Artikel der SZ über lügende Mütter

Ein aktueller Artikel der SZ beschäftigt sich mit der Jobsuche von Müttern.

Der Artikel thematisiert, dass Mütter bei Vorstellungsgesprächen gefragt werden, wie sie die Betreuung ihrer Kinder organisieren.
IMHO eine völlig legitime Frage. Der potentielle Arbeitgeber hat ein gerechtfertigtes Interesse daran, dass seine Arbeitnehmer zuverlässig zur Arbeit erscheinen.

Der Text nennt ein Beispiel, in dem eine Bewerberin (auf eine Teilzeitstelle) vorab einen Fragebogen bekam, in dem einige konkrete Fragen gestellt wurde.
Dies zeigt meines Erachtens, dass das Unternehmen tatsächliches Interesse an der Bewerberin hatte (indem es sich die Mühe und den Aufwand machte, einen Fragebogen zu erstellen und auszuwerten) und bereit war, ihr eine Chance zu geben. Dieses Unternehmen hätte es auch ganz sein lassen können.
Die Geschäftsführerin des Unternehmens begründete ihre Art des Vorgehens absolut nachvollziehbar und schlüssig:

Ihre Firma sei klein, sie sei keine Personalerin und habe – um Zeit zu sparen – im Vorhinein aussortieren müssen, wer wirklich in Frage komme. Da sei die Frage nach der Kinderbetreuung zentral. „Ich will eine Sicherheit, muss wissen, ob die ein Konzept haben.“

Sogar die SZ bestätigt dies:

Dass ein Arbeitgeber einen zuverlässigen Arbeitnehmer einstellen will, versteht sich von selbst.

Jedoch behaupten zwei namentlich genannte Fachanwältinnen für Arbeitsrecht, dass Fragen nach der Kinderbetreuung „rechtlich unzulässig“ seien, und sogar gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz verstießen.
Mütter haben also rein juristisch das Recht, bei solchen Fragen zu lügen.
Auch wenn in diesen Fällen unwahre Angaben rechtlich erlaubt sind, halte ich es für wenig zielführend, ein neues Arbeitsverhältnis mit Unehrlichkeit zu beginnen. Dies belastet von Vornherein das Vertrauensverhältnis zwischen Arbeitgeber und -nehmerin.
Und wenn es – früher oder später – tatsächlich zu Problemen wegen fehlender Kinderbetreuung kommt, so wird der Arbeitgeber zu recht ärgerlich sein.

Die Behauptung, dass nur Mütter, und niemals Väter von solchen kritisierten Fragen betroffen seien, lässt sich leicht entkräften.
Sobald der Eindruck besteht, dass der befragte Elternteil einen wesentlichen Anteil an der Kinderbetreuung übernimmt, sollte man in jedem Fall nachhaken.

In unserem Unternehmen haben wir eigentlich im Wesentlichen gute Erfahrungen mit Müttern gemacht, zumindest, wenn deren Familienplanung abgeschlossen ist.
Im Sekretariat etwa arbeiten nur Mütter, wenn auch jeweils nur Teilzeit.
Freistellungen wegen erkrankter Kinder sind die Ausnahmen und halten sich allgemein in Grenzen.

/* Sogar unsere alleinerziehende Praktikantin schafft es, dreieinhalb Tage in der Woche bei uns zu arbeiten – dank zweier Großtanten, die die Kinderbetreuung zeitweise übernehmen. Von vier Großeltern stehen drei nicht zur Verfügung. Ein Großvater wohnt zwar in der Nähe, hat aber weder die Absicht noch Zeit, sich selbst um die Betreuung seiner Enkel zu kümmern. Die Stiefoma erst recht nicht. 😎 */
Die Existenz von Großeltern in der Nähe garantiert also eine ausreichende Betreuung nicht in jedem Fall.

Trotzdem werden wir in Zukunft bei der Einstellung von Müttern vorsichtiger sein. Es ist nicht hinzunehmen, dass diese einfach ihren zukünftigen Arbeitgeber belügen dürfen, ohne eventuelle Konsequenzen befürchten zu müssen.

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Über breakpoint AKA Anne Nühm

Die Programmierschlampe.
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58 Antworten zu Artikel der SZ über lügende Mütter

  1. gripseljagd schreibt:

    Ich habe mit Bewerbungen zu tun und rate zu dem Thema auf diese Fragen flexible zu antworten. Nur wenn wirklich keine Betreuung durch dritte möglich ist, soll die Mutter darüber nachdenken die kinder zu thematisieren. Es ist mit kindern sehr schwer eine Chance zu bekommen. Deshalb, im niedrigen Quallifikationsbereich eher sogar lügen und die Kündigung riskieren. Sonst kann sich die betroffene Mutter ja nie beweisen.

