Kurz notiert – KW 17/2018

1. Girl’s Day

Gestern war wieder „Girls‘ Day“.
Hierzu habe ich eine Linkliste erstellt, und den Ablauf in unserem Unternehmen beschrieben.


2. Amokfahrt von Toronto

Dem Amokfahrer von Toronto wird als Motiv „Frauenhass“ unterstellt. Ich weiß nicht, inwiefern dies zutreffend ist, oder ob es nicht eher allgemeiner Menschenhass war. Möglicherweise war es auch die Verzweiflungstat eines verwirrten, zutiefst unglücklichen Menschen.
Aber sollte tatsächlich Frauenhass sein alleiniges Motiv gewesen sein, sollte man sich vielleicht einmal – auf einer abstrakteren Ebene- überlegen, wie es dazu gekommen ist.
Was treibt einen jungen Menschen zu solch einer erbarmungslosen Tat? Welche negativen Erfahrungen musste er machen, wie viele vielleicht demütigende Ablehnungen musste er erleben?
Hat ihn das gesellschaftliche männerfeindliche Klima, in dem keinerlei Verständnis für Männer zu finden ist, und in dem Männer keine Unterstützung bei Problemen erhalten, so sehr geprägt, dass dies für ihn ein Befreiungsschlag sein sollte?
Die Anzahl verunsicherte Männer, die von Frauen nur ablehnendes, erniedrigendes, abfälliges Feedback erhalten, wird in Zukunft, fürchte ich, noch zunehmen. Es wird Zeit, dass sich viele Frauen einmal darauf besinnen, mit Männern wieder anständiger, respektvoller, wertschätzender und freundlicher umzugehen, als es Jahrzehnte feministischer Indoktrination ihnen eingeimpft haben.
Wenn einige Frauen aufgeschlossener und zugänglicher auf männliche Kontaktversuche reagieren würden, würde das sicher dazu beitragen, solche mörderischen Auswüchse in Zukunft zu verhindern. Oder wenn sie wenigsens ihre Abweisungen so formulieren würden, dass der betreffende Mann seine Würde wahren kann.


3. „Teufelskreise der Frauenförderung“

Als ich den Titel des Blogposts von Robert Franken las, der sich gegen Frauenförderung aussprach, war ich im ersten Moment beeindruckt, und dachte: „Naja, ein blinder Kapaun findet auch mal ein Korn.“
Herr Franken hatte sich in der Vergangenheit bereits öfter als feministischer Möchtegern-Ally hervorgetan, weshalb ich über den scheinbaren Sinneswandel erstaunt war.
Aber dann lief die Geschichte doch wieder darauf hinaus, dass sich das Arbeitsumfeld den Frauen gefälligst anpassen soll. Er will das „System verändern“ (über konkrete Maßnahmen schweigt er sich allerdings aus – vermutlich meint er die Abschaffung des Leistungsprinzips).
Seine Ausführungen gipfeln in der Aussage:

Wir müssen auf jeder Ebene wissen wollen, warum dort zu wenig weibliche Führungskräfte ankommen.

Ja, Herr Franken, dann verschließen Sie nicht weiter die Augen davor, dass Frauen eben meistens andere Prioritäten für ihren Lebensweg setzen als Männer.


4. Komplementarität der Geschlechter

Auf dem neuen „Diskursatlas Antifeminismus“ bin ich stichprobenartig auf der Seite „Komplementarität der Geschlechter“ gelandet.
Das Konzept der Komplementarität wird dort als „antifeministisches Narrativ“ bezeichnet, und die Begründung dafür, dass es nicht zutreffen kann, besteht im Wesentlichen daraus, dass ein paar böse Leute sich dazu einmal befürwortend geäußert haben.

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Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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20 Antworten zu Kurz notiert – KW 17/2018

  1. rotepilleblog schreibt:

    Super Kommentar zu Toronto, wollte ich auch noch drüber schreiben.
    Ich denke auch in Zukunft wird es leider solche Inceltaten geben, wenn man immer weiter auf Männer einhaut.

