter Betrag streng definiert vom Einkommen des erwerbstätigen Partners abhängt, und rechtssicher dokumentiert werden muss) ist eine unzulässige Einmischung in die Selbstbestimmung dieses Paares.

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      • sevens2 schreibt:

        Ich stimme dir in Grundzügen – nenn es 2grundsätzlich“ (ohne die übliche schwache Ausflucht) – zu. Die Sache ist die, das die Rechtsordnung gegenwärtig die Ehe regelt. Im unschulidgsten Fall, stellt sie den Personen aus ausformuliertes Vertragswerk bereit, dass diese (und sei es in Unkenntnis) mit den gegenseitigen Eheversprechen übernehmen. Ähnlich bei Kaufvetrträgen, Werkverträgen. etc. Wobei die Ehe offensichtlich von ungleich größerer Tragweite ist. Die Frage ist, welche gegenseitigen Leistungspflichten Sinn machen. Das kann man (als Gesetzgeber) entweder an den (empirisch) üblichen Wünschen der Menschen fest machen, an ökonomischer Effizienz, oder an irgendwelchen Vorstellung von Gerechtigkeit. Margrets Vorschlag ist also erst einmal nicht undenkbar. Ohne das gelesen zu haben, bin ich recht sicher, dass sie den Austausch zwischen Mann und Frau verkennt. Ein „Entgelt“ festzusetzen käme einer diffusen „comparable worth“ Regelung gleich, wäre also unter Gerechtigkeitsgesichtspunkten nicht haltbar. Es ist auch nicht ersichtlich, wie dadurch ökonomische Effizienz gesteigert werden soll. Und aller Erfahrung nach, ist diese Art der Regelung nicht etwas, dass (die meisten) Männer und Frauen wollen. Als bindendes Recht (ius cogens), von dem nicht abgewichen werden kann, ist es vollkommen indiskutabel. Als dispositives Recht, von dem abgewichen werden kann (opt-out), ist es paternalistisch und aufwendig (ökonomisch widersinning). Bleibt also diese Regelung als Ehevertrag (opt-in) zu bewerben. Das können Feministinnen, und Margret gerne tun.

        Ich weiß, dass es Margret nicht um eine Finanzierung aus allgemeinen Steuern geht. Der Vergleich ist aber aufschlussreich, und der Artikel augesprochen gut.

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        • Und aller Erfahrung nach, ist diese Art der Regelung nicht etwas, dass (die meisten) Männer und Frauen wollen

          Ganz genau.
          Und diejenigen wenigen, die es so handhaben wollen, können das ja so vereinbaren und durchziehen. Dazu braucht es keine gesetzliche Regelung.

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  1. Adrian schreibt:

    Theoretisch hast Du Recht aber – Man(n) braucht ja nicht zu heiraten. Wer heiratet nimmt bereits jetzt diverse Beistandspflichten für den Partner in Kauf.

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    • Heirarat = Hochzeitliche, freiwillige Entmündigung … 🙂

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    • Von Heirat oder Ehe ist eigentlich gar nicht die Rede.
      Margret schreibt „Für eine Ehe oder feste Beziehung ist das eigentlich recht einfach umsetzbar“, und zwar „generell für den Fall, dass ein Elternteil primär die Betreuung gemeinsamer Kinder übernimmt“.
      Sie setzt also lediglich die Existenz gemeinsamer Kinder voraus, die hauptsächlich von einem Elternteil betreut werden, der dafür auf Berufstätigkeit (weitgehend) verzichtet.
      Als Entlohnung für die Betreuung dieser Kinder ist das von ihr vorgeschlagene Gehalt gedacht, und soll wohl dazu dienen, den Lebensunterhalt der betreuenden Person zu finanzieren.

      Wie auch immer, so eine Regelung wirkt mit Sicherheit abschreckend auf Männer, die vielleicht gerne Kinder in die Welt setzen würden.

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      • Matze schreibt:

        Frage mich ja ob die betreuende Person dann mit diesem „Gehalt“ sich auch an der Miete, Nahrungsmitteln, etc. beteiligen soll? Weil warum sollte der Hauptverdiener das auch noch für diese Person finanzieren? Aus Liebe? Oder wieder das bekannte „mein Geld ist mein Geld und sein Geld ist unser Geld“?

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        • So habe ich das verstanden. Denn wozu ist sonst das Geld gedacht?

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          • Irenicus schreibt:

            Wenn man da nur kurz drüber nachdenkt, merkt man, dass man dafür dann natürlich auch Steuern und Sozialabgaben zahlen müsste. Das heißt also, das gemeinsame Einkommen der Familie (ob verheiratet oder nicht) sinkt dadurch. Das ist ja eine super Idee. aber selbst wenn man das entsprechend im Steuerrecht und bei den Sozialabgaben berücksichtigen würde (Aufwand!!!) was wäre denn ein gerechter Anteil? Und außerdem gibt es bereits Elterngeld vom Staat.

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            • Sicher. Unter dem Strich wäre die Summe des verfügbaren Einkommens geringer, es sei denn, man passt eben die Steuergesetze entsprechend an. Auch weitere Synergien infolge einer gemeinsamen Kasse würden wegfallen.

              Elterngeld gibt es höchstens für 3 (?) Jahre.

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            • Irenicus schreibt:

              Elterngeld gibt es 14 Monate (beliebig aufteilbar unter den Eltern)

              Im Falle einer Scheidung/Trennung, muss der getrennt Erziehende, dem Haupt-Erziehenden bis zum vollendeten 3. Lebensjahr des Kindes, Unterhalt zahlen, wenn der Haupterziehende nicht selber arbeitet. (Also zusätzlich zum Unterhalt des Kindes)

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            • Die Einzelheiten ändern sich wohl alle paar Jahre. Ich bin da anscheinend nicht auf dem Laufenden.

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            • Irenicus schreibt:

              Alternativ gibt es noch das Elterngeld Plus, wenn man in teilzeit arbeitet und nur die Hälfte des Elterngeldes in Anspruch nimmt. Dann kann man es theoretisch 28 Monate bekommen.

              siehe auch hier: http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/Service/rechner,did=76746.html

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  2. only_me schreibt:

    Wenn’s ein „Gehalt“ ist, impliziert das doch, dass der „Arbeitnehmer“ auch abgemahnt und entlassen werden kann, wenn er die ihm vom „Arbeitgeber“ übertragenen Pflichten nicht zur Zufriedenheit erfüllt.

    Ob das die Verhältnisse sind, die Margret haben will?

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    • Hat der „Arbeitgeber“ denn auch Weisungsrecht und Arbeitsschutzpflich? Urlaubsregelung, Arbeitszeit, Arbeitsstättenverordnung und und und ….

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      • Sieht nicht so aus, als hätte Margret sich solche Details überlegt.
        Würde wahrscheinlich einseitig darauf hinauslaufen, dass einer die Pflicht zum Zahlen hat, dem aber keine Rechte gegenüberstehen.
        Und der andere wird wirtschaftlich noch viel stärker abhängig.

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    • „Gehalt“ weckt zumindest Assoziationen an enormen bürokratischen Aufwand.
      Da muss monatlich eine Abrechnung erstellt werden. Sozialabgaben abzuführen wäre sinnvoll, und der gehaltsempfangenden Person steht ja wohl auch Urlaub zu.

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      • only_me schreibt:

        Da es sehr schwierig sein dürfte, im Arbeitsvertrag untersagte Nebentätigkeiten zu kontrollieren, läufts wahrscheinlich eh für die meisten auf ein Outsourcing, meinetwegen mit Werksvertrag, hinaus.
        Das wäre insofern gut, weil man dann die Leistungen verschiedener Dienstleister leichter vergleichen kann, um zu billigeren oder besseren zu wechseln.

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        • Zu billigeren geht wohl nach Margret’s Vorstellungen nicht, da das Betreuungsgehalt nur vom Einkommen des zahlenden Parts abhängt. Da lässt sich nichts einsparen.

          Interessant wäre auch, wie Margret es sich gedacht hat, wenn ein Mann Kinder mit mehreren Frauen hat. Kriegen die dann alle das gleiche „Betreuungsgehalt“?

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          • only_me schreibt:

            Wie sollen eigentlich Betreuungen entgolten werden, für die die Betreuerin keine Auftragsbestätigung vorweisen kann?
            Wäre das nicht das selbe, als wenn VW vor der Tür steht, und das Auto, das du nicht bestellt hast, bezahlt haben will, denn schließlich hätten sie es „extra für dich“ gebaut?

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            • Ein Annahmeverweigerungsrecht besteht wohl nicht, so dass die erbrachten Dienstleistungen (auch wenn nicht ausdrücklich in Auftrag gegeben) zahlungspflichtig werden.

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            • only_me schreibt:

              Vermutlich gibt es auch keinen Verbraucherschutz, der dafür sorgt, dass keiner für Aufträge zahlungspflichtig wird, die jemand anders – anonym oder unter Identitytheft – in Auftrag gegeben hat.

              Wie weit können wir die Analogie, die durch das Wort „Gehalt“ unweigerlich angestoßen wird, noch treiben, bevor Margret kapiert, dass das ein bescheuerter Vorschlag ist?

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            • Immerhin würde ihr Vorschlag neue Arbeitsplätze schaffen.
              Denn mit der monatliche Abrechnung, samt Dokumentation und Gehaltsüberweisung, und staatlicher Überwachung der korrekten Abwicklung (die man ja keinesfalls den Betroffenen selbst überlassen darf) wären etliche Leute beschäftigt, die man sonst nicht brauchen würde.
              Von den Entwicklern, die die dafür notwendige Software schreiben, mal ganz abgesehen. :mrgreen:

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            • only_me schreibt:

              Du Egoist 😉

              Die Lohnkosten der Frau komplett von der Steuer absetzen zu können, fände ggf schon interessant…

              Wahrscheinlich gibts da dann aber einen Höchstbetrag von 2,50 oder so 😦

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            • Ehegattensplitting wird abgeschafft.
              Lohnsteuer des erwerbstätigen Elternteils wird wie bisher von dessen Arbeitgeber ans zuständige Finanzamt abgeführt.
              Vom Auszahlungbetrag zahlt er einen durch Lex Margret vorgegebenen Anteil (der sinnvollerweise auch Anzahl und Alter der Kinder angemessen berücksichtigen sollte, auch wenn Margret das nicht spezifiziert hat – zwei Kleinkinder verursachen aber sicherlich mehr Betreuungsaufwand als ein Teenager) an den betreuenden Elternteil (allerdings nicht direkt, da sollte ein unabhängiger Dienstleister oder staatliche Agentur zwischengeschaltet sein, und Provision bzw. Gebühren in Rechnung stellt), der seinerseits dieses Einkommen wieder versteuern muss. Diese Steuern kann dann der erwerbstätige Elternteil wieder bei seiner Steuererklärung zurückerstattet bekommen.
              Oh, ja .. Beschäftigungsmaßnahme für Steuerberater.

              Interessant wäre auch die Frage, wie Kindergeld bzw. Kinderfreibetrag gehandhabt werden.

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  3. GOI schreibt:

    Interessant.
    Muss der Empfänger des Betreuungsgehalts davon dann leben? Also z.B. die Hälfte der Miete und des Essens zahlen?

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    • Die ganze Idee scheint mir nicht so recht durchdacht und ziemlich unausgegoren.
      Das „Gehalt“ soll offenbar schon dem Lebensunterhalt dienen.
      Vereinfachen wird es das Zusammenleben einer Familie sicherlich nicht, wenn die Kassen strikt getrennt sind.
      Schließlich wohnt man ja gerade (auch) deshalb zusammen, um gemeinsame Kosten leichter teilen zu können.

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  4. Matze schreibt:

    Unterhaltsansprüche jeglicher Art fallen bei einer Trennung dann wohl weg?

    In Kanada brauchen man ja nicht mal mehr heiraten. Der Staat bestimmt das man sobald man eine gewisse, nicht mal lange, Zeit zusammen lebt, unterhaltspflichtig gegenüber den weniger verdienenden Ex-Partner wird. Wegen der weiblichen Hypergamie trifft das so gut wie immer den Mann.

    Kein Wunder das MTGOW dort mit am stärksten wächst. Der Staat sorgt da ja geradezu für indem er versucht Frauen auf Kosten der Männer ein leichtes Leben zu garantieren.

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    • only_me schreibt:

      Es gab unter Augustus schon eine Junnggesellensteuer. Das entdeckt Kanada auch in Kürze. Natürlich nur für Männer, denn schließlich schreiben wir 2016

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      • Matze schreibt:

        Na Österreich hat das doch auch schon. Männer die keinen Wehrdienst oder ähnliches leisten müssen bis zum 30igsten Lebensjahr höhere Steuern bezahlen. Die Mehrzahl der Österreicherin, die diesen Dienst nicht leisten und natürlich auch keine hoheren Steuersatz bezahlen mussen, haben fur diese Regelung gestimmt.

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        • only_me schreibt:

          Feminismus steht übrigens für Gleichberechtigung und sonst nichts. Schau ins Wörterbuch, da stehts.

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        • Matze schreibt:

          Ah nee, das war nicht Österreich, sondern die Schweiz:

          „Die Ersatzabgabe trifft nur männliche Schweizerbürger bis zum Ende des Jahres, in dem sie das 30. Altersjahr vollenden, sofern sie bis dahin ihre Gesamtdienstleistungspflicht nicht vollständig erfüllt haben. Dienstuntaugliche bezahlen die volle Abgabe bis zum vollendeten 30. Altersjahr.

          und wie ich sehe ist es in der Türkei auch so:

          „Seit etwa Anfang 2012 können sich türkische Männer, die 30 Jahre oder älter sind, vom Wehrdienst (15 Monate) freikaufen. Auch im Ausland lebende Türken können sich gegen Zahlung (30 000 Türkische Lira (etwa 12 200 Euro)) komplett vom Militärdienst befreien lassen.

          https://de.wikipedia.org/wiki/Wehrpflichtersatzabgabe

          Selbst wer körperlich eingeschränkt ist, muss bezahlen. Und 12200 Euro!!! Für Männer die ja 23% mehr verdienen, kein Problem. Wo das wohl bei den Feministinnen auf der Prioritätliste steht? Die scheinen ja lieber sich neue Diskriminierungen gegen Frauen ausdenken zu wollen, als solche OFFENTSICHLICH SEXISITSCHen GESETZE zu ändern.

          Feminisim is for equality for woman AND men. Listen (, shut the fuck up if you male,) and believe!

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    • Man kann sich auf den Standpunkt stellen, dass das „Betreuungsgehalt“ auch dazu dient, Vorsorge für den Fall einer Trennung zu treffen. so dass die Ersparnisse (oder evtll. auch eine gesetzlcihe Trennungsversicherung) nach einer Trennung den Lebensunterhalt abdecken müssen.

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      • Irenicus schreibt:

        Im Falle einer Trennung muss sowieso in den ersten 3 Lebensjahren des Kindes Unterhalt an das betreuende Elternteil gezahlt werden.