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    • Häufig bringen Mütter das Gespräch selbst auf das Thema, wenn sie bei Vorstellung angeben, wegen der Kinder nur halbtags arbeiten zu können.
      Wenn sie ein plausibles Konzept hat, wie z.B. die Ferien überbrückt werden können, ist das OK.
      Aber tatsächliche Lügen sind ein No-Go. Ich möchte keine Mitarbeiter haben, die mich anlügen.
      So etwas mag einige Zeit gut gehen, aber wenn es dann auffliegt, ist es umso problematischer.
      Selbst eine Künidgung – sofern die deshalb überhaupt rechtlich zulässig wäre – wäre nicht die Lösung. Dem AG ist dadurch ein Schaden entstanden (Einstellungsaufwand, Einarbeitung, Vertrauensverlust, ..), den ihm niemand wieder gutmacht.

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      • gripseljagd schreibt:

        Wenn Frau sonst keine Chance bekommt und die Frage unzulässig ist ….Auf eine unzulässige Frage kann man antworten was man will. Es ist ja auch die letzte „Lösung“ . Meist geht es auch darum, klar zu stellen, das es ein Konzept gibt. Die betroffenen Fälle bekommen sowieso nur Mindestlohn, ein Schadensersatz muss auch angemessen sein. Wenn es keinen besondere Wertschätzung der Tätigkeit gibt, haftet man auch entsprechend. Auf zulässige Fragen hat man ja ehrlich geantwortet 😉

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        • Das sehe ich nicht so.
          Ein Vertragsverhältnis, das nur aufgrund von Lügen oder Vorspiegelung falscher Tatsachen zustande gekommen ist, könnte man sogar als Betrug oder arglistige Täuschung betrachten.
          Es ist einfach unredlich und unfair, jemanden, mit dem man ein dauerhaftes, verbindliches (Arbeits-)Verhältnis eingehen möchte, gleich am Anfang anzulügen.

          Wenn die Frage unzulässig ist, kann man darauf hinweisen, oder schweigen – was zwar negativ ausgelegt werden wird, aber man zumindest seine Integrität behält.

          Meine Stieftochter sucht derzeit auch – dringend! – einen Arbeits- oder Ausbildungsplatz.
          Ich würde ihr aber niemals raten, Bewerbungsempfänger zu belügen. Damit tut sie sich langfristig keinen Gefallen.

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          • gripseljagd schreibt:

            Nichts zu sagen mit dem Hinweis auf Unzulässigkeit….dann kann man auch gleich aufstehen,
            letztlich geht es ja vorrangig darum nicht von sich aus auf alle Probleme hinzuweisen. Blöde Situation, in der ja gerade die schwächsten der Gesellschaft geraten. Die müssen sich auch dann noch bei unfähren Arbeitgebern bewerben…..

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            • Mit dieser Regelung wird gerade den betroffenen Müttern ein Bärendienst geleistet.
              Wenn es bekannter wird, dass Mütter in dieser Hinsicht konsequenzenlos lügen dürfen, werden viele Arbeitgeber von der Einstellung von Müttern erst recht Abstand nehmen.

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        • idgie13 schreibt:

          Seh ich nicht so.

          Wenn ich als Arbeitgeber jemanden einstelle, möchte ich nicht angelogen werden. Da bin ich recht empfindlich.

          An der Art der Beantwortung merkt man in der Regel ganz gut, wie jemand zu dem Thema eingestellt ist.

          Eine meiner Mitarbeiterinnen hat 2 Kinder (4 und 9). Sie konnte überzeugend erklären, wie sie das geregelt bekommt und ist super zuverlässig.

          Wenn ich einer Mutter per se keine Chance geben möchte, würde ich schon gar kein Bewerbungsgespräch mit ihr führen.

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      • elmardiederichs schreibt:

        Sollte es wirklich „rechtlich erlaubt“ sein, zu lügen, dann müßte es demnächst zu richterlicher Rechtsfortbildung kommen. Zwar muß man bestimmte Fragen nicht beantworten, wenn sie für das Arbeitsverhältnis keine Rolle spielen, aber norrmalerweise berechtigen Lügen bei der Einstellung zur Kündigung durch den Arbeitgeber. Wir können also erwarten, daß demnächst ein Fall entschieden werden wird, indem die Interessen der Mutter als Arbeitnehmer gegen die Interessen des Arbeitgebers abgewogen werden – und zwar dem Wert nach.

        Das wird spannend.

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  2. Der Emil schreibt:

    Und wie ist das mit der Frage nach bestehender oder geplanter Schwanger-/Elternschaft?

