Wie Feminismus Frauen beruflich schadet

Viele Arbeitgeber haben Vorbehalte, Frauen einzustellen.
Im folgenden werde ich versuchen darzustellen, warum der Feminsmus dafür hauptverantwortlich ist.
Bei der Aufzählung hatte ich zwar vor allem (hochspezialisierte) MINT-Berufe im Sinn. Viele Punkte gelten aber auch weit allgemeiner.

Berufswahl und Ausbildung

  • Durch Aktionen wie den Girls‘ Day werden Mädchen in Berufe gedrängt, für die sie sonst gar kein Interesse hätten. Es wäre sinnvoller, wenn nur die Mädchen einen derartigen Beruf wählen würden, die ohne äußere Beeinflussung Interesse und Begabung dafür hätten.
  • Während Schule und Studium gibt es spezielle Fördermaßnahmen ausschließlich für Mädchen und Frauen: spezielle Kurse, Coachings, Mentorenprogramme, Stipendien, Frauenstudiengänge etc. Diese Maßnahmen werden Jungen und Männern vorenthalten, und führen bei Frauen dazu, dass sie nicht adequat auf das Berufsleben vorbereitet werden, sondern in einer Art Safe Space. Dadurch können sie die Fähigkeit verlieren, mit männlichen Kollegen zu kommunizieren.
  • Frauen bekommen teilweise einfachere Prüfungsaufgaben und werden manchmal besser benotet. Dadurch ist eine Vergleichbarkeit der Leistungen nicht mehr gewährleistet. Im Zweifel wird man sich für die objektiveren Bewertungen männlicher Mitbewerber entscheiden.

Berufsleben

  • Durch Frauenförderprogramme und Frauenquoten werden Frauen gezielt begünstigt und bevorzugt. Auch tatsächlich fachlich hochkompetente Frauen werden dadurch als „Quotentussis“ angesehen. Insbesondere die Frauenquoten schaden dem beruflichen Ansehen der Frauen enorm, die so gut sind, dass sie keine Quote nötig haben.
    Die spezifischen Frauenförderungen fördern lediglich das Image der Frauen als unfähige, unterdrückte Daueropfer und jammernde Mimosen, denen dann verständlicherweise niemand mehr eine verantwortungsvolle Tätigkeit zutraut.
  • Insbesondere bei feministisch beeinflussten Frauen ist zu befürchten, dass sie bei harmlosen Scherzen oder Komplimenten von Kollegen oder Kunden einen #aufschrei machen.
  • Feministinnen können leicht den Betriebsfrieden stören. In gemischten Teams kommt es ohnehin schneller zu Konflikten.
  • Das geplante Gesetz für mehr Lohngleichheit legt den Beibehalt von bisher geschlechtseinheitlichen Teams nahe.

Personal Skills

  • Die gesetzliche Ausgestaltung der Elternzeit ist schlecht für beruflich ambitionierte Frauen, den Arbeitgeber werden zögern, eine Frau auf eine hochqualifizierte oder verantwortungsvolle Position zu setzen, da das Risiko groß ist, eine gut eingearbeitete Frau in die Familienpause zu verlieren.
  • Es kommt immer wieder zu Fällen, in denen Frauen Kollegen oder gar Vorgesetzte der sexuellen Belästigung bezichtigen (insbesondere auch, wenn die Avancen von ihnen selbst ausgingen, und sie abgewiesen wurden). Diese Gefahr lässt sich dadurch abwenden, Frauen gar nicht erst einzustellen, wenn sie viel beruflichen Kontakt mit Männern haben würden.
    Befürchtungen, mit Frauen alleine in einem Raum zu sein, sind weitverbreitet.
  • Wenn unerwünschte Erläuterungen durch Männer als „Mansplaining“ gelabelt werden, so trägt das nicht zu einer konstruktiven Arbeitsatmosphäre bei.

Ergänzungen sind willkommen.

All die aufgezählten Punkte sind im Wesentlichen auf feministische Forderungen und Einflüsse zurückzuführen.
Arbeitgeber würden Frauen viel lieber einstellen, wenn die Gegebenheiten anders wären. Dann wäre nämlich gewährleistet, dass Frauen wirklich konkurrenzfähig wären, vermutlich sogar besonders motiviert, engagiert und qualifiziert. Und ihre Leistungen würden nicht nur als Ergebnis ungerechter Fördermaßnahmen und Begünstigungen gesehen, sondern anerkannt.
Ohne Feminismus würden vermutlich weniger Frauen MINT-Berufe ergreifen. Aber deren Qualität wäre besser, weil wirklich nur geeignete und dafür begabte Frauen dies tun würden. Feminimus setzt dagegen auf Quantität („Quoten“), wobei die eigene Leistungsfähigkeit dem Geschlecht untergeordnet wird.

Zusammenarbeit zwischen Männern und Frauen könnte so produktiv sein, würden sich Feministinnen nicht immer ungebeten einmischen, insbesondere wenn sie selbst keine Ahnung haben, worum es geht.

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Über breakpoint AKA Anne Nühm

Die Programmierschlampe.
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32 Antworten zu Wie Feminismus Frauen beruflich schadet

    • Wenn ich ein Vorstellungsgespräch führe, gehe ich erst mal davon aus, dass die eventuelle Kinderbetreuung gesichert ist.
      Sofern ich doch danach frage, dann eher um zu sehen, wie die Bewerberin reagiert. So alles glauben würde ich nicht, aber falls sie den Job bekommt, muss sie das selbst auf die Reihe kriegen und verantworten.

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    • Imion schreibt:

      Und? Ich wurde auch gefragt, ob ich meinen Wehrdienst schon geleistet habe. Hier hat der Gesetzgeber die möglichkeit gegeben zu lügen. Mal ganz davon ab, das das nur einzelfälle sind.

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  1. karfunkelfee schreibt:

    Ein Chef fragte mich beim Vorstellungsgespräch ob ich Kinder plane. Daran, dass ich welche plante, scheiterte fast mein Job. Unberechenbare Gebärmaschinen nannte dieser Chef Frauen, die Kinder wollten. Ich konnte meinen Chef verstehen. Manche Frauen denken schwanger gleich krank und machen sich eine laue Zeit auf Kosten des Unternehmens. Ich hatte immer mit vielen Männern zu tun. Kam mit denen besser klar als mit den ewig tratschenden und zankenden Frauen. Ich geb nix auf ‚Stößchen‘ mit Sekt zu Arbeitsbeginn. Doch ich verstehe, wenn eine Selbstverständlichkeit wie die Gleichberechtigung am Arbeitsplatz durch ihre Überbetonung und Karikatur wie Frauenquoten infrage gestellt wird. Dies hat den Effekt eines explodierenden Gewehrlaufs. Selbstschuss ins Knie.
    Ich sagte meinem Chef, (vor rund 22 Jahren): Heute gehen Väter in Elternzeit. Sie denken unkorrekt. Ihre Ansicht ist überholt. Krieg ich den Job?
    Ich bekam ihn.
    LG

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    • Die Frage nach der Kinderplanung ist IMHO überflüssig.
      Selbst wenn eine Bewerberin wahrheitsgemäß antwortet, dass sie (vorläufig) keine plant, kann sie sich jederzeit umentscheiden, oder es kann auch ungeplant passieren.
      Das ist nichts, auf das sich ein Arbeitgeber verlassen kann.

      Schwangerschaft einer Mitarbeiterin ist nur selten ein Problem. Kritisch wird dann erst die Elternzeit. Denn irgendwer muss ja trotzdem die Arbeit machen, und das kann – insbesondere bei Jobs, die eine lange Einarbeitungszeit benötigen – äußerst kritisch werden.

      Theoretisch könnten auch Väter in Elternzeit gehen. Nach allem was ich so mitkriege, sind es aber meist die Mütter, die lieber daheim bei den Kindern bleiben, und den Väter kaum eine Chance lassen.

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      • GOI schreibt:

        Die Elternzeit einer Frau ist besser planbar als die eines Mannes.
        Da die Frau ab Bekanntwerden der Schwangerschaft besonderen Kündigungsschutz genießt, ein Mann aber erst frühestens 8 Wochen vor Antritt der Elternzeit. Ein Mann muss auch dem Arbeitgeber nicht mitteilen, dass seine Partnerin schwanger ist.
        In vielen Branchen ist meiner Meinung nach eher die Schwangerschaft das Problem. Viele Jobs dürfen nicht von Schwangeren ausgeübt werden (vgl. §4 MuSchG bzw. Mutterschutzarbeitsplatzverordnung). D.h. ein Arbeitgeber muss jederzeit mit einem Ausfall rechnen.
        Das MuSchG ist übrigens kein Produkt des Feminismus, sondern des preußischen Militarismus (nur gesunde Frauen/Mütter führen zu guten Soldaten). In der EMMA wird übrigens regelmäßig auf dem MuSchG rumgehackt.

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        • GOI schreibt:

          Zu meinem obigen Punkt: der Ausfall einer Frau istt besser planbar, da ja der Geburtstermin früh bekannt ist. Ein Mann könnte sagen: „Übrigens bin ich gestern Vater geworden und gehe im Anschluss an den Mutterschutz dann mal für zwei Jahre in Elternzeit…“
          Bei einer Frau wäre man früher gewarnt.
          Sicher unwahrscheinlich aber nicht unmöglich…

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          • Ja, das stimmt zwar, aber er könnte stattdessen auch unerwartet erkranken und deshalb längere Zeit ausfallen.
            Manche Risiken lassen sich nicht vermeiden.
            Längere Elternzeitpausen von Vätern sind aber so selten, dass man die Eintrittswahrscheinlichkeit dafür im Vergleich zu anderen möglichen Ausfallursachen vernachlässigen kann.

            Aber um das klarzustellen:
            Wenn ein Mann mir ohne Vorwarnung ankündigen würde: „Ich gehe in 8 Wochen für zwei Jahre in Elternzeit“, wäre ich durchaus verärgert und sauer.
            Weniger auf ihn, sondern auf den Gesetzgeber, der ihn praktisch dazu zwingt, seinen Arbeitgeber solange im Unklaren zu lassen, und ihn erst im letzten Moment vor vollendete Tatsachen zu stellen.

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        • Die Elternzeit muss auch die Mutter erst wenige Wochen vor Antritt verbindlich festlegen. Häufig kommt es vor, dass sie danach doch nicht an ihren Arbeitsplatz zurückkehren will, oder dass weitere Kinder die Elternzeit ins Ungewisse verlängern.

          Bei manchen körperlichen Tätigkeiten kann die Schwangerschaft zum Problem werden. Das stimmt. Für reine Büroarbeit normalerweise nicht (Risikoschwangerschaften ausgenommen).
          Eine Bekannte, die als MTRA arbeitete, und somit potentiell strahlenexponiert war, erzählte mir beispielsweise, dass sie nur ein zusätzliches, spezielles Dosimeter tragen musste.

          Den Mutterschutz finde ich grundsätzlich sinnvoll, da er die Gesundheit von Mutter und Kind sicherstellen soll.
          Einzelne Aspekte könnte man vielleicht etwas anders ausgestalten, aber im Großen und Ganzen passt es.

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          • GOI schreibt:

            Es gibt jede Menge Jobs, vor allem in der Industrie, die Schwangere nicht ausüben dürfen.
            Z.B. alles, was mit chemischen/biologischen Laboren, Kindern, Kranken und schweren Maschinen zu tun hat. Genauso Arbeiten nach 20 Uhr.
            Wenn die Gefährdungsbeurteilung des Arbeitsplatzes deiner Bekannten ergeben hat, dass das so geht, wird die zuständige Arbeitsschutzbehörde auch nichts dagegen haben…

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  2. GOI schreibt:

    Beim Punkt Elternzeit muss ich wiedersprechen.
    Auch wenn kaum Männer mehr als zwei Monate Elternzeit nehmen (die sogenannten Vätermonate), so müsste es Vätern genauso schaden. Ein „moderner“ Ehemann ist quasi noch unberechenbarer, da er genauso ausfallen kann.
    Nicht umsonst habe ich in diversen Bewerbungstrainings gelernt: wenn du nicht verheiratet bist, behaupte, dass du Single bist.

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  3. Pingback: Wie Feminismus Frauen beruflich … | sb'log

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  5. Yeph schreibt:

    Feministinnen können leicht den Betriebsfrieden stören. In gemischten Teams kommt es ohnehin schneller zu Konflikten

    Es gibt diesen Artikel, dass „je weiblicher die Chefetage, desto rauer das Betriebsklima“ https://www.welt.de/wirtschaft/karriere/article151419730/Was-die-Macht-mit-Frauen-macht.html

    Ich arbeite am Bezirksgericht mit einem Überschuss an attraktiven gut ausgebildeten und teilweise (sehr) intelligenten jungen Frauen: Sorry, aber Jura ist das Auswendiglernfach par excellence.

    Tatsache ist, dass das Betriebsklima, vor allem unter Richterinnen absolut unausstehlich geworden ist. Einige Richterinnen benehmen sich derart daneben, dass Disziplinarverfahren angestrengt wurden. Hier regiert die intrasexuelle Konkurrenz, jung, hübsch, frisch ausgebildet mit allen neuen Medien ausgestattet, gegenüber älteren weiseren nicht mehr so hübschen Frauen, die Computer noch nicht so gut verstehen. Es gab sogar Handgreiflichkeiten auf einer unteren Ebene (Rechstpflegerin, die eