#ActualLivingScientist #DressLikeAWoman

Auf Twitter trendeten kürzlich die Hashtags #ActualLivingScientist und #DressLikeAWoman.

Daran habe ich mich mit diesem Tweet beteiligt:

Auch Wissenschaftlerinnen wollen als Frauen und sexuelle Wesen wahrgenommen werden, anstatt nur auf ihren Verstand reduziert zu werden.
Insbesondere für Wissenschaftlerinnen in Männerdomänen ist es wichtig, ihre Weiblichkeit (nicht nur) optisch zu bewahren.

Bei einigen Tätigkeiten kann normale weibliche Bekleidung unpraktisch oder hinderlich sein.
In manchen Situationen mag man um Schutzhelm oder Schutzbrille nicht herumkommen. Verschmutzung der Haare kann man mit einem adrett gebundenen Kopftuch verhindern.
Es gibt figurbetonende Laborkittel.
Inzwischen sind sogar Sicherheitsschuhe und ESD-Schuhe für Damen mit ansprechendem Design auf dem Markt.

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Über breakpoint AKA Anne Nühm

Die Programmierschlampe.
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10 Antworten zu #ActualLivingScientist #DressLikeAWoman

  1. SG schreibt:

    Wie ich es bereits erwähnt hatte:

    Ich finde es auch sexistisch, wenn bestimmte Dinge (wie Kleidung) bestimmten Geschlechtern vorbehalten wird.

    Ansonsten halte ich es für selbstverständlich, dass sich jeder so anzieht wie er will (bei besonderen Umständen, wie z.B. in Gefahrenbereichen oder bei Kundenkontakt, abgesehen) – aber auch Männer. Aber da haben wir Informatiker es leicht: Es gibt nichts gefährliches im Büro, daher… 🙂

    Die einzige Gefahr die ich sehe: Wenn man als sexuelles Wesen wahrgenommen werden will, muss man damit auch umgehen können :/

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  2. GOI schreibt:

    @Anne: ich erkenne an deinem Beitrag, dass du von dir und deiner Sicht sprichst. Du möchtest nicht nur als „Programmierschlampe“ (deine Worte) wahrgenommen werden, sondern auch als (attrktive) Frau.
    Ich nehme an, es gibt viele Frauen die es genauso sehen aber auch viele, die es nicht so sehen. Letztere werden anmerken, dass Frauen in Männerdomänen ihre Weiblichkeit eben nicht betonen sollen (um nicht als Stück Fleisch zu gelten)
    Bin daher gespannt auf den folgenden Blog auf einem einschlägigen feministischen Blog, der gerne auf deine Sicht der Dinge eingeht.

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    • Ja, natürlich ist das meine Sicht, sowie die anderer Frauen und Wissenschaftlerinnen, die im Einklang mit ihrem Körper und ihrer Weiblichkeit stehen.
      Der öffentliche Diskurs wird leider viel zu sehr von denjenigen dominiert, die einen negativen Bezug zu Männern und Sex haben.

      Nur weil man in einer Männerdomäne arbeitet, heißt das nicht, dass man seine Weiblichkeit verleugnen muss, und sich wie Männer kleiden (kann allerdings temporär bei einzelnen Tätigkeiten nötig sein) und verhalten muss.

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  3. GOI schreibt:

    Meine Erfahrung aus der Chemie-Industrie und dem Maschinen-Bau:
    Es gibt Situationen, wo weibliche Kleidung (hohe Absätze/Rock) einfach unprofessionell wirken (z.B. in einem Labor, wo die Person ständig in den Abfluss-Gittern hängenbleibt). Ich habe auch Frauen kennengelernt, die buchstäblich durch den Dreck gekrochen sind, um Anlagenzu verbessern. Nach Feierabend, einer Dusche und in zivilen Klamotten waren die aber so weiblich, dass man sie nie für Ingenieurinnen gehalten hätte.
    Übrigens: da wo persönliche Schutzausrüstung (Helme, Brillen, etc.) vorgeschrieben sind, sollte man sie auch benutzen…

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    • Stöckelabsätze sind in der Tat unpraktisch. Das wird sich eine Frau, die den ganzen Tag auf den Beinen ist, kaum freiwillig antun.
      Von Ausnahmen abgesehen sehe ich aber nicht, wieso ein Rock generell hinderlich sein sollte.
      In diesen Fällen kann man sich ja während dieser Tätigkeit anders kleiden.

      waren die aber so weiblich, dass man sie nie für Ingenieurinnen gehalten hätte.

      Ich hoffe doch nicht, dass du dadurch Ingenieurinnen ihre Weiblichkeit absprechen willst.

      da wo persönliche Schutzausrüstung (Helme, Brillen, etc.) vorgeschrieben sind, sollte man sie auch benutzen

      Volle Zustimmung! Sicherheit geht vor.

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    • GOI schreibt:

      Nein, ich spreche Ingenieurinnen nicht die Weiblichkeit ab. Kenne ja genug.
      Meine Formulierung war aus Sicht eines externen Beobachters.

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