    Sehr kompliziertes Thema …

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  3. luisman schreibt:

    „Von vier Großeltern stehen drei nicht zur Verfügung. Ein Großvater wohnt zwar in der Nähe, hat aber weder die Absicht noch Zeit, sich selbst um die Betreuung seiner Enkel zu kümmern. Die Stiefoma erst recht nicht.“
    Ja, die wollen lieber die Rente verprassen, die niemand mehr erarbeitet, weil dieser niemand niemals geboren wurde. Sozialismus funktioniert halt auf Dauer NIE.

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    • Äh .. nein ..

      Die Großeltern väterlicherseits wohnen zu weit weg. Keine Ahnung, ob die schon Rente beziehen oder noch im Arbeitsleben stehen.
      Die Großmutter mütterlicherseits ist verstorben.
      Der Großvater mütterlicherseits ist Workaholic und dreht beruflich jetzt mit Mitte 50 noch mal so richtig auf.
      Und die Stiefoma 😎 hat sowieso besseres zu tun, und ist für Kinderbetreuung ungeeignet.

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      • luisman schreibt:

        Das war auch mehr als allgemeiner Aufhaenger gedacht, Pech wenn es in dem nur Dir bekannten Fall nicht zutrifft. Ich hab das aber desoefteren erlebt, dass Oppa und Omma lieber mal 4 Wochen Malle machen (weil’s grad so guenstig ist), anstatt wenn noetig bei der Kinderbetreuung auszuhelfen. In China dagegen, haben sich 4 Grosseltern darum geschlagen, das einzige Enkelkind mal betreuen zu duerfen.

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  4. netsmurf schreibt:

    Du solltest diesen Fragebogen aushändigen, wenn die Dame ihre befristete Arbeit antritt. Dann entfällt der Rechtsschutz.

    So fragt man während der Bewerbung auch nicht nach Vorerkrankungen, sondern schickt die Leute am ersten Arbeitstag zum Arzt. Die Unwahrheit hier ermöglicht es dem Arbeitgeber eine fristlose Kündigung.

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    • Wenn der Arbeitsvertrag bereits abgeschlossen ist, ist es etwas zu spät.
      Selbst wenn man Mitarbeiter noch in der Probezeit loswird, hat man dennoch Zeit verloren und vergeblichen Aufwand investiert.

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      • netsmurf schreibt:

        Ich verstehe Deinen Standpunkt und bevorzuge den Stand den die Gerichte geschaffen haben. Sonst hätten wir bald Gattaca Bewerbungen – bitte einmal pinkeln, einmal Blut – wir melden uns.

        Und selbst das ist schon Standard. Hatte als Werksstudent „freiwillig“ einen Drogentest mitgemacht – die Alternative war nach Hause gehen. Sie wussten, dass es illegal war und haben sich eine Einwilligungserklärung unterschreiben lassen. Von Einwilligung bei dem Kräfteverhältnis war aus meiner Sicht nicht vorhanden.

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  5. SG schreibt:

    Ich sehe das ganze sehr zwiespältig.

    Klar, moralisch sind solche Fragen nicht. Aber auch klar, das der AG zuverlässige Mitarbeiter will.

    Aber wo ich nicht über einstimme ist dieses:
    „Dies zeigt meines Erachtens, dass das Unternehmen tatsächliches Interesse an der Bewerberin hatte (indem es sich die Mühe und den Aufwand machte, einen Fragebogen zu erstellen und auszuwerten) und bereit war, ihr eine Chance zu geben.“

    Solch ein Fragebogen sagt meines Erachtens nur: 1. Runde geschafft (die formale Qualifikation ist da), aber wir haben zu viele die da auch durch sind. Um den Aufwand für die Vorstellungsgespräche / Assessmentcenter (bäh!) zu senken machen wir einen weiteren Sieb.

    Wegen einer Person erstellt man keinen Fragebogen! Die wird eingeladen. Einen Fragebogen wird entweder generell rausgeschickt, oder bei einem Überangebot erstellt. IMHO nix tatsächliches Interesse, sondern nur ein weiterer formaler Schritt, auf dem ein Interesse folgen KANN.

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  6. Disel schreibt:

    „Mütter haben also rein juristisch das Recht, bei solchen Fragen zu lügen.“

    Mütter haben, wie Väter übrigens auch, das Recht, auf illegale Fragen, die nichts mit der zukünftigen Arbeit zu tun haben, jedwede Antwort zu geben. Weil es nämlich für die Zuverlässigkeit des Arbeitnehmers völlig egal ist, ob eine Mutter „nebenbei“ noch drei Kinder groß zieht, ein Mann sich am Wochenende einer Risikosportart widmet (Base-Jumping, Ski-Fahren….. dürfte von den krankheitsbedingten Ausfallzeiten dramatischer sein), Angehörige gepflegt werden… oder was auch immer dazu führen kann, dem Arbeitgeber nicht zur Verfügung zu stehen.
    Ist es nicht merkwürdig, dass jemand, der sich beim Fußball das Kreuzband reisst und deshalb einen Monat krank geschrieben ist, besser gestellt ist als Eltern, die einen Tag zu Hause bleiben, weil ein Kind krank ist?