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  5. uepsilonniks schreibt:

    Es ist doch jetzt schon so, dass der Löwenanteil eines männlichen Gehalts für Frau und Kinder draufgeht, ich dazu:
    Dieser Geldstrom von Mann zu Frau, wollte man ihn ausrechnen, ließe sich nicht mit Milliarden beschreiben, hier müsste man bereits mit Billionen rechnen. Ein Mann, der die Ernährerrolle übernimmt, malocht den Löwenanteil seiner Lebensarbeitszeit nicht für sich selbst, sondern für Frau und Kind.
    http://der-juengling.blogspot.de/2016/01/tatsachlich-unbezahlte-arbeit-uber-das.html

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    • Ja, das mag sein.
      Aber in einer intakten Ehe oder Beziehung macht der Mann dies normalerweise freiwillig und ohne staatlichen Zwang.
      Seine Frau weiß das i.A. zu schätzen (Feministinnen ausgenommen), und ein großer Anteil des Geldes kommt ja den gemeinsamen KIndern zugute.

      In den allermeisten Fällen funktioniert das so zu aller Zufriedenheit. Da darf der Staat sich nicht reinhängen, und es kaputtmachen.

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      • uepsilonniks schreibt:

        Die „Das Private ist Politisch“-Fraktion unter den Feministinnen sieht das vermutlich anders.

        Allerdings könnte dieser Vorstoß von Margret auch etwas Positives haben: Männern wird bewusst, wieviel sie zu zahlen haben (auch und gerade nach der Trennung).

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        • Männern wird bewusst, wieviel sie zu zahlen haben (auch und gerade nach der Trennung)

          Sich über tatsächliche Kosten im Klaren zu sein, ist natürlich schon wichtig.
          Allerdings betrifft eine Trennung nur etwa 30% (diese Größenordnung habe ich kürzlich irgendwo gelesen, mir fehlt leider ein Link). Das heißt, die allermeisten Beziehungen sind stabil, und die kriegen es selbst auf die Reihe, ein finanzielles Arrangement zu treffen, das für beide akzeptabel ist. Bei denen würde so ein „Gehalt“ nur zu Unfrieden (je nach Ausgestaltung wohl für beide) und deutlichem Mehraufwand führen. Der Staat soll keine glücklichen Familien gängeln.

          Nach einer Trennung sieht die Sache zwar wieder ganz anders aus, aber das würde jetzt zu weit führen. Das bedeutet Probleme und Leid für alle Betroffenen – Väter, Mütter, Kinder – und ich habe da auch kein Patentrezept, das für alle Einzelfälle passt und ihnen gerecht wird.

          Glücklicherweise hat Margret’s Vorschlag keine Chancen, irgendwo ernst genommen zu werden, da sie schon die nächstliegenden Implikationen völlig übersehen hat.

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      • imion schreibt:

        @breakpoin
        Freiwillig,…der Witz war gut. Welche Wahl hat denn der Mann, wenn der Familie will. Die Gesetze stehen einseitig auf seiten der Frau. Hauptsache die Frau ist fein raus und muss nichts leisten.

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        • Die meisten Männer haben damit kein Problem. Ansonsten können sie sich MgtoW anschließen.
          Wer unbedingt Kinder will, muss halt auch die Existenz deren Mutter in Kauf nehmen, und es steht ihm frei, mit ihr Vereinbarungen zu treffen, mit denen beide einverstanden sind.

          Gesetzlich hat er im Falle einer Trennung/Scheidung allerdings schlechte Karten – da stimme ich dir zu.
          Trotzdem leben ja bei den allermeisten Familien die Eltern zusammen, und die Väter sind im Großen und Ganzen zufrieden mit ihrer (finanziellen) Situation.

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  6. aliasnimue schreibt:

    Ich denke, es macht hier Sinn, einmal in ihren Kommentaren nachzulesen. Da erklärt sie vieles, was hier diskutiert wird.

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    • In ihren Kommentaren geht es aber hauptsächlich um Trennungseltern. Das ist wieder eine ganz andere Thematik, zu der ich nicht viel sagen kann.

      Für die große Mehrheit der bestehenden Familien würde sich so ein „Betreuungsgehalt“ negativ auswirken. Um diesen Aspekt ging es mir.

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