Tag der Geschlechter-Empathielücke #GEGD

Heute, am 11. Juli, ist der Tag der Geschlechter-Empathielücke (Gender Empathy Gap Day).

Das Thema hätte sicherlich einen ausführlicheren Post verdient, als ich ihn momentan schreiben kann.
Für Einzelheiten und Hintergründe verweise ich deshalb auf den Artikel von Gunnar Kunz sowie die ganz neue offizielle Website von MANNdat.

Es ist schon bezeichnend, wie in unserer Gesellschaft Probleme von Männern kaum zur Kenntnis genommen werden. Während sogar relativ banale Angelegenheiten, die Frauen stören, medial hochgepusht werden, können Männer nicht mit Mitgefühl oder Verständnis rechnen. Wenn sie männerspezifische Missstände ansprechen, so werden sie stattdessen mit „mimimi“, „male tears“ oder „whiny white men“ lächerlich gemacht und beschämt. Ihre Probleme werden gleichgültig abgetan, oder ihnen sogar selbst die Schuld daran gegeben.
Obwohl beispielsweise die meisten Opfer von Gewaltverbrechen männlich sind, wird in der Öffentlichkeit Gewalt gegen Frauen und Mädchen wesentlich stärker hervorgehoben. Das Leiden von Männern und Jungen wird weitgehend ignoriert und nicht beachtet.
Unterstützung oder Hilfsangebote speziell für Männer sind kaum zu finden.

Der heutige Tag der Geschlechter-Empathielücke soll diese Ungleichbehandlung bewusst zu machen.

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Über Anne Nühm (breakpoint)

Die Programmierschlampe.
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8 Antworten zu Tag der Geschlechter-Empathielücke #GEGD

  1. keloph schreibt:

    ich denke, jegliche kritische auseinandersetzung sollte ohne betrachtung des geschlechts der kontrahenten stattfinden. grundsätzlich. aber das darf man ja scheinbar gar nicht sagen, weder als frau noch als mann 🙂

    Gefällt 2 Personen

  2. Plietsche Jung schreibt:

    Interessante Seite. Danke.

    Die Medien sind verkommen. Aber das ist ja nicht neu. Nur das es so viele dumme unreflektierte Menschen gibt, die das glauben, was in den Medien (ab)geschrieben wird, ist beängstigend.

    https://genderempathygap.de/doppelmoral-in-den-medien/

    Gefällt 1 Person

    • Das ist die Doppelmoral zwischen schutzbedürftiger Frau und disposable man. sperms are cheap.

      Gefällt 1 Person

      • John doe schreibt:

        > sperms are cheap

        Actually they arent’t.

        Sperma ist tatsächlich sehr kostbar, kostbarer als weibliche Eier. Das kann man daran erkennen, das alle Superreichen und Staaten versuchen, Sperma zu bekommen und einzufrieren. Denn die Fertilität ist generell am sinken aufgrund der massiven Umweltbelastung, vor Allem durch Elektrosmog und chemische Gifte. Da auch die weiblichen Eier dadurch geschädigt werden (vor allem die mitochondriale DNA) ist der neueste „Trend“ von „Social“-Freezing nur allzu logisch. Die Zukunft wird synthetisch sein – trotz des Imports frischer DNA durch Flüchtilanten.

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