    Ein Arbeitgeber, der im Rahmen eines Bewerbungsgesprächs annimmt, dass er das Leben des zukünftigen Arbeitnehmers übersehen und zukünftig kontrollieren kann, bekommt halt, was er verdient. Und nein: Mütter mit Kindern fallen nicht häufiger aus als andere Arbeitnehmer. (Jedenfalls nach den mir hier zur Verfügung stehenden Daten aus vier Betrieben … ist das bei Ihnen anders? Kann man ja leicht feststellen….:-) )

    „Auch wenn in diesen Fällen unwahre Angaben rechtlich erlaubt sind, halte ich es für wenig zielführend, ein neues Arbeitsverhältnis mit Unehrlichkeit zu beginnen.“

    Im Bewerbungsgespräch bietet ein Arbeitnehmer seine Arbeitskraft an – darüber wird ein Vertrag geschlossen. Kann der Arbeitnehmer den Vertrag nicht erfüllen – weil die Kompetenzen nicht vorhanden sind, anderweitige Verpflichtungen höhere Priorität haben – kann er/sie gekündigt werden. Dafür ist die Probezeit da. (NB… auch der Arbeitnehmer kann in der Probezeit kündigen, wenn sich zeigt, dass der Arbeitgeber ein etwas verqueres Verständnis von gelingendem Arbeitsverhältnis hat)

    „Dies belastet von Vornherein das Vertrauensverhältnis zwischen Arbeitgeber und -nehmerin.
    Und wenn es – früher oder später – tatsächlich zu Problemen wegen fehlender Kinderbetreuung kommt, so wird der Arbeitgeber zu recht ärgerlich sein.“
    Der Ärger über einen Arbeitnehmer der sich beim Bergsteigen im ersten Halbjahr das Bein bricht (ein Monat Ausfall) , anschliessend beim Mountain-bike fahren in den Bach fällt (drei Wochen Ausfall) und schliesslich die grassierende Grippewelle mit macht, dürfte auch nicht anders sein.

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    • Bei meinen bisherigen Bewerbungsgesprächen mit Müttern klang das Betreuungsthema eher nebensächlich an. Meist haben sie es von sich aus angesprochen.
      Wie oben erwähnt, hält sich bei uns der Ausfall von Müttern wegen Kinderbetreuung durchaus im Rahmen, und ich habe vor etwa einem halben Jahr, als eine Bürostelle bei uns vakant war, sogar insbesondere Mütter gerne zur Vorstellung eingeladen. https://breakpt.wordpress.com/2016/09/29/dreizehnhundertzweiundsechzig/

      Was mir mehr als sauer aufstößt, ist diese Nonchalance und Gewissenlosigkeit, Müttern Unehrlichkeit geradezu zu empfehlen.

      Ein Arbeitgeber sollte bei der Einstellung wissen, worauf er sich einlässt. Auch wenn der Bewerber z.B. Risikosportarten als Hobby hat, wüsste ich das schon gerne, um eine faire Entscheidungsgrundlage zu haben.

      Selbstverständlich gibt es ein allgemeines Risiko, dass ein Mitarbeiter plötzlich erkrankt oder einen Unfall hat. Das ist halt so, und damit muss man klar kommen.
      Falls jedoch das Ausfallrisiko – aus welchen Gründen auch immer – bei jemandem erhöht ist, sollte er das dem AG von vornherein mitteilen. Wenn seine Qualifikation so gut ist, dass der AG ihn trotzdem will, ist das kein KO-Kriterium, und gibt wegen offensichtlicher Ehrlichkeit sogar Pluspunkte.

      Der Ärger über einen Arbeitnehmer der [..] die grassierende Grippewelle mit macht, dürfte auch nicht anders sein.

      Wer krank ist, soll bitte daheim bleiben. Mit eingeschränkter Arbeitsleistung nützt er nicht, und könnte sogar Kollegen anstecken.
      Wenn ein AG deswegen ärgerlich ist, dann weil der kurzfristige Ausfall natürlich aufgefangen werden muss, und das äußerst problematisch sein kann. Aber er wird nicht auf den Mitarbeiter ärgerlich sein, sondern auf die Situation.
      Solange der MA nicht dauernd blau macht, bleibt das Vertrauensverhältnis dadurch unangetastet.

