Gewissensfrage: Wie diskutiert man mit unerfahrenen Feministinnen?

Als ich vor einigen Tagen den Text einer jungen Feminstin hier aufgriff, war ich selbst überrascht über die lebhafte Diskussion, die daraufhin entstand.

Die Autorin des Textes beteiligte sich selbst an der Diskussion, was außergewöhnlich ist, und man ihr hoch anrechnen muss.
Ihre Argumente liefen allerdings im Kreis, sie betonte zwar immer wieder, dass sie auch Diskriminierung von Männern anerkennen würde, aber so richtige Erkenntnisfortschritte machte sie nicht.
Bei Christian auf Alles Evolution gibt es heute ebenfalls einen Blogpost zum Diskussionsverhalten junger Feministinnen. Ich möchte aber auf einen anderen Aspekt hinaus.

Schon bald beklagte sie sich über Beleidigungen und Vergewaltigungswünsche. Davon hatte ich hier nichts mitbekommen. Auf mehrmalige Nachfrage meinte sie, dies sei auf Twitter gewesen. Ich habe mir ihren Twitter-Account angeschaut, fand aber nichts dergleichen (dass ich es übersehen habe, kann ich aber nicht ausschließen). Dafür stellte sie empört einige andere Äußerungen vor, wie

Falls es schlimmere Reaktionen gab, habe ich die übersehen. Jedenfalls erschien mir die Autorin schon sehr dünnhäutig und empfindlich.
(Ein kürzliches Experiment von Christian legt die Vermutung nahe, dass die üblichen Klagen von Feministinnen über Anfeindungen weit übertrieben sind.)

Die Diskussion ging hier sachlich aber auch offen und direkt weiter, bis ich darauf aufmerksam gemacht wurde, dass es sich bei der Feministin noch um eine Schülerin handelt.
Ich habe daraufhin auf ihre noch hereinkommenden Kommentare nicht mehr reagiert (obwohl es mir teilweise in den Fingen juckte), und frage mich seither, inwieweit es sinnvoll ist, die Möglichkeit, sie mit Argumenten zu überzeugen, wahrzunehmen, oder aus Rücksicht, und um sie zu schonen, vielleicht besser nichts mehr dazu zu sagen.
Soll man so ein junges, unbedarftes Mädchen weiter in die metaphorische Zange nehmen, obwohl sie dadurch offenbar überfordert ist? Die Hoffnung besteht ja, dass sie doch noch einsieht, welchen Irrweg sie eingeschlagen hat. Außerdem können auch andere unvoreingenommene Leser die Diskussion verfolgen, und ihre Schlüsse ziehen.
Oder belässt man sie lieber in ihrer Safe Space Filterblase, und lässt die Zeit für sich arbeiten? Dabei besteht dann die Gefahr, dass sie sich noch viel weiter in ihren feministischen Irrweg verrennt.

Ich bin ganz sicher nicht ihr Feind, und möchte nicht, dass sie in irgendeiner Form angegriffen wird. Aber mir liegt an einer offenen Diskussion hart in der Sache, ohne Ressentiments und übertriebene Rücksichten, aus der möglichst alle Teilnehmer neue Erkenntnisse und Einsichten ziehen können.
Kann man einem jungen, noch unreifen Menschen solch eine Diskussion zumuten?

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Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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187 Antworten zu Gewissensfrage: Wie diskutiert man mit unerfahrenen Feministinnen?

  1. SG schreibt:

    Wer sich öffentlich äußert, muss damit leben, daß öffentlich diskutiert wird. Solange die Diskussion auf sachlicher Ebene läuft, ist doch dagegen nichts einzuwenden?

    Nur sind Jugendliche/Kinder noch nicht reif genug die eigene vom Elternhaus gegebene Weltanschauung zu hinterfragen. Da muss man IMHO weit in die 20er und sich selbst sicher sein. Daher ist die Diskussion mit solchen.. Kindern frustrierend. Man kann nur hoffen ein Samenkorn für die spätere Einsicht gelegt zu haben.

    Ach ja: Alles IMHO

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    • Man kann sich einerseits auf den Standpunkt stellen, dass alles, was öffentlich gebloggt wird, auch öffentlich diskutiert werden darf.
      Andererseits kann man Minderjährige (für mich war anfangs nicht ersichtlich, dass sie das noch ist) nicht voll für das verantwortlich machen, was sie von sich geben, sondern sollte sie wohl schon etwas vorsichtiger behandeln als Erwachsene.
      Ich bin zwiegespalten. Und selbst wenn man selbst behutsam mit ihr umgeht, kann man nicht ausschließen, dass andere doch grober werden.

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      • Yeph schreibt:

        Erst einmal frohes Fest an alle!!!!

        Zum Thema: Ist es nicht erstaunlich. Das Gehirn ist gerade besonders aufnahmefähig, so ab Pubertät bis Klimakterium (26 Jahre – sorry). Und die sexuelle Anziehungskraft von jungen Frauen erreicht ein Maximum. Manche zu früh, manche glückliche „zu spät“.

        Was will uns „die Evolution“ damit sagen, bzw. die „höhere Kraft“?

        Man ist intellektuell am Höhepunkt, sexuell anziehend und schöne Menschen werden als intelligenter wahrgenommen. Man ist aber auch sehr leicht radikalisierbar. Somit ist der Wandel der Gesellschaft gewährleistet.

        Schade dass gerade junge Frauen ihr Potential so leichtfertig verspielen, aber was zählt sind die Nachkommen, was bei weiblichen Nerds wohl eher seltener vorkommt. Dabei liebe ich weibliche Nerds (und habe keine Nachkommen;-)).

        Der Wandel wird wohl von den Nerds getriggert, aber die Wollnys sind die Karnickel.

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  2. „Kann man einem jungen, noch unreifen Menschen solch eine Diskussion zumuten?“

    Natürlich, solange man sachlich bleibt.

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    • Auch wenn man selbst sachlich bleibt, kann man nicht garantieren, dass andere das auch bleiben.
      Manche Reaktionen, die einem als erwachsenen Menschen völlig kalt lassen, können Jugendliche schon verschrecken.

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      • Carnofis schreibt:

        „Auch wenn man selbst sachlich bleibt, kann man nicht garantieren, dass andere das auch bleiben.“

        Du kannst NIE für andere sprechen. Und entsprechend kannst Du auch nie derartige Garantien geben. Das hat nichts mit dem Alter der Zielperson zu tun.

        „Manche Reaktionen, die einem als erwachsenen Menschen völlig kalt lassen, können Jugendliche schon verschrecken.“

        Stimmt. Aber vielleicht ist es deshalb wichtig zu zeigen, dass die Welt nicht nur aus Honks besteht, sondern auch aus Menschen, die eine 16-jährige ernst nehmen.
        Selbst, wenn ihr Weltbild noch unfertig und schablonenhaft ist.

        Mal ehrlich, wir haben deutlich ältere Blogger, die deutlich dumpfere und einfachere „Wahrheiten“ raushauen – auch in unseren Reihen.

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      • Jonas schreibt:

        „Manche Reaktionen, die einem als erwachsenen Menschen völlig kalt lassen, können Jugendliche schon verschrecken.“

        ja zum beispiel plietsches mutmaßung, dass die junge dame „underfucked“ sei. „underfucked“ ist eine beleidigung (wenn auch keine schwere), weil es ein persönlicher angriff ist, der ehrverletzend ist. plietsche hat im folgenden ja selbst noch ausgeführt, dass er solcherlei respektlosigkeiten gegenüber fremden in politischen diskussionen voll normal findet. Spätestens hier hätte ich als moderator reagiert und plietsche zurecht gewiesen. egal wie alt ’sternenleben‘ ist.

        ansonsten gilt, dass 16-järige keine kinder sind. ihnen sind politisch-gesellschaftliche debatten grundsätzlich zuzutrauen. ’sternenleben‘ hat auf etwa dem selben niveau argumentiert, wie durchschnittliche medien-feministen (was das heißt, darf sich nun jeder selbst denken), sie ist daher für politische debatten reif genug. wenn sie heftigen gegenwind erfährt, wird sie dadurch nachhaltig lernen, sauber zu argumentieren und demütig zu sein. vor dieser wichtigen lehre sollte jugendliche feministinnen nicht „schützen“, denn ansonsten werden aus ihnen Gestalten wie Anne Wizorek.

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  3. blindfoldedwoman schreibt:

    Bei Minderjährigen ist es erstmal Sache der Eltern, inwieweit sie einen Zugang zu Blogs, Twitter oder Facebook zulassen. Hier besteht natürlich noch eine größere Gefahr, als beleidigt zu werden (sollte das tatsächlich so geschehen sein).
    In diesem Fall hier, sollte man genügend Nachsicht walten lassen und versuchen mehr zu erklären.

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    • Offenbar ermöglichen die Eltern ihr den Internetzugang, was für Jugendliche heutzutage wohl ziemlich selbstverständlich sein dürfte.
      Dann ist es aber kaum möglich, alle Äußerungen zu kontrollieren, und ist ab einem gewissen Alter wohl auch nicht mehr sinnvoll.

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      • blindfoldedwoman schreibt:

        FB ist glaub ich ab 14, was ich allerdings für zu jung halte. Da sollte man als Eltern schon ein Auge darauf haben.
        Ob es für wordpress eine Beschränkung gibt, weiß ich nicht.
        Meine Tochter darf weder twittern, noch Bilder auf Instagram posten.
        Es kommt halt immer auf die nötige Reife an.

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  4. only_me schreibt:

    „Kann man einem jungen, noch unreifen Menschen solch eine Diskussion zumuten?“

    Gibt es (im Internet) überhaupt die Möglichkeit, dass diese Entscheidung jemand anderes fällt als der junge Mensch selbst?

    Natürlich ist das Feminismusfutter, wenn kleine Mädchen feststellen, dass sie der Diskussionsweise mit harten Bandagen von erwachsenene Männern emotional nicht gewachsen sind.
    Aber neben all dem Gegockel, das es natürlich auch gibt, haben sachliche Diskussionen ohne Blatt vorm Mund ja auch ihren Sinn. Man sollte das nicht abschaffen, nur um kleine Mädchen nicht in die Arme des Feminismus zu treiben, mit dem sie eh längst kuscheln.

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    • only_me schreibt:

      PS. Ich finde allerdings immer schade, dass eine Feministin, die sich z.B. zu Christian verirrt, plötzlich mit 10 Leuten gleichzeitig diskutieren muss, auf teilweise sehr unterschiedlichem Niveau.

      Da würde uns etwas mehr Selbstkontrolle gut zu Gesicht stehen, so dass wir die Diskussion einem oder zwei Leuten überlassen.

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      • Matze schreibt:

        Ist wie wenn in einer Talkshow jemand über Männerrechte reden möchte. Der sieht sich dann i.d.R. mehreren Feministinnen gegenüber und wir von der Moderation unterbrochen.

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      • Das stimmt, ist mir auch schon aufgefallen.
        Einige Male hatte ich den Eindruck, dass diese Frauen durchaus aufgeschlossen waren, aber sich halt mehr oder weniger ungeschickt und unbedarft ausdrückten.
        Dann schrecken solche „Maskuhorden“, die sich auf jede ungünstige Formulierung stürzen, halt schon ab.

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    • Da kann ich dir gar nicht widersprechen.
      Aber auch der abgeklärteste, erwachsene Mann war mal 16 und dürfte seither einiges dazugelernt haben.
      Von Jugendlichen kann man noch nicht erwarten, dass ihre Lebenserfahrung da mithalten kann, und wenn man sie allzu grob aus ihrem bisherigen Weltbild reißt, ziehen sie vielleicht die falschen Schlüsse und radikalisieren sich erst recht.

      Beispielsweise gab es da irgendwo im Laufe der Diskussion ihre sinngemä0e Aussage, dass ihre männlichen Klassenkameraden keine Diskriminierung gegen Männer kennen würden – klar, die müssen voraussichtlich keinen Wehrdienst ableisten, haben noch keine Vorstellung davon, dass sie beruflich vielleicht hinter bevorzugten Frauen zurückstehen müssen, oder dass sie möglicherweise mal als entsorgte Väter Unterhalt zahlen müssen.
      Aus dieser jugendlichen Perspektive sieht die Welt halt noch nach Rosengarten und Ponyhof aus.
      Bringt es da überhaupt etwas, bei solch einer eingeschränkten Erfahrungsbasis miteinander zu diskutieren?

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      • only_me schreibt:

        Lass mich raten, mit welchen Klassenkameraden sie sich unterhält… Mit solchen aus den oberen 40%.

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      • Carnofis schreibt:

        „Beispielsweise gab es da irgendwo im Laufe der Diskussion ihre sinngemä0e Aussage, dass ihre männlichen Klassenkameraden keine Diskriminierung gegen Männer kennen würden – …“

        Ich denke, Jungs in dem Alter haben – wie Männer allgemein – gar keine konkrete Vorstellung, was überhaupt mit Diskriminierung gemeint ist. Das würde erst ein Thema werden, wenn sie wirklich als Väter entsorgt werden.
        Mädchen münzen – wie aus den Postings des Sternchens hervorgeht – viele allgemeine Abwertungen aus der persönlichen Umgebung eher auf strukturelle Einflüsse, als auf private Lebenserfahrungen.
        Ich habe dutzende Male in meiner Kindheit und Jugend (und auch später) von meinem Vater und sonstigen Verwandten „Das kannst du nicht!“ hören dürfen, wäre aber nie auf die Idee gekommen, dahinter ein gesellschaftliches System zu wittern.
        Ähnlich werden ihre Klassenkameraden gestrickt – und geprägt – sein.

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        • Matze schreibt:

          Man liest alle zwei Woche darüber das Frauen bei der Bezahlung diskriminiert werden, das glaubt sogar meine Mutter, die keine Zeitung ließt oder Nachrichten schaut. Die Kinder werden das auch irgendwie mitkriegen.

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        • Ja, darauf wollte ich hinaus. In dem Alter sind die Jungen noch kaum selbst mit Diskriminierung konfrontiert (und z.B. die Vorenthaltung der Teilnahme am „Girls‘ Day“ werden sie gar nicht wirklich als Diskriminierung einstufen).
          Die Mädchen dagegen scheinen jede unliebsame Äußerung als Diskriminierung zu verbuchen (dass wiederholte Bemerkungen nerven können, ist unstrittig).

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  5. only_me schreibt:

    Oh wei:

    Sie ist von dem vielen Wiederholen der Formel: „MEIN Feminismus will das nicht“ und dem Abwehren von Realität erschöpft.

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  6. only_me schreibt:

    Oh, ich hab eine der Stellen auf Twitter gefunden, wo jemand „ihr mit Vergewaltigung droht“.

    Tweet 1: Sie bezichtigt jemanden, ein Vergewaltiger zu sein.

    Antwort er:

    Ihre Reaktion:

    Ihre Reaktion 5 Tweets später:

    Sie ist halt erst 16 und schon ideologisch verblendet.

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    • Dass sie so etwas als Vergewaltigungsdrohung interpretiert, darauf muss man erst mal kommen.

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      • only_me schreibt:

        Immerhin wissen wir jetzt, wie wir all ihre Klagen über die schlimme, schlimme Diskriminierung in ihrem Alltag einschätzen können.

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        • Gestehen wir ihr zu, dass sie zum ersten Mal in ihrem Leben mit der Realität konfrontiert war, und sie das ziemlich schockiert haben muss.
          Bisher war ja ihr schlimmstes Problem, dass sie sich die Haare nicht schneiden lassen durfte.

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          • only_me schreibt:

            Ja, das mit den Haaren… Das kann einer wie ich ja überhaupt nicht nachvollziehen, wie traumatisch das gewesen sein muss…

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            • Es erscheint uns heute wie ein Luxusproblem, aber in der Jugend kann man sich in so etwas reinsteigern.
              Ich erinnere mich da beispielsweise, dass ich unbedingt eine Dauerwelle wollte, nicht immer so langweilige Baumwollunterwäsche tragen wollte, und mit etwa 13 weigerte ich mich, Hosen anzuziehen.
              Im Rückblick waren das Lappalien. Mit zunehmendem Alter gewinnt man halt an Reife (oder sollte dies zumindest). JUgendliche darf man deshalb noch nicht nach den gleichen Standards bewerten wie Erwachsene.

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            • only_me schreibt:

              Es braucht trotzdem eine bestimmte Persönlichkeit, in diesen Versuchen, seinen eigenen Platz in oder außerhalb der Welt der Eltern zu finden, eine systematische Unterdrückung zu sehen.

              Das dürfte der größte Schaden sein, den Feminismus bei Mädchen anrichtet. Er verhindert aktiv und nachhaltig die Einsicht, dass diese Auseinandersetzung mit der Elternwelt normal, notwendig und gesund ist.

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            • Da stimme ich dir völlig zu.

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          • sternenleben schreibt:

            Faszinierende Interpretation, da kann wohl jemand nicht richtig lesen

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      • Ich schreibt:

        Das passiert regelmäßig bei PersonInnen die nicht einmal ansatzweise den Hauch einer Idee der Ahnung eines wie auch immer gearteten Konzeptes von „Ursache und Wirkung“ haben.
        Weist man auf mögliche Konsequenzen hin (wie realistisch diese auch immer sein mögen) ist das entweder eine Drohung (wenn die Wirkung in der Zukunft liegt) oder „victim blaming“ (bei bereits eingetretenen Konsequenzen).
        Die Erkenntnis daß alles was man tut oder unterläßt Konsequenzen hat, ist Teil des Erwachsenwerdens. Insofern ist man mit 16 noch entschuldigt – allerdings ist dieser Lernprozess auch bei einigen, körperlich erwachsenen, lautstarken Gruppen noch nicht erfolgt.

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        • Ja, wenn man Eigenverantwortlichkeit erwartet, und die Konsequenzen der eigenen Handlungen zu überdenken, scheint diese Zumutung ein ziemlich rotes Tuch für Feministinnen zu sein.

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          • Amateur schreibt:

            Wie passend, wenn die HoneyBadger sich diesmal mit dem Accountability Gap befassen.

            Im Grunde sind junge Leute da heute aber auch recht chancenlos.

            Dank WFK 95 ist die komplette EU verpflichtet den Kram von oben reinzudrücken.
            Daher argumentieren wir schon einmal gegen die Schulbücher.
            Die Lehrer, deren Meinung ja prägend ist, liegen für gewöhnlich von Haus aus auf der Linie, und als gute Akademiker informieren die sich wo? Im Beamtenfunk.
            Spiegelt sich ja auch in ihren Quellen wieder. (Zeit, Bento)

            Ich glaube man kann da im Grunde nur einen guten Rat an sie richten.
            Internetdiskussionen sind meist, und auf Twitter so gut wie immer, sinnfrei, am meisten lernt man als junger Mensch, wenn man bei der anderen Seite einfach mal eine Weile mitliest. Statt zu versuchen sich gegenseitig die Standpunkte um die Ohren zu hauen.

            #RTFM #FAQ =)

            Und vielleicht noch so als besonderer Hinweis an junge Leute, dass wir ja ihre feministischen Standpunkte schon kennen.
            Wir haben ja früher auch ML Mona Lisa geschaut, mal in eine Emma geschnuppert oder Widerworte im Zeit Kommentarbereich gegeben und wissen daher, dass dort nur einfältige Einseitigkeit vorherrscht.

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            • Fiete schreibt:

              „#RTFM“
              Die Scheiß-Pauschalformel der erzkonservativen Linuxisten nu wieder ….

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            • Als Windowsianerin nutze ich die Abkürzung auch hin und wieder.

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            • Eine Weile nur read-only mitzulesen, ist bestimmt ein guter Tipp.
              Zu viele Diskussionen liefen schon daneben, weil ein Neuling seine unausgegorene Meinung loswerden wollte, zu einem Thema, das die Stammkommentatoren schon zig mal ausdiskutiert hatten. Da ist es sinnvoll, anfangs noch den Mund zu halten, bis man sich eingelesen hat.

