Elterngespräche einer Gender-Studentin

Ein Interessanter Blogtext einer Gender-Studentin (sorry, sollte wohl „Studierender“ heißen) ist erschienen, in dem sie sich über eine Diskussion mit ihren Verwandten aufregt.

Ihre Motivation für ihr Studium beschreibt sie:

ich wünschte ich könnte Gender an Schulen unterrichten, um dort die nötige Sensibilität für die nächsten Generationen zu fördern.

Leider fehlt mir die Zeit, detaillierter auf den Text einzugehen.
Jedenfalls stört die Autorin, dass in Schulbüchern so wenig von Spezialfällen die Rede ist. Sie möchte dort mehr Minderheiten repräsentiert sehen.
Als könne man Spezialfälle verstehen, ohne vorher die zugrundeliegenden Normalfälle verstanden zu haben. Die Relativitätstheorie und Quantenmechanik wären nicht denkbar, ohne vorher ein grundlegendes Verständnios der klassischen Newton’schen Mechanik zu haben. Man kann auch keine komplizierten Berechnungen durchführen, ohne vorher das Einmaleins zu beherrschen (schon wieder so ein patriarchaler Ausdruck!).

Ich kann es durchaus nachvollziehen, dass Eltern nicht möchten, dass ihre Kinder mit Genderideologie überschwemmt werden, solange diese noch nicht einmal erlernt haben, was normal (d.h. seit Myriaden Jahren üblich und am weitesten verbreitet) ist.
Leider werden ganz normale Familien (d.h. Mutter, Vater, Kind(er)) immer weniger. Das muss man nicht noch unterstützen. Den genderistischen Bestrebungen, Ausnahmen zur Regel zu erklären, sollte man sich widersetzen.
Während meine Neffen und Nichten noch das Glück haben, in einer intakten Familie aufzuwachsen, ist dies meinen Stiefenkeln nicht vergönnt. Trotzdem muss man solche Fälle in Schulbüchern nicht breitertreten als nötig.

Es ist unangemessen und undemokratisch, die Belange von Minderheiten stärker zu berücksichtigen, als die Belange der Mehrheit.

Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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27 Antworten zu Elterngespräche einer Gender-Studentin

  1. Plietsche Jung schreibt:

    „Es ist unangemessen und undemokratisch, die Belange von Minderheiten stärker zu berücksichtigen, als die Belange der Mehrheit.“

    Das ist aber an der TAGESORDNUNG in Deutschland. Die Mehrheit wird drangsaliert und über die „politisch korrekte“ Schiene genötigt.

    Zur Gender-Diskussion: Ich empfehle, bestimmte und unbestimmte Artikel einfach ersatzlos zu streichen. Wir nutzen einfach „ein“ und „dem“, wie viele, die die Assisprache schon verinnerlicht haben. Dann fällt es den deutschen Kindern in der Grundschule auch nicht mehr so schwer, sich zu integrieren.

    Gefällt 2 Personen

  2. Sebastian schreibt:

    Danke, dass du dir die Mühe gemacht hast, die Essenz des Textes herauszulesen. Ich habe versucht, ihn selbst zu lesen und bin kläglich gescheitert, weil in jedem Satz alle Varianten abgedeckt werden und ich dann nicht mehr wusste, wie der Anfang lautete.

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  3. wollesgeraffel schreibt:

    Liebe Anne, ich habe mich durch dieses Geschreibsel gequält und meinen, zugegeben giftigen Kommentar verfaßt. Ich beanspruche das Vorrecht des Kohlenpottlers, die Dinge beim Namen zu nennen und dabei kein Blatt vor den Mund zu nehmen. Ich weiß nicht, ob mein Kommentar freigeschaltet werden wird, ich bezweifle es. Deshalb füge ich meine Schimpftirade hier an.

    Wieder stellt sich die Frage, wie kann Eine alleine so dumm sein? Aber an deutschen Unis finden sich bereitwillige Unterstützer. Gendergaga ist keine Wissenschaft sondern nur ein Gemisch aus unbewiesenen Behauptungen, dreisten Unterstellungen und haltlosem Geschwafel.

    https://sciencefiles.org/2018/02/08/die-wirtsfacher-der-gender-studies/

    Nach Abitur und Studium sind Sie sich nicht einmal klar darüber, was Sie werden wollen, aber erklären dem Leser, Sie streben ein Dasein als parasitäre Lebensform zu Lasten der Steuerzahler an. Mit Glück für uns auf Hartz IV, mit Pech wanzen Sie sich über die Politik an die gefüllten Steuertröge.

    Journalistische Arbeit, NGOs, Think Tanks, PhD – der Pfad scheint unbegrenzt. Dort würde ich gerne meinen Teil tun, um Verständnis für die vielen Arten und Weisen, Formen, Herkünfte, sozialen Bedingungen, mit denen sich Menschen, und ja, vor allem Frauen und andere marginalisierte Gruppe konfrontiert sehen, zu schaffen. Oft fasse ich meine Aussage folgendermaßen zusammen: ich wünschte ich könnte Gender an Schulen unterrichten, um dort die nötige Sensibilität für die nächsten Generationen zu fördern.

    Was Sie gerne möchten, aufgrund Ihrer obigen Wunschliste, leistungsloses Schmarotzen
    auf Kosten der Allgemeinheit. Wenigstens den Kindern bleiben Sie erspart. Denn dann hätten Sie Lehramt studieren müssen.

    https://sciencefiles.org/genderistawiki/gender-studies-maria-goeppert-mayer-programm/

    Kurz und garnicht Gut, Wertschöpfung ist Ihr Ding nicht, das beweist die Wahl Ihres Studienfachs. Eines Fachs, daß einzig der Aufblähung der Studentenzahl in irgendeiner Statistik dient, wozu jene Schmalspurabiturienten zugelassen werden, denen echte Wissenschaft unmöglich ist. Weil ihnen dazu die Voraussetzung fehlt. Studiertes Prekariat, welches bestenfalls einen Job als Pizzataxifahrer oder Regaleinräumerin ausüben kann.

    Viel Glück auf Ihrem weiteren Lebensweg.

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    • Ach Wolle, was wäre denn die Alternative? Dass solche Personen in MINT drängen, und auch noch die harten Wissenschaften mit ihrer Ideologie indoktrinieren? Das wollen wir doch erst recht nicht. Insofern glaube ich fast, dass es das kleinere Übel ist, wenn solche Personen lieber unter sich in ihrem Safe Space bleiben. Zahlen muss der Steuerzahler eh, aber dort machen sie wenigstens nicht so viel kaputt, wie sie es andernorts könnten.

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      • Sebastian schreibt:

        Schlimm wäre ja auch, wenn sie Psychologie studieren würde. Denn wenn Psychologen nicht mehr forschenn dürften, was das beste Familienmodell für Kinder ist, weil das Ergebis „Vater Mutter Kind“ lautet – und mit dieser Aussage sich Kinder diskriminiert fühlen dürfen, die nicht in diesem Modell leben, dann ist der Sinn hinter Psychologie gestorben.

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      • wollesgeraffel schreibt:

        Traurig ist das. Dummerweise bleiben diese Nullen nicht in ihrem Safe Space. Die werden von einem aberwitzigen Missionierungsdrang getrieben. Danisch hat recht, wenn er diesem Krampf religiöse Züge attestiert.

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      • Fiete schreibt:

        @Anne & Wolle:
        Was dieses Mädel wertschöpfend werden kann?
        Da weiß ich was:
        Regaleauffüller für Discounter, Reinigungskraft in Autobahnraststätten, mit viel Übung und Nachhilfe evtl. Kurierfahrerin.
        Das war’s auch schon, vom Ausbildungsniveau her.
        Ich bin ja nun einfacher Angehöriger bildungsferner Schichten und kritisiere angebl. Abiturienten bez. ihrer sprachlichen Fähigkeiten nur ungern.
        Aber was dieses Mädchen da an Text hinschmiert, ist unterirdisch, damit ist kein seriöses Studium zu absolvieren.
        Satzbau, Rechtschreibung, inhaltliches Begriffsverständnis gegen Null!
        Und so eine will einen Studienplatz kaputtmachen, der ansonsten möglw. jemandem zustünde, der u.U. das deutsche Mint-Desaster abmildern helfen könnte?
        Will den Kindern ( nach eigenem Bekunden sogar kleinen Kindern ) ein Wort beibringen ( Gender )?
        Was soll das nützen?
        Und wenn die den Kindergartenkindern und Schülern 20 Jahre lang den Terminus „Plumpudding“ predigt, kann dadurch doch keinem einzigen Kind ein Vorteil erwachsen. Ganz egal ob diese Kinder nun Minder- o. Mehrheiten angehören.

        Allein ihr wildes ereifern gegen die Normalität an sich zeigt doch schon, daß sie in der üblichen postpubertären Rebellenphase verhakt und hängen geblieben ist.

        Mein Vorschlag: Erstmal einen passenden Soziotherapeuten suchen und dann ( nach feststellbaren Fortschritten ) versuchen eine relativ anspruchslose Ausbildung zu einem einfachen 9:5-Job zu machen.
        Intelligenzfreie Gendermaden gibt es schon viel zu viele!

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  4. Gerhard schreibt:

    Niemand versteht sie, selbst Eltern und Freunde, von denen man annehmen müsste, dass sie ihr zugewandt sind. Hier müsste eigentlich ein mindestens rudimentärer Denkprozess einsetzen. Das Gegenteil ist der Fall. Hier kommt einem der Spruch mit dem Geisterfahrer in den Sinn.

    Aber schaut mal ins „About“, wo sie den Titel Ihres Blogs erklärt:

    First, I got the idea when I watched a band I liked play a gig but was unable to see anything because too many tall men stood in front of me. They were unwilling to swap places (so I could get a glimpse of what was going on onstage) but rather further inhibited me from seeing.

    [Weil Patriarchat]

    I want to see the stage, though. I am sure we all want to. I want to find ways to make especially the tall men understand that their place isn’t in front of everybody else.

    Es gibt übrigens auch Frauen, die größer sind als ich. Nicht so viele wie Männer. Man könnte früher ins Konzert gehen. Man könnte in Konzerte mit einer höheren Bühne gehen. Man könnte so vieles. Sie beschränkt sich leider darauf, alle anzuklagen die größer sind als sie. Ich wette, ihr Freund ist größer als sie und sie hat kleinere Männer nicht als Partner in Betracht gezogen. Was man tatsächlich machen könnte, ist selbst Leuten den Vortritt zu lassen, die kleiner sind als man selbst. Ein Beispiel zu geben und auf Nachahmer zu achten.Das wäre ganz nach ihrem Motto: „Solidarity. Friendship. Love.“. Gruselig.

    Gefällt 1 Person

  5. Martin H. schreibt:

    Wer für Wenige Verständnis vermitteln möchte, erfüllt nur die Bedürfnisse von Wenigen!

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  6. Pingback: SoundOffice Lesestube – SoundOffice-PolitBlog

  7. blindfoldedwoman schreibt:

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