      (Übrigens kann ein Beinbruch eine Ausfallzeit von deutlich mehr als einem Monat nach sich ziehen. Unser CTO fiel deshalb mal etwa ein halbes Jahr aus.)

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  7. Caro schreibt:

    Es geht den Arbeitgeber gar nichts an was die Angestellten privat machen.
    Deswegen darf er keine solchen Fragen stellen. Wenn doch muß man die nicht ehrlich beantworten.

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    • Sorry, dass ich – wie die meisten Arbeitgeber – (potentielle) Mitarbeiter nicht nur auf ihre Arbeitskraft reduziere, sondern als Menschen sehe, die auch ein Privatleben haben.
      Gegenüber Mitarbeitern habe ich eine Fürsorgepflicht, und mit Fragen nach privaten Gegebenheiten (selbstverständlich nichts Indiskretes) zeige ich ein freundliches Interesse und Anteilnahme.

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    • idgie13 schreibt:

      Wenn man den Arbeitgeber als seinen Feind sieht, sollte man besser gar nicht arbeiten gehen. Leute mit einer solchen Einstellung brauche sich bei mir gar nicht bewerben…

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      • Jipp! Bei einem guten Betriebsklima wechselt man auch mal ein paar private Worte z.B. über das letzte Wochenende.
        Eine Unternehmenskultur, die es erlaubt, dass Arbeitnehmer sich mit persönlichen Anliegen an ihre Vorgesetzten wenden können, ist doch viel besser, als eine, wo das nicht geht.
        Aber gerade letzteres erreicht, wer Arbeit und Privates so strikt trennt.

        Arbeitgeber und Arbeitnehmer sind ein Team, die aufeinander angewiesen sind, und nur gemeinsam Erfolg haben können.
        Wer das nicht so sieht, sondern den AG nur als Geldschei?er, den man ja beliebig belügen und ausnutzen darf, passt nicht in unsere Firma.

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        • SG schreibt:

          Das sollte der Idealfall sein. Aber zu allererst trenne ich berufliches von privaten. Ich will nicht, dass ich berufliches nach hause nehme, genauso, wie ich nicht will, dass mich in der Firma private Probleme ausbremsen.

          Daher hat der AG erstmal nichts in meinem Privatleben verloren. Das hat nichts mit Feind zu tun, sondern einfach mit professioneller Trennung / Arbeit. Erst wenn ich meine Kollegen / Vorgesetzten sympathisch finde (das braucht seine Zeit!), erst dann erst öffne ich mich – für die Person, NICHT der Firma. Sowas ist natürlich förderlich für das Klima, aber es ist keine zwingende Voraussetzung. Ich habe auch schon in einer Firma gearbeitet, bei denen hatte ich privat keine Anknüpfungspunkte, aber es war trotzdem ein gutes Klima – respektvolles, freundliches und humorvolles miteinander umgehen.

          Privates ist meines Erachtens eine Option, keine Voraussetzung.

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          • Es heißt ja bei weitem nicht, dass man mit sämtlichen Kollegen und Vorgesetzten ein kumpelhaftes Verhältnis haben muss, und sein Privatleben in epischer Breite offenbaren muss. Nein, bewahre! – wirklich nicht!
            Aber ganz ohne private Anknüpfungspunkte braucht man einander noch nicht mal mehr einen Guten Morgen oder Schönen Abend zu wünschen.
            Und Geschenke der Firmenleitung z.B. bei Eheschließung oder Geburt eines Kindes wären auch nicht angebracht.
            Beruf und Privatleben wechselwirken halt schon in gewisser Weise miteinander und beeinflussen sich auch gegenseitig.

            Wer immer wieder miteinander zu tun hat, wechselt halt auch mal ein privates Wort. Der eine mehr, der andere weniger. Das ist ja ganz OK so.
            Wenn es zu persönlich oder gesellig wird, würde auch ich das nicht wollen, aber ein wenig freundliche Kommunikation gehört dazu.

            Und auch wenn man weitgehend auf Privates verzichtet – ein höflicher und respektvoller Umgang miteinander schießt es aus, sich durch Lügen Vorteile zu erschleichen.
            Eine Mentalität, die dies anders sieht, und den Arbeitgeber auf seine Geldgeberfunktion reduziert, dem man zu nichts verpflichtet ist, ist ein KO-Kriterium.
            Auch Vorgesetzte sind Menschen.

            Bei einem Vorstellungsgespräch will ich auch einschätzen können, was für ein Mensch mir gegenübersitzt.
            Nicht nur seine berufliche Qualifikation interessiert mich, sondern auch seine Wesenszüge und sein Verhalten, und wie dies mit dem Firmenumfeld harmoniert.