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            • Fiete schreibt:

              Das ist klar und readonly macht Sinn.
              Allerdings einem Neuling, der noch nicht mal weiß wo er bei einem OS die Manpages findet ( von den speziellen Englischkenntnissen, Verfahrensweisen u.ä. mal ganz zu schweigen ), ein RTFM! an den Kopf zu schleudern ( besonders wenn es um spezielle Syntax in problematischen Anwendungen geht, da sind die Linuxe ja richtig „individuell“ ), läuft bei mir unter „Ubuntuforumarroganz“.
              Ein Hauptgrund, warum ich auf so ziemlich jeder Festplatte ein Linux für Notfälle habe, es aber fast nie anwerfe. Denn um es regelmäßig zu benutzen würde ich es an meine Bedürfnisse anpassen wollen, was mir einfach extrem zuviel Recherchezeit verschlingt. Faktor locker 1 ( windows ) zu über 1000.
              Bei Windose reicht eine halbe Stunde google und noch eine halbe für relativ vorsichtige Tests ( nach der Installation! ) und dann passt das. Bei Linuxen forscht man u.U. wochenlang, bis man eine vernünftige Antwort bekommt, die anzuwenden dann bis zu Tagen an Versuchen braucht und bei Irrtümern, Falschansagen ( gar nicht selten ) u.s.w. geht das ganze Spiel vorn los. Und hinterher stellt sich heraus, daß das entsprechende Programm die erwarteten Funktionen gar nicht richtig erfüllt, oder die gebrauchte Einstellung nicht hat, nur über eine abgespeckte, oder gar keine graphische Oberfläche verfügt, oder …..
              So toll ich die Ideen von Thorvald finde, das „Bodenpersonal“ und die Art und Weise wie das ganze auf den unteren Ebenen gehandhabt wird, kotzen mich an.
              Das Frechste was ich erlebt habe, war die Kubuntuumstellung auf Plasma. Vorher konnte man fünf Jahre lang bedenkenlos Distupgrades machen, Daten und Einstellungen u.s.w. blieben erhalten ( und ich hatte mir in der Zeit was richtig nettes zusammengebastelt ). Also hatte ich mir das angewöhnt und das Ding funzte super ( mit leichten Einschränkungen in der hakeligen Graphik, kein echtes Problem.
              Dann machte ich ein scheinbares Routineupdate und zack: ein komplett neues OS, alle eigenen Programme, Einstellungen und Daten weg. Und das Ding war dermaßen ekelig, komplett andere Menüs etc…., daß ich nach wenigen Tagen Herumprobiererei auf Suche nach etwas neuem ging. Ca. 5 ärgerliche Tests später bind ich dann erst bei Magaia gelandet ( nicht wirklich gut ) und dann ( ganze Weile später ) auf Mint umgestiegen ( als relativ schlankes Arbeitspferd geeignet, habe aber auch nix dran zu ändern versucht, außer den Desktop ).

              Der normale Twitter-Facebook-Skype-User ist bei sowas vollkommen hilflos.

              Ich bleib beim klassischen: Linux ist für Server und Profis, oder Deppen, die außer Facebook gar nix machen und nicht mal wissen was ein PC ist und wie das Internet funktioniert. Nicht mal als Host für virtuelle Systeme ist es wirklich zufriedenstellend und bootfähige virtuelle Festplatten kann es gar nicht ( dabei ist das das Beste was ein Mensch haben kann 😉 )

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            • Fiete schreibt:

              Fazit: 8.1 auf standalone-VHD ist bis zum endgültigen Auslaufen das Nonplusultra!
              Und bis dahin wird irgendwer das bis jetzt leider noch datenschutzrechtlich unbrauchbare 10 in den Griff bekommen und ne Anleitung veröffentlicht haben.

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      • Peter Müller schreibt:

        Der Gag an der Story ist, dass sie selber davon ausgeht von Achmed und Ali an Sylvester vergewaltigt zu werden. Anstatt zu dritt lediglich Mau-Mau zu spielen und Punsch zu trinken. Nur aus dieser eigenen Annahme heraus kann sie das überhaupt als „Vergewaltigungsdrohung“ framen.

        Eigentlich will sie doch nur positiv (als guter Mensch) wahrgenommen werden. Der Inhalt ist sekundär, aber mit so einem Femi-Thema kann sie halt Emo-mäßig eigene Erfahrungen und Interpretationen ihrer Wahrnehmung einbringen.

        So fällt es ihr leichter in ihrer Wunschrolle zu performen. Regenwald in Indonesien der wegen Palmölplantagen abgeholzt wird z.B. ist ihr vermutlich zu abstrakt.

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        • Starks7 schreibt:

          Also, ich bin wirklich überhaupt nicht auf ihrer Seite in der Debatte, aber den Silvester-Spruch muss man nun auch nicht herunterspielen: „Silvester“ steht in dem Kontext eindeutig für „Köln 2015“ a.k.a. ein Massenvorkommen von „sexueller Belästigung“ an Frauen (was zugegebenermaßen nicht dasselbe wie das Strafdelikt „Vergewaltigung“ ist, welches in der Nacht von Köln deutlich seltener auftrat).

          Es als „Vergewaltigungswunsch“ zu interpretieren, ist also sicher zu extrem. Aber zumindest ist es ein höhnisches „selbst schuld, wenn dir linker Feministin an Silvester was zustößt“, was man schon ein bisschen eklig finden kann.

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        • Bei der Achmed-Ali-Story hatte ich ähnliche Gedanken.
          Assoziationen von einer solchen Bemerkung zu Vergewaltigung deuten schon ein wenig auf Paranoia hin, oder sie sind ein Mittel, den Gesprächspartner mundtot zu machen.

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    • Matze schreibt:

      Jupp, die ist Toast.

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    • Plietsche Jung schreibt:

      Silvester schreibt man nebenbei mit i ….

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  7. luisman schreibt:

    Ich hab jetzt nur mal 2-3 Minuten ihr Twitterprofil angeschaut. Die schiesst doch aus allen Rohren und retweetet den duemmsten Muell ihrer religioesen Schwestern. Ich wuerde ja sagen „seit 5:45 wird zurueckgesch…“ aber das waere halt Nazi. Bei Propaganda hilft nur Gegenpropaganda, fuer die Leute denen sowas Spass macht. Das Alter ist da egal. Ich persoenlich ziehe es aber vor mich mit intelligenten oder zumindest lernwilligen Leuten zu unterhalten…

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    • Matze schreibt:

      Die ist tatschlich 100% SJW, argumentiert sogar gegen „all lives matter“. Das sie sich auch um die Probleme von Männer kümmern will, glaube ich immer weniger.

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      • Wenn sie’s doch sagt .. listen and believe.

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      • sternenleben schreibt:

        Wie genau kann man gegen „Black Lives Matter“ argumentieren? Denn genau das tut „All Lives Matter“

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        • Fiete schreibt:

          Inwiefern?

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        • „All Lives Matter“ macht die Wichtigkeit eines Lebens eben nicht an der Melaninkonzentration der Haut fest.

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          • sternenleben schreibt:

            Natürlich. Aber in Anbetracht der Situation in Amerika ist Black Lives Matter auf die Polizeigewalt, Racial Profiling etc bezogen. Deshalb ist es falsch, „All Lives Matter“ zu verwenden – denn Black Lives Matter impliziert keineswegs, dass White Lives nicht wichtig sind, nur dass auch Schwarze ein Recht zu leben haben. Sie wehren sich gegen Diskriminierung, und warum sollte man bei nicht diskriminierten eine Bewegung gegen Diskriminierung bilden? Das bewirkt nur, dass die Aufmerksamkeit nicht mehr dort liegt, wo sie benötigt wird.

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          • Jonas schreibt:

            „black lives matter“ ist nicht per se rassistisch. die bewegung wird zwar deswegen kritisiert (https://de.wikipedia.org/wiki/Black_Lives_Matter#Kritik_und_Kontroverse)
            der grundgedanke der bewegung ist jedoch nicht rassistisch, denn, wie sternenleben schon richtig schreibt: „in Anbetracht der Situation in Amerika ist Black Lives Matter auf die Polizeigewalt, Racial Profiling etc bezogen.“ und eben IN DIESEM KONTEXT zu interpretieren. daher negiert BLM nicht per se die rechte anderer ethnien.

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            • only_me schreibt:

              Lies mal diesen Artikel

              Police officials say an internal FBI report released in April highlights what they have been saying all along: The “Ferguson effect” is negatively impacting law enforcement and could eventually lead to an increase in crime.

              The report suggests the media, politicians and Black Lives Matter have weakened police officers and turned people against them – which in turn has caused an uptick in attacks against police. It has also emboldened people into refusing to comply with police orders, the report says, causing a “de-policing’ in law enforcement agencies across the country, “which the assailants have exploited.”

              Ergänzend diese Einschätzung:

              So, nationally, the homicide rate is up over 20% since 2014, the year of Ferguson and BLM. That’s over 4,400 more dead bodies in the last two years of the Obama Administration than if the homicide totals had simply stayed at the 2014 level for 2015 and 2016.

              That is a lot of extra dead people.

              The biggest increases in homicides have typically been seen where BLM has had its biggest successes, such as Baltimore and Chicago.

              In der Theorie mag BLM voller lauterer Motivation sein. De facto spaltet die Bewegung die Gesellschaft, macht Polizeiarbeit streckenweise unmöglich und kostet Tausende, meiste Schwarze, das Leben.

              Wenn man dann noch den Artikel liest, dann fragt man sich, warum man BLM NICHT kritisieren sollte

              Roland G. Fryer Jr. is an economics professor at Harvard. Distressed by what he was seeing in the treatment of black men like Michael Brown and Freddie Gray, Fryer commissioned a study on how the role race play in the use of lethal force by police.

              The study examined more than 1,000 police shootings from 10 large police departments in California, Florida and Texas.

              The results? Not what Black Lives Matter would have you believe. The study found no indication of racial bias associated with incidents in which cops fired their guns.

              The study concluded that police officers who had not been attacked were more likely to shoot white suspects. This goes completly against the mythology.

              It also found that an equal number of blacks and whites were carrying weapons when the police shot them. This doesn’t help those who claim the cops are shooting unarmed blacks more frequently.

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            • only_me schreibt:

              PS. diese Statistik hatte ich im Kopf, fand aber eben (für den noch nicht freigeschalteten Kommentar) keine Quelle: Wenn ein Schwarzer von einem Polizisten erschossen wird, ist der Polizist in weit überproportional vielen Fällen selbst schwarz oder hispanic.

              White officers are significantly less likely than black officers to kill black suspects, and they are not statistically significantly different from Hispanic, other race, and unknown race police officers,” the study said, excepting one model where Hispanic officers were marginally more likely to kill black suspects.

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            • Fiete schreibt:

              Ich denke, BLM hierarchisch über ALM zu stellen, ist intersektiererischer Rassismus.
              Analog zu: Gleichstellung für Frauen ist höherwertiger als Gleichberechtigung für alle.
              Eine narzistisch-rassistische Mode-Religionsform, die von oben nach unten funktioniert und die echten Probleme der unteren Schichten völlig ignoriert.

              Zufällig habe ich gerade eben einen Vortrag eines ziemlich bekifft wirkenden Philosophen gesehen, der das Prinzip richtig humorvoll beleuchtet und dabei auch gleich noch die tierschützenden Veganer mitverwurstet. Eigentlich eine Gesamtkritik am Neoliberalismus, die aber solche Elite-Wellness-Glaubensformen per Rundumschlag locker als egozentristischen Müll zerlegt:

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    • Inwieweit jemand lernwillig ist und bereit, seine Prämissen zu hinterfragen, weiß man halt immer erst hinterher.

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  8. Fiete schreibt:

    Anne schreibt:
    „Von Jugendlichen kann man noch nicht erwarten, dass ihre Lebenserfahrung da mithalten kann, und wenn man sie allzu grob aus ihrem bisherigen Weltbild reißt, ziehen sie vielleicht die falschen Schlüsse und radikalisieren sich erst recht.“

    Das ist für mich Kernsatz und Aufhänger in diesem Thread. Ich schließe mich dem zunächst mal vollständig an. Aber …..

    Only me schreibt:
    „Sie ist von dem vielen Wiederholen der Formel: „MEIN Feminismus will das nicht“ und dem Abwehren von Realität erschöpft.“

    Jupp! Allerdings ist sie selbst in das kalte Wasser gesprungen, wenn auch vielleicht, weil sie nicht ahnte, daß es außerhalb ihrer Kuschelzone unüblich ist, ihr ein Heilkräuterschaumbad zu servieren.

    Anne schreibt:
    „Gestehen wir ihr zu, dass sie zum ersten Mal in ihrem Leben mit der Realität konfrontiert war, und sie das ziemlich schockiert haben muss.“

    Absolut! Nur ist das nur noch eingeschränkt möglich. Der Ponyhof ist abgebrannt.

    Meine Sichtweise:
    Nun, ich ging zunächst mal rein gewohnheitsmäßig davon aus, daß hier mal wieder eine Meinfeministin aufkreuzte, um ein wenig mehr oder weniger erkennbaren (Troll-)Spaß zu haben. Habe sie also ( natürlich immer unter Vorbehalt ) als irgendwo zwischen Semikolen, Claudia Berlin und dem Kaffeekränzchen ( Onyx, Margret und Robin ) eingeordnet. Insofern war es logisch, ihr auch knallhart und auch humorvoll polemisch zu begegnen. Das müssen die Damen schon abkönnen, sie haben es sich selbst so asusgesucht und sind in dem Punkte kein Stück besser, eher im Gegenteil ( frozzeln bevorzugt ohne sachliche Grundlage herum ).

    Und ihre „Entwicklung“ in der Debatte schien das zunächst auch zu bestätigen. Wobei es aber ein paar Verwunderlichkeiten gab, da sie auch ein paar mal leicht zurückzurudern versuchte, was sie sich aber auch selbst wieder durch Widersprüchlichkeiten versaute.
    An dem Punkte wurde ich langsam aufmerksam, aber auch mißtrauisch.
    Zudem kamen ungefähr gleichzeitig die ersten Andeutungen von Opfertum.
    Das besagt in der Qualität zwar erstmal gar nichts zur Sache, deutet aber eher darauf hin ( unter den oben benannten Prämissen ), daß hier jemand Boni o. gar Privilegien geltend zu machen versucht. Was ja auch der Fall war, wie ich meine, über den Hintergrund aber eben nichts aussagt.

    In dieser Debattenentwicklung ( aus meiner Sicht ) eine ganze Weile später hieß es dann sie wäre erst 16 Jahre alt.
    Nun, ob das stimmt, kann ich nicht beurteilen, es gibt durchaus gute Gründe diese Angabe für mindestens fragwürdig zu halten, aber auszuschließen ist es natürlich nicht. Ich lasse es v.dh. mal dahingestellt sein und verwende es lediglich als ( von dem Moment an ) primären Vorbehalt, der vorsichtshalber zu berücksichtigen ist, was ich auch versuche.
    Rein pragmatisch betrachtet kam dieser immerhin mögliche Aspekt aber zu spät. Ihre anfangs immerhin partiell scheinbar gegebene „Einsichtsfähigkeit“ war bereits deutlich durch eine insofern „kriegstaktische“ Strategie überlagert. Bis hin zu Manipulation beim Freischalten von ( mit Links versehenen ) Kommentaren, Suche nach Verbündeten etc..

    Tatsächlich meine ich, daß Kindern dieses Debattenniveau grundsätzlich unzumutbar ist.
    Nur ist es keineswegs unsere Aufgabe, das zu überprüfen und dieses Kind davor zu beschützen.
    Und wiederum pragmatisch betrachtet können wir das auch gar nicht. Leider gar keine Chance!
    Wobei die Schuldfrage zu klären zwar interessant wäre, aber auch niemandem weiterhilft.
    Dieses Kind ist kopfüber in den Brunnen gehüpft, vielleicht weil sie meinte, das wäre ein gutes Training, „mal wie die Großen“ agieren und sich damit irgendetwas beweisen zu können. Möglw. ein vermeintlich autotherapeutischer Ansatz, der so aber fast wie eine Art „suizidale Tendenz“ wirkt.

    Allerdings gehe ich davon aus, das ihr Auftauchen hier auch eine ( möglw. längere ) Vorgeschichte hat.
    Die ich jetzt nicht ausspekulieren möchte, die aber vermutlich auch mit dem Versagen Dritter zusammenhängt, die in dem Fall ein paar Weichen falsch gestellt, oder einfach „übersehen“ haben. Wer, wie, warum, wie gesagt, da kann man viel und auch unsinnig herumspekulieren. Es ist offenbar passiert und damit muß das Sternchen jetzt leben, niemand wird es ihr abnehmen, oder sie am Händchen da rausbugsieren. Sollte wer den Eindruck erwecken, genau das zu tun, ist es sogar hochwahrscheinlich, daß derjenige niedrigste Interessen damit zu befriedigen versucht, tagespolitische Profite z.B..

    Was ich daran für ganz wichtig halte, ist die Erkenntnis, daß so etwas passiert und das es sich nicht nur auf dieses eine Mädchen zu beziehen ist.

    Wie ich schon vor ein paar Tagen schrieb, halte ich es für unverantwortlich, wie Kinder heutzutage in „die Welt da draußen“ geschubst werden, noch dazu mit viel zu wenig vorbereitender Begleitung.

    Man drängt ihnen damit nicht nur eine unerfüllbare Eigenverantwortung auf, sondern zwingt sie auch zum verantwortlichen Handeln, anderen gegenüber. Und das kann unmöglich funktionieren. Resp. es funktioniert zwar, aber logischerweise extrem kontraproduktiv.
    Es würde mich nicht im geringsten überraschen, wenn Sternchen ein Paradebeispiel für die angestebte Zielgruppe solcher Kampagnen wie #metoo o. #Aufschrei wäre. Genauer gesagt, gehe ich davon recht fest aus.

    Und, um mal brutal abzukürzen ( sonst schreibe ich übermorgen noch an diesem Kommentar ):
    „Wer die Jugend hat, hat die Zukunft“
    ( Napoleon Bonaparte, Lieblingsstatement von Adolf Hitler zum Anwenden von emotionaler Propaganda )
    Dagegen können wir, als herumbloggende Normalbürger mit sozialpolitischen Interessen nicht wirklich etwas tun, das überschreitet unseren direkten Einfluss bei weitem. Wir können nicht mal eben Fachkräfte engagieren, die einerseits vorsichtige adäquat pädagogische Kurzformeln dazu ausformulieren und diese andererseits zu riesigen Hashtagkampagnen aufpumpen. Dazu wären andere zuständig und die scheißen darauf, um es mal hart in den Raum zu werfen. Sie betrachten diese Kinder einfach als sekundäre Kollateralschäden, sachlich ausgedrückt.
    Und vordergründig betrachtet sind sie genau das auch. Wobei ich davon ausgehe, daß den meisten Autoren hier das viel eher als etwas auffällt, was die eigene Verantwortung berührt, als das bei einer Mitarbeiterin einer Opferberatungsstelle o. bspw. Katarina Barley der Fall ist ( solche Psychopathen wie Schwesig, Heiliger, Schwab & Co braucht man da m.E. gar nicht berücksichtigen, die sind dermaßen dissozial versaut, daß es unnütz ist, sie in solche Überlegungen auch nur ansatzweise einzubeziehen ).

    Was bleibt ist die Lehre, daß sich heute unreife, möglw. schon recht übel vorbehandelte Kinder im Netz tummeln, die auch auf so speziellen Blogs wie diesem gelegentlich auftauchen und sich ihre Beulen abholen, was sie u.U. in ihrer Radikalisierung ( weiter ) bestätigt.

    Damit müssen wir leben!

    Und das einzige was wir machen können ist, einen gewissen Grundrespekt aufrecht zu erhalten und sachliche Infos anzubieten. Mehr geht nicht!
    Aufhalten können wir da gar nichts!
    Mehr als eine rein grundsätzliche Vorbildfunktion, im weitesten Sinne, ist schlichtweg vollkommen unmöglich.

    Es sind nunmal interessante Zeiten ( im Sinne des chinesischen Fluchs ), auch und ( zukünftig ) ganz besonders für die Kinder.
    Das klingt nicht nur scheiße, das ist es auch!
    Nicht mehr und nicht weniger …

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    • Wenn eine erwachsene Person etwas bloggt, so muss sie mit Reaktionen wie sachlicher Kritik und Gegenrede klarkommen.
      Bei Kindern und Jugendlichen ist das aber schon eine andere Sache, zumal auch grobe und unangemessene Reaktionen kommen können.
      Mir war klar, dass die Besprechung auf meinem Blog einiges an Aufmerksamkeit auf ihre Seite ziehen würde.
      Wäre ich mir bewusst gewesen, dass sie noch minderjährig ist, hätte ich ihren Text vermutlich nicht besprochen.
      Da sie sich aber durchaus gewählt und sprachlich sicher ausgedrückt hat, hielt ich sie bereits für eine Studentin.

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      • Fiete schreibt:

        „hielt ich sie bereits für eine Studentin.“
        So ungefähr habe ich sie zuerst auch eingeschätzt. Und für ausgeschlossen halte ich das immer noch nicht. Sonst müßte sie schon ziemlich talentiert und gut geschult sein. Dafür ist sie mir aber einerseits zu strategisch in ihrer Vorgehensweise und andererseits zu straight on in ihrer Ausrichtung.
        Wobei es natürlich möglich ist, daß ihre familiäre und schulische Vorbildung sich da schon länger „perfekt“ ergänzen.

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  9. lh schreibt:

    Tendenziell tat sie mir in ihrer intellektuellen Überforderung auch leid. Aber ich fürchte, es ist sogar pädagogisch wertvoll, wenn die jungen Dinger früh lernen, dass Feminismus nicht der Weg zum Glück, sondern aufs Abstellgleis ist. Die probieren die Nummer ja nur, weil andere damit anscheinend irgendwie erfolgreich sind.

