#SexismAtWork @FraeuleinDok7or

Das Fräulein Doktor ruft dazu auf, Erfahrungsberichte Geschichten zum Thema Sexismus bei der Arbeit zu erzählen.

Da ich davon ausgehe, dass einige meine Leser in dieser Hinsicht bereits einschlägige Erfahrungen gemacht haben (z.B. wegen Quotenregelung übergangen), gebe ich den Aufruf hiermit weiter.

Das Fräulein erzählt ebenfalls eine Story, bei der sie in einem Verlagshaus ein Vorstellungsgespräch hatte, sogar ein Angebot erhielt, aber dies ausschlug.
Die Gepflogenheiten in Verlagshäusern sind mir zwar nicht vertraut, ich wäre aber davon ausgegangen, dass für eine Beschäftigung dort besondere Anforderungen an Orthografie, Zeichensetzung und vor allem strukturierte Darstellung in Texten gestellt werden.
In des Fräulein’s Text hapert es da aber, insbesondere, was die Struktur ihres Textes betrifft, der teilweise uneindeutig und verworren bleibt.
Sie kommt auch nicht besonders sympathisch rüber, scheint anspruchsvoll und möglicherweise arrogant zu wirken. Wenn sie sich IRL ebenso darstellt, ist es nicht verwunderlich, dass sie bisher keinen Arbeitgeber gefunden hat.
Ihre angebliche Qualifikation bleibt vage und unbestimmt.

Besonders folgender Satz lässt mich rätseln:

Am Montag kam kein Angebot von meinem potenziellen Chef, sondern Avancen von ihm.

Es bleibt völlig unklar, ob sie mit „ihm“ „besagten Mann“ (von dem vorher im Kontext die Rede war) oder ihren „potenziellen Chef“ meint. Aus dem Rest des konfusen Textes vermute ich eher ersteren, sonst gibt einiges noch weniger Sinn. Allerdings hätte diese Möglichkeit dann gar nichts mehr mit dem eigentlichen Thema „at work“ zu tun. Sehr verwirrend.

Aber wenigstens hat ihr „eigener, nunmehr jahrelang gefestigter Feminismus“ sie dazu befähigt, diesen „ihn“ (wer auch immer das war) anzuschnauzen, und „allen“ (wer auch immer das sein soll) ihre „Meinung“ zu „geigen“.

Ihre „Schwestern“ bestärkten sie noch in ihrem Glauben, Unrecht erfahren zu haben.
Da bleibt sie lieber arbeitslos,

um dem patriarchalen Machtmissbrauch [..] zu trotzen.

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Über breakpoint AKA Anne Nühm

Die Programmierschlampe.
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25 Antworten zu #SexismAtWork @FraeuleinDok7or

  1. netsmurf schreibt:

    Einzelfälle ohne Systematik und Baseline. Denn sicherlich wird nicht nach Männern gefragt oder nach positiven Sexismus für Frauen.

    Es wird sicherlich ein Hashtag und ein Zeitungsartikel werden.

    Weil Einzelfall, schlimm und gar es nicht geben – Nachprüfbar ist es auch nicht. Super.

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  2. Gereon schreibt:

    Wenn man nicht weiss, was diese ‚Avancen‘ waren?
    Vielleicht wollte der Chef mit ihr essen gehen, und dabei die Diskrepanzen zwischen Zeugnisnoten, Othographie, Lebenslauf und Selbstdarstellung dahingehend aufklären, ob sie im Verlagsumfeld auf Menschen und die zu bewerkstelligende Arbeit losglassen werden kann.
    Denn soweit ich weiss, hat sich noch nie ein fleissiges Bienchen nach dem Besuch eines Genderstudies-Workshops entpuppt. Jedoch oft die Haltung für Nullleistung 123% Lohn und 1000% Anerkennung zu bekommen. (Wobei sich beide Prozentzahlen auf die jeweilige Leistung an Männer beziehen. Verdiente Leistung geht nicht, denn 1000% von nix sind nix.)

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    • Ist natürlich alles Spekulation, und es ist verständlich, dass sie öffentlich keine konkreten Daten nennen will.

      Allerdings kommt ihre Beschreibung so durcheinander daher, dass es mich nicht wundert, dass sie damit keinen Arbeitgeber für sich überzeugt.
      Ihre „feministisch gefestigte“ Persönlichkeit tut sicher ein übriges.

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  3. SG schreibt:

    Ich hab mir das mal durchgelesen.