            Muss ich mir in Zukunft immer Sorgen machen, dass ich belogen werden könnte?
            Nicht nur Hinblick auf Kinderbetreuung wäre es mir persönlich lieber, der Bewerber spielt mit offenen Karten. Vielleicht findet man eine gemeinsame Lösung, und im Falle entsprechender Probleme hätte ich dann Verständnis.
            Wenn dagegen eine Lüge auffliegt, ist das Vertrauenverhältnis unwiederbringlich zerstört.

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            • SG schreibt:

              Eine Anmerkung:
              „Arbeitgeber auf seine Geldgeberfunktion reduziert, dem man zu nichts verpflichtet ist, ist ein KO-Kriterium.“

              Ein Arbeitsvertrag ist: „Du gibst mir Geld, ich geb Dir meine Zeit und Kraft / Fähigkeit / etc..“. Daher ist die Pflicht eines Arbeitnehmers die vertraglich vereinbarte Zeit für die Firma zu arbeiten – mit besten Kräften. Damit erschöpft sich aber die Pflicht. (Ich will damit aber nicht sagen, dass man weitergehen KANN!).

              Das Vorgesetzte auch Menschen sind, bestreitet keiner. Aber jeder hatte mal solche und solche Vorgesetzte. Und als AN ist man in der schwächeren Position, so dass man INHO doch anfangs zugeknöpft sein darf, bis man den Menschen kennen gelernt hat. Zudem viele Vorgesetzte ein Management by Helikopter machen – mit denen will ich privat nichts zu tun haben. Das hindert mich aber nicht freundlich zu sein, Guten Morgen / schönen Abend zu wünschen, am Geburtstag zu gratulieren und auch Kuchen mitzubringen…. Freundlich zu sein heißt nicht, dass ich auch mein Privatleben auspacken muss. Erst recht nicht bei unbekannten Personen (!) beim Vorstellungsgespräch. Wie gesagt: Wenn man den Menschen kennen und schätzen gelernt hat, dann ist es OK. Was die Geschenke angeht: Bisher habe ich nur warme Händedrücke erhalten – und dass, wo ich mich privat schon lange vorher geöffnet hatte.. Wenn es bei euch Geschenke gibt, dann ist das eine einsame Tradition.

              Ich kann verstehen, dass ein AG den Menschen einschätzen will um mögliche Probleme vorzubeugen und zu sehen, ob der AN ins Team passt. Aber genauso sehe ich die andere Seite (siehe mein Schreiben). Lügen ist natürlich sch***. Aber was soll man in der Situation machen? Mit Fragen, die nichts mit meiner Arbeitskraft zu haben? Einfach sagen „Sag ich nicht?“ Ich bin kein Philosoph – so einer muss man aber sein, um den Konflikt lösen zu können. Daher war immer das beste: der AG stellt solche Fragen nicht, der AN ist nicht gezwungen sich irgendwie da herauszulavieren.

              Zu letzt: Ich trage Röcke – es gefällt mir einfach. Hätte ich das irgendwie beim Vorstellungsgespräch erwähnt / erwähnen müssen, wäre ich garantiert nicht angenommen worden. So haben mich mein AG und die Kollegen aber kennengelernt – sowohl meine berufliche Fähigkeiten, als auch meine Persönlichkeit. Aus der Position habe ich dann nachgefragt und darf nun so auch in die Firma kommen.

              Was ich sagen will? Spezielle Fragen nicht stellen, des klärt sich dann später und keiner ist zu irgendwas gezwungen, was Ihm später Leid tut.

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              • Bisher bin ich immer davon ausgegangen, dass Mütter, die sich überhaupt auf Stellen bewerben, die Betreuung ihrer Kinder grundsätzlich schon irgendwie geregelt hätten (was einzelne Ausfälle nicht ausschließt).
                So sah ich bisher überhaupt keine Veranlassung, gezielt nachzufragen und mir das detailliert ausführen zu lassen.
                Aber nachdem ich inzwischen schon (mehrfach!) gehört und gelesen habe, dass Müttern empfohlen wird, den zukünftigen Arbeitgeber einfach zu belügen, sehe ich die Sache anders.
                Mein Kernanliegen ist es, dass man mit einer solchen Lüge kein Vertrauensverhältnis als Basis schafft.

                M.E. gibt es im Privatleben durchaus einige Punkte, die sich auf die Arbeit auswirken können. Das kann auch durchaus positiv sein – beispielsweise, wenn ein AN sich privat weiterbildet.
                Da ist aber auch kein AN böse, wenn ihm der AG einen Zuschuss gewährt, oder bezahlt ein paar Tage freistellt.