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    • Ein Incel zu sein, bedeutet ja noch lange nicht, dass ein solches Gewaltpotential vorhanden ist, wie es schon wieder viele Medien versuchen zu suggerieren.
      Die Gesellschaft sollte einmal nach den Ursachen suchen, warum wiederholte Abweisungen und Frust so unerträglich werden können.
      Die permanente Abwertung von Männern beginnt, sich zu rächen.

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      • rotepilleblog schreibt:

        ich denke das Gewaltpotential ist aber bei incels doch immer da. Irgendwo muss die Wut hin.

        Die Gesellschaft tut aber null für Incels und schwache Männer, die werden nur belogen mit Feminismus-Lügen wie „Nette Männer und weiche Männer braucht das Land“, etc

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        • OK, „Gewaltpotential“ war der falsche Ausdruck. Gewaltbereitschaft trifft es besser.
          Ein Gewaltpotential ist theoretisch ja immer vorhanden sein, aber kaum einer wird das tatsächlich in die Tat umsetzen. Einige wenige leider schon.

          Was schlägst du denn vor, was die Gesellschaft konkret für Incels tun könnte?
          Die Atmosphäre ist ja inzwischen feministisch völlig vergiftet. Mädchen kriegen von kleinauf die Hirnwäsche, dass Sex schlecht und Männer böse wären.
          Mit lauter #Aufschrei und #Metoo werden sie so konditioniert, dass sie extrem negativ reagieren, wenn ein Mann es wagt, sie nur mal anzuschauen.

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  2. luisman schreibt:

    Hat dies auf Nicht-Linke Blogs rebloggt.

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    • Die EMMA ist nun sicherlich nicht die vertrauenswürdigstes Quelle, sondern stark voreingenommen.

      Wie schließt man von

      Wir werden die Chads und Stacys niederringen.

      auf „Frauenhass“? Der Hass auf (erfolgreiche) Männer war bei dem Amokfahrer ebenso vorhanden.
      Das heißt auch noch lange nicht, dass andere Incels ebenso empfinden. Die meisten sind schlicht auf der Suche, und haben es bisher halt noch nicht geschafft, jemanden zu finden. Ich halte es für zutiefst unseriös, diese Menschen pauschal zu kriminalisieren.

      Sie sind technikaffin und arbeiten oft in der IT-Branche.

      Ja, klar doch. 🙄

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  3. 0nyx schreibt:

    wie verblödet muß man eigentlich sein, um die von purem #Hass getriebene Tat eines #Mörders mit „och der arme Junge“ zu entschuldigen und dann auch noch Frauen in die Schuhe zu schieben?

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    • Erst mal beruhigen, tief durchatmen, dann das Gehirn einschalten und noch mal in aller Ruhe lesen, was ich geschrieben habe, statt mir Strohmänner unterzuschieben.

      Aber es ist natürlich viel einfacher, mit emotionaler Empörung zu reagieren und dabei mit Beleidigungen oder persönlichen Angriffen nicht zu sparen, als sich sachlich mit einer anderen Meinung als der eigenen auseinanderzusetzen.
      Ein Versuch, dich mal in die Situation eines Incels zu versetzen und einzufühlen, würde dir sicher nicht schaden.

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      • Fiete schreibt:

        Oh! Nix! Wie immer ….

        Ich denke, man muß diese Incel-Geschichte im Kontext der gesamten US-amerikanischen Unterschichtproblematik sehen.
        Die Mopar-Städte ( Chicago, Detrort; Michigan etc. ), die ehemaligen Kohle- u. Stahlregionen und auch Teile der Südstaaten wurden ja nun seit mereren Jahrzehnten schändlichst im Stich gelassen ( was ja auch dazu führte, daß der Trumpel sich so aufplustern konnte ).
        Und zwar besonders die weiße Unterschicht ( auf „white trash“ reduziert ). Gerade die Hillbilly-Cleantons ( beide ) und der Baracken-Osama haben da wohl eklatant versagt, weil nix als hohle Versprechungen geliefert.
        Dadurch hat sich reichlich Wut angestaut, woraus sich auch einige obskure „Bewegungen“ gebildet haben, die dann auch noch medial richtig hübsch effektiv zu Hassobjekten hochgepusht wurden.
        Die Incels, die hier bis vor ein paar Wochen keine Sau kannte, sind nur eines dieser Phänomene. Sicherlich nicht mal das wichtigste.
        Und ich vermute mal, daß der Anti-Kult ( tatsächlich ein Hass-Hype ), der jetzt blitzartig darum betrieben wird, hauptsächlich dem Zweck dient, die dahintersteckenden Ursachen mittels „gerrrächter Empörung“ zuzuschütten und so gar nicht erst als Diskursthema aufkommen zu lassen.

