Wikipedia und die Männer

Zufällig kam ich auf der Wikipedia auf die Seite Männerrechtsbewegung.

Als Männerrechtsbewegung (englisch men’s rights movement) wird eine [..] Strömung bezeichnet, die – im Unterschied zur Männerbewegung – antifeministische bis frauenfeindliche Positionen vertritt.

Die verlinkte Seite über die Männerbewegung, befürwortet immerhin die Strömungen, die sich für Väter, Schwule oder Feminismus einsetzen.

Dann gibt es noch die Seite Maskulinismus.

Maskulinismus ist das Eintreten für die Rechte und Bedürfnisse von Männern mit einer Ideologie naturbedingter männlicher Überlegenheit oder des Androzentrismus, welche sich in Männerbünden und antifeministischen Bewegungen artikuliert. Eine Kernthese des Maskulinismus lautet, dass Männer von Müttern und Frauen unterdrückt werden und sich auf ihre Männlichkeit zurückbesinnen sollten.

Die Maskulismus-Seite ist dagegen nur eine Begriffsklärung, die auf Maskulinismus, Androzentrismus, Männerrechtsbewegung und Antifeminismus verzeigert.

Es war mir schon vorher klar gewesen, dass die deutsche Wikipedia feministisch tendenziös ist. Aber das Ausmaß hat mich schon überrascht.
Da sucht jemand neutrale, unvoreingenommene Informationen, und findet so etwas.

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Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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20 Antworten zu Wikipedia und die Männer

  1. rotepilleblog schreibt:

    Dann bin ich klar Pro Maskulinismus.
    Frauenfeindliche Positionen kann ich dabei jedoch nicht erkennen.

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  2. Der Emil schreibt:

    „Männerprobleme? Kann es im Patriarchat nicht geben; da existieren nur die Probleme unterdrückter Frauen …“

    Selbst, wenn ich nur diesen Ansatz kritisiere, werde ich zu einem „alten weißen Mann“ und beweise die Richtigkeit von „all menners are trash“ (mehrfach erlebt, leider).

    Ein Grund mehr für mich, Ismen aller Art für Denkfehler zu halten.

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    • Diese doppelten Standard sind in unsere Gesellschaft inzwischen leider selbstverständlich. Sie zu hinterfragen, ist praktisch tabu.
      Wir werden mit Desinformation überschüttet, wovon z.B. der Gender Pay Gap nur die Spitze des Eisbergs ist.
      Umso wichtiger ist es, auf solche Verzerrungen, Entstellungen, Verdrehungen, Verfälschungen hinzuweisen. Vielleicht bringt es den einen oder die andere doch mal zum Überdenken.

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  3. mindph schreibt:

    Interessant fand ich auch immer, dass Wp als Quellen einzig Meinungsartikel feministischer Gegner der Männerrechtsbewegung auflistet und damit meint belegt zu haben, dass die Aussage „im Unterschied zur Männerbewegung – antifeministische bis frauenfeindliche Positionen vertritt“ wahr ist.

    Bei anderen Lemma wäre das ganz klar verstoß gegen NPOV.

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    • Vor mehreren Jahren habe ich gelegentlich auch bei der Wikipedia mitgeschrieben. Nichts besonderes. Es ging im wesentlichen um Themen, die im weitesten Sinn mit meiner Arbeit zu tun hatten.
      Da wurden dann – ohne nachvollziehbare Begründung – meine Änderungen rückgängig gemacht, oder neu angelegte Artikel wieder gelöscht.
      Es ist frustrierend, wenn man Zeit und Mühe hineingesteckt hat, und dann war das alles umsonst. Daraufhin habe ich es dann eben bleibenlassen.

      Die Moderatoren der Wikipedia haben viel zu große Macht. Als unbedeutender Autor hat man keine Chance, Änderungen herbeizuführen.
      Eine längere Diskussion oder ein Editwar lohnen sich nicht.
      Gerade ideologisch voreingenommene Moderatoren nutzen ihre Privilegien schamlos aus.

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  4. uepsilonniks schreibt:

    Gleich zu Beginn schreibt Kemper in diesem Buch, er sei durch den Artikel „Maskulismus“ in der Wikipedia irritiert worden. Er fantasiert eine Dominanz von Feminismus-Kritikern in dieser Online-Enzyklopädie. Als aber der Artikel „Maskulismus“ noch existierte – inzwischen wurde er von Feministinnen, die dort die Macht innehaben, gelöscht – wurde dort nur gesagt, dass nach Ansicht von Maskulisten Männer, die Notlagen ausgesetzt seien, diese – genau wie Frauen – ein Recht auf Unterstützung hätten und nannte anschließend ein paar Beispiele für solche Notlagen. Das alles war in den Augen Kempers: „Propaganda“, gegen die er – sehr erfolgreich! – vorging.

    https://uepsilonniks.wordpress.com/2015/02/08/kemper-die-maskulisten/

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  5. Fiete schreibt:

    Storch, der
    Heiliges Geflügel, welches die Kinder bringt.
    Wissenschaftlicher Gegenbeweis zur maskulinininistischen Ideologie des Sexismus, welche unterstellt, daß Vermehrung mittels übergriffiger Handlungen von Männern an Frauen initiiert wird.
    Daß der S. in der dritten Welt erheblich verbreiteter ist, als in der ersten, wird von Genderevologen auf die nicht artgerechten Haltungsweisen im Patriarchat ( sexistische Regierungsform ) zurückgeführt.
    Antimaskuaktivisten und Storchenschützer versuchen mit zunehmendem Erfolg durch wöchentliche Kindermassenrituale ( Friday for Storch ) und zahlreiche S-förderliche Neobrauchtümer ( sog. Freebleeding, das feierliche Verspeisen von Vaginalhefenyoghurt u.ä. ) die S-Population in D. wieder auf mittelalterliche Anzahlen zu bringen und gegen rechtsgerichtete Familisten zu schützen.
    S.a.: Heilige Greta, „Prophetin des strahlenden Storchs“ ( Göring ).
    S.a.: Kemper, „schwarze Storchenfeder“, Andreas, deutscher Storchenhüter, Entdecker des mathematischen Sexismus und Breivik-Maskulinininismus-Analytiker.
    S.: Schicksches Beweisphänomen „Keine Frau würde ‚das‘ freiwillig‘ von einem Mann ertragen, da wären wir längst ausgestorben“ ( Schick, Sibel, führende Sprecher*_.I.n der Prostorchaufklärungsbewegung )

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  6. Plietsche Jung schreibt:

    Es bleibt ein unnatürlicher Umgang zwischen den Geschlechtern.
    Ich werde mich für meinen Teil in meinem Leben nicht mehr verbiegen. Weder für die Emanzen noch für die Negerküsse.

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    • Bleib nur, wie du bist, Plietschi.

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      • Plietsche Jung schreibt:

        Ich versuche es, aber ich vermute, das ich dieses Land in ein paar Jahren verlassen werde. Die Großstadt in jedem Fall.

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        • Es gibt Länder, in denen der Feminismus noch mächtiger ist als hier. Also Vorsicht!

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        • Fiete schreibt:

          Die Großstadt zu verlassen kann nur gut sein! Im Dreieck Osnabrücker Land, Ruhrpott, Ostfriesland habe ich, bis 2010 ( seitdem bin ich da leider weg ), kaum je irgendwelche feministischen Umtriebe in der Pampa feststellen können.
          Ansonsten schließe ich mich Anne’s Bedenken an, vermutlich sollte man auch in den meisten anderen Länder besser die Finger von den Ballungszentren lassen. Das sind DIE Brutstätten für Durchgeknallte und besonders natürlich solche, die gezielt gezüchtet, abgerichtet und unter insofern „sortengerechten“ Bedingungen gefördert und vollversorgt werden.
          Ischa logesch, nä?

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  7. quellwerk schreibt:

    Interessant, dass du über diesen Artikel stolperst. Es war ca. 2013 oder 2014, als ich durch Zufall auf diesen Wikipedia – Artikel stieß. Ich hatte bis zu diesem Zeitpunkt von der Männerrechtsbewegung nichts gehört und Feminismus war für mich irrelevant. Ich habe in den Diskussionsseiten von Wikipedia Kritik an den Artikel geübt. Nach 2 Wochen war ich für alle Zeiten dort gesperrt.

    Das hatte mich getriggert – ich habe mich danach schlau gemacht und wurde überzeugter Antifeminist.

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    • Die wenigsten Wikipedia-Nutzer werden sich noch anderweitig informieren, nachdem sie einen ausführlichen Artikel dort gelesen haben.
      Die Wikipedia missbraucht ihre Popularatität für ideologische Manipulation, Propaganda und Indoktrination, hat aber IMHO inzwischen ihren Zenit hinter sich.

      Als ich (ca. 2014) begonnen habe, mich mit Feminismus auseinanderzusetzen, habe ich vermutlich auch einen Blick auf ebendiese Wikipedia-Seiten geworfen.
      Damals ist mir noch gar nicht aufgefallen, dass dort etwas faul sein könnte. Der Blick schärft sich erst mit der Zeit.

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  8. Mike schreibt:

    Propaganda ist eben noch heute ein wichtiges Instrument zur Meinungsbildung. Man stelle sich vor, die Medien würden objektiv berichten; die Wiki-Admins wären nicht „politisch eingefärbt“ (gibt ja mehrere Dokumentationen darüber, die aufzeigen wie die Wiki „funktioniert“)… Die fehlende PFLICHT in solchen „Dokumenten“ eine Primärquelle zu verwenden – also nicht „x zitiert y, y zitiert z’s Werk, wesshalb es so sein muss, obwohl y schon nicht korrekt zitierte“, sondern „x zitiert z’s Werk“ (und zwar korrekt – nicht „geguttenbergt“)

    Man stelle sich vor, Feministinnen könnten nicht mehr behaupten „alle Männerrechtler sind Nazis“, oder „jeder, der gegen den Feminismus ist, will die Frau an den Herd ketten“, weil es so in anderen feministischen Pamphleten steht, sondern sie müssten die korrekten „Urtexte“ des MRM zitieren…

    Man stelle sich ferner vor, in „wissenschaftlichen Arbeiten“ aus dem Bereich Soziologie wären Zirkelverweise (einer verweist auf das Dokument vom Anderen, jener über Umwege wieder zurück – aber niemand auf eine Primärquelle) verboten, und man müsste Primärquellen vorweisen…

    Wie es nach so einem Paradigmenwechsel wohl in unserer Gesellschaft aussehen würde?

    …aber was weis ich schon, ich bin nur ein alter, weisser Mann.

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    • Es war ursprünglich die Stärke der Wikipedia, dass jeder unbürokratisch mitmachen konnte.
      Natürlich mussten Inhalte vor Vandalentum oder Scherzbolden geschützt werden.
      Das etablierte Moderatorentum zeigt jedoch inzwischen seine hässliche Kehrseite, indem es ganze Themenfelder ideologisch durchdrungen hat, und wesentliche Änderungen nicht mehr zulässt.

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  9. rano64 schreibt:

    Vor etlichen Jahren hätte ich mich naiver weise tatsächlich noch als „Feminist“ bezeichnet, denn ich war natürlich für Gleichberechtigung, was auch sonst. Doch irgendwann gingen in meinem Kopf die Alarmglocken an, denn es häuften sich die anekdotischen Begebenheiten, die so rein gar nicht zur beobachteten Wirklichkeit passen wollten. Und als die Diskrepanzen zu groß wurden, habe ich angefangen, mich intensiver mit der Materie zu befassen. Ich las also zuerst feministische und dann auch maskulistische Texte. Und wendete mich bald mit Grausen ab von diesem gefühligen, irrationalen Geschwätz verwöhnter Mädchen, ihrer kaum verhohlenen Menschenfeindlichkeit sogar gegenüber (männlichen) Kindern und ihren permanenten Doppelstandards. Und voila, ein weiterer Antifeminist war geboren.

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    • Wir werden ja von Kindheit an mit Behauptungen überschwemmt, dass Frauen benachteiligt werden, weniger verdienen, belästigt und misshandelt werden, blablabla, ..
      Es ist ganz normal, dass man das, was man von allen Seiten hört, erst mal glaubt.
      Mir war Feminismus früher egal, dachte aber, er hätte schon seine Berechtigung.
      Bis mir mehr und mehr Widersprüche und Inkonsistenzen mit meinen eigenen Erfahrungen auffielen.
      Damals bin ich glücklicherweise auf AllesEvolution gestoßen. Die Wikipedia und andere Mainstream-Informationsquellen hätten mir nicht weitergeholfen, sondern nur noch mehr ein unzutreffendes Bild vermittelt.

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      • rano64 schreibt:

        Und was man sonst noch aufgeladen bekommt. Als junger Mann hielt ich es naiver Weise für selbstverständliche Lebensziele, dass man Karriere macht und ordentlich Geld verdient, um sich ein repräsentatives Haus, ein schickes Auto und all den anderen Kram leisten zu können, mit dem ein Mann seinen hohen Status zeigen kann. Und natürlich war die Sorge für Frau und Kinder da auch mit eingeschlossen.

        Mit diesem Scheiß – Programm habe ich mich Jahrzehnte abgemüht, bis mir irgendwann peu a peu aufgefallen ist: Das bin ja gar nicht ich!!! Ich brauche diesen ganzen verdammten Mist nicht. Wertvoll ist die Zeit, nicht das Geld. Zeit für Menschen, die ich liebe (insbesondere meine Kinder), Zeit für mich selber, Zeit für Genuss, Hobby und Muße.

        Jetzt kämpfe ich schon seid Jahren darum, mich aus diesem Sumpf zu befreien und habe mich zunehmend diesen Mechanismen widersetzt. Eine ganz große Hilfe ist dabei die Frau, die auf meinen Widerstand reagiert hat, indem sie mich verlassen hat. Und jetzt versucht, mittels der prächtigen Gesetze ihre materiellen Ansprüche in vollem Umfang aufrecht zu erhalten.

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