    Mal davon abgesehen, dass die sich mal an die eigene Nase fassen muss, wenn Sie nach so einer langen Zeit nicht mal eingeladen wird… und das die Aufforderung nach Überstunden ab einen gewissen Position üblich sind (BWL-Ethik hin oder her). Und das die Frau wohl etwas zu hohe Erwartungen an die erste Arbeitsstelle hat.

    Aber bei dem Text „Am Montag kam kein Angebot von meinem potenziellen Chef, sondern Avancen von ihm.“ Zu zweifeln, dass „ihm“ nicht der Chef sein könnte, muss man auch Jura studiert haben (oder..). Und wie die das Telefonat beschreibt ist wirklich unter aller Kanone. In einem professionellen Umfeld hat das nichts zu suchen.

    Hmm.. Der Text liest sich, als ob der „besagt Mann“ nichts dazu kann (Als ob er „nur“ der Vermittler war und dessen einzige Schuld im Glauben an die Integrität des Chef ist). Aber am Ende ist der „besagten Mann“ der Anbaggerer?!? Ja, die Frau muss erst lernen Texte zu schreiben. (Wie kommt man so an einen Doktor? Und wieso habe ich dann keinen?). Ich bin verwirrt (und habe diesen Text n mal umgeschrieben, je nach Erkenntnisstand.)

    Und zu dem Schluss kann auch nur eine Femi kommen.. Schutzräume, etc..

    Also: Die Aktion des Mannes war Scheisse, die Reaktion evtl. übertrieben aber könnte immer noch angemessen sein (das macht ca. 2-3 Absätze aus). Der Rest des Text und die Implikationen sind aber mindesten ein omg wert.

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    • Verständlich zu schreiben gehört schon mal nicht zu ihren Stärken.
      Beim Satz

      weil ich es aus arbeitspsychologischer Sicht komplett beknackt finde Mitarbeitern eine Selbstverständlichkeit zur Überforderung zu vermitteln

      war ich recht verstört.
      Was ist eine „Selbstverständlichkeit zur Überforderung“, und wie „vermittelt“ man diese?
      Es ist verwunderlich, dass ein Verlagshaus ihr dennoch eine Chance geben wollte.

      Und dass die Firma nie bereit gewesen war mir den Rahmen zu bieten, der für mich nötig und wichtig gewesen wäre, um ein neues Leben zu beginnen.

      Hier erkennt man auch deutlich, welche überzogenen Erwartungen und Ansprüche sie hat. Wieso sollte eine Firma ihr etwas „bieten“ wollen? Dafür dass sie (hoffentlich!) ordentliche Arbeit leistet, wird sie anständig bezahlt. Aber einen „Rahmen [..], um ein neues Leben zu beginnen“ .. 🙄

      muss man auch Jura studiert haben (oder..)

      .. oder sich z.B. als SW-Entwickler mit Aufrufkonventionen von DLLs herumgeschlagen haben. 😈

      Wie kommt man so an einen Doktor?

      Es würde mich auch interessieren, in welchem Fach das angeblich sogar „mit besten Noten“ gelingt.

      Die Position und Einflussmöglichkeiten „besagten Mannes“ bleiben im Dunkeln.
      Aber es ist bezeichnend, dass sie lieber „trotzend“ dem Staat auf der Tasche liegen bleibt, statt sich ihrem Wohltäter ein wenig erkenntlich für dessen Bemühungen zu zeigen.

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      • grumpyoldfart schreibt:

        > „Aber einen „Rahmen [..], um ein neues Leben zu beginnen“ “
        Auch wenn das ganz eindeutig eine Jammerfrau ist, aber zumindest diesen Punkt kann ich an Frau Doktor’s Stelle nachempfinden. Der Antritt dieser Stelle hätte offensichtlich einen Umzug in eine ferne Stadt und damit ein Neuverwurzeln bedeutet. Wenn man das theatralisch ausdrücken will, kann man auch von einem neuen Leben sprechen, und das macht frau eben deswegen, weil sie den Job möchte – insofern sollte der zukünftige Arbeitgeber schon passen.

        Aber was schreibe ich – ich bin ja nur einer dieser patriarchalen Unterdrücker, der gerade den Hartz-4-Satz für diese Dämlichkeit erarbeitet.

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        • SG schreibt:

          Kann ich nachvollziehen. z.B. dürfte in München eine Praktikantenstelle (Gehalt tangiert gegen 0) nicht lustig sein. Aber das würde ich anders formulieren, nicht so, als ob ich Schmerzensgeld erwarte.