        ( Und Oh-Nix wieder mal mittenmang dabei, ja nee, is klar .,.. )

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        • Incel bedeutet ja erst mal nur „ivvoluntary celibate“.
          Wohl jeder hat schon mal mehr oder weniger Phasen der unfreiwilligen Enthaltsamkeit erlebt, und sollte nachfühlen können, wie sich fehlender Sex auf das allgemeine Wohlbefinden auswirkt. Sexmangel ist frustrierend. Da kommt man schon mal auf dumme Gedanken (was nicht heißt, dass man die dann auch umsetzt).

          Einige Incels organisieren sich in Communities, aber nur einzelne davon vertreten extreme Meinungen.
          Viele Medien haben jetzt wieder mal nichts besseres zu tun, als von Außenseitermeinungen auf alle zu schließen, und die Öffentlichkeit aufzuhetzen.
          Sie schießen sich pauschal auf alle Incels ein (insbesondere natürlich die nerdigen), statt mal ein wenig Mitgefühl zu zeigen, oder nach Lösungsansätzen zu suchen.

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          • Fiete schreibt:

            „Sie schießen sich pauschal auf alle Incels ein …“
            ….und (hust ) „interpolieren“ ( ähemm! ) ihre Horror-Phantasien dann weiter auf alle MGTOWs, PUAs, Maskulini(NININI)sten, Männerrechtler, Väterrechtler, Gleichberechtigungsbefürworter, Familienrechtler, Kinderrechtler, Männers allgemein, Frauen die sich mit Männers abgeben …. und erhaupt alle diese fiesen, ständig amoklaufenden NAZINAZINAZIS …..

            Same Procedure as always …

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            • Diese Personen können halt nur reflexartig „böse, böse, alle böse!“ herumschreien. Dabei bestreitet niemand, dass diese konkrete Einzeltat verabscheuenswert und grausam war.
              Aber man sollte dabei auch nicht eine differenzierte und nuancierte Betrachtung unterlassen, und die grundlegenden Ursachen benennen dürfen.

              Als notorische Besserwisserin kann ich’s mir nicht verkneifen 😳 sorry:
              Es ist keine Interpolation, denn diese Verallgemeinerung findet ja außerhalb des Gültigkeitsbereiches statt.
              Stattdessen handelt es sich um eine Extrapolation, bei der der Anwendungsbereich unzulässig erweitert wurde.

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            • Fiete schreibt:

              „Es ist keine Interpolation, denn diese Verallgemeinerung findet ja außerhalb des Gültigkeitsbereiches statt.
              Stattdessen handelt es sich um eine Extrapolation, bei der der Anwendungsbereich unzulässig erweitert wurde.“

              Danke, @Anne, für die ( absolut korrekte ) Belehrung und Asche auf mein greises Haupt!
              Ich ging ( wie üblich faul ) davon aus, daß die Anführungszeichen reichen, um die Absurdität des Begriffes darzustellen. Sonst hätte ich ja glatt erklären müssen, warum die oberschlauen Femis ggf. eher von einer Interpolation sprechen würden. Nämlich weil sie ja von einer ( im Endeffekt ) einzigen Gruppe ausgehen, also den bereits erwähnten „patriarchatsverseuchten NAZINAZINAZIS“.
              ( Ich gelobe Besserung [ möglw. zu versuchen, gelegentlich ])

              Gefällt 1 Person

    • mitm schreibt:

      War das ein Fake-Post von jemand anderem unter falscher Flagge? 0nyx hat vorne eine Null, kein großes O.

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