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    • Ob sie das aber aus dieser Diskussion lernt?
      In einem ihrer Blogposts meint sie, dass sie diese Kritik nur bekommt, weil sie eine Frau ist. Solange ihr nicht klar ist, dass die Kritik sich nur auf ihre Ideologie bezieht, sehe ich keinen Fortschritt.

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      • lh schreibt:

        Rational folgern wird sie das nicht. Aber unangenehmen Dingen mit Begründung X irgendwann aus dem Weg zu gehen, trauen ich Menschen im allgemeinen schon zu. Mäuse schaffen das.

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      • sternenleben schreibt:

        Das hast du falsch verstanden, tut mir Leid, falls es nicht eindeutig formuliert war,
        Nicht nur, aber auch. Ich habe mich auch nicht auf Diskussionen hier bezogen sondern auf meine allgemeine Erfahrung im Internet. Sobald Frauen mitdiskutierten wurde sofort ihr Aussehen, ihre Intelligenz,.. in Frage gestellt – passierte bei Männern eher selten.
        Als z.B die Gleichstellungsbeauftragte ein Verbot des AfD Plakats mit dem Slogan „Burkas? Wir stehn auf Bikinis“ forderte, hagelte es Kommentare mit dem Inhalt „Die ist ja nur neidisch auf die Bikinifiguren der heißen Mädels“ und „Bei dem Gesicht wäre Burka ja auch besser“ – es wurde nicht einmal über das Verbot an sich diskutiert sondern nur darüber, dass sie nicht gut aussehe und dass man ihre Forderung deshalb nicht ernstnehmen könne.

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        • Fiete schreibt:

          Da ein solches Verbot schlichtweg nicht diskussionswürdig ist, bleiben halt nur die Spaßvögel und Trolle über.
          Logisch, oder?

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        • Sobald Frauen mitdiskutierten wurde sofort ihr Aussehen, ihre Intelligenz,.. in Frage gestellt – passierte bei Männern eher selten.

          Wenn jemand im Internet eine undurchdachte Äußerung von sich gibt, muss er damit rechnen, dass seine Intelligenz angezweifelt wird. Das gilt für Männer ganz genauso.
          Falls dies Frauen häufiger passiert als Männern, so nicht weil sie Frauen sind, sondern es mag vielleicht daran liegen, dass ihre Äußerungen oft weniger schlüssig sein könnten.
          Was du beobachtet zu haben glaubst, ist also eher eine Korrelation als eine Kausalität.

          Deine These lässt sich alleine schon dadurch widerlegen, dass mir dies im Laufe von doch etlichen Jahren Blogdiskussionen kaum jemals passiert ist (von Ausnahmen mal abgesehen), und wenn, dann hauptsächlich durch andere Frauen.

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          • sternenleben schreibt:

            Und da sind wir wieder bei dem „Mir ist das noch nie passiert also gibts das Ganze nicht!!!1!11“ – du bist nicht das restliche Internet.

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            • Warum sollten meine langjährigen Erfahrungen weniger repräsentativ sein als deine?

              Ich habe im übrigen die Existenz es Phänomens nicht – wie du es mir wiederholt unterstellst – bestritten, sondern weise darauf hin, dass das Ausmaß bei weitem nicht die Bedeutung hast, die du behauptest, und dass man auch andere plausible Gründe betrachten muss.

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            • sternenleben schreibt:

              Oh, entschuldige, es wirkte so, als würdest du das gesamte Phänomen bestreiten.
              Weil du aufgrund deiner langjährigen Erfahrung behauptest, das Ganze gäbe es nicht wirklich, während ich darauf hinweise, dass es das wirklich gibt und durchaus größere Ausmaße hat, als du sie vielleicht erfahren hast.

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            • Wir werden da wohl kaum zu einer Einigung kommen.

              Deshalb stelle ich dir noch einmal die Frage, was du vom Girls‘ Day hältst?
              Du möchtest doch gleiche Chancen für Mädchen und Jungen. Findest du es in Ordnung, dass Jungen dabei keine technischen Berufe kennenlernen dürfen?

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            • sternenleben schreibt:

              Es gibt Girls‘ und Boys‘ Day? Abgesehen davon gibt es zusätzlich mindestens ein Praktikum in der Schulzeit

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            • Beim Boys‘ Days dürfen Jungen nur frauentypische Berufe kennenlernen. Ihnen wird die Gelegenheit ausdrücklich vorenthalten, in technische Berufe hineinzuschnuppern, indem sie dafür keine Schulfreistellung erhalten dürfen.
              Verstehst du das unter „gleiche Chancen“, für die du dich angeblich ja immer so sehr einsetzt?

              Soweit ich es mitkriege, finden nur sehr wenige Schüler einen Praktikumsplatz, der ihrer freien Wahl entspricht und ihnen bei ihrer Berufswahl nützlich ist, da Praktikumsplätze nicht beliebig verfügbar sind.
              Und selbst wenn doch, was spricht dagegen, den [Girls’|Boys‘]-Day als zusätzliches Angebot geschlechtsunabhängig zu gestalten (wie es derzeit Brandenburg als einziges Bundesland handhabt)?

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            • Carnofis schreibt:

              Wikipedia zum Thema Boys’s Day:
              „Anders als der Girls’Day ist der Boys’Day zunächst eine Bewegung „von unten“. Da, wo Verantwortliche den Mangel an berufskundlichen Angeboten für Jungen beseitigen wollten, organisierten sie kurzerhand in Eigeninitiative einen Boys’ Day. Es gab dazu bis 2007 kein gefördertes Gesamtprojekt.“

              und

              „Der erste eigenständig organisierte Boys’ Day fand am 8. Mai 2003 in Aachen statt.“
              Lohnt sich, den Eintrag mal durchzulesen (https://de.wikipedia.org/wiki/Boys%E2%80%99Day)
              Die Mutter erhielt damals nur vom Väteraufbrauch Unterstützung.

              Ich meine, dass es bis heute keinen offiziellen Boy’s Day gibt, kann mich allerdings irren.

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            • Der Boys‘ Day hat ein eigenes Internetportal https://www.boys-day.de/ und wird u.a. vom Nicht-Männer-Ministerium gefördert.
              Die Teilnahme wird von den Kultusministerien der Länder mehr (Baden-Württemberg) oder weniger (Brandenburg) streng reglementiert.
              Der Boys‘ Day erscheint als offizielles Pendant (allerdings nicht Äquivalent) zum Girls‘ Day.

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            • Carnofis schreibt:

              „Der Boys‘ Day hat ein eigenes Internetportal “

              Wieder was dazugelernt.

              Hast Du da mal reingeguckt?
              Mich interessierte besonders die Berufelisten, die infrage kommen. Voraussetzung, am jeweiligen Girls oder Boys‘ day teilnehmen zu können, ist ein Geschlechteranteil von maximal 41%.
              Wenn man die Listen vergleicht, stellt man fest, dass Mädchen an absolut wesentlich mehr Berufen teilnehmen können und in den angebotenen Berufen in aller Regel eine DEUTLICHE Minderheit ihres Geschlechts vorfinden.
              Das bestätigt, dass Jungs ein weit größeres Berufsspektrum abdecken, als Mädchen.
              Irgendwo hatte ich mal gelesen, dass die meisten der Mädchen sich auf gerade mal vier Berufe verteilen. Jungs sind da wesentlich breiter aufgestellt und – der Berufsliste des BMfaaM zufolge – eher bereit, Neuland zu betreten.

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            • Carnofis schreibt:

              „Dazu hatte ich vor ein paar Wochen geschrieben: “

              Hab mich da mal durch die Thematik geackert.
              Grundsätzlich habe ich nichts gegen diese Schnuppertage, auch nicht gegen eine Einschränkung auf die jeweils untypischen Berufe.

              Aber die Einschränkungen in BW haben dann doch ein ausgeprägtes „Gschmäckle“, dass Jungs nicht so sehr über neue Berufsbilder aufgeklärt werden sollen, sondern sie sollen am eigenen Leib erfahren, wie ungerecht, hart und schwer das Berufsleben für Frauen ist.
              Deshalb hat man explizit potentiell interessante und sicher auch angenehme Jobs, wie Bibliothekar aus dem Paket herausgenommen.
              Wenn aber der Boys’day zum politischen Instrument der Sanktionierung von Jungs als Jungs gemacht wird, dann ist die Idee an sich schäbig.

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            • sternenleben schreibt:

              Wenn das so ist, wie du es hier beschreibst ist es natürlich nicht sinn der Sache und sollte so eigentlich nicht passieren..

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            • Fiete schreibt:

              „du bist nicht das restliche Internet.“
              Und Deine Filterblase ist nicht DIE WELT, Sternchen.
              Eher im Gegenteil, ein virtueller Safe-Space vor der Welt.
              Eine Angst-Erimitage …..

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  10. Plietsche Jung schreibt:

    Es ist nur ein Schrei nach Aufmerksamkeit. Das machen Kinder, Jugendliche wie auch Erwachsene.

    Wenn ich mich auch den Spielplatz von Erwachsenen begebe, Muss ich damit rechnen, so behandelt zu werden. So what ?

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    • Du warst auch mal 16. Konntest du damals bei allem, was du gemacht hast, schon vorher die Folgen absehen?
      Deshalb ist man in dem Alter ja noch unmündig, so dass einem die Eltern sagen, was man zu tun und zu lassen aht (auch wenn das manchmal extrem nerven kann).

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      • Plietsche Jung schreibt:

        Ach, die ist 16 ?
        Und reißt so den Mund auf ?

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        • Ja, ich hatte sie auch auf älter geschätzt. Sonst hätte ich wohl darauf geachtet, dass es hier jugendfrei bleibt.

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        • sternenleben schreibt:

          Ach, hättest du mich dann nicht als „untervögelt“ bezeichnet? Wusste gar nicht, dass das bei älteren Frauen okay ist.

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          • Plietsche Jung schreibt:

            Ich würde vorschlagen, du hältst jetzt einfach mal den Schnabel oder kaufst dir vielleicht einen neuen Satz Batterien. Ernst nimmt dich hier eh niemand mehr.

            Danke für das erhellende Gespräch.

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          • „Untervögelt“ zu sein, ist generell nichts ehrenrühriges.
            So wahrgenommen zu werden, deutet halt auf eine verbiesterte, unentspannte Grundhaltung hin.

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            • sternenleben schreibt:

              Es ist einfach nur eine komplett irrelevante Äußerung, die nichts mit der Argumentation zu tun hat und darauf abzielt, die Person ins lächerliche zu ziehen. Und ich finde einfach, dass solche Äußerungen nicht zum respektvollen Umgang miteinander gehören.

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            • Hier stimme ich dir zu, dass diese Äußerung unangebracht war. Eine weiterführende Diskussion lässt sich aber nur führen, wenn man auch solche Meinungsäußerungen zulässt.

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            • sternenleben schreibt:

              Ich denke nicht, dass man solche Äußerungen akzeptieren muss, da sie nichts mit der tatsächlichen Diskussion zu tun hatten

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            • Eine klare Grenze zu ziehen, ist schwer. Ich lasse lieber einen fragwürdigen Kommentar zu, als Denkverbote aufzustellen oder gar Zensur zu betreiben.

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            • sternenleben schreibt:

              Denkverbote und Zensur sind etwas völlig anderes als Beleidigungen

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            • Kennst du den Roman „1984“ von George Orwell?
              Sehr lesenswert (und BTW auch wunderbar für ein Referat in Deutsch bzw. Englisch geeignet).

              Was Beleidigungen betrifft, so war einer deiner Kommentare hier der einzige, den ich editieren musste.
              Du hast zwar später ein gewisses Bedauern über deinen Ausfall eingeräumt (was ich durchaus zur Kenntnis genommen habe), trotzdem befindest du dich nicht in der Position, dich darüber moralisch zu echauffieren.

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            • Plietsche Jung schreibt:

              So ist es.

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            • Jonas schreibt:

              „„Untervögelt“ zu sein, ist generell nichts ehrenrühriges.
              So wahrgenommen zu werden, deutet halt auf eine verbiesterte, unentspannte Grundhaltung hin.“

              ich möchte hier keine juristische diskussion beginnen, aber meines empfindens nach ist „untervögelt“ sehr wohl eine ehrenrührige beleidigung, weil es ein persönlicher angriff ist und ich war überrascht, dass du das einfach so durchgehen lässt. natürlich ist es richtig, dass das auf eine verbiesterte grundhaltung hinweist, jedoch bezeichnet JEDE treffliche beleidigung irgendeine reale unangenehme eigenschaft des diskussionspartners: „arschloch“ oder „spasti“ oder „schwein“ (oder wie ’sternenleben‘ [editiert: Namen auf ausdrückliche Bitte hin entfernt] auch immer bezeichnet haben mag) bezeichnen z.B. einen respektlosen, grobschlächtigen mann. trotzdem kann man einen solchen in der öffentlichkeit nicht einfach so bezeichnen, sondern muss andere wege finden, dies auszudrücken.

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            • Obwohl ich im Urlaub eigentlich besseres zu tun hätte, nehme ich mir die Zeit, dies aus meiner Sicht darzustellen.

              ich war überrascht, dass du das einfach so durchgehen lässt

              Ich greife hier generell so wenig wie möglich in die Diskussion ein. Meiner Ansicht nach sollten (erwachsene) Kommentatoren Meinungsverschiedenheiten grundsätzlich unter sich ausmachen können.
              Da die meisten Kommentare nicht ausdrücklich freigeschaltet werden müssen, kriege ich auch gar nicht alles mit, und wenn doch, dann mehr oder weniger zeitverzögert.

              meines empfindens nach ist „untervögelt“ sehr wohl eine ehrenrührige beleidigung

              Es befindet sich nach meinem Dafürhalten in einer (hellen) Grauzone. Jeder hatte schon mal eine CUV-Phase. Das ist keine Schande – für Minderjährige schon gar nicht.

              Die ursprüngliche Formulierung war übrigens

              Sie ist wahrscheinlich jung und ziemlich underfucked

              wo lediglich eine Vermutung geäußert wurde, und die „Untervögelung“ keinesfalls als Tatsache behauptet wurde.
              Da ich den Kommentator schon seit Jahren kenne, gehe ich davon aus, dass es nicht in seiner Absicht lag, dadurch irgendjemanden zu verletzen oder persönlich anzugreifen. Er nimmt halt kein Blatt vor den Mund, was ich persönlich sehr an ihm schätze. Ich räume aber ein, dass diese Äußerung hier schon unangebracht war – allerdings nicht so schlimm, dass ein Eingreifen meinerseits gerechtfertigt schien.

              „arschloch“ oder „spasti“ oder „schwein“

              1. ist ein Anus oder After.
              2. ist eine (sehr respektlose!) Bezeichnung für eine Person mit spastischen Lähmungen.
              3. ist ein Stalltier, das den Ruf hat, besonders schmutzig zu sein.
              Einen Menschen so zu bezeichnen, ist eine Beleidigung (bei 1 und 3 für den so bezeichneten, bei 2 für alle von dieser Krankheit betroffenen).
              Dagegen darf man IMHO einen tatsächlich „respektlosen, grobschlächtigen mann“ durchaus als solchen (also als „respektlos“ bzw. „grobschlächtig“) bezeichnen, wenn dies der Fall ist.
              Trifft diese Zuschreibung nicht zu, braucht er sich nicht angesprochen zu fühlen.

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  11. Alex ii schreibt:

    Junge Menschen müssen erst lernen, sich so auszudrücken, dass sie verstanden werden _können_.

    Erfahrungsgemäß passiert das im Internet recht schnell, dass man als Kind ordentlich abgewatscht wird.
    Problem des Internetzeitalters ist eher, dass das in 20 Jahren noch auffindbar sein wird oder könnte.
    Entsprechend wird auch die Akzeptanz steigen, dass dokumentiert ist, dass junge Menschen als Kinder in erster Linie Idioten sind.

    Kurz: Man kann ohne Probleme „Abwatschen“ oder heftig diskutieren aus meiner Sicht.

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  12. Ich finde, dass eine Diskussion auch hier erlaubt sein sollte.

    Und zwar weil die feministischden Theorien und Hetzen uns schon in der frühen Kindheit betreffen und formen. Und dazu darf dann auch jeder eine Meinung haben. Ich wäre beispielsweise sehr froh gewesen, früher (als jetzt mit 20) davon überzeugt worden zu sein, dass Feminismus eine Ideologie ist, die mir persönlich als Mann keine Vorschriften machen darf. Weil das Diskussionsklima während meiner Kindheit so einseitig war (etwa in den Medien) ist mir die andere Seite entgangen.

    Du kannst dir keine Vorwürfe machen. Denn die Diskussion auf deiner Blogseite verläuft (soweit ih das sehen kann) sehr sehr sachlich und Argumentationsbasiert, sowohl von dir als auch von deinen Lesern. Damit ist dein Blog zwar kein Safe Spot, aber mindestens ein beleidigungsfreier Blog, was man von Acebook oder Twitter nicht behaupten könnte. Und man landet bei dir nichf in der Filterblase, die viele von uns schon in ganz jungen Jahren umgibt.

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  13. Robert W. schreibt:

    “Kann man einem jungen, noch unreifen Menschen solch eine Diskussion zumuten?“
    Hierzu zwei Sprüche aus grauer Vorzeit (quasi der Steinzeit im vorigen Jahrtausend) 😉 :
    “im Internet weiß niemand, dass du ein Hund bist.“
    Und
    “wenn du die Hitze nicht erträgst, bleib von der Küche weg.“

    Diese Sprüche sollte man jedem immer wieder um die Ohren hauen, der sich wegen irgendwas beklagt und/oder Sonderrechte für sich fordert weil xyz …

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  14. sternenleben schreibt:

    Ich bitte einfach darum, dass man ungeachtet meines Alters mit mir diskutiert.
    Worum ich auch bitte ist diese „Ich bin älter und weiß alles so viel besser“-Einstellung zu lassen, die ist nämlich echt zum Kotzen.
    Was auch angebracht ist, ist, ohne Beleidigungen zu diskutieren und ohne haltlose Unterstellungen.
    Ja, ich habe Vergewaltigungswünsche auf Twitter bekommen, dass du sie nicht gefunden hast kann durchaus sein, ich habe nicht wirklich ein Interesse daran, sie in meinen Mitteilungen wieder auszugraben. Die Diskussionskultur im Internet ist meist unter aller Sau, hier auf diesem Blog und auf meinem ging das Ganze allerdings meistens noch ganz gut.
    Abgesehen davon bin ich vielleicht jung, aber nicht unreif. Und wenn ich meine Meinung äußere muss ich auch damit klarkommen, wenn jemand anderer Meinung ist. (Solange das ohne Beleidigungen abläuft, dafür habe ich null Toleranz)

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    • OK. Gut, dass du mit einer offenen Diskussion klarkommst.

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    • Plietsche Jung schreibt:

      Höre ich da eine Erkenntnis ? Wohl eher nicht.

      1. Es ist durchaus intelligent, von Menschen zu lernen, wenn sie älter und erfahrener sind als du. Denk einfach mal mit zwei Hirnwindungen darüber nach.
      2. Ich erkenne keine Vergewaltigungswünsche. Da hast du dich wohl etwas verrant.
      3. Das mit den Beleidigungen DEINERSEITS ist hier und bei Twitter dokumentiert. Solltest du weiter im Glashaus sitzen, so würde ich dir raten, etwas kleinere Brötchen zu backen. Diese Doppelmoral deinerseits ist ziemlich zum Kotzen.
      4. Ich sehe keine ausreichende Diskussionskultur bei dir, denn die setzt Einsicht voraus.

      Und noch etwas: Solltest du weiter Menschen beleidigen, ist diese Plattform bald Geschichte für dich. Das ist keine Drohung, aber wird dann zur Tatsache.

      So, und nun geh heulen oder mach endlich deine Schularbeiten.

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      • sternenleben schreibt:

        „Ich hab nix gesehen also ist da nix“ ist ein ziemlich hirnrissiges Argument. Du hast keinerlei Überblick über die gesamten Twitterantworten an mich, insofern rate ich dir, von solchen Beschuldigungen abzusehen.

        Ich beleidige Menschen auf WordPress? Ahh, wie war das mit dem Glashaus, ich erinnere mich da sehr gut an eine Äußerung deinerseits.

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        • Plietsche Jung schreibt:

          Du hast entweder ein Trauma oder bist ziemlich verwirrt. Pathologische Wahrnehmungsstörungen und pubertärer Starrsinn in jedem Fall. du hast nicht ein einziges Wort meines Kommentars verstanden, geschweige denn, an dich herangelassen.

          Aber du tust mir nicht leid. Dazu müsste ich dirch kennen und das möchte ich sicher nicht.

          Ich frage mich, wie deine Umwelt mit dir umgeht. Bist du dort auch so allein und auf Kravall gegen alles ? Hast du überhaupt jemanden, außer der Mutti ? Oder spielt eventuell noch ein Hund mit dir ?

