Girl4equality: „Nein, sorry, wir stellen keine Frauen ein“

Ein Blogpost von girl4equality widmet sich der Einstellung von Frauen.

Es ist allgemein bekannt, dass Frauen weniger verdienen als Männer.

Ein feminstischer Mythos, der schon so oft widerlegt wurde.

Egal, ob sie Lehrerinnen sind, im Büro arbeiten oder Hollywood-Schauspieler.

Meines Wissens verdienen z.B. Pornodarstellerinnen mehr als Pornodarsteller.

Frauen in Deutschland verdienen im Durchschnitt 22% weniger als Männer.

Bereinigt um messbare Einflussparameter verliert sich der Unterschied im Rauschen.

Sie arbeiten mindestens genauso hart und viel

Unbelegte Behauptung.

weil ich mich für eine Ausbildung in einem Druckbetrieb bewerben wollte, aber mir von vorne herein gesagt wurde, dass ich es gar nicht zu versuchen brauche, da sie nur Männer annehmen. Bitch what? Jetzt wird mir also ein Arbeitsplatz verweigert, nur weil ich eine Frau bin? Na vielen Dank auch.

Deal with it.
Spätestens nach dem ganzen #metoo-Hype ist es kein Wunder, wenn Arbeitgeber ihren männlichen Mitarbeitern keine Zusammenarbeit mehr mit Frauen zumuten wollen.

An die Chefs hier: BEZAHLT. EURE. MITARBEITER. GERECHT. EGAL. OB. MANN. ODER. FRAU.

Unsere Mitarbeiter werden mindestens nach Tarif bezahlt. Wer sich durch besonderen Leistungsbereitschaft, Arbeitsqualität oder Engagement hervortut, erhält zusätzliche, freiwillige Zulagen. So ähnlich halten es viele Unternehmen – mit den bekannten Konsequenzen.

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Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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15 Antworten zu Girl4equality: „Nein, sorry, wir stellen keine Frauen ein“

  1. grumpyoldfart schreibt:

    Aus dem Blogpost davor (https://girl4equality.wordpress.com/2018/12/17/selfcare/):

    „Hausaufgaben, lernen für die nächste Klausur, Weihnachtsgeschenke besorgen, zum Training gehen, irgendwann nochmal Freunde treffen…

    Das ist zurzeit meine To-Do-Liste und ich bin mir ziemlich sicher, dass es bei vielen ähnlich aussieht. Da kommt man schonmal in mentales Schwitzen, es ist stressig, wie soll man für Mathe lernen, Englisch zwei Seiten übersetzen und gleichzeitig überlegen, was man Oma zu Weihnachten schenkt? Und das alles an einem Tag? Schon beim Gedanken daran habe ich keine Lust mehr und will mich einfach mit Tee auf meine Couch legen“

    Dagegen wirkt ja eine (echte) Schneeflocke geradezu wie Chuck Norris. Das arme Hascherl, soooo viele Dinge auf einmal, nein, was für eine fiese Welt. Sorry, was ist das denn für ein verwöhntes Prinzesschen? Was macht die eigentlich, wenn die wirklich mal einen Job hat, und dann da die Hütte brennt?

    Da hat der zukünftige Nicht-Arbeitgeber alles richtig gemacht.

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  2. blindfoldedwoman schreibt:

    Dir ist bewusst, dass Du hier einen Blog einer 15jährigen thematisiert?

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    • grumpyoldfart schreibt:

      Sie selber gibt auf Ihrer „Über mich“-Seite 17 als Alter an. Die Gute ist damit zwar immer noch relativ jung, aber Welpenschutz gibt’s da nicht mehr.

      Gefällt 1 Person

    • Nein.
      Sie will sich bewerben, also bald Schulabschluss.
      Ihre Schreibweise ist fehlerarm und wirkt gebildet, also höhere Schule.
      Folglich mindestens 17.

      Ich habe jetzt mal ihre About-Seite angeschaut. Da steht 17. Möglicherweise ist das aber inzwischen gar nicht mehr aktuell.
      (Da gibt sie übrigens als Hobby an „Teile der Gesellschaft kritisieren“)

      Wer so schreiben kann, dessen Aussagen dürfen auch in angemessener Weise thematisiert werden.
      Je früher junge Mädchen erfahren, dass die Realität ein wenig anders aussieht als in ihren Tagträumen, desto besser.