                Diese Punkte mit möglicher Wirkung auf die Arbeit sollte man offen kommunizieren, denn die gehen den AG sehr wohl an.
                Dies mag keine „Pflicht“ des ANs sein, aber wenn ihm am dauerhaften Wohlwollen (das ist auch keine „Pflicht“) des AGs liegt, sollte er sie ansprechen.
                Mit dem Verschweigen wichtiger Punkte tut sich der AN meist keinen Gefallen. Wenn sie auffliegen ist der Schaden umso größer.
                Also – im Interesse eines gegenseitigen, positiven Umgangs miteinander – ehrlich sein!

                Meine Mitarbeiter, die keinen Kundenkontakt haben, dürfen bei der Arbeit meinetwegen anziehen, was sie wollen.
                Ich gebe allerdings zu, dass ein kürzerer Rock als meiner mir (zumindest im Sommer) nicht willkommen wäre. :mrgreen:

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                • SG schreibt:

                  Alles was Du erwähnst halte ich für legitime Fragen. Weiterbildung IST arbeitsrelevant.

                  Und ich bin auch für einen ehrlichen Umgang. Daher ist mein Aufruf: Solche Dinge nicht fragen, das bringt sowohl den AN nicht in Verlegenheit, als auch den AG, wenn eine „Lüge“ rauskommt und er gezwungenermaßen jemanden kündigen muss, der aber gute Arbeit macht. Evtl. reicht ja sowas wie „Für die Betreuung Ihrer Kinder während der Arbeitszeit haben Sie ja sicherlich gesorgt.“ Das wäre ein guter Einstieg und bringt den AN nicht so in Nöte wie „Wie haben Sie eigentlich die Betreuung Ihrer Kinder sichergestellt?“

                  „Ich gebe allerdings zu, dass ein kürzerer Rock als meiner mir (zumindest im Sommer) nicht willkommen wäre. “
                  :-O *Kopfkino*

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                  • Dann liegen wir im Grunde mit unseren Ansichten gar nicht so weit auseinander.

                    Aber du kannst sicher auch verstehen, wenn ein AG, der schon mal bestimmte schlechte Erfahrungen machen musste, bei manchen Themen mehr nachbohrt, als es eigentlich legitim wäre, weil er sichergehen möchte, dass in seinem Betrieb alles glattläuft.

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  8. Broken Spirits schreibt:

    Dies ist eine schwierige Frage – ich kann sogar beide Seiten verstehen.
    Ich habe zwar keine Kinder, dafür aber zwei Katzen – diese kann ich auf Lebenszeit nicht alleine lassen (bei Kindern geht das ja ab – sagen wir mal – 16 Jahren).
    Nun habe ich einen Job, der ab und an auch mal Dienstreisen erfordert. Diese Problematik war durchaus ein Thema bei meinem Vorstellungsgespräch (wobei hier erwähnt werden muß, daß ich das Vorstellungsgespräch bei einem internen Wechsel hatte – ich bin Quereinsteiger in der SW-Entwicklung, hatte vorher aber einen Laborjob – da gab es diese Dienstreisenproblematik nicht).

    Rückblickend kann ich folgendes feststellen: Katzen sind problematischer als Kinder oder Hunde. Die Katzenversorgung während der Dienstreisen war ein ziemlich ausführliches Thema. Die ist wegen diverser Umzüge von Freunden, Katzenallergien von Nachbarn u.ä. nicht gewährleistet.

    Gut durchdachte Pläne (inklusive dem Angebot des AG, für eine Unterbringung der Katzen während meiner Abwesenheit zu sorgen), haben sich als a) unbrauchbar, b) Tierquälerei oder c) Unzuverlässigkeit des Catsitters (ungelogen: der hat 8 Wochen (!!!) das Katzenklo im Hochsommer bei 40° im Schatten nicht gesäubert) und der darauffolgenden verständlichen Reaktion des Vermieters als – nunja, nicht praktikabel erwiesen.

    Punkt a) hat der AG nicht auf die Reihe bekommen (mein Glück), Punkt b) hat für lange Diskussionen gesorgt, die dann intern geregelt wurden (Kollege kannte einen, der einen kennt) aber leider gleichzeitig auch zu Punkt c) führten.
    Ich habe das immer offen und schonungslos (bzgl. des acht Wochen alte Katzenklos auch mit Beleg) kommuniziert.

    Die Lösung (die eigentlich auch Käse ist aus Sicht des AG) sieht jetzt so aus: Es gibt keine Dienstreisen, die länger dauern als zwei Tage. Solange kann ich meine Katzen alleine lassen.
    Bei jedem Vorstellungsgespräch ist nun aber auch die Haustierversorgung ein Thema (insofern ist das völliger Blödsinn, was in diesem Zeitungsartikel behauptet wird: Frauen werden zwar nach Kindern gefragt, Männer (insbesondere Singles) aber auch nach Haustieren.
    Logisch: meine Urlaubsplanung ist natürlich unter diesen Voraussetzungen auch nur eingeschränkt planbar. Also ziemlich spontan. Was bei einem Dienstleister wiederum ziemlich blöd ist…. )

    Trotzdem gab es eine Lösung: ich gebe einen Zeitraum an, in dem ich ziemlich wahrscheinlich 4 Wochen Urlaub nehme…. was daraus wird? Das steht in den Sternen… einmal wurde zwei Jahre Urlaub ansparen daraus – also zwei Jahre nonstop ohne Urlaub durchgearbeitet und mein Urlaub verfällt dafür nicht am 31. März, und ich war dafür dann mal 8 Wochen im Sommer weg…. Manchmal gibt es auch ziemlich hitzige Diskussionen (im Stil von „Was? Ich bin wichtig?! Wieso habe ich bei der letzten Gehaltsverhandlung davon nichts gemerkt??“ – das Totschlagargument funktioniert sogar – leider nur in Bezug auf längeren Urlaub 😀 )
    Unterm Strich war es immer ok (die 8 Wochen zumindest – zwei Jahre durchackern ist schon ziemlich hart, mein AG sieht das – das liegt in der Natur der Sache – natürlich genau umgekehrt.) 🙂

    Ich sehe es mal so: man kann über alles schwätzen, eine Lösung findet sich immer, die für beide Seiten akzeptabel ist. Und klar: es gibt Abstriche (auf beiden Seiten). Ein Kompromiss ist bekanntlich erst dann perfekt, wenn alle unzufrieden sind. Lügen schafft nur einseitig kurzfristige Zufriedenheit…. Manchmal habe ich echt das Gefühl, daß Gesetze eher Konflikte schüren sollen, anstatt ein friedliches Miteinander zu fördern (klar: es gibt immer diese Ausnahmen, wo ein Gesetz nötig ist und durchaus auch wesentlich schärfer sein darf).

    Wie schon eingangs erwähnt: schwieriges Thema. Oder auch ein ganz einfaches 😉

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    • Du hast recht, Haustiere können auch ein schwieriges Problem sein, wenn man längere Dienstreisen machen muss.
      Oder auch mal selbst in Urlaub fahren will.

      Ich persönlich mag Katzen sehr gerne, und hätte mir vermutlich mal eine (oder gar zwei?) angeschafft, wennn nicht gerade diese Problematik wäre, dass man dann so gut wie nicht (länger) wegfahren kann.
      Bei wie so vielen im Leben muss man halt Prioritäten setzen. Wenn es dir so wichtig ist, Katzen zu halten (was ich durchaus verstehe), musst du halt andere Abstriche machen. Kein Urlaub, kein Job, der Dienstreisen nötig macht, keine engere Beziehung mit Katzenhaarallergikern, ..

      Dass du das Thema bei Vorstellungsgesprächen offen kommunizierst, finde ich gut.
      Da merkst du gleich, ob die jeweilige Unternehmenskultur mit individuellen Besonderheiten klarkommt, und wie freundlich die Gesprächspartner gegenüber Tieren eingstellt sind.
      Wenn du daraufhin abgelehnt wirst, sieh es als Chance einen besser passenden Arbeitgeber zu finden.

      Zufällig suche ich gerade selbst einen SW-Entwickler. Normalerweise gibt es keine Dienstreisen – höchstens mal zur Fortbildung.
      Dazu zwinge ich aber niemanden. Wer dies ablehnen würde, müsste aber damit rechnen, zukünftig unattraktivere Aufgaben zu bekommen, und auch bei eventuellen Beförderungen übergangen zu werden. Das ist keinesfalls als „Strafe“ zu sehen, sondern wären die natürlichen Konsequenzen, da dadurch eben Kompetenzen und Kenntnisse fehlen.

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      • Broken Spirits schreibt:

        Habe es gerade im anderen Blog gelesen, daß Du auf der Suche bist. VBA aber wahrscheinlich nicht, oder? Bei anderen Sprachen bräuchte ich Fortbildungen (für die ich auch nicht gezwungen werden müßte – eigentlich ärgere ich mich mittlerweile fast über den Schlenker des erlernten Berufs.). Bei meinem derzeitigen Arbeitgeber sind die Schulungen, die ich haben wollte, leider gestrichen worden. Falsche Abteilung. Ein Teufelskreis. Ohne die Schulungen komme ich da nicht rein…. Egal, gibt ja die VHS – da dürfte es ja was geben. VBA habe ich schließlich auch „nebenher“ gelernt 😉

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