          „Aber es ist bezeichnend, dass sie lieber „trotzend“ dem Staat auf der Tasche liegen bleibt, statt sich ihrem Wohltäter ein wenig erkenntlich für dessen Bemühungen zu zeigen.“ Ich kann nachvollziehen, dass man bei so etwas absagt. Einerseits extremst unprofessionelles Verhalten, andererseits nicht an Verabredungen gehalten. Weiß Gott, wie die Leute sich nachher im Job geben – dazu passt auch, dass man so auf Ethik rumreitet. Meine Erfahrung ist: Der getretene Hund bellt. z.B. Bei dem einem gutem Betriebsklima, musst nicht weitschweifig darüber referieren.

          Also: Im speziellen Fall kann ich das nachvollziehen, aber im generellen macht die Frau mir nicht den Eindruck, als ob ich die gerne als Kollegin hätte..

          P.S. Bei „oder“ hatte ich etwas geschlechtsabhängiges im Sinn O:-)

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          • Wie die Sache genau abgelaufen ist, können wir nur raten.
            Bei mir kommt es so an, dass „besagter Mann“ sich für sie mehr oder weniger bei seinem Arbeitgeber eingesetzt hat, und ihr anscheinend auch Versprechungen gemacht hat, die offenbar nicht eingehalten wurden. Ob dieser Mann das überhaupt beeinflussen konnte, wissen wir nicht. Wir wissen auch nicht, ob sie sich da nicht noch mehr hineingereimt hat, als tatsächlich vereinbart worden war.
            Ich vermute mal, dass da vieles nur in ihren Wunschträumen zugesagt worden ist, und der Verlag sie vielleicht gar nicht wirklich einstellen wollte. Möglicherweise ein Gefallen für „besagten Mann“.

            Dann ruft dieser bei ihr an, macht angeblich Avancen. Ich weiß nicht, was man davon halten soll. Angeblich war sie ja mit ihm und seiner Frau so halbwegs befreundet.
            Vielleicht wollte er sich auch nur mal bei ihr ausheulen. Sie kriegt das in den falschen Hals, schnauzt ihn an, und nimmt die Begebenheit als Anlass für ihre Aktion.

            Und selbst wenn diese „Avancen“ tatsächlich sexueller Natur gewesen sein sollten .. ja, mei! .. dann hätte sie dankend ablehnen können, statt solch ein Drama daraus zu machen.

            Über das Betriebsklima maße ich mir kein Urteil an. Ihr schien es offenbar als Zumutung, über 40 Stunden/Woche zu arbeiten. Da hat sie wohl den vermeintlichen Widerspruch zu den betonten „ethischen Grundsätzen“ sehr stark aufgebauscht.
            Das muss nicht unbedingt etwas über das Betriebsklima aussagen.

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        • Es gibt das Sprichwort „jeder ist seines Glückes Schmied“. Bei Fräulein Doktor vermisse ich den Willen, selbstverantwortlich mal anzupacken.
          Für sie ist der Arbeitgeber dafür zuständig, dass ihr Leben den gewünschten Rahmen hat.
          Mit solch einer Einstellung (und ohne überzeugende Qualifikation oder einnehmende Persönlichkeit) wird sie nicht weit kommen – weder in ihrem derzeitigen Wohnort noch einer anderen Stadt.

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  4. GOI schreibt:

    Was sie immerhin richtig gemacht hat: beim small talk erfährt sie von einem Job der passen kann und ergreift die Gelegenheit.
    Aus meiner eigenen Erfahrung als Arbeitsloser kann ich nur raten: „Vergiss die Sache! Idioten wirst du überall begegnen. Und schaff die Katzen ab, dann bleibt mehr für dich“

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  5. Miria schreibt:

    Ich habe den Eindruck, dass sie zwei Dinge stark vermischt, die eher marginal zusammenhängen: zum einen die Vereinbarungen mit dem Verlag und zum anderen die Beziehung zu besagtem Mann.
    Ihre Reaktion dem Mann gegenüber ist maßlos übertrieben, hätte sie rein geschäftlich Kontakt gewollt, hätte sie sich besser die Ausflüge etc. mit ihm (und seiner Familie) gespart! Für mich klang das, was sie zitiert hat danach, als wenn es ihm nicht besonders gut gehen würde und er sich ein klein wenig zu ihr hingezogen fühlt – mehr nicht. Vermutlich ist er von einem freundschaftlichen Verhältnis ausgegangen, evtl. haben sich bei ihm Gefühle entwickelt. Denjenigen, mit dem man sich zuvor Angst wohl tut verstanden hat, deshalb so anzuschnautzen wie von ihr geschildert, ist absolut unnötig!

    Der zweite Punkt ist der Kontakt zum Verlag, der die offensichtlich von Anfang an als billige Kraft bzw. Praktikantin einstellen wollte, dann aber andere Zusagen gemacht hat (oder dieser kamen von besagten Mann), letztendlich aber so ein Angebot nur schriftlich kam, sondern ein viel zu geringes. Den Job hätte jeder vernünftige Mensch abgelehnt.

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    • Den ersten Absatz sehe ich genauso.

      Beim zweiten Teil war mein Eindruck, dass der Verlag sie eigentlich gar nicht einstellen wollte, und ihr das Angebot überhaupt nur auf Veranlassung „besagten Mannes“ hin machte.
      Der Verlag hätte sie zwar (eher widerwillig?) als Praktikantin eingestellt, darüberhinaus aber eigentlich kein Interesse an ihr.
      Sämtliche „Versprechungen“ schienen nur von „besagtem Mann“ zu kommen, bei dem ich davon ausging, dass er sie ernst meinte, aber letzendlich nicht durchsetzen konnte.

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  6. Carnofis schreibt:

    Habt Ihr schon mal einen Blick auf die Flut ähnlicher oder gar schlimmerer Erfahrungsberichte im Kommentarteil geworfen?
    Sie hat sich am 5. Juli(?!) über die Ungerechtigkeit der Welt ausgekotzt und – NICHTS!
    Keine Reaktion.

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    • Keine Kommentare kann entweder bedeuten, es gab keinerlei Rückmeldung, oder sie hat sie nicht freigeschaltet.

      Als ich auf den Eintrag stieß, fiel mir gar nicht auf, dass er schon ein paar Wochen alt ist. Das Datum steht so völlig unauffällig irgendwo unten, so dass ich ursprünglich davon ausgegangen war, der Text sei noch viel neuer.

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      • Carnofis schreibt:

        Sie hat ihre „Leidensgefährtinnen“ aber schon aufgefordert, ihre Geschichten zu posten. Da kann ich mir dann nicht vorstellen, dass sie sie nicht freischalten würde.
        Es sei denn, dass die Kritiken ähnlich ausgefallen waren, wie hier.
        Aber gar nix in 4 Wochen ist schon ein Armutszeugnis.
        Besonders, wo doch alle Frauen so täglich unter sexistischen Avancen der Männer leiden, dass hier ein erleichterter Aufschrei zu erwarten gewesen wäre.

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        • Wenn wirklich nichts kam (auch nicht an ihre Mail-Adresse, die sie öffentlich preisgibt 🙄 ), dann gibt es immer noch zwei Möglichkeiten:
          * Ihre Seite ist zu unbekannt. Ich habe davon auch nur über ein paar Ecken bei Twitter erfahren. Da feht einfach die mediale Bekanntheit.
          * Oder ihre Leser*Innen haben wenigstens so viel Grips, dass sie nicht auf das konfuse Geschreibsel eingegangen sind.
          Letztere Möglichkeit würde mich freuen. Nach allem, was ich aus dieses Szene in den letzten Jahren so mitgekriegt habe, halte ich die erste Möglichkeit allerdings für plausibler.

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  7. blindfoldedwoman schreibt:

    Die Geschichte geht m.E. am Thema vorbei. Die Beziehung zum „Vermittler“ war zuvorderst privater Natur. Es geht an keiner Stelle im Text hervor, dass die Avancen des Mannes im Zusammenhang mit dem Jobangebot standen.

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  8. Fiete schreibt:

    Okay, nachdem ich die verschiedenen Kommentare hier relativ interessant fand, habe ich mir den Post von Doksiebenohr auch mal eben durchgelesen, ist ja zum Glück nicht lang.

    Ich sehe da eigentlich nur ganze zwei Möglichkeiten.

    A – Sie hat möglw. tatsächlich irgendwann in diesem Vorgang eine schlechte Erfahrung gemacht.
    Daraufhin ist ihr der Botenstoffhaushalt durcheinandergeraten und sie hat in Schnappatmung einen recht hysterischen Text dazu verfasst. Logische Folge wäre dann aber, das Ding nach Normalisierung der inneren Gemütslage, zu löschen, weil erkennbar daneben.

    B – Sie hat eine erhebliche Persönlichkeitsstörung ( ich nenne das mal übern’n Daumen eine aggessive Suggestions-/Autosuggestionsstörung ). Damit wird der Text inhaltlich völlig wertlos, da unklar ist, was darin überhaupt einen realen Grinterhund haben könnte. Stilistisch wäre er dann aber um so einfacher einzuordnen. Sie erzählt erst, wie sie der Geschichte heftig hinterhergelaufen ist, dann aber in ihr übliches Klischeedenken abrutschte, was zu mehreren derben Ausrastern ihrerseits geführt hat.
    Und scheinbegründet das durch wirrste Relativierungen, wie sie ja ganz bescheiden war, sich lediglich etwas zurückgenommen hat, während sie sich von schwerbewaffneten Feinden umgeben sah, die sie vergewaltigen und versklaven wollten u.s.w., als wenn sie genau das schon vorher erwartet hätte.

    Das erinnert mich praktisch 1:1 an Muster, wie ich sie von durchgedrehten Damen schon öfter gelesen habe. Sei es von betroffenen Müttern ( für deren Probleme ich jede Menge Verständnis aufbringe, ohne deshalb die Einseitigkeit ihrer Darstellungen zu übersehen ), sei es von irgendwelchen Femiaktivistinnen, die nur deshalb nicht als Gestörte erkannt werden, weil ihr „Störungspotential“ gerade als tolle Mode gefeiert wird.
    Das schlimme ist daran, daß solche Zicken dann in ihrer Filterblase auch noch regelrecht aufgepeitscht werden, besonders von willfährigen Allies.

    Mir viel sponta beim Lesen ein Artikel in der Missus ein, der auf Diasp.de von ein paar gepostet und dann überwiegend von Allies verherrlicht wurde.
    Da ging es um ein paar Discobesuche. Die Autorin erzählte, wie sie in dem Laden mal die Erfahrung machte, das jemand sie im Vorbeigehen an den Hiontern gefasst hätte ( man stelle sich dazu eine Besoffene in einem rammelvollen Zappelschuppen vor ). Sie hätte dann auf der Tanzfläche Stuhlreihen aufgestellt und versucht „nach Leerbuch“ die Sache auszudiskutieren, was irgendwie erfolglos und sehr frustrierend war ( soll wohl so ähnlich wie Satire klingen ).
    Dann aber ( beim nächsten Eindruck irgendwer wäre ihr zu nahe gekommen ), hätte sie dem vermeintlichen „Angreifer“ spontan voll einen auf die Zwölf gekloppt. Das wäre ein äußerst befreiendes Gefühl gewesen, besonders als sie dann zuschauen konnte, wie eine Reihe Allies hinzusprang und den Pösewicht gründlich zusammendrosch.
    ( Als ich in einem Kurzkommentar anmerkte, daß schon der Realitätsgehalt der Story absolut unklar wäre, wurde ich natürlich sofort gesperrt, woraufhin ein paar Allies sich beeilten, zu versichern, daß sie vollkommen richtig läge und solche Vergewaltigungsbefürworter wie ich sowieso immer ein paar „Erziehungsschellen“ [ wortgenau ] unbedingt brauchen würden )

    Das sind so hysterische Rachephantasien, die wohl jeder mal ansatzweise irgendwie hat, die normale Menschen aber auch als hormonelle Irritationen zu identifizieren in der Lage sind.
    Staut sich sowas zu lange unerkannt, resp. unbearbeitet auf, kommt es zur „Ein Mann sieht rot“- Reaktion, die man in den Rachefeldzugfilmen mit Charles Bronson bewundern kann.

    Kurz gesagt: Das Fräulein Doksiebenohr, hat ein gravierendes soziokulturelles Defizit ( egal ob nun Version A o. B zutrifft ), welches wahrscheinlich ohne massive therapeutische Unterstützung kaum in den Griff zu kriegen sein wird. Unbearbeitet kann derartiges bis zur massiven realen Fremdgefährdung ausarten.
    Schon die Tatsache, daß sie angebl. mal einen Diktor gemacht hat, sich bei einem Verlagshaus bewirbt, somit eingermaßen sachlich zu schreiben in der Lage sein müßte, dann aber in vordergründig ( in ihrer Gesamtheit ) schon recht unglaubwürdige emotionale Situationsbeschreibungen verfällt, deutet m.E. ziemlich eindeutig darauf hin.

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