          Glaubst du wirklich, dass du mit deinen Tiraden auf Twitter oder hier wirklich etwas bewegst und wenn, was ?

          Ichaenderewas. Deine WP Adresse, aber kein Blog. Nur dümmliche Kinderkommentare auf Seiten, auf denen sich durchaus anständig unterhalten und diskutiert wird. Du änderst nichts mit deiner Art. so rein gar nichts, denn du wirst dich bald wieder verpieseln und niemand wird dir eine Träne nachweinen, weil du egozentrisch bist, die Zusammenhäneg nicht erfassen kannst und eine besonders leidliche Art hast, nicht einsichtig und nicht lernfähig zu sein.

          Jetzt tust du mir doch leid, denn du wirst es om Leben schwer haben. Versuch es in der Politik, vielleicht klappt es dort. Bei den Grünen gibt es haufenweise Menschen wie dich.

          Ach nee… in der Poltik muss man Dinge erkennen und Kompromisse schließen können.

          Ach Mist, auch nix für dich.
          Armes Kindchen.

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          • Bitte, Plietschi, es reicht jetzt, und es bringt auch nichts.

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          • sternenleben schreibt:

            Würde ich dich nicht auslachen hätte ich vielleicht sogar Mitleid mit dir. Mann muss dein Leben einsam sein, wenn du deine Zeit damit verschwendest, Leute im Internet runterzumachen

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            • Plietsche Jung schreibt:

              Du bestätigst deine Unreife wieder und immer wieder. Deine armen Eltern und Mitschüler. Ohje…

              Steck dir ein Wurst in die Tasche, dann spielt viellecht ein Hund mit dir.

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            • sternenleben schreibt:

              Du kannst nicht akzeptieren, dass deine Worte keinen Effekt haben, oder? Nichts was du sagst kann ich auch nur im Entferntesten Ernst nehmen.

              Mit anderen Menschen hier kann man wenigstens diskutieren, bei dir fehlt allerdings jegliche Logik.

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            • Plietsche Jung schreibt:

              Du irrst dich sehr.
              Dass meine Worte keinen Effekt haben, erkenne ich an deiner Reaktion. Du musst mich nicht ernst nehmen, ich erwarte das nicht von so einer Prinzessin wie dir. Aber zuhören und eine gewisse Selbstreflektion wäre wünschenswert.

              Sprich nicht von Logik, wenn du nicht weißt, was sie bedeutet. Lern lieber fleißig in der Schule, das hilft dir ggf. mehr als hier herumzuhupen und den Blog zuzuspamen.

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      • Lass‘ gut sein, Plietschi.
        Das Leben wird sie schon noch lehren, dass es schlimmeres gibt, als gutgemeinte Verbote der Eltern oder ein paar unüberlegte Sprüche.

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      • Jonas schreibt:

        [editiert: bitte höflich bleiben]

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        • Plietsche Jung schreibt:

          [editiert: bitte höflich bleiben]

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          • Plietsche Jung schreibt:

            Der größte Heuchler ist der, der sich über moderate Umgangsformen weiter oben auslässt und dann selbst juristisch einwandfrei durchbeleidigt.
            Ich habe nur Kopfschütteln übrig, Geistiger Tiefflug ohne Autopilot.

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        • Jonas schreibt:

          ah ja, Anne. so viel zum thema „sich so wenig wie möglich in diskussionen einmischen“ ;D
          deine zensurwut kommt ja fast schon an die redaktion von zeit online heran, ich hab da leider viel erfahrung :/
          mein kommentar an plietsche war relativ klar ersichtlich keine echte beleidigung, sondern ich habe ihm vorgehalten, wie respektlos er auf andere wirkt. diese naheliegende kritik hast du nun zum wohle [editiert: bitte höflich bleiben] gestrichen. herzallerliebst ❤

          mach was du willst, Anne; ist ja dein blog. aber nur ein hinweis: bleib fair und denk nach, bevor du kommentare streichst. vielleicht ist eine grundsatzdiskussion nötig, was man hier schreiben darf und was nicht; bzw. ein allgemeines statement von dir.

          allen meinungsverschiedenheiten zum trotz, wünsche ich dir einen erholsamen urlaub.

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          • Es liegt mir an einer sachlichen, höflichen Diskussion, die sich nicht allzu weit vom eigentlichen Thema entfernt.
            Dass es zwischen den einzelnen Kommentatoren zu Missverständnissen kommen kann, liegt in der Natur der Dinge, und ist wohl nicht vermeidbar.
            Die Grenzen des Zulässigen sind fließend und ganz und gar nicht immer eindeutig. Schließlich kann ich weder wissen, wie es der Sender „gemeint“ hat, noch wie es der Empfänger rezipiert.
            Meine Einschätzung dazu mag nicht optimal und konsistent sein.
            Immerhin bemühe ich mich um eine einigermaßen faire Moderation. Wenn meine Entscheidungen hierzu nicht für jeden nachvollziehbar sind, so kann ich es auch nicht ändern.
            Ich lege Wert auf einen offenen Meinungsaustausch. Das heißt aber nicht, dass ich mein Blog zuspammen lasse mit unfreundlichen (um es mal euphemistisch auszudrücken) Äußerungen, die die Diskussion nicht voranbringen, aber geeignet sind, weiteren Streit zu provozieren.

            Guten Rutsch!

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            • Jonas schreibt:

              die wörter „beisswütig“, „nervig“ und „schoßhündchen“ sind also auch deutlich ehrenrühriger als „underfucked“. das hat jetzt wirklich nichts mehr mit fairer moderation zu tun. das ist ganz einfach blanke parteilichkeit ohne jede nachvollziehbare rechtfertigung. echt peinlich, deine verhätschelung von plietsche, ich hab dich echt für vernünftiger gehalten

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    • Fiete schreibt:

      Eigentlich wollte ich das Sternchen ja einfach nur noch vollständig ignorieren. Aber nachdem ich gestern mit einer Leiterin einer Fachabteilung im sozialen Bereich darüber gesprochen habe und sie mir bestätigte, daß mit dem Kind garantiert irgendetwas überhaupt nicht stimmig sein kann, möchte ich Sternchen’s erneuten und in sich widersprüchlichen Kommentar ( 12. Dezember 2017 um 9:50 ) doch noch einmal kurz aufgreifen. Nicht ( nicht direkt und akut zumindest, sie mag hier ja vielleicht in 6 – 8 Jahren nochmal reinschauen, dann könnte es ihr möglw. nützlich sein ) für das Sternchen, das Kind ist im Brunnen und hat ganz offenbar keine Chance da in nächster Zeit wieder rauszukommen. Will es noch nicht mal.
      Aber da ich nunmal selbst einmal Vater war und das ehemalige Kind in eine ähnliche Richtung ( wenn auch sicherlich nicht auf dermaßen durchgestyltem Niveau ) verzogen wird wie das Sternchen ( und sie mir auch irgendwo ein wenig leid tut – so im Sinne von fremdschämen ), fühle ich mich im Rahmen der Verantwortung, die jeder Erwachsene für jedes Kind trägt, verpflichtet ein paar Gedanken dazu zu äußern.
      Ich kann es mir leisten, denke ich, weil es ihr z.Zt. so gut wie gar nicht mehr schaden kann, allerdings wohl auch nichts nützen.
      Einfach weil es vielleicht irgendeinem Mitleser irgendwann mal eine Anregung sein könnte, zu reflektieren, ob er sein Kind so einer Gefahr unbegleitet aussetzen möchte, wie die, in der Sternchen gerade untergeht, wenn sie nicht sehr schnell die Kurve kriegt u./o. kompetente und offensichtlich mittlerweile dringend erforderliche fachliche Hilfe erhält.
      Allein daß ich das für notwendig halte, finde ich schon erschreckend. Kann aber logischerweise nicht eruieren, wer da wann und wie versagt hat und offenbar immer noch versagt. Da bringen Spekulationen gar nichts, zumal Sternchen ja recht umfassend bewiesen hat, daß sie völlig verstockt und zu keiner halbwegs sinnvollen Diskussion desbezüglich bereit ist.
      Und selbst die beste Unterstützung im Internet kann immer nur eine Anregung zur Selbsthilfe sein. Wenn die als selbst feindselig empfunden wird, gibt es keine Möglichkeit die von ihr selbst errichtete Mauer zu überwinden. Und wenn sie vor lauter Trotz noch mal und nochmal in den Brunnen springt, kann sie keiner daran hindern.

      Aber der Kommentar von ihr ist durchaus erwähnenswert, da er einige zentrale Punkte berührt, die ich gern ein wenig zu erläutern versuchen möchte.

      Einschub @Sternchen: Am liebsten würde ich Dich jetzt bitten, hier nicht weiter zu lesen. Dummerweise ist aber klar, daß das sinnlos wäre, da es Dich nur noch zusätzlich verführen würde.
      Bleibt leider nur zu sagen: Es ist Deine Entscheidung, überlege es Dir wenigsten einen Moment und atme tief durch dabei.

      Geht also los:

      „Ich bitte einfach darum, dass man ungeachtet meines Alters mit mir diskutiert.“
      Da bittet sie defakto doch glatt, man solle ihr einen Safespace bauen, der so aussieht, als gäbe es ihn gar nicht, als wäre sie ein erwachsener Mensch, als hätte niemand eine spezielle Verantwortung ihr gegenüber, die er aber trotzdem unbedingt voraussetzen solle.
      Sie fordert also nahezu direkt eine Realitätsverdrehung ein. Denn selbstverständlich ist jeder Erwachsene Kindern ggü. zu ganz spezieller Rücksichtnahme verpflichtet und kein Kind einem Erwachsenen ggü..
      Das weiß ein 16-jähriger Mensch normalerweise längst, selbst mit ca. 12 ist ihm das eigentlich bewußt, oder sollte es zumindest sein. Sonst gibt es sehr sicher schon ein, zunächst sehr nebulöses, Defizit, das mindestens der Anleitung, ggf. Förderung ( in Gegenrichtung, resp. in der Überblickbarkeit überhaupt ) und jedenfalls einer notwendigen ( ! ) Begrenzung bedürfte.
      Kurz gesagt: Diese Bitte ist in sich unlogisch bis unmöglich.
      Und scheinbar merkt das Sternchen das gar nicht. Warum nicht?
      Will sie es nicht, kann sie es nicht, oder soll sie es nicht?
      Meint sie wohlmöglich es nicht zu dürfen, ist es ein Tabu?

      „Worum ich auch bitte ist diese „Ich bin älter und weiß alles so viel besser“-Einstellung zu lassen, die ist nämlich echt zum Kotzen.“
      Da gibt sie vor rotzfrech und selbst extrem besserwisserisch zu sein. Warum?
      Wieso spielt sie die Alt- bis Neunmalkluge?
      Wieso erkennt sie nicht, was Plietschi meint, wenn er sagt, daß sie aufgrund von gar keiner Erfahrung im Erwachsenenleben nicht erwarten kann, in simpelsten Zusammenhängen Erwachsene mittels offensichtlich fremdinduzierter Haltungen und fremdindoktrinierter Absurditäten ( „Feminismus ist auch für Männer gut“ z.B. ) ernsthaft belehren zu können?
      Wer genau hat ihr diesen unverantwotlichen Müll eingetrichtert?
      Noch dazu in der Intensität?
      Ich weiß es nicht.
      Denn es ist unabweisbar, daß genau die von ihr eingeforderte Haltung ja von allen hier anfangs ausgeübt wurde, bevor wir bemerken konnten, daß sie eben kein Diskussionspartner auf robuster Augenhöhe ist, sondern ein Kind. Genau dadurch wurde ja ausgelöst, daß ihr jede Menge vorsichtige und regelrecht ( auch selbst-)mißtrauische Aufmerksamkeit zuteil wurde, was sie dann ( im Nachhinein logischerweise ) in ihrer Vehemenz noch hat zulegen lassen.

      Ich weiß aber sehr wohl, daß eine solche Einbildung ( „Ich will wie eine von Euch behandelt werden, weil ich meine ich bin es wirklich“ ) mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ein Symptom eines wie auch immer gearteten psychosozialen Defizits/einer Deprivation ist. Ein recht sicherer Anfangsverdacht, würde eine Fachkraft vermutlich sagen.
      Ein mögliches Szenario wäre z.B. eine Surrogatrolle, also, daß sie mehr oder weniger gezwungen war o. ist, eine Scheinerwachsenenrolle zu spielen. Möglw. denkt sie, daß sie aus sich selbst heraus dazu verpflichtet wäre, das sogar gerne täte. So etwas kann u.a. durch symbiotische Beziehungen, besonders im frühen Kindesalter, entstehen, also wenn ein Kind bspw. wie ein Partnerersatz behandelt wird, quasi wie ein kleiner, aber durchaus für sich und die vorherrschende Dualität verantwortlicher „Mini-Erwachsener“.
      Weitere Möglichkeiten und Szenarien sind denkbar, ermitteln kann das aber nur eine Fachkraft. Und bei einem solchen Verhärtungsstand wie in diesem Fall ( teilweise massive Realitätsausblendungen/-überformungen/-überzeichnungen ) hätte die vermutlich eine ziemlich harte Nuss zu knacken. Möglw. wären dazu noch weitere Personen zumindest zu explorieren, vielleicht sogar genauer zu untersuchen.

      „Was auch angebracht ist, ist, ohne Beleidigungen zu diskutieren und ohne haltlose Unterstellungen.“
      Mag man das glauben? Es fällt schwer sich bei dem sonstigen formellen Bildungsstand dermaßen heftige Projektionen als glaubhaft vorzustellen ( sie plausibilisiert noch nicht mal! ). Aber eine bessere „Lösung“ des Lemmas gibt es nicht, ich gehe also zunächst davon aus. Denn die einzig theoretisierbaren weiteren Möglichkeiten wären, daß wir entweder alle hier infantlisistische Schwachssinnige wären und genau diese Defizite hätten und in sie hineinprojizieren würden ( kann man praktisch ausschließen ). Oder, daß sie ein kompletter und sehr geschickter Fake ist. Letzteres ist möglich, aber m.E. nicht mehr allzu wahrscheinlich, sonst hätte die dahinterstehende reale Person ihr Ziel wahrscheinlich längst erreicht und würde sich eine Pause gönnen, oder sich dem weiteren Zweck der Aktion widmen, jedenfalls nicht eselsstur immer noch um den gleichen Standpunkt herumeiern, lediglich in immer neuen Formulierungsversuchen ohne sachliche Ergänzungen oder Korrekturen, ohne sich dabei auch nur im geringsten zu bewegen.

      Tatsache ist ja nun, daß praktisch alles, was sie zu irgendetwas im weitesten Bereich des Feminismus ablässt, reine und erkennbar sinnlose Unterstellungen sind. Und wir können davon ausgehen, daß eine ganze Reihe von Mitlesern und Kommentatoren dazu sehr profunde echte Erfahrungen und entsprechende Wissensstände haben. Ich denke, das wäre sogar einem unbedarften Erwachsenen sehr schnell aufgefallen, Sternchen aber scheinbar überhaupt nicht.
      Immer nach der „guten alten“ Methode: Absolute Souveränität nach außen transportieren, selbst bei völliger Ahnungslosigkeit.
      Und mehr als „Bento“ o.ä. mediale Kinderpropaganda niedrigster Sorte hat sie zu keiner ihrer „Überzeugungen“ anführen können.
      Und, was ich eher noch schlimmer finde ( ein wenig angepapptes „Selbstbewußtsein“ ist in dem Alter ja nicht unüblich, aber … ), sie merkt scheinbar nicht, daß sie selbst eigentlich nichts anderes macht, als sich darin zu üben, Beschimpfungen nach der „Malen-nach-Zahlen-Methode“ hübsch zu „rhetorisieren“, mit recht regelmäßiger Steigerung, und von ihrer „Paradieslösung“ herumzuschwärmen, was logischerweise voll in’s Leere geht.
      Seriöse Quellen, die ihr angeboten werden, nimmt sie gar nicht wahr, verdrängt sie, weicht aus, geht jedenfalls mit keiner Silbe darauf ein, sondern lenkt bestenfalls daran vorbei – oder gleich ganz ab.
      Da liegt es sehr nahe, eine negative Vorbildfunktion zu vermuten, in welcher Qualität u./o. Quantität auch immer.
      Sicher ist wohl, sie wurde davon erreicht und massiv manipuliert.
      Nicht ganz unmöglich, daß es auch einen umkehrprojektiven Aspekt dabei ( oder auch schon lange vorher ) gegeben hat o. sogar noch gibt, frei ( im weitesten Sinne, man muß damit sehr vorsichtig sein ) nach dem heutzutage sehr unbeliebten, weil knallharten alten psychologischen Grundsatz: Das Opfer sucht sich neue Täter, bis es ( eben dadurch ) selbst zum Täter wird.
      Man kann nur hoffen, daß es in ihrem Fall nicht so ist, denn das setzt ggf. eine nahezu unaufhaltsame Abwärtsspirale in Gang, die nach unten völlig offen ist.
      Wissen, oder gar verhindern, können wir es nicht.

      Ich gehe mit hoher Wahrscheinlichkeit davon aus, daß ihre widersprüchlichen Äußerungen als Hilferuf zu interpretieren sind, der aber viel zu spät erkennbar wurde, wodurch er zu einem hier unauflösbaren Paradoxon geworden ist.
      Egal was man versucht, es kann nicht hilfreich sein, weil es das gar nicht sein soll. Sie möchte sicherlich Aufmerksamkeit, bekommt sie die aber, wandelt sie sie jedoch in Bestätigung um, notfalls mit der ganz dicken rostigen Brechstange. Ein konstruktiver Austausch ist da vollkommen unmöglich, zumal sie sich ja auch auf einen extrem eng geschnürten Datensatz beschränkt, der offensichtlich nicht erweiterbar scheint.
      Gibt es contra, ist das eine Bestätigung, die sie als weiteren Treibstoff nutzt.
      Gibt es pro, dann erstrecht.
      Das notwendige Wissen, wie man ihr da Unterstützung in Ausbruchsrichtung geben könnte, wird sie als betonhart verschlossenes Geheimnis hüten und auf keinen Fall beisteuern, das scheint mir im Moment sehr sicher zu sein.
      Das Mädel spielt Panzer, um es mal sallopp zusammenzufassen.

      Das einzige, was wir hier daraus lernen können, ist, daß Feminismus sich hervorragend als Waffen gegen eine relativ freie Jugend instrumentieren – und auch orchestrieren lässt.
      Und das wissen sicherlich schon einige hier und noch mehr ahnen es, da gehe ich von aus.
      Es wurde „lediglich“ an einen möglw. recht „realen“ Fall beispielhaft konkretisiert.
      Und diese Erkenntnis, so sie nicht schon vorher klar war, hilft ihr in dieser Situation kein Stück weiter.

      Tja, das war’s.
      Es gibt nicht den Hauch einer Chance, da effektiv etwas dran zu ändern.
      Wir können nur hoffen, daß sie selbst irgendwann und wie auch immer ein paar Schritte tun kann und abwarten.
      Sonst nix.

      Klingt Scheiße? Ist es auch!

      Ende der Durchsage …..

      ( Was ich seltsam finde, ist, daß jetzt auf Evochris‘ Blog eine Jenni aufgetaucht ist, die über bessere Fähigkeiten zu verfügen scheint [ was aber ein Trugschluss sein kann ], aber recht ähnlich beschränkten Kram ablässt, aber eine etwas andere Persönlichkeit zu haben scheint.
      Das kann natürlich Zufall sein. Muß es aber nicht. Schaun mer mal, was da noch kommt, wenn es denn kommt )

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      • sternenleben schreibt:

        Ich finde es ja immer noch sehr süß, dass du versuchst mir über das Internet eine psychische Störung zu diagnostizieren sowie mir die Worte im Mund zu verdrehen.
        Aber ist okay, wenn du keine Hobbys hast, mach weiter so.

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        • Carnofis schreibt:

          Wenn Du etwas Zeit hast und Dich langweilst, dann lies mal den Eingangsbeitrag auf Alles Evolution zu Deinem Statement, Feminismus würde auch Männern helfen.
          Vielleicht erweitert das etwas Deinen Horizont vom real existierenden Feminismus.
          https://allesevolution.wordpress.com/2017/12/16/wie-feministen-und-andere-frauenorganisationen-aktiv-zu-verhindern-versuchen-dass-eine-hilfe-fuer-maenner-aufgebaut-wird/

          Glaub es uns, wir haben den Feminismus schon etwas länger genossen, viele wissen, wovon sie schreiben.
          Ich habe zwei Söhne, die ich weit überwiegend als Buchungsposten auf meinem Konto „erlebt“ habe. Groß- und erziehen durfte ich sie nicht, dazu war der Mutter ein unterhaltsfinanziertes Leben zu wichtig.
          Heute darf ich meinen Ältesten (22) zur Mittleren Reife führen, damit er sein Abitur nachmachen und vielleicht irgendwann Physik studieren kann.

          Und die feministisch durchorganisierte Justiz Deutschlands räumt Vätern immer noch nur auf Druck der EU, oder des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EuGMR) Elternrechte ein.

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          • sternenleben schreibt:

            Mir ist bewusst, dass es Feministen gibt, die so etwas wollen. Es gibt genauso viele Feministen die das nicht wollen und es ist falsch, alle über einen Kamm zu scheren.
            Warum muss ich mich für den Scheiß den einige im Namen des Feminismus anstellen verteidigen? Ich unterstütze so etwas nicht.
            Muslime sollten sich auch nicht für die Verbrechen des IS im Namen des Islam verteidigen müssen, weil sie nichts damit zu tun haben. Genauso wenig, wie ich etwas mit diesen „Feministen“ zu tun habe. Der Grundgedanke ist und war Gleichberechtigung und leider haben viele Feministen diesen Gedanken verraten. Das heißt aber nicht, dass ich diese Bewegung aufgeben werde, weil sie noch bitter nötig ist. Viel lieber werde ich mich als Feministin für die wichtigen Dinge und für tatsächliche Gleichberechtigung beider Geschlechter und gegen Sexismus in beide Richtungen einsetzen.

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            • Fiete schreibt:

              „Warum muss ich mich für den Scheiß den einige im Namen des Feminismus anstellen verteidigen? Ich unterstütze so etwas nicht.“
              Wer verdreht hier was? Hallo?
              A – Hast Du von Feminismus keine Ahnung.
              B – Kannst Du nicht in dessen Namen sprechen und das verlangt auch keiner hier.
              C – Mußt Du Dich nicht verteidigen, da Dich persönlich niemand „angreift“, sondern lediglich mitleidig kritisiert ( Plietschi z.B., wenn auch in ziemlich vulgärer Form ), jedenfalls seit bekannt wurde, daß Deine Angebabe Du wärst Frau und Feministin falsch ist, da Du ein unreifes, ( von Dir selbst ) nachgewiesen ahnungsloses Kind bist.
              D – sind es nicht einige, die im Namen des Feminismus Scheiße bauen, sondern es ist zentraler Inhalt des Feminismus Männerhass zu verbreiten, zu behaupten, das wäre gut für Männer und dieselben aktiv zu diskriminieren, zu bedrohen und Mundtot zu machen..
              E – Du unterstützt den Männerhass popagierenden Feminismus mit Deinen Falschunterstellungen, die Du von Schutzbach, „BIG“, Bento und ähnlichen Männerhassern und Gruppen unreflektiert nachplapperst und im Netz verbreitest.
              F – Bist Du leider lernresistent, da Du auf Widerlegungen mit ausführlicher Angabe wissenschaftlicher Quellen gar nicht reagierst, diese komplett ignorierst und später das unzweifelhaft Widerlegte mit sturer Penetranz repetierst ( unterstellst o. bestreitest, je nach bedarf ).

              Das kannst Du jetzt gern als persönlichen Angriff werten ( ist es aber nicht, wenn man es im Kontext meiner obigen Einschätzung über Dich betrachtet – und nein, auch wenn Du es noch 10 mal unterstellst, das ist keine Diagnose, schon allein weil Telediagnosen schlichtweg praktisch unmöglich sind, selbst wenn sie von Fachleuten durchgeführt werden. Ich habe lediglich die von Dir selbst angeführten Aussagen sehr grob systematisch kategorisiert und in mögliche [ ! ] systemische Kontexte gestellt, ohne Anspruch auf exaktes Zutreffen, da es mir ausschließlich um die Wahrscheinlichkeit von beispielhaft relativ gut zu verortenden Störungsbildern ging. Und da Du die immer wieder ziemlich genau bestätigst, gehe ich davon aus, daß bei einer differenziellen Diagnose irgendetwas in den grob skizzierten Bereichen mit hoher Wahrscheinlichkeit auf als zutreffend erkannt würde. )

              Fazit: Du widersprichst Dir mal wieder ( zum x-ten Male ) selbst diametral. Und das gleich in diversen Punkten.

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            • sternenleben schreibt:

              A – Hast Du von Feminismus keine Ahnung.
              Ahja. Nett zu wissen.
              B – Kannst Du nicht in dessen Namen sprechen und das verlangt auch keiner hier.
              Ich kann im Namen der Strömung sprechen, die ich vertrete
              C – Mußt Du Dich nicht verteidigen, da Dich persönlich niemand „angreift“, sondern lediglich mitleidig kritisiert ( Plietschi z.B., wenn auch in ziemlich vulgärer Form ), jedenfalls seit bekannt wurde, daß Deine Angebabe Du wärst Frau und Feministin falsch ist, da Du ein unreifes, ( von Dir selbst ) nachgewiesen ahnungsloses Kind bist.
              Deine und meine Definition von „Kind“ ist offensichtlich sehr unterschiedlich. Abgesehen davon ist es ein typisches Verhaltensmuster für Diskussionen im Internet, den anderen als unreif abzustempeln um ihn nicht ernst nehmen zu müssen. Wenn ich so „unreif“ bin, musst du die Diskussion mit mir ja nicht scheuen sondern sie weiterhin sachlich führen und nicht einfach dich daraus zurückziehen, weil dein Diskussionspartner ja „unreif“ ist
              D – sind es nicht einige, die im Namen des Feminismus Scheiße bauen, sondern es ist zentraler Inhalt des Feminismus Männerhass zu verbreiten, zu behaupten, das wäre gut für Männer und dieselben aktiv zu diskriminieren, zu bedrohen und Mundtot zu machen..
              Nein. Komplett falsch. Gleichberechtigung ist das, wofür sich der Feminismus einsetzt und alle Feministen, mit denen ich in Kontakt bin vertreten die selbe Auffassung wie ich. Ich bin kein Einzelfall, wir als Feministen sehen das fast alle gleich und wir müssen uns nicht für ein paar Radikale verteidigen.
              E – Du unterstützt den Männerhass popagierenden Feminismus mit Deinen Falschunterstellungen, die Du von Schutzbach, „BIG“, Bento und ähnlichen Männerhassern und Gruppen unreflektiert nachplapperst und im Netz verbreitest.
              „Falschunterstellungen“ – welche?
              F – Bist Du leider lernresistent, da Du auf Widerlegungen mit ausführlicher Angabe wissenschaftlicher Quellen gar nicht reagierst, diese komplett ignorierst und später das unzweifelhaft Widerlegte mit sturer Penetranz repetierst ( unterstellst o. bestreitest, je nach bedarf ).
              Selbstreflektion täte dir mal gut.

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            • Gleichberechtigung ist das, wofür sich der Feminismus einsetzt und alle Feministen, mit denen ich in Kontakt bin vertreten die selbe Auffassung wie ich.

              Dann definiere doch bitte mal, was du unter „Gleichberechtigung“ verstehst.
              Hier meinen wir nicht, dass „Gleichberechtigung“ die einseitige Förderung, Bevorzugung und Privilegierung von Frauen bedeutet.

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            • sternenleben schreibt:

              Meinen wir auch nicht. Ihr seid diejenigen, die das dem Feminismus ständig unterstellen

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            • Aha. Welche zusätzlichen Rechte würdest du Männern denn gewähren?
              Oder möchtest du Frauen lieber Bevorrechtigungen streichen?

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            • sternenleben schreibt:

              Welche grundsätzlichen Rechte haben Frauen, die Männer nicht haben, die sich nicht aufgrund von statistischen Zahlen wie z.B versch. Zahlen an sexueller Belästigung etc ergeben?

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            • Carnofis schreibt:

              „Mir ist bewusst, dass es Feministen gibt, die so etwas wollen. Es gibt genauso viele Feministen die das nicht wollen und es ist falsch, alle über einen Kamm zu scheren.“

              Es gibt so viele Feminismen, wie es Frauen gibt. Es ist sinnlos, sich mit jeder einzelnen Ausformung auseinanderzusetzen. Wenn wir uns also mit Feminismus auseinandersetzen, dann möchte zumindest ich mich auf den beschränken, der politisch, gesellschaftlich und juristisch wirkmächtig ist.
              Und dann stehen wir im Abendland vor der menschenverachtendsten Bewegung seit der Zerschlagung des Nationalsozialismus.
              Infolge der juristischen Katastrophe der Hexenverfolgungen, besonders im 16. und 17. Jahrhundert war die Beweislastumkehr in der Rechtsprechung eine der größten humanistischen Leistungen Europas. Zuvor musste ein Beklagter seine Unschuld beweisen, was bei den sog. „verborgenen Verbrechen“, wie Hexerei und Zauberei faktisch unmöglich war. Es war zwar auch schon im Mittelalter nicht erlaubt, ohne Schuldeingeständnis hinzurichten, aber dafür gab es ja die Folter.
              Die unterlag zwar auch Regeln, die aber bei den sog. „verborg… “ außer Kraft gesetzt wurden.
              Die Henker wussten sich der Unterstützung breiter Bevölkerungsschichten sicher.
              Seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert musste in immer mehr europäischen Ländern der Kläger dem Beschuldigten die Tat nachweisen, was die Gefahr der Willkür drastisch verringerte (und zur Abschaffung des Tatbestands „Hexerei“ führte).

              Der Feminismus drängt in den letzten 20 Jahren bei häuslicher Gewalt und sexueller Gewalt massiv auf die Rückkehr zum mittelalterlichen Rechtskonstrukt, wonach der „Täter“ schuldig ist, wenn er seine Unschuld nicht beweisen kann.
              Im „Fall Kachelmann“ folgte das Mannheimer Landgericht dieser feministischen Doktrin. Erst am OLG Frankfurt wurde er komplett freigesprochen. Ein weiterer Fall, wo Feministinnen, bis hinauf in die Bundespolitik, organisiert massiv Druck auf die Justiz aufbauten, war der „Fall Gina Lisa“ (Du kannst beide Fälle sicher im Internet erschöpfend verfolgen). Hier rettete den der Vergewaltigung Beschuldigten nur ein recht umfassendes Video, das die Behauptungen des „Opfers“ widerlegte.

              Alice Schwarzer hatte sich massiv in dem Prozess der doppelten Kindsmörderin Monika Böttcher (ehem Weimer) massiv für für die Mutter eingesetzt und forderte die Verurteilung des Vaters, obwohl der nach allen Indizien gar nicht der Täter gewesen sein konnte.

              Stern, ES GIBT KEINEN GUTEN FEMINISMUS! Deine private Vorstellung von Feminismus ehrt Dich, aber er ist politisch irrelevant. Der Feminismus, mit dem wir es derzeit zu tun haben, ist gefährlich – für unser Rechtswesen, für Männer UND für Frauen.

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            • Peter Müller schreibt:

              „Warum muss ich mich für den Scheiß den einige im Namen des Feminismus anstellen verteidigen? Ich unterstütze so etwas nicht.“

              Wenn Du Dich selber „Feministin“ nennst, machst Du Dir auch den Scheiß zu eigen oder nimmst ihn mindestens billigend in Kauf. Also zumindest im klassischen Verständnis von Politik.

              Das ist nicht wie bei H&M, wo Du natürlich nur das Sweatshirt kaufen kannst und nicht auch gleich noch den dazu passenden Rock und die Schuhe dazukaufen musst, nur weil H&M diese Kombi als Kollektion präsentiert 😉

              Wenn frau das Rosinenpicken in gigantischen Shopping-Malls gewohnt ist, erscheint diese Kollektivhaftung natürlich als reine Zumutung und völlig unverständlich.

              Glaub mir aber, in einer historischen Betrachtung sollte man seine nach außen trompetete politische Selbstidentifikation weise wählen. Also zumindest mann. Denn für sowas kann mann irgendwann mal getötet werden (Mitgefangen, mitgehangen). Frau hat ja das Privileg nicht wirklich ernstgenommen und im Zweifel geschwängert zu werden…

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            • sternenleben schreibt:

              Nein, da es im Feminismus genau wie in jeder größeren Bewegung mehrere Ströme gibt.

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            • Carnofis schreibt:

              „Nein, da es im Feminismus genau wie in jeder größeren Bewegung mehrere Ströme gibt.“

              Entscheidend ist nicht Dein Feminismus, sondern der mit der Außenwirkung.
              Es gibt eben auch keine guten Nazis.

              Früher, als die Seeräuberei noch romantisch auf Segelschiffen stattfand, erwiderte man auf den Hinweis „Ich war schon immer gegen das ‚Über die Planke schicken'“ mit einem lakonischen „Mitgegangen, mitgefangen, mitgehangen!“

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            • sternenleben schreibt:

              Deine Argumente machen keinen Sinn, das weißt du aber? In jeder weltweiten Bewegung gibt es verschiedene Strömungen.

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            • Carnofis schreibt:

              @ sternenleben

              „Ihr seid diejenigen, die das dem Feminismus ständig unterstellen“

              Ah, Mädel, mach doch einfach mal die Augen auf.
              So blind kann man doch gar nicht sein, die Asymmetrie nicht zu sehen 😦

              Ich hab eben grad einfach mal auf das Stichwort „Frauenförderprogramme“ gegurgelt und erhielt 449.000 Treffer, nur im deutschsprachigen Raum.
              Auf „Männerförderprogramme“ dagegen gab es 584!
              Das ist ein Verhältnis von 780:1, wenn man annimmt, dass sie 584 Hits tatsächlich entsprechende Programme anzeigen würden.
              Ein Teil der Treffer sind aber wiederum feministische Propaganda und Warnungen vor „falsch verstandener“ Männerförderung.

              Wir haben Dir nun wahrlich jede Menge BELEGE verlinkt, die beweisen, dass Feminismus eine lupenrein einseitige Frauenförderung betreibt. Deine heutige Einlassung kann ich da nur noch als hartnäckige Ignoranz interpretieren.

              Eine andere Frage treibt mich um: Du schriebst irgendwo, dass Deine Mutter Schulrektorin ist. Ist sie nur eine Quotenchefin, oder hat sie den Job aufgrund ihrer Qualifikation?
              Wie steht die eigentlich zu Deiner feministischen Einstellung? Erfahrungsgemäß finden sich unter den erfolgreichen Frauen sehr wenige Feministinnen, nicht zuletzt, weil sie befürchten müssen, dass ihre Leistung nicht als solche gesehen wird, sondern sie leicht in den Verdacht der „Quotentussi“ geraten.

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            • Fiete schreibt:

              @ Sternchen:
              Sollte Deine Antwort auf meinen letzten Kommentar eine krasse Form von Selbstkritik Deinerseits sein, oder warum ist sie dermaßen in sich selbst widersprüchlich, daß es einfach nur lächerlich ist?

              Und warum mischt Du Zitate und eigenen Text wirr durcheinander? Angst davor, daß Dritte sonst zu gut zwischen Argument und Bullshit unterscheiden könnten?

              Nochmal zur Kernfrage von mir, die Du Dich beharrlich zu beantworten weigerst:
              Wie kommt es, daß Du immer wieder den gleichen, längst mehrfach mit Quellenangaben widerlegten Quatsch repetierst, ohne auch nur ein einziges halbwegs nachvollziehbares Argument zu bringen, geschweige denn mal einen Beleg?

              Nur ein völlig abstruses Beispiel aus Deiner Antwort, da ich keine Lust habe, immer wieder denselben Mist zu widerlegen:

              Erst behauptest Du gar nicht für den Feminismus zu sprechen, dann wenige Zeilen tiefer, unterstellst Du im Namen des Feminismus, daß derselbe plötzlich die Gleichberechtigung befürworten würde.
              Ja, was denn nun?
              Kennst Du eine nennenswerte Strömumg, die sich aktiv gegen die „Gleichstellung ( real: Privilegierung von Frauen, besonders aber Feministen ), oder gar für diskriminierte Männer einsetzt, dann verlinke doch mal zur Quelle.
              Und begründe, warum ausgerechnet Deine Strömumg, die ja gerade NICHT für den Feminismus sprechen kann, trotzdem stellvertretend für DEN Feminismus zu werten wäre.

              Anders gesagt:; Wie wäre es, wenn Du mal versuchen würdest, wenigstens einmal und nur so zum Testen, sachlich zu diskutieren, anstatt Deine Gebetsmühle vor sich hinkreiseln zu lassen?

              Und was soll solcher Unfug:
              „Deine und meine Definition von „Kind“ ist offensichtlich sehr unterschiedlich. Abgesehen davon ist es ein typisches Verhaltensmuster für Diskussionen im Internet, den anderen als unreif abzustempeln um ihn nicht ernst nehmen zu müssen.“

              Meinst Du, daß der Rest der Welt, Deiner Definition zu folgen hätte? Meinst Du wirklich, Du könntest im Alleingang das berechtigte Schutzprivileg von Kindern, welches in der gesamten westlichen Welt rechtlich wie gesetzlich verankert ist, einfach so mal eben abschaffen? Nur um Dein extremes kindliches Geltungsbedürfnis als angebl. „Frau und erfahrene Feministin“ ( haha, mit 16J. und nachweislich keinem Schimmer von feministischen Grundlagen ) mit der Brechstange durchzusetzen?
              Ich vermute, Du bemerkst den eindeutigen Narzissmus, der sich zwangsläufig daraus ablesen lässt, noch nicht einmal. Das ist dissozial bis zum geht-nicht-mehr!
              Es geht hier nicht im geringsten um etwas, das Du – warum auch immer – als „typisches Verhaltensmuster für Diskussionen im Internet“ zu identifizieren müssen meinst. Es geht ganz konkret um Deine eigenen Angaben zu Dir selbst und Deine inhaltlichen Texte hier.
              Und die besagen ganz klar, daß Du eben gerade mal 16J. alt bist, also Kind, und daß Du behauptest, „schon lange Feministin“ zu sein und dazu noch als erwachsene Frau betrachtet zu werden verlangst.
              Das ist nunmal unzweifelhaft ein äußerst unreifes, geradezu infantilistisches Verhaltensmuster, das Du da an den Tag legst.
              Begründung, falls Du sie in den letzten 2 Minuten schon wieder vergessen oder verdrängt hast: Du bist 16 J. alt und redest wirren Unsinn über einen angebl. Feminismus „Deiner Strömung“, der aber nicht für „DEN Feminismus“ spricht, aber als genau DER gewertet werden will.

              Fazit:
              Du bist ein unreifes, offenbar derbe defizitäres Kind, das aus lauter Trotz, resp. Angst vor der ganz offenkundigen Realität, dem gesamten Rest der Welt eine Schuld am eigenen Dilemma in die Schuhe zu schieben versucht, anstatt sich seiner Problematik zu stellen.
              Letzteres kann auch keiner von Dir verlangen, da Du gar nicht für Dich und Deine Probleme verantwortlich gemacht werden kannst. Das aber eben gerade nicht, weil Du eine „Frau und Feministin“ wärest, sondern ganz allein weil Du eben ein i.d.S. nicht verantwortungsfähiges und ignorantes Kind bist.
              Anders gesagt: Du verlangst implizit, ein Privileg des Kindes zugute gehalten zu bekommen ( indem man Dein Schutzbedürfnis vor der „bösen Realität“ akzeptiert ), aber unter Vorschiebung der falschen Unterstellung, daß Du gar kein solches wärest ( sondern erwachsen und gar nicht privilegiert, nicht mal als „Frau“ ).

              Noch anders: Du erwartest von anderen, daß sie sich selbst und den Rest der Welt belügen, nur damit Du Dich selbst besser belügen kannst.

              Auf die Weise wirst Du jedenfalls nicht so schnell erwachsen werden, da Du die dazu notwendigen Reifeprozesse selbst aktiv blockierst, indem Du Dir äußerst kindisch einredest, Du wärest es längst.
              Daß Du es nicht bist, ist schon dadurch erwiesen, daß Du auf kein einziges Sachargument zum Thema Feminismus auch nur eine sachliche Gegenrede bringen konntest.

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            • Imion schreibt:

              @Sternenleben
              „Welche grundsätzlichen Rechte haben Frauen, die Männer nicht haben, die sich nicht aufgrund von statistischen Zahlen wie z.B versch. Zahlen an sexueller Belästigung etc ergeben?“
              Das gesamt Familienrecht ist darau ausgelegt, das die Kinder bei der Mutter bleiben und der Vater nur als Zahlesel angesehen wird. Es wird Männern immer noch prinzipiell abgesprochen, Kinder erziehen zu können. aus diesem Grund gibt es zwar Frauenquoten in Aufsichtsräten, aber keine Männerquoten in Grundschulen oder Kitas. Nur mal als beispiel. Daneben gibt es noch tausende andere Dinge. Warum fallen dir diese nicht auf?????

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            • sternenleben schreibt:

              Entschuldige mir war nicht bewusst, dass du nur auf die tatsächlichen Gesetze anspielst, ich dachte du meintest auch die Unterschiede in z.B der Anzahl an Hilfsangeboten nach sexueller Belästigung, häuslicher Gewalt etc.

              Ja, du hast Recht, das Familienrecht ist durchaus unfair, da kann ich dir nicht wiedersprechen.

              Ich denke nicht, dass man die Frauenquote in Aufsichtsräten mit der nicht vorhandenen in Kitas etc gleichsetzen kann. Es ist so, dass Berufe wie Kindergärtnerin, Lehrerin etc gesellschaftlich eher als Frauenberufe gesehen werden, deswegen gibt es erstens weniger Männer, die diese Berufe ergreifen wollen und zweitens natürlich Vorurteile gegenüber Männern in diesen Sparten, die selbstverständlich abgebaut werden müssen.
              In Aufsichtsräten ist es jedoch so, dass es eigentlich meist genügend Frauen gibt, die solche Positionen besetzen könnten, die aber bis jetzt aus evtl sexistischen Gründen nicht dorthin befördert wurden.
              Ein Beispiel: Forscher haben vor circa einem Jahr herausgefunden, dass Männer, die offen nach einer Gehaltserhöhung / Beförderung fragen als zielstrebig, offen & ehrlich wahrgenommen werden, während Frauen, die das selbe taten, als hart und unsympathisch eingestuft wurden. (Übrigens von Frauen und Männern, die die Testpersonen beurteilten gleichermaßen)
              Ich bin kein Fan der Frauenquote da es viele Falschinformationen gibt, wie z.B dass schlechter qualifizierte Frauen vorgezogen würden, bloß weil die Quote erfüllt werden soll. Das sorgt dafür, dass Frauen in Führungspositionen oft mit dem Vorurteil der „Quotenfrau“ zu kämpfen haben, was der Anerkennung und dem Respekt in der Arbeitswelt nicht zuträglich ist. Dennoch muss man anerkennen, dass die Führungsebenen meist weiß, männlich und über 40/50 ist. Daran sollte sich etwas ändern, auch wenn die Quote vielleicht nicht der richtige Weg ist.

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            • Fiete schreibt:

              @ Sterchen:
              Anne hatte eine klare Frage gestellt, nämlich die hier:
              „Aha. Welche zusätzlichen Rechte würdest du Männern denn gewähren?
              Oder möchtest du Frauen lieber Bevorrechtigungen streichen?“

              Anstatt zu antworten kommst Du mit einer vollkommen sinnlosen Gegenfrage, nämlich diesem Müll:
              „Welche grundsätzlichen Rechte haben Frauen, die Männer nicht haben, die sich nicht aufgrund von statistischen Zahlen wie z.B versch. Zahlen an sexueller Belästigung etc ergeben?“

              Warum das Müll ist, erkläre ich mal eben:
              Wenn Anne ( vulgo ) von „Rechten“ schreibt, kann man davon ausgehen, daß sie die sog. „gesetzlichen Rechte“, also Gesetze und deren Auslegung durch die Rechtsprechung meint. Vermutlich schließt sie da, wie die meisten Menschen die Grund- u. Menschenrechte mit ein.
              Ich mache das anders und unterscheide zwischen Rechtslage, Gesetzeslage und Rechtsprechung ( und wenn es notwendig scheint, differenziere ich auch noch zu weiteren institutionellen Gepflogenheiten ).

              Du versuchst hier eine Spezialdefinition, die überhaupt keine realistische Basis hat, welche unterstellt, es gäbe eine Rechtskategorie „grundsätzliche Rechte“ ( nie gehört, Gegenstück zu „Ausnahmerechten“? ) und die wäre in „sonstige Rechte“ und sich „automatisch nach Statistik installierenden“ aufzuschlüsseln.
              Daß das Bullshit ist, dürfte wohl jeder normale Mensch erkennen, da es in D. eine Legislative gibt, welche die Gesetze vorschlägt und beschließt. Eine Statistik „ergibt“ da also von sich aus mal gar nichts. Ganz einfach, weil eine Statistik allein überhaupt nichts über mögliche Koinzidenzen, Korrelationen o. Kausalitäten aussagt und es auch keineswegs so ist, daß das statistische Bundesamt „Die Legislative“ wäre.
              Das nicht wahrzunehmen, resp. nicht wissen zu wollen, resp. es gezielt zu verdrängen/ignorieren, ist übrigens eine typisch feministische kognitive Dissonanz.
              Das kann man schön an der falschen Unterstellung eines Gender-Pay-Gaps ablesen, welches noch dazu irgendetwas zwischen 21 u. 28% betragen soll. Wer sich bei Fachquellen informiert, weiß, daß es es eine unzureichende Datenlage gibt, welche für eine ungeklärte Restmenge von <6% sorgt, bei 7% statistischem Rauschen. Ergo gibt es möglw. ein durchschlittliches Wage-Gap von weniger als max. 6% ( laut destatis, beim DIW kam man bei sorgfältiger Überprüfung auf weniger als 2% ). Also kein Hinweis auf ein Pay-Gap. Trotzdem plappern Du und Deine Betschwestern, hartnäckig von irgendetwas über 20% Pay-Gap.

              Nicht anders als bei Rechts-, Gesetzeslage und Rechtsprechung, sowie weiteren institutionellen Gepflogenheiten.
              Also mal von oben nach unten:
              Höhere Rechte, also Individualrechte nach UNmrk u. -krk gibt es keine unterschiedlichen ( außer nach -krk, für Kinder und das setzt sich bis in das GG fort und wird vom BVerfG als im Range eines einfachen, vorrangig zu beachtenden Bundsgsetzes interpretiert – was allerdings weder die Jugendämter, noch die Familiengerichte interessiert, die ignorieren die -krk einfach ). Nur interessiert die keine Sau.
              National haben Frauen ein zusätzliches ( und völlig obsoletes ) Grundrecht nach Art.6 (4) GG.
              In der bundesweiten Gesetzeslage gibt es mittlerweilse Frauenprivilegien zuhauf, welche Anne mal zu sammeln angefangen hat ( und vermutlich hat sie die allermeisten zusammen ). Nach denen zu fragen, wäre ein derbes Armutszeugnis, da sie bereits mindestens einmal hier im Thread verlinkt sind ( wenige Kommentare weiter oben, direkt über Deiner "Gegenfrage", wenn ich mich recht erinnere ).
              Und auch in weiteren Threads in denen Du auftauchst, gibt es Links dazu.
              Falls Du nicht in der Lage bist, einen im Text verdeckten Link zu erkennen, hier der voll ausgeschiebene:
              https://auschfrei.wordpress.com/rechte/
              Zwei oder drei der dort genannten 19 Punkte sind keine rechtsbezüglichen, man kann also von mindest 15-16 unterschiedlichen Gesetzen ausgehen. Die meisten davon von erheblicher Relevanz. BGleiG u. GleibWV z.B. entziehen den Männer das Wahl- u. Vertretungsrecht, also essentielle Grundrechte, ohne daß es einen nachvollziehbaren Grund dafür gibt.
              Hinzu kommen noch ein paar Auswirkungen von asymmetrischer Gesetzesauslegung durch die Rechtsprechung, also unterschiedliche Ermittlungsintensität, unterschiedliche Strafbemessungen, Väterausgrenzung etc.pp. ( da könnte man noch einiges aufzählen ).
              Alle diese Differerenzen räumen Frauen deutliche Privilegien ein ( bis auf ein o. zwei Ausnahmen, durch die Frauen aber nicht in signifikanter Weise benachteiligt werden ).

              Wie Du darauf kommst, daß eine einseitige statistische Erhebungs- u. Interpretationsweise, wie z.B. bei sexueller Belästigung, zu unterschiedlichen "Rechten" führen kann/muß/soll, ist vollkommen schleierhaft.
              Kannst Du da einen einzigen sachlichen Grund für nennen?
              Mal ganz abgesehen davon, daß es bisher keinen Grund zu der Annahme gibt, daß Frauen so viel öfter sexuell belästigt werden, daß man sich überhaupt zu diesen einseitigen Befragungen ( oftmals rein suggestiver Natur ) hätte entschließen müssen, was den Schluss zulässt, daß es sich bei den "neuesten Studien", welche Feministen andauernd und praktisch immer ohne Quellenangabe anführen, i.d.R. um irgendetwas zwischen hassgesteuerten Hetzpamphleten und parteipolitischer junkscience handelt. Jedenfalls nicht um Wissenschaft, welche ja Wert auf Reliabilität und Validität legt. Und erstrecht nichts, was als Grundlage für Gesetzesänderungen herhalten könnte.

              Fazit:
              Anstatt den Dir von Anne angebotenen Link mal anzuklicken, flüchtest Du Dich in eine vollkommen unsinnige Scheinfrage, die erstens, da wo man sie mit viel wohlwollen als "möglicherweise für ignorante Jugendliche sinnvoll" betrachten könnte, längst mehrfach beantwortet ist, und die zweitens ansonsten einfach nur grober Unfug ist.

              Was soll das?

              Warum beantwortest Du nicht stattdessen mal ein paar in Deinem Fall offenbar hochrelevante Fragen?
              Also z.B. wie es kommt, daß Du, als angebl. Kind einer Schulrektorin, über keinerlei IT- o. wenigstens Medien-Kompetenz verfügst, keinerlei kritisches Bewußtsein Dein eigen nennst, seit mindestens zwei Jahren scheinbar vollkommen unvorbereitet und genau so unkontrolliert im Netz herumgeisterst, obwohl Du ( warum auch immer ) ganz offensichtlich derbe Definzite hast ( die ich jetzt nicht noch mal eräutere ).
              Das wären Fragen, die zu beantworten Dir evtl. sehr nützlich sein könnten. Im Gegensatz zu Deinen blödsinnigen Versuchen hier mittels primitivster Flachsprüche ohne jegliche Substanz herumzutrollen.
              Mal ehrlich, so ein Blog von und für erwachsene Menschen, ist doch keine Sado-Maso-Party für diskussionsunfähigen "Opfer"-Nachwuchs.

              Wie ist das eigentlich mit Deinen sozialen Kontakten zu gleichaltrigen?
              Siehst Du Dich da im ungefähr üblichen Bereich, oder gibt es da auch gravierende Auffälligkeiten?

              Und warum passen Deine Eltern nicht wenigstens im absolut obligatorischen Mindestmaß auf Dich auf, wohlmöglich schon seit zwei Jahren, oder noch länger?

              Und wenn Deine Lage schon offenbar so unzureichend ist, warum suchst Du Dir nicht professionelle Hilfe, hmmm?

              @all:
              Guten Rutsch, wir lesen uns nächstes Jahr wieder.
              CU!

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            • sternenleben schreibt:

              Ich gehe jetzt einfach mal nur auf diesen Part ein, da ich nicht einsehe, mit dir zu diskutieren, wenn du mir im gleichen Atemzug meine Mündigkeit absprichst. Entweder, du diskutierst mit mir, ohne mich die Ganze Zeit als „unmündig“ einzustufen, oder du lässt es bleiben.

              Aber hier zu deiner Information:
              „Also z.B. wie es kommt, daß Du, als angebl. Kind einer Schulrektorin, über keinerlei IT- o. wenigstens Medien-Kompetenz verfügst, keinerlei kritisches Bewußtsein Dein eigen nennst, seit mindestens zwei Jahren scheinbar vollkommen unvorbereitet und genau so unkontrolliert im Netz herumgeisterst, obwohl Du ( warum auch immer ) ganz offensichtlich derbe Definzite hast ( die ich jetzt nicht noch mal eräutere ).“

              Ja, meine Mutter war lange Zeit Schuldirektorin, was der Beruf meiner Mutter mit meinem Verhalten im Internet zu tun hat ist mir jedoch schleierhaft. IT und Medienkompetenz besitze ich, danke der Nachfrage. Mein Vater arbeitet in der IT Branche und ich lese täglich Zeitung um mich weiterzubilden und setze mich mit anderen Meinungen auseinander, um mir klarzumachen, warum ich überhaupt der Meinung bin, die ich bin.

              „Wie ist das eigentlich mit Deinen sozialen Kontakten zu gleichaltrigen?
              Siehst Du Dich da im ungefähr üblichen Bereich, oder gibt es da auch gravierende Auffälligkeiten?“
              Unterstellst du mir schon wieder, dass ich ein armes kleines verbittertes hässliches Mädchen ohne Sozialkontakte bin? Langsam wird’s lächerlich und es hat rein gar nichts mit dem Diskussionsthema zu tun.

              „Und warum passen Deine Eltern nicht wenigstens im absolut obligatorischen Mindestmaß auf Dich auf, wohlmöglich schon seit zwei Jahren, oder noch länger?“
              Weil meine Eltern genauso gut wie ich wissen, dass ich selbst auf mich aufpassen kann, dass ich weiß was ich tue, Ahnung von Datenschutz habe, mir meine Meinung selbst bilden kann, meine Meinung selbstständig vertreten kann, etc. Mein Vater hat mir damals beim Einrichten meines Blogs geholfen, weil er es wichtig findet, dass sich auch Jugendliche für Politik engagieren. Sonst noch Unterstellungen gegenüber der Erziehung meiner Eltern?

              „Und wenn Deine Lage schon offenbar so unzureichend ist, warum suchst Du Dir nicht professionelle Hilfe, hmmm?“
              – Welche „Lage“?

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            • Fiete schreibt:

              @ Sternchen:
              „Ja, du hast Recht, das Familienrecht ist durchaus unfair, da kann ich dir nicht wiedersprechen.“
              Ein undifferernzierter Spruch, der keine konkrete Aussage enthält.
              Wie oben bereits dargelegt, ist das ( höhere ) Recht in dem Punkte noch ziemlich in Ordnung ( bis auf den Art.6 [4] GG, der angepasst werden müßte, was allerdings einigen Diskussionsbedarf hat ).

              Unfair, ja geradezu verbrecherisch, ist das ideologische und ökonomisch bedingte Verhalten von Legislative, Jurisdiktion und sonstiger institutioneller Praxis. Und die daran schuldigen Ideologien sind klar benannt:
              Feminismus, Mutterkult und Mutterkultfeminismus. Niemand anders verhindert die Umsetzung der Gleichberechtigung in dem Bereich.

              „In Aufsichtsräten ist es jedoch so, dass es eigentlich meist genügend Frauen gibt, die solche Positionen besetzen könnten, die aber bis jetzt aus evtl sexistischen Gründen nicht dorthin befördert wurden.“
              Wer sagt das? Quelle? Ich vermute mal Lu Labert, Suzie Crime, Bento o.ä. absolut unseriöse Hasscomics, mit denen Kinder zu einer der o.a. Ideologien erzogen werden, in dem speziellen Fall logischerweise die erstere.
              Sämtliche Personaler, egal welchen Geschlechts, die sich dazu geäußert haben, gaben praktisch ausnahmslos an, daß sie händeringend Frauen für solche Posten suchen, aber keine finden.
              In Norwegen durch das Goldrockphänomen unzweifelhaft belegt.
              Daß es „eigentlich“ genügend kompetente Frauen gibt, ist nicht belegt, da es keine brauchbaren Erhebungen dazu gibt ( warum wohl, hmmm ? ). Allein die bekannte Bandbreite der Intelligenzverteilung lässt allerdings den naheliegenden Schluss zu, daß es sie keineswegs gibt.
              ( Falls wer es noch nicht weiß, unter Männern gibt es mehr Idioten und Genies, als unter Frauen, deren Normalverteilung sich weiter im Mittelfeld befindet ).
              Und „sexistische“ Gründe, warum Frauen seltener Chef werden, sind ebenfalls nicht bekannt. Abgesehen von den feministischen Narrativen, die auf reinen – i.d.R. circelschlüssigen – Wunschträumen beruhen ( bspw. die Existenz einer Untergrund-Firmenholding mit Oberlobbyfunktion namen „Das Patriarchat“ welche allen Männer eine „Privilegiendividende“ ausschüttet, was ja nun bewiesenermaßen lächerlichster Unfug ist ).

              „Ein Beispiel: Forscher haben vor circa einem Jahr herausgefunden,….“
              Eine nebulöse Unterstellung, die aller Wahrscheinlichkeit so nicht stimmt. Sollte es zu dem Themenbereich neue, wohlmögliche geradezu „revolutionäre“ Erkenntnisse geben, so wären die entweder bekannt, oder sie müssten belegt werden. Zumal Feministen bewiesenermaßen oft und gern irgendwelche „Forschungsergebnisse“ erfinden, bis in’s exakte Gegenteil fehlinterpretieren, oder sonstwie verfälschen.
              Also, wo ist der Link, mindestens zu einer relativ brauchbaren Zusammenfassung der „Forschung“?

              „Ich bin kein Fan der Frauenquote da es viele Falschinformationen gibt, wie z.B dass schlechter qualifizierte Frauen vorgezogen würden, bloß weil die Quote erfüllt werden soll.“

              Das ist keine Falschinformation, sondern satt und reichlich belegt. Z.Zt. liegen in NRW gerade ganze Serien von Gerichtsverfahren an, eben WEIL nachweislich schlechter qualifizierte Frauen qua Geschlecht privilegiert wurden. Und – um mal das krasseste Beispiel zu erwöhnen – wenn man sich mal anschgaut, wie eine Susanne Baer auf die Posten einer Professorin, einer Institutsleiterin, einer Ministeriumsberaterin und der referierenden Richterin des ersten Senats des BVerfG lanciert wurde, ohne je eine adäquate Leistung vollbracht zu haben, so bleibt einem gar nicht anderes übrig, als die feministischen Jobquoten als illegale Männerunterdrückung zu erkennen. Das gleiche gilt für „Pro Quote Regie“, „…- Drehbuch“, „…- Vorstand“ etc.pp..

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            • Carnofis schreibt:

              „Es ist so, dass Berufe wie Kindergärtnerin, Lehrerin etc gesellschaftlich eher als Frauenberufe gesehen werden, deswegen gibt es erstens weniger Männer, die diese Berufe ergreifen wollen und zweitens natürlich Vorurteile gegenüber Männern in diesen Sparten, die selbstverständlich abgebaut werden müssen.“

              Hast Du Dich mal mit Deiner Mutter über das Phänomen fehlender Männer in Erziehungsberufen unterhalten? Ich habe da nämlich durchaus auch andere Infos.
              Männer verschwanden ab den 80ern geradezu erdrutschartig aus den erziehenden Berufen, weil man ihnen pauschal Pädophilie unterstellte, bzw. kleine Jungs zu prügelnden Waffennarren zu erziehen.

              „In Aufsichtsräten ist es jedoch so, dass es eigentlich meist genügend Frauen gibt, die solche Positionen besetzen könnten, die aber bis jetzt aus evtl sexistischen Gründen nicht dorthin befördert wurden.“

              Dir ist aber schon bekannt, dass in den Aufsichtsräten die Anteilseigner der Aktiengesellschaften sitzen?
              In den Aufsichtsräten wird über die Konzernstrategie beschlossen, also über grundsätzliche und sehr weitgehende Entscheidungen. Warum sollten die Eigentümer zugunsten eines Geschlechterproporzes Frauen ohne Ahnung vom Geschäft und ohne eigenes Interesse an solche neuralgischen Stellen setzen? Würdest Du das tun, wenn Du einen überwiegenden Teil Deines Vermögens in Aktien dieser Firma angelegt hättest? Über die Beschlüsse dieser fremden Person haftest Du immerhin mit Deinem Einlagevermögen.
              Also, ich würde da dann doch lieber selbst mitreden wollen.
              Wo Frauen Aktien besitzen, sitzen sie auch im Aufsichtsrat. Bekannte Milliardärinnen wären da z.B. Susanne Klatten im Aufsichtsrat von BMW AG, Friede Springer von Axel Springer SE, Madeleine Schickedanz von Karstadt/Quelle, Maria-Elisabeth Schaeffler von Continental AG.
              Dass Frauen insgesamt so selten Aufsichtsratsposten bekleiden, liegt weit weniger an sexistischen Gründen, als an ihrer Berufswahl. Während in Aufsichtsräten in erster Linie Ingenieure, Juristen und Wirtschaftswissenschaftler sitzen, die die Interessen der Eigentümer mit Sachkunde vertreten, so sie nicht sowieso selbst Eigentümer sind, wählen Frauen schwerpunktmäßig Jobs im Einzelhandel, oder der Medizin. Und auch als Gender“wissenschaftlerin“ sind ihre Chancen auf einen Aufsichtsratsjob eher mau.

              „Ein Beispiel: Forscher haben vor circa einem Jahr herausgefunden, dass Männer, die offen nach einer Gehaltserhöhung / Beförderung fragen als zielstrebig, offen & ehrlich wahrgenommen werden, während Frauen, die das selbe taten, als hart und unsympathisch eingestuft wurden. (Übrigens von Frauen und Männern, die die Testpersonen beurteilten gleichermaßen)“

              Mag sein.
              In der letzten Firma, in der ich arbeitete, hatte ich eine Kollegin, die bei gleicher Ausbildung und geringeren Alters deutlich mehr verdiente, als ich. Sie hatte einfach härter verhandelt.
              Aber, immer wenn es Probleme gab, zog sie die Weibchen-Karte und heulte dem Geschäftsführer die Ohren voll. Das war nicht nur peinlich, sondern auch ärgerlich, weil sie ihn so dazu zwang, ihren Job mit zu erledigen. Ein Mann wäre an ihrer Stelle sofort(!) abgeschossen worden, der hätte genau nur einmal gejammert.

              „Ich bin kein Fan der Frauenquote da es viele Falschinformationen gibt, wie z.B dass schlechter qualifizierte Frauen vorgezogen würden, bloß weil die Quote erfüllt werden soll. Das sorgt dafür, dass Frauen in Führungspositionen oft mit dem Vorurteil der „Quotenfrau“ zu kämpfen haben, was der Anerkennung und dem Respekt in der Arbeitswelt nicht zuträglich ist.“

              Ah, davon hast Du also doch schon gehört.

              „ Dennoch muss man anerkennen, dass die Führungsebenen meist weiß, männlich und über 40/50 ist.“

              Sternchen, ich schätze, dass in D über 98% der Bevölkerung weiß ist. Das zieht sich wie ein weißer Faden durch alle gesellschaftlichen Schichten, ist also nicht unbedingt ein Zeichen von Rassismus.
              Warum die Führungsebenen überwiegend männlich sind, hab ich schon dargelegt.
              Zum Alter: mir wäre es ja auch lieber gewesen, ich hätte schon gleich mit 25 einen Führungsposten gekriegt, aber ich musste leider zuerst meine Qualifikation belegen, bevor man mich mit mehr Verantwortung betraute. Und das geht allen anderen (Männern) genauso.
              Führungsposten von Kind auf an kriegen nur die Zöglinge von Fürsten und anderen Führungsposteneigentümern.

              „Daran sollte sich etwas ändern, auch wenn die Quote vielleicht nicht der richtige Weg ist.“

              Ja, fang an. Studiere Ingenieurswissenschaften, statt Sozialpädagogik, oder Gender“wissenschaften“.
              Du hast es selbst in der Hand.

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            • Imion schreibt:

              @sternenleben
              “ ich dachte du meintest auch die Unterschiede in z.B der Anzahl an Hilfsangeboten nach sexueller Belästigung, häuslicher Gewalt etc.“
              Die kommen noch dazu. Vielleicht merkst du mal, wenn du mal alles zusammenzählst, das Frauen in keinsterweise Diskriminiert werden und wesentlich mehr Rechte haben als Männer und das das eigentlich Diskriminierte Geschlecht Männer sind.

              „Es ist so, dass Berufe wie Kindergärtnerin, Lehrerin etc gesellschaftlich eher als Frauenberufe gesehen werden, deswegen gibt es erstens weniger Männer, die diese Berufe ergreifen wollen und zweitens natürlich Vorurteile gegenüber Männern in diesen Sparten, die selbstverständlich abgebaut werden müssen.“
              Genau das gleiche kannst du auch über Frauen in Führungspositionen sagen, ist also kein Argument gegen eine Männerquote in Kitas und Grundschule. Vor allem, da die grösste Hürde für Männer die Falschbeschuldigungen sind.

              „In Aufsichtsräten ist es jedoch so, dass es eigentlich meist genügend Frauen gibt, die solche Positionen besetzen könnten, die aber bis jetzt aus evtl sexistischen Gründen nicht dorthin befördert wurden.“
              Nein, der Hauptgrund das dort oben so wenige Frauen sind, ist der, das Headhunter nicht genügend Frauen finden konnten, die die 70 oder 80 Stunden in der Woche arbeiten wollten. Frauen bevorzugen eine 30 Stunden woche. Aber das wüsstest du, wenn du entsprechende Interviews mit Headhuntern mal gelesen hättest. Desweiteren werden Aufsichtsräte gewählt, Frauen müssten also aktiv Wahlkampf betreiben. Aktivität, wieder so was, was Frauen meiden wie die Pest. Ich meine, wie soll das Funktionieren, wenn Frauen es noch nicht mal hinbekommen, Aktiv Männer anzusprechen? Also nein, auch hier keine Disrkiminierung von Frauen. Erst mit der Gesetzes umstellung kam die Diskriminierung, weil es dann möglich war für Frauen, auch in Führungspositionen eine 30 Stunden woche zu fahren, für Männer weiterhin unmöglich. Weil die Politik nichts für Männer tut, sondern nur einseitig für Frauen. Weil Frauen in der Politk nur Politik für Frauen machen, nicht für die allgemeinheit.

              “ Forscher haben vor circa einem Jahr herausgefunden, dass Männer, die offen nach einer Gehaltserhöhung / Beförderung fragen als zielstrebig, offen & ehrlich wahrgenommen werden, während Frauen, die das selbe taten, als hart und unsympathisch eingestuft wurden“
              Poste mal bitte diese Studie. Wäre mir neu, und ich komme aus der Privatwirtschaft. Es ist ganz normal in der Privatwirtschaft, das jedes Jahr ein Persönliches Gespräch geführt wird, und dort wird dann auch das Gehalt neu verhandelt. Bei Männlein wie Weiblein.

              „Ich bin kein Fan der Frauenquote da es viele Falschinformationen gibt, wie z.B dass schlechter qualifizierte Frauen vorgezogen würden,“
              Werden sie aber. Siehe öffentlicher Dienst. Siehe die Telekomtussie, die von McKinzie zur Telekom gewechselt ist. Siehe Karstadt, siehe Yahooo.

              „as sorgt dafür, dass Frauen in Führungspositionen oft mit dem Vorurteil der „Quotenfrau“ zu kämpfen haben“
              Nein, sie haben mit dem berechtigten Vorurteil zu kämpfen, weil Quotenfrauen nichts leisten mussten, um die Position zu bekommen.

              „Dennoch muss man anerkennen, dass die Führungsebenen meist weiß, männlich und über 40/50 ist. Daran sollte sich etwas ändern, auch wenn die Quote vielleicht nicht der richtige Weg ist.“
              Weil sie es sich erarbeitet haben. Wenn Fraun halt lieber den Manager heiraten um es sich in der Versorgerehe bequem zu machen, warum willst du dann Männer dafür bestrafen?

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            • Imion schreibt:

              @Sternenleben
              “ IT und Medienkompetenz besitze ich“
              Kannst du auch operieren, wenn dein Vater Chirurg ist? Welche IT Kompetenz besitzt du denn?

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            • Carnofis schreibt:

              „Welche IT Kompetenz besitzt du denn?“

              Nun, sie kann zumindest ihre Antworten unter den zitierten Text vor ältere Beiträge schieben.
              Das kann ich nicht.
              Und ich bin weit älter als sie 😉

              Und ich konnte sogar mal recht passabel in Pascal programmieren.

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            • Fiete schreibt:

              Ich leite diesem Kommentar mal mit einem Zitat von weiter oben ein, da dasselbe m.E. genau jene Basis bildet, auf der Sternchen sich hier aus ihren eigenen Defiziten und Widersprüchen herauszuwinden versucht:

              „sternenleben schreibt:
              29. Dezember 2017 um 18:23 :
              Selbstreflektion täte dir mal gut.“

              Ähhm, ja, das stimmt natürlich! Sie täte mit gut. Und in der Tat tut sie das auch. Und das täglich.
              Nur, wie ist es mit dem Sternchen, welches diese These einseitig aufstellt, ohne hier auch nur einen Hinweis zu liefern, daß sie es selbst mal autoreflektiv versucht hat?
              Ich denke, man kann hier jederzeit nachlesen, daß ich sämtliche eigenen Vermutungen hier stets unter Vorbehalt stelle und auch die naheliegensten Alternativen klar benenne. Desweiteren gehe ich auch auf die relevanten anderen Meinungsäußerungen differenziert ein, auch auf die von Sternchen selbst.
              Umgekehrt kommt von ihr gar nichts, außer stupiden Wiederholungen z.T. hanebüchenster Unterstellungen, Argumenti ad hominem, ad personam, ad populum etc. und gelegentliches Berufen auf wüsteste Propaganda, die überwiegend längst als inhaltlich falsch belegt wurde. wie ich im Folgenden noch einmal en Detail ( und schon fast gewohnheitsmäßig ) erläutern werde:

              „Ich gehe jetzt einfach mal nur auf diesen Part ein, da ich nicht einsehe, mit dir zu diskutieren, wenn du mir im gleichen Atemzug meine Mündigkeit absprichst. “

              Niemand hier zwingt Dich dazu, @Sternchen. Und unmündig bist Du, laut Deiner eigenen Angabe. Aber schön, daß Du Deine desbez. nicht vorhandene Einsichtsfähigkeit endlich offen zugibst. Das ist ein gravierendes Defizit, daß in Deiner Alterskohorte eigentlich kaum verbreitet sein dürfte, jedenfalls nicht in diesem absoluten Maße. Ich denke, allein schon aus eigener Erfahrung ( die allerdings über 4 Jahrzehnte alt ist und vielleicht heute nicht mehr zu verallgemeinern ), daß ein 16jähriges Kind doch immerhin schon so reif sein sollte, daß es fähig ist, sein Privileg als solches zu erkennen und relativ ralistisch wertzuschätzen ( ja, ich weiß, man gibt das in dem Alter nicht gern offen zu, aber das verlangt ja auch keiner ), anstatt es quasi als eine Art mehr oder weniger „böswilligen Beleidigungsversuch“ zu generalisieren.
              Jeder möchte in dem Alter natürlich möglichst erwachsen wirken und tun, aber die allermeisten wissen sehr wohl, daß sie es nicht sind und genießen ihre besondere Stellung in Gesellschaft und Rechtsprechung durchaus ( und zwar zu Recht, da es so ziemlich die absoluteste Form von Freiheit ist, die man in dem Alter überhaupt haben kann; man kann schon eine Menge erwarten und erleben, wird aber höchsten eingeschränkt dafür Verantwortlich gemacht, hat sozusagen einen gewissen Experimentalbonus, für den die Eltern gerade stehen müssen ). Und nein, das ist insofern gar kein Dilemma, sondern eben wichtiger Teil eines Reifeprozesses, der in einer Ablösung aus diesem Stadium und dem Übergang in einen eigenverantwortliches Leben besteht, wozu aber eben wichtige Erkenntnisse und Erfahrungen unabdingbar notwendig sind.
              Gelingt das nicht, bleiben Defizite bestehen, die sich bis hin zu Eigen- und Fremdgefährdungen auswirken können. Man braucht sich dazu lediglich einmal vorstellen, das Sternchen würde mit diesem unausgegorenen Weltbild im Kopf Jura studieren und wohlmöglich im Strafrecht bei den Sexualdelikten landen. Die Folgen wären absehbar. Kachelmann, Dall, Arnold, sie würden im Knast verschmoren, evtl. sogar hinterher noch in Sicherheitsverwahrung landen, sofern die jeweiligen Obergerichte dem Treiben kein Ende setzen ( bewußt fiktiv überspitzt, um die Grundrichtung fett zu markieren ). Dafür sorgt schon allein der absolut einsichtsfreie, ebenso absolut faktenresistente Glaube vom Sternchen.
              Das wäre, ggf. mit religiösem Wahn vergleichbar.

              „Entweder, du diskutierst mit mir, ohne mich die Ganze Zeit als „unmündig“ einzustufen, oder du lässt es bleiben. “
              Tja, da war wohl der Wunsch der Vater des Gedankens. Ich werde garantiert nicht einer Anweisung eines Kindes, es nicht mit „böser Erwachsenenmeinung“ zu behelligen, folgen. Jedenfalls nicht auf einem Blog, der leicht erkennbar kein Safespace für Kinder ist.
              Ich bin keineswegs dafür verantwortlich, daß es möglich ist, sich in dem Alter hier missionarisch austoben zu wollen. Und auch Anne kann und werde ich dafür ganz sicher nicht irgendeine Verantwortung aufdrücken ( nur um keine Unklarheit aufkommen zu lassen ).

              Es ist ( offenbar und in dem Fall leider ) Sternchens „eigene“ Entscheidung ( und wessen Verantwortung auch immer ), hier zu diskutieren zu versuchen, oder es bleiben zu lassen.
              Ich kann locker mit allen anderen hier über die von Anne vorgegebenen Topics diskutieren und das werde ich auch tun, wenn, wie und wo ich es für sinnvoll erachte. Und da Anne dagegen nichts einwendet ( was ich selbstverständlich respektieren und im Zweifel auch akzeptieren würde ), wird sich daran nichts ändern.
              Da befinde ich mich nicht nur in vollem Konsens mit Gesetz und Recht, sondern ( und das ist mir sogar noch wichtiger ) auch mit dem gesunden Menschenverstand ( wie immer im „britischen“ Sinne, also mit Betonung auf „Gemeinsinn“ = Common sense ).
              Allein schon der implizite Versuch, mir mittels eines absurden Argumentums ad personam ( ich wäre ganz generell kein Diskussionspartner, wenn ich nicht bereit wäre mich selbst und andere zu belügen [ übrigens im Extremfall und strenggenommen justitiabel ], indem ich einem unmündigen Kind volle Verantwortung zuweise und ihm damit seinen privilegierten Status aberkenne ) etwas „irgendwie moralisch Unredliches“ zu unterstellen, zeigt ja schon, wer hier ernsthafte Probleme mit sachlicher Diskussion hat.
              Anders gesagt: Das Sternchen möchte mich in flach und unsinnig bis paradox moralisierender Form dazu nötigen, die objektive Realität zu verleugnen.
              Keine Chance!

              „was der Beruf meiner Mutter mit meinem Verhalten im Internet zu tun hat ist mir jedoch schleierhaft.“

              Nun, das ist leicht zu klären. Bei einem Kind zweier Obdachloser, welches in einen halben Dutzend extrem defizitärer Pflegestellen aufgewachsen ist, kann man nicht per se eine Sozialisation unterstellen, welche IT-Kompetenz beinhaltet.
              Sehr wohl unterstellen kann man bei einer Rektorin allerdings, daß sie immerhin ein paar Semester Pädagogik studiert und ein paar Scheine dazu gemacht hat. Man kann sogar mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, daß sie, selbst wenn sie nur als Quotilde auf den Posten gerückt ist, im Beruf nicht allzu krass versagt haben kann ( hoffentlich ).
              Somit wäre von einem allgemeinen Reifezustand des Kindes ( bei relativ üblichem Aufwachsen innerhalb einer mindestens durchschnittlich guten kernfamiliären Triangulation ) mindestens ungefähr auf dem Stand seiner Altersgruppe auszugehen und es wäre schon sehr unwahrscheinlich, daß die Mutter nicht zumindest schon mal von den Gefahren des Gesamtkomplexes IT und der Internetkommunikation speziell gehört und sich ein paar Gedanken dazu gemacht hätte.
              In dem Fall wäre es aber äußerst unwahrscheinlich, daß das Kind mit 16J. in Erwachsenendiskussionen so dermaßen substanz- u. einsichtsfrei herumtrollt, wie Sternchen das nun unbestreitbar tut.
              Und die weitere Angabe, daß der Vater angebl. selbst im IT-Bereich arbeitet ( also ungefähr adäquat informiert und relativ kompetent sein sollte ), verstärkt dieses Argument noch einmal sehr drastisch.

              „Mein Vater arbeitet in der IT Branche und ich lese täglich Zeitung um mich weiterzubilden und setze mich mit anderen Meinungen auseinander, um mir klarzumachen, warum ich überhaupt der Meinung bin, die ich bin. “
              ( Zum Vater: dto. s.o. )
              Die „Auseinandersetzung“ mit anderen Meinungen, beschränkt sich hier und auf Sternchen’s eigenem Blog ( von nichts anderem können wir hier ausgehen! ) darauf, dieselben entweder vollständig zu ignorieren, oder ihnen mit nachgeplapperten – oft gerade zuvor als falsch dargelegten – dummen Sprüchen zu begegnen ( bspw. „Feminismus ist für Gleichberechtigung/für Männer“, wohl das dümmste, älteste und am besten als falsch bewiesene feministische Narrativ überhaupt, ungefähr auf einer gleichen Stufe wie das aktiv arbeitende „strukturelle Patriarchat gegen Frauen“ ).
              Daß das unkritische und offenbar selektive Lesen irgendwelcher „Zeitungen“ ( Bento, BIG … ) keineswegs zwangsläufig mit „Weiterbildung“ gleichzusetzen ist, dürfte wohl jedem Mitleser hier ausreichend klar sein. Und die wenigen Verweise des Sternchens auf üble Propagandaprodukte belegen unzweifelhaft, daß sich diese „Weiterbildung“ bestenfall als „Gottesdienst“ ( im Sinne von: „Nachbeten was der Guru sagt“ ) interpretieren lässt.
              Das macht Sterchens Fall übrigens hochinteressant, da sich dadurch der lange schon gegebene Anfangsverdacht, daß rein glaubensbasierte Propanda, die unreflektiert konsumiert wird ( z.T. heutzutage sogar schon unter direktem Zwang – bspw. in der Schule – konsumiert werden muß ), gehirnwäscheartige Auswirkungen haben kann und auch tatsächlich in der Praxis hat, massiv untermauern lässt ( sofern Sternchen nicht doch ein Fake ist, was ich einfach mal offen lasse ).
              ( Und zeigt ganz nebenbei, daß Eltern – warum im Einzelfall und in welchem Maße auch immer – nicht unbedingt in der Lage sind, diese Gefahr einigermaßen adäquat abzupuffern – da gäbe es sicherlich einiges zu forschen … ).

              Der Hammer ist jedoch diesr Teilsatz:
              „um mir klarzumachen, warum ich überhaupt der Meinung bin, die ich bin. “
              So nachvollziehbar wie sich das im stark gemäßigten Bezuge zunächst anzuhören scheint ( etwa: „Ich habe emotional den Drang zu einer bestimmten Meinung und möchte erfahren, warum das so ist“, was durchaus löblich wäre ), so erschreckend ist es, wenn man sich mal auf den knallharten und konkreten Kontext konzentriert.
              Es ist ein Geständnis, welches zugibt, daß Sternchen gezielt nach Bestätigungen dessen sucht, was ihr bereits eingetrichtert wurde, resp. sich davon manifestieren will, oder schon manifestiert hat. Also eher eine Art von „Loyalitätszwang“ ( im erweiterten Sinne ), denn mit kritischer Meinungsbildung zu vergleichen. Auch keine allzu seltene Erscheinung, jedoch im vorliegenden Zusammenhang jedenfalls bedenklich.

              „Unterstellst du mir schon wieder, dass ich ein armes kleines verbittertes hässliches Mädchen ohne Sozialkontakte bin? “

              Wer, außer Sternchen selbst, hat diese Unterstellung erhoben und wo?
              Ich ganz gewiss nicht!
              Ein vollständig erlogenes Argumentum ad hominem.
              Besonders perfide durch die weiter verstärkende falsche Beschuldigung, ich hätte das sogar mehrfach getan ( „… schon wieder…“ ).
              Aber eine interessante Methodik, nämlich jene, die auch aus einem angebotenen und nicht zustande gekommenen Kuss auf einer Weihnachtsfeier eine Mehrfachvergewaltigung werden lässt. Ein nicht nur, aber ganz besonders bei Feministen häufig anzutreffendes Symptom gravierender Realitätsverleugnung.
              Und auch Sternchen hat hier ja schon irgendwelche harten Bedrohungen auf Twitter phantasiert, die seltsamerweise dann nicht wirklich bestätigt werden konnten.

              Tatsache ist, ich habe anhand sehr klarer Muster festgestellt, daß es beim Sternchen ganz offenbare Defizite gibt und diese auch, wo möglich, genauer symptomatisch zu beschreiben versucht. Und zwar OHNE mich dabei auf lediglich differentialdiagnostisch durch Fachleute zu erforschende Störungsbilder festzulegen ( obwohl manche davon relativ naheliegend zu vermuten wären, aber da wir sie hier nicht genauer prüfen können, macht eine eindeutige Benennung, außer im Rahmen verschiedener wager Verdachte, wenig Sinn, besonders wenn man dabei ihr Jugendschutzprivileg mitbedenkt ).
              Eine Wertung im Sinne von „arm“, „klein“, „verbittert“, oder gar „hässlich“, oder „ohne Sozialkontakte“, gibt es durch mich garantiert an keiner Stelle hier! Nicht mal bei allerweitläufigster Interpretation.
              Unmündig ( um mal bei dieser ebenfalls von Sternchen hier gebrauchten Benennung zu bleiben ), ja, aber deshalb garantiert KEIN halber Mensch, oder gar ein „unwerter“!
              Im Gegenteil, ein Mensch mit ganz besonderen Privilegien!
              Zu Recht!
              Im Gegensatz zu den Wertungen und Unterstellungen von Sternchen selbst, die ich ja mittlerweile recht umfangreich dargestellt und ( siehe hier gerade ) widerlegt habe.

              „Langsam wird’s lächerlich und es hat rein gar nichts mit dem Diskussionsthema zu tun.“

              Der erste Satzteil stimmt insofern, daß von Sternchen aufgestellte – z.B. auch oben zitierte – Thesen und Unterstellungen rein persönlicher Natur tatsächlich direkt nichts mit dem Threadthema zu tun haben, indirekt jedoch schon, da sie, wie bereits dargelegt, ein als defizitär anzunehmendes Weltbild ( genauer sogar 2, nämlich a. des Feminismus und b. Sternchen’s ) massiv unterfüttern.
              Un d das ist streng genommen wirklich „lächerlich“ ( i.S.v. „absurd“ und „erschreckend“, nicht jedoch i.S.v. „lustig“ ), wenn man es aus einer gesellschaftsüblichen Normalperspektive betrachtet, nach welcher eben ( s.o. ) ein 16jähriges Kind eigentlich ein erhebliches Stückchen reifer sein sollte. Die mangelnde Einsichtsfähigkeit desbez. hat Sterchen ja oben aus freien Stücken und absolut glaubhaft dokumentiert.

              „Weil meine Eltern genauso gut wie ich wissen, dass ich selbst auf mich aufpassen kann, dass ich weiß was ich tue, Ahnung von Datenschutz habe, mir meine Meinung selbst bilden kann, meine Meinung selbstständig vertreten kann, etc. “

              Das müßte jetzt eigentlich in mindestens fünf Teile zerlegt werden. Die Unterstellung, Sternchen könne ( mit 16 ) auf sich selbst aufpassen, ist generell unglaubwürdig. Und zwar von sämtlichen relevanten Aspekten her ( rechtlich, gesetzlich, soziologisch, gesellschaftlich u.s.w. ).
              Das heißt nicht, daß sie nicht möglw. ihren Schulweg selbsttätig zurücklegen kann, auch zu einer der üblichen Schülerprties kann sie wahrscheinlich selbst gehen ( und hopefully zurückkehren ) und man kann ihr vielleicht sogar zumuten, einen Splatterfilm ( ab 18J. ) im Ausnahmefall halbwegs unbeschadet zu überstehen ( allerdings schon unter starken Vorbehalten, besonders in ihrem speziellen Fall. Mehr aber auf gar keinen Fall und schon gar nicht in der von ihr überpauschal generalisierten Form!
              Schon die Inhalte mancher frei verfügbaren Websites ( ich nenne hier keine, um den selbstmißbräuchlichen Versuch nicht zu provozieren ), würden sie nahezu garantiert massiv überfordern und könnten schlimme Folgen nach sich ziehen. Daß sie das von sich aus erkennt und in ausreichender Selbstdisziplinierung – und das ist nunmal ein verdammt wichtiger Teil des Erwchsenwerdens – berücksichtigt, kann ihrem Fall allerdings gar nicht vorausgesetzt werden, eher muß das Gegenteil vermutet werden.
              Schon ihre Unfähigkeit zwischen übler Propaganda und sachlicher Information zu unterscheiden, lässt eine internetbezügliche Medienkompetenz als vollkommen ausgeschlossen erscheinen. Was auch keine allzu seltene Ausnahme in dem Allter heutzutage ist, allerdings sehr selten in dieser krassen Anhäufung diverser Inkompetenzen, bei ansonsten anscheinend recht hoher formaler Ausbildung.

              Daß Sternchen „weiß was sie tut“, trifft auf den gleichen Vorbehalt, da dem ganz offensichtlich nicht so ist, wie ihre Nichteinsicht ihres Jugendschutzstatus‘ zweifelfrei belegt. Wer nicht wirklich weiß wer er ist ( nämlich eine angebl. 16jährige Schülerin ), „weiß“ in letzter Konsequenz auch keineswegs „was er tut“, da dafür ein gewisses Mindestmaß an Selbsterkenntnis unabdingbar notwendig ist.

              Das Thema Datenschutz ist zwar generell immer sehr interessant und umstritten, besagt in diesem Fall ( „…habe Ahnung von …“ ) allerdings praktisch gar nichts, zumal es sich in dieser nebulösen These erschöpft, ergo keinen irgendwie nachvollziehbaren Anhaltspunkt liefert.

              Daß Sternchen sich keineswegs ihre Meinung selbst bilden und diese v.dh. auch nicht in sinnvoller Weise vertreten kann, ist schon satt erläutert worden. Der Hinweis auf das Nachplappern propagandistischer Glaubensformeln, soll hier reichen. Zumal diese These selbst offensichtlich eine nachgeplapperte Formel ohne erkennbare Substanz ist. Die wenigen Quelllinks, die Sternchen liefert, belegen diese Erkenntnis betonhart ( s.o. ).

              Fazit: Eine internetaffine Medien- u. Sozialkompetenz ist nicht ansatzweise erkennbar, allerdings jede Menge überprüfbare Fakten, die das exakte Gegenteil belegen.
              Womit Sternchen allerdings grundsätzlich noch keine extreme Ausnahme darstellt, da man wohl davon ausgehen muß, daß politische und reinideologische Propaganda, bis hin zur gezielten Aufhetzung, heutzutage eher der Normalzustand in den MS-Medien und z.T. auch schon im Schulunterricht und im Studium ist.
              Extrem ist Sternchen’s Versuch, „dem Rest der Welt“ diese Inhalte unreflektiert als „Wahrheit“ zu verkaufen. Wie kommt sie auf die abstruse Idee, sie könnte erfahrenen Diskutanten zum Thema Feminismus, Gleichberechtigung u.s.w. per selbsternannter Priesterschaft „Die heilige Wahrheit“ verkaufen? Das ist schon ziemlich irre, meine ich.

              Wobei ihre formellen Fähigkeiten, besonders in Formulierungsweise und Rechtschreibung, schon erstaunlich gut sind. Was aber den Gegensatz zu den unkritisch übernommenen Inhalten und dem dreisten Verlangen, man hätte diese gefälligst „anzuerkennen“, nur um so krasser erscheinen lässt.

              Ich gehe also weiterin von erheblichen Sozialisationsdefiziten ( sicherlich größtenteils von außen induziert ) aus.

              Wer da nun in welchem Maße versagt ( hat ), ist leider nicht genauer klärbar, was sehr schade ist. Aber, daß es da möglw. einen ( induzierten? ) Block in Sternchen selbst gibt, der ein Zulassen dieser weiteren Klärung recht gezielt verunmöglicht, scheint mir mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit gegeben zu sein. Und das wohl eher weniger aus „Datenschutz“, eher schon aus einer „Schere im Kopf“ ( genauer: Wohl recht sicher ein menthales o. emotionales Dilemma, ein Widerspruch der Erkenntnisse/Einsichten und Wünsche o.ä. ) heraus.

              Ganz nebenbei gehe ich von ähnlich gelagerten Problematiken bei sehr vielen Feministen, auch erwachsenen, aus. Nur sind die natürlich großteils ganz anderen Verantwortlichkeiten zuzuweisen, zumindest in der Alltagspraxis – nicht jedoch im Licht der Ursachenforschung, da können dieselben Mechanismen wirksam sein ).

              Ach, fast hätte ich es vergessen:
              Ein frohes Neues, all tohoop!
              ( auch und besonders dem Sternchen und das nicht nur um dem Vorwurf vorzubeugen, ich hätte sie implizit aus der Kommentatorengemeinschaft ausgegrenzt … 😉 )

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            • Peter Müller schreibt:

              Jetzt seid doch nicht so streng mit Sternchen. Sie hat gerade Liebeskummer:
              https://sternenleben.wordpress.com/2018/01/01/du-2/

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            • sternenleben schreibt:

              Sorry dich enttäuschen zu müssen aber nein.

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          • Carnofis schreibt:

            Ach ja, ich wollte eigentlich zur Schwarzen Alice noch ergänzen, dass sie natürlich die Verurteilung Jörg Kachelmanns auch im Falle der Unschuld forderte.
            Sie hatte sich darüber empört, dass ein Freispruch ein falsches Signal setzen würde und Frauen vor der Anzeige einer Vergewaltigung abschrecken würde.
            Unschuldig Verurteilte bedauerte sie als unvermeidlichen Kollateralschaden, den man im Interesse der Frauen hinnehmen müsse.

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            • Fiete schreibt:

              In dem Punkte ist Alice also „Methor.I.n“ von Jakob Augstein, der ja „Kollateralschäden“ an Männern auch für unvermeidbar notwendig hält.
              Lieber hundert Hexer verbrennen, die gar keine sind, als einen, der wirklich zaubern kann, davonkommen zu lassen, you know?
              Analog zur jugendamtlichen „Präventionsstrategie“, die vorsieht lieber hundert Kinder in’s Heim/Pflegestelle zu stecken, als eines unter seinen Eltern leiden zu lassen ( daß die meisten Fälle von zu Tode gekommenen Kindern außerhalb der Familie passieren und man diese Zahl so noch erhöht – wen stört’s? )

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  15. Fiete schreibt:

    „… und ohne haltlose Unterstellungen.“
    Man sollte nichts verlangen, was man selbst nicht zu leisten bereit ist.

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  16. Fiete schreibt:

    Ich kopiere einfach mal meinen letzten Kommentar von AE zum Sternchengate hier rüber ( und verlinke ihn auch noch, weil darunter noch einige passende zum Thema stehen und der Thread allgemein recht lesenswert ist ):
    https://allesevolution.wordpress.com/2017/12/12/pinkstinks-veroeffentlicht-einen-gastartikel-von-mithu-sanyal-in-dem-diese-meint-dass-frauen-auch-maenner-diskriminieren-koennen/#comment-323443

    „Man hat es doch gerade bei „Sternenleben“ gesehen.
    Es bringt nicht nur nix, wenn Feministen Männer als „issue“ bearbeiten, es verhärtet diese Hassidelogie nur noch. Da wird dann einmal halbherzig gesagt „ja, auch Männer haben Probleme und wir wollen, daß alles irgendwie gleich wird“, und trotz einem halben dutzend verlinkter entgegengesetzter seriöser Quellen, heißt es drei Sätze weiter „aber Männer sind nunmal schlimmer und Frauen die allermeisten Opfer“.

    Das „issue“ das weg muß ist der Feminismus selbst. Weil er eine fanatische totalitäre Religion ist.
    Er macht Schulen, Behörden und Gerichte zu Hasskirchen, die kleine Kinder zu Extremismus indoktrinieren und jede Menge menschliche Existenzen wg. falsch unterstellter „Ketzerei“ eiskalt vernichten.
    Die verlogene Ausrede „Meinfeminismus“ mache das ja gar nicht, kann ich nicht mehr hören, DER FEMINISMUS wie oben beschrieben, ist DER FEMINISMUS und absoluter Mainstream.
    Keine einzige Meinfeministin hat bis heute eine Antwort darauf gegeben, was sie gegen DEN FEMINISMUS konkret unternimmt. Im Gegenteil, wenn sie nicht gerade mal z.B. hier versuchen, sich einzuschleimen unterstützen sie die Hassreligion i.d.R. aktiv.
    Das ist genau so, als wenn ein SS-Nazi hier schreibt, er würde nach seinem Faschismus ja eigentlich keine KZ bauen wollen. Aber die Juden wären nunmal immer die schlimmsten Verbrecher, auch wenn sie natürlich gelegentlich mal ein paar eigene Probleme hätten.

    Allerdings bin ich auch der Meinung, daß spätestens, wenn sich in der breiten Bevölkerung die Ansicht durchsetzt, daß der Feminismus konsequent weg muß, auch der Maskulismus abgeschafft gehört. Und durch stinknormale Humanität ersetzt.
    Individualrechte und fertig!“

    Wie bescheuert (Gender-)Feminismus ist, hat übrigens gerade M. Klein auf sciencefiles anhand eines unglaublich schwachsinnigen Beispiels dokumentiert. Da quietscht es zwischen den Kopfhörern gewaltig, aber diese „alternativen Wissenschaftler_*.I.nnen“ meinen das todernst und kassieren jede Menge an abgezockten Steuergeldern dafür.
    Klick mal hier ( festhalten, das juckt! ):
    https://sciencefiles.org/2017/12/12/frauen-kratzen-anders/

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  17. Pingback: Ehrliche Frauen gibt es immer wieder – Rote Pille Blog – von Frauen und Männern im Westen

  18. kolumnalpolitik schreibt:

    Hallo!

    Ist ja an sich fein, dass du auch mal Gewissensprobleme hast, wenn du dich mit jungen Leuten, die teils ungefestigte (und unsachliche) Meinungen haben, auseinandersetzt. Nur: Sind ganz Erwachsene nicht auch nur Kinder, Opfer ihrer Umstände und dergleichen? Ich finde, man kann mit Kindern, wobei die genannte Person ja schon ein Teenie, also circa halbfertig wie ich auch, ist, auch schon so diskutieren, wie man es mit Erwachsenen macht. Wenn das bei dir Bedenken auslöst, dikutierst du möglicherweise auch mit Erwachsen ein wenig unsachlich und uneinsichtig oder gar gemein.
    Das soll keine Beleidigung sein, nur kann man meines Erachtens an sich schon alle Menschen gleich (gut) behandeln, daher verstehe ich das Problem nicht.

    Und zu große Beeinflussung, die du ja auch befürchtest, gibt es nicht; alles, was wir tun, zieht Folgen auf sich, die niemand abschätzen kann. Einem Mädchen im Internet zu widersprechen – ohne sie zu beleidigen – scheint mir da kein großer moralischer Fauxpas zu sein.

    Im Übrigen, falls du dich entsinnst, bin ich auch mal „Opfer“ deiner Artikelbesprechung geworden, was viele interessante Gespräche und ein paar Idioten auf den Plan rief. Hat mir jedenfalls nicht geschadet; man sollte ja immer in der Lage sein, Argumente zu verdauen und Meinungen zu revidieren, wenn man das für angebracht hält. Ich denke, da gilt auch bloß: Früh übt sich.

    Viele Grüße sendet
    kolumnalpolitik

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    • Nur kurz ein Aspekt, da ich derzeit im Urlaub bin:

      nur kann man meines Erachtens an sich schon alle Menschen gleich (gut) behandeln

      Da versuche ich schon zu diffenzieren, und individuelle Gegebenheiten zu berücksichtigen.
      Beispielsweise behandle ich Menschen, die ich privat kenne, anders, als welche, die ich nur beruflich kenne, und wieder anders als reine Online-Bekanntschaften.
      Soweit möglich schere ich sie nicht alle über einen Kamm. Soweit mir z.B. Bildung, Beruf, Wohnort, etc. bekannt sind, fließt dieser Background in die Kommunikation ein.

      Bei Blogdiskussionen habe ich durchaus Hemmungen bei Personen, bei denen abzusehen ist, dass sie aufgrund von Umständen, zu denen sie nichts können (z.B. mangelnde Lebenserfahrung), der Argumentation nicht gewachsen sind.
      Gegenüber Leuten, die es eigentlich besser wissen könnten, aber nur zu borniert und faktenresistent sind, dagegen nicht.

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      • kolumnalpolitik schreibt:

        Aber diese Leute, die du nennst, die es eigentlich besser wissen könnten… die wissen es ja ganz offenbar nicht besser. Wenn du auf alle gleich offen zugehst und deine Argumente verständlich erklärst, sehe ich trotzdem das Problem nicht.

        Dass man beruflich anders agiert, sehe ich auch ein, aber das ist ja quasi ein äußerer Zwang, der das bedingt. Ich behandle sicher auch nicht alle Menschen gleich, aber es ist eben eine Maxime, die mir sinnvoll erscheint und die ich daher gern anstreben möchte, nach dem Motto „was du zu deinem Kind nicht sagen würdest, solltest du dir auch bei anderen sparen.“

        Schönen Urlaub!

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  19. Fiete schreibt:

    „Nur: Sind ganz Erwachsene nicht auch nur Kinder, Opfer ihrer Umstände und dergleichen? “

    Warum diese Herabwürdigung von Kindern?
    Kinder haben Privilegien und das ZU RECHT!
    Das manche Erwachsene ( scheinbar ein steigender Anteil an der Bevölkerung ) ernsthafte Entwicklungsdefizite haben, stimmt wohl, entlässt sie aber nicht automatisch aus ihrer Verantwortung ( auch und besonders ggü. Kindern ).
    Ab 18 J. hat ein Mensch offiziell und pauschal seine bis dato gegebenen Privilegien abzugeben und sich dem Leben als lediglich gleichwertiger, selbstständiger Mensch zu stellen ( was aber in der Praxis – und auch gesetzlich – nicht ganz so streng gehandhabt wird ).
    In Sterchen’s Fall ( ist nunmal ein sehr auffälliges Beispiel ) bedeutet das:
    Wenn ein 16jähriges Kind einerseits öffentlich verlangt als erwachsener Mensch zu gelten und sich noch dazu ( insofern qua Alter nachweislich falsch ) als „erfahrene Feministin“ darzustellen versucht, sich aber andererseits wie ein zur Panik neigendes Schneeflöckchen benimmt, dann ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, daß es in derer familiärer Triangulation starke defizitäre Entwicklungen gegeben hat, oder noch gibt.
    Welche können wir nicht wissen, allerdings scheint die Tatsache, daß Sternchen auf vorsichtige Nachfrage in radikale Ausweichmanöver flüchtet, diese Annahme eher zu bestätigen.

    ( Ich könnte jetzt, anhand ihrer verschiedenen Angaben auf mehreren Plattformen, leicht noch eine ganze Ecke weiterspekulieren, da sie dazu schon einige Andeutungen macht, die man als Marker interpretieren könnte. Aber eben da setzt ihr Privileg ein, das voraussetzt, daß sie möglw. eben nicht in der Lage ist, mit einer Diskussion auf schonungslos analytischer Basis in der Öffentlichkeit umzugehen und klar zu kommen, selbst wenn sie so täte, als wäre genau das ihr Ziel. Und in der Tat setzt sie an dem Punkt, genauer schon kurz davor einen knallharten Block, was ihr gutes Recht ist, nur eben auch ihre Unsicherheit desbezüglich bestätigt. Anders gesagt: Ihre Problematik ist ihr wahrscheinlich zwar gar nicht unbekannt, allerdings ist dieselbe für sie dermaßen tabu, daß sie sie im Zweifel einfach vehement bestreitet, was für sich genommen auch einen gewissen – relativ unbestimmbaren – Aussagecharakter hat, der m.M.n. aber kaum mehr als so 2-3 relativ typische Alternativen offen lässt, welche ich lediglich aufgrund ihres jugendlichen Schutzanspruchs nicht offen anspreche )

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  20. Pingback: Gewissensfrage: Wie diskutiert man mit unerfahrenen Feministinnen? — ☨auschfrei – die Ironikerin

  21. MgtowMonk schreibt:

    „Soll man so ein junges, unbedarftes Mädchen weiter in die metaphorische Zange nehmen, obwohl sie dadurch offenbar überfordert ist?“

    Ja soll man. Sie ist zwar erst 16, hat aber sicherlich Vernunft und Logik mitbekommen. Auch wenn das Verständnis noch nicht reif sein sollte, so kann es wachsen. Argumente stehen, besonders in Blogs und in Internetforen. Dies ist ein großer Vorteil, da man immer wieder darauf zurückgreifen kann. Ich habe selbst auch schon eine 19jährige „bekehrt“ – hat aber auch über ein Jahr gedauert.

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  22. Fiete schreibt:

    „Sie ist zwar erst 16, hat aber sicherlich Vernunft und Logik mitbekommen.“

    Beides ist zweifelhaft.
    Daß sie erst 16 ist, mag man ja noch glauben ( allerdings unter Vorbehalt ).
    Aber statt Vernunft und Logik, kann man wohl eine reichlich krude Narrativsammlung sicher feststellen. Was in Kombination mit der Angabe Tochter einer Rektorin zu sein, schon ein äußerst bedenkliches Bild ergibt.
    Allerdings scheint sie freiwillig auf dicke Hose zu machen und desbez. völlig außer Komtrolle zu sein. V.dh. ist eine Einflussnahme im Sinne von Kinder- o. Jugendschutz hier per se unmöglich ( zumindest solange es nicht zwingende Gründe für ein Einschalten der Staatsanwaltschaft gibt – was ausreichend festzustellen hier praktisch unmöglich ist ).

    Ergo bleiben zwei Möglichkeiten:
    Sich aus rein vermutungsgestützter „Rücksichtsnahme“ auf „Smalltalk“ beschränken ( was ich aus verschiedenen Gründen für keinen guten Weg halte ), oder eben möglichst distanziert und sachbezogen mit dem Fall auseinandersetzen, ihn also als eine Art Lehrbeispiel abzuhandeln. Das halte ich für nützlicher, wahrscheinlich nicht für Sternchen ( da können wir hier eh nix sonderlich hilfreiches machen ), aber für „die restlichen Mitleser“, im Sinne der obigen Überschrift.

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  23. Sander Aale schreibt:

    Man kann mit jungen Feministen nicht diskutieren, die halten Die Zeit für wertvoller als Klopapier. 🙂

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