      Gefällt 1 Person

  3. rano64 schreibt:

    Sie ist noch sehr, sehr jung und ich hoffe doch sehr, dass sie sich noch von der Realität einholen lässt:

    Was ich nur zutiefst befremdlich finde: Was bringt es eigentlich, jungen Mädchen einzureden, dass sie angeblich sowieso 21% weniger verdienen werden, bloß weil sie Frauen sind? Das heißt nämlich im Umkehrschluss: Anstrengung lohnt sich eh nicht und man sucht sich lieber einen netten Mann, der die Versorgerrolle übernimmt. Wo bleibt den da die Emanzipation? Wir leben doch nicht in den Fünfzigern!

    Meine Tochter ist jetzt 16 und sie ist klug, ehrgeizig, diszipliniert, fleißig und schlagfertig. Eine aktive Kampfsportlerin mit unbändigem Freiheitsdrang. Ich rate ihr selbstverständlich dazu, ruhig nach den Sternen zu greifen und die Ziele hoch zu stecken, wenn sie das so möchte. Und etwas zu studieren, was die den eigenen Ansprüchen entsprechenden beruflichen Perspektiven eröffnet.

    Gefällt 2 Personen

    • Feminismus versucht, das Bild der unselbständigen, unterdrückten Frau aufrechtzuerhalten, um nicht als unnötig oder obsolet zu erscheinen.
      Und das wird dann als Einsatz für Frauen gelabelt!
      Dabei sind es gerade sexistische Maßnahmen wie ausschließliche Frauenförderung, durch die Frauen beruflich nicht mehr konkurrenzfähig werden, oder paranoide #metoo-Hysterie, die es ratsam macht, Frauen auszugrenzen.

      Jungen Mädchen und Frauen sollte stattdessen vermittelt werden, dass sie eigenständig ihre Probleme lösen können, aber auch selbst die Verantwortung für ihre Entscheidungen tragen müssen.

      Deiner Tochter viel Erfolg für die Zukunft!
      Ohne Engagement und manche Mühen geht es nicht, aber sie wird ihren Weg schon machen.

      Gefällt 2 Personen

  4. Fiete schreibt:

    Es ist zu lächerlich!
    A – „Frauen in Deutschland verdienen im Durchschnitt 22% weniger als Männer.“
    B – „An die Chefs hier: BEZAHLT. EURE. MITARBEITER. GERECHT. EGAL. OB. MANN. ODER. FRAU.“
    Ja, was denn nun?
    Wenn Frauen 22% weniger verdienen würden, wäre es doch nur gerecht ihnen auch 22% weniger zu zahlen.
    Tatsächlich erwähnt Anne ja schon ganz richtig, daß eine ungeklärte Restmenge, die im statistischen Rauschen verschwindet, existiert, es also einen Wage-Gap möglw. gibt.
    Wenn ich mich recht erinnere ist dieselbe laut destatis kleiner als 6%, laut Wirtschaftsinstitut kleiner als 2% ( Rauschen bei ca. 7% resp. ca. 3-4% ).
    Somit wären, laut der der Bewerberin oben Frauen mit ca. 15-19% überbezahlt. Ich finde solche Rabulistiken frauenfeindlich.

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    • Diese GPG-Diskussion bin ich inzwischen so leid ..

      Wenn Frauen für die gleichen Arbeitsergebnisse zu ansonsten gleichen Bedingungen und ohne Nachteile tatsächlich $x Prozent weniger Geld bekommen würden, wären alle Arbeitgeber erpicht darauf, sie als preisgünstigere Arbeitnehmer einzustellen.
      Und – schwupps! – wäre die Nachfrage nach Frauen größer, was die Preise für sie steigern würde. Wir hätten eine hübsche kleine Rückkopplung, die dafür sorgen würde, dass sich die Löhne für Männer und Frauen aneinander angleichen (evtll. nach einem Einschwingvorgang).
      Böse Zungen behaupten, das sei bereits geschehen.

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  5. Gast schreibt:

    > Meines Wissens verdienen z.B. Pornodarstellerinnen mehr als Pornodarsteller.
    Laut einer Sendung im ÖR, manchmal kommt dort doch was brachbares, gibt es in Deutschland nur einen einzigen oder zweie Männer, die davon leben können. Frauen bekommen nicht mehr, sondern ein vielfaches, während die Männer härtere Arbeitsbedingungen haben, die spätestens bei der Notwendigkeit von medikamentösen Spritzen recht unerfreulich werden.

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