Das Recht auf Erfolg

Es war in den letzten zwei Wochen ruhig hier, weil ich es einfach leid bin, mich immer wieder zu denselben Themen zu wiederholen.

Auch ein Eintrag auf dem Tweet-Girly-Blog bringt nichts Neues, denn die Frage „Wer ist ein Feminist?“ wird einfältig und unoriginell beantwortet mit

ein Feminist [ist] jemand, der für Gleichberechtigung steht

Dies wäre also längst kein Grund, zum soundsovielten Mal klarzustellen, dass Feminismus gerade das Gegenteil bezweckt – nämlich einseitige (nicht nur) rechtliche Bevorzugung von Frauen.
Anlass für mich, diesen Text trotzdem zu erwähnen, war hingegen die Aussage

Ich bin dafür, dass Frauen auch ein Recht auf Erfolg und Führungspositionen haben

Und darauf sage ich ganz eindeutig: Nein, auf Erfolg und Führungspositionen gibt es kein Recht. Dies muss hart erarbeitet werden, und ein Quäntchen Glück gehört auch dazu. Bei weitem nicht jeder, der es verdienen würde, schafft es auch.
Einen Anspruch darauf haben weder Frauen noch Männer. Da nützt auch der prächtigste Penis nichts.

Der Rest des Textes ist das übliche naiv-unbedarfte, für Femädchen typische Mein-Feminismus-Gesäusel, das auf Ahnungslosigkeit und Uninformiertheit basiert.

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Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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22 Antworten zu Das Recht auf Erfolg

  1. Fiete schreibt:

    Ich will auch ein Recht auf Erfolg! So ungefäher ein bis zwei schlappe Milliönchen wären für’s Erste schon mal ein ganz ordentliches Startkapital. Dazu rund 30% Zugewinn p.A.
    Ach so, eine Führungspostion brauche ich dann natürlich auch. Sagen wir mal Eigentümer und einziger Vorstand eines richtig knackigen Harems, sagen wir mal sechs Spitzenmodels mindestens dreier ethnischer Herkünfte. Plus minus ein bis zwei je nach aktueller Fluktuationsrate u. -geschwindigkeit, da bin ich ja flexibel.
    Ja!
    Dann würde Equality herrschen ……

    Bei solchen hirnbefreiten Texten wie dem von dat Zwittscherchen fällt mir einfach nix anderes mehr ein. Wurde die von Muddi nach dem Baden möglw. im Wäschetrockner nachbehandelt?

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  2. tweetgirly schreibt:

    Ein Recht auf Erfolg zu haben hat meiner Meinung nach jeder. Natürlich setzt es voraus, dass man hart dafür arbeitet und auch Glück ist ein Faktor. Dennoch ist es bewiesen, dass überwiegend Männer in den Führungspositionen sitzen, was nicht falsch ist, dennoch sollte die Zahl von Frauen und Männern gleich sein. Ich habe in diesem Beitrag meine eigene Auffassung zu dem Thema beschrieben, was total in Ordnung ist. Selbst der prächtigste Penis oder die größte Oberweite kann uns im Thema Gleichberechtigung nicht weiterhelfen. Was hier hilft, ist eine Stimme, die etwas zu sagen hat und die kämpft. Dennoch finde ich den Kommentar interessant, der verfasst worden ist und wenn man dazu bereit ist, können wir uns gerne darüber privat unterhalten.

    Liebe Grüße und Danke, für die Erwähnung in dem Beitrag.

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    • Ein Recht ist etwas, das man notfalls einklagen kann, wenn es einem nicht gewährt wird.
      Erfolg und Führungspositionen gehören nicht dazu.
      Es wäre ja schön, wenn es Rechte auf Erfolg, Glück, Gesundheit, .. gäbe, aber so läuft das Leben nicht. Je früher man sich darauf einstellt, desto besser. Verlassen kann man sich nur auf sich selbst. Faber est suae quisque fortunae.

      Wieso sollen gleich viele Frauen wie Männer in Führungspositionen sitzen? Sollten das nicht diejenigen Personen machen, die dafür – unabhängig vom Geschlecht – am besten qualifiziert sind, und bereit sind, die Anforderungen und Verantwortung auf sich zu nehmen?

      PS: Danke für deinen Kommentar. Ich freue mich immer, wenn es zu einem Dialog kommt.

      Gefällt 3 Personen

    • luisman schreibt:

      Liebes tweetgirly

      Da haette ich doch glatt einen Job fuer Dich. Und wenn wir schon mal so unter uns, also unter Feministinnen sind, schiebe ich die Aufgabe an jemand anderen ab und schmuecke mich nacher mit den Erfolgen. Je laenger ich darueber nachdenke, desto praedestinierter erscheinst Du mir fuer diese Aufgabe.

      Also ich bin fuer das Recht jedes Komplett-Gelaehmten (also jemand der unterhalb der Halswirbel nichts bewegen kann), sich erfolgreich und selbstaendig in der Nase bohren zu koennen. Der Grund ist recht einsichtig, der (geschlechtslose) Gelaehmte ist nicht in der Lage ohne fremde Hilfe irgend etwas zu tun und ihm ist dauernd langweilig (boese Zungen behaupten, das waere ja praktisch die selbe Kondition in der sich Feministinnen befinden). Demnach ist es nun Deine Aufgabe sein/ihr/xer Recht auf Erfolg juristisch und praktisch umzusetzen. Du hast meine Zusage dass die Gelaehmten hart dabei mitarbeiten und Dir alles Glueck der Welt wuenschen.

      Wenn Du das geschafft hast, koennen wir uns auch ueber Penise und Oberweiten unterhalten und was das alles mit Gleichberechtigung zu tun hat. Vor allem ueber Oberweiten – ich hab da so einen Dirndl-Fetisch 😀

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    • GOI schreibt:

      Liebes Tweetgirly:
      Dass mehr Männer als Frauen in Führungspositionen sitzen ist messbar, richtig.
      Wie kommst du nur auf die Idee, dass dies eine Folge von Verboten (=kein Recht auf Erfolg) ist?
      Kleiner Tipp: wer nach ganz oben will, muss dafür so früh wie möglich, sehr hart und vor allem stets zielgerichtet arbeiten…
      Was machst du so in den USA?
      Ein Studium am MIT, um danach in einem Tech-Konzern einzusteigen? Das wäre hart und zielgerichtet…
      Oder machst du ein Jahr backpacking? Gut für die Persönlichkeit. Aber in der Zeit ziehen deine Mitschüler, die z.B. in Ilmenau, Leoben oder auch Clausthal Verfahrenstechnik studieren an dir vorbei…

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  3. Peter Müller schreibt:

    Zitat aus dem verlinkten Blogeintrag: „Ich bin froh, dass wir so weit schon gekommen sind, dennoch dürfen wir nicht vergessen, wie hart wir dafür kämpfen mussten.“

    Finde ich ja immer süß, wie vereinnahmend diese Girlies sind.

    Vergessen wir nie, wie hart wir in der Varusschlacht im Teutoburger Wald kämpfen mussten um die römische Expansion zu stoppen… 😀

    Aber ansonsten verspricht ihre Selbstbeschreibung „Lea, 19 Jahre, momentan lebend in den USA, Süßigkeitenliebhaberin und Feministin.“ mit Vorliebe für „girlpower“ und die Serie Girlboss ja theoetisch schon einigen Unterhaltungsspaß.

    Praktisch glaube ich nicht, dass sie noch viel schreiben wird. Wenn überhaupt…

    Gefällt 1 Person

  4. blindfoldedwoman schreibt:

    Hat nur bedingt mit dem Thema zu tun, ist aber eine gute Doku:

    Gefällt 2 Personen

    • blindfoldedwoman schreibt:

      „In seiner Reihe „Gehirnwäsche“ geht der beliebte norwegische Komiker und Soziologe der Gender-Forschung auf den Grund. Diese behauptet, es gebe außer den Geschlechtsteilen keine Unterschiede zwischen Mann und Frau. Die verschiedenen sozialen Rollen seien durch die Kulturen willkürlich festgelegt und bedeuteten eine Einengung, die überwunden werden müsste.
      Harald Eia geht dieser Theorie nach und findet… (sehen Sie selbst).
      Nach Ausstrahlung des Films im norwegischen Fernsehen 2010 brach eine breite Debatte über Sinn und Unsinn der Gender-Theorie aus. Schließlich beendete das Parlament die Finanzierung von Gender-Instituten mit Steuermillionen.
      In Mitteleuropa haben die Medien den Film bisher noch erfolgreich ignoriert. Schließlich soll der Wahnsinn bei uns ja weitergehen, jüngst wieder mit „Frauenquote“ in Führungspositionen. Begründung: Fehlanzeige.“

      Gefällt 1 Person

  5. Andreas schreibt:

    klasse vid

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  6. Alsaya schreibt:

    Frau ist ein Geschlecht, keine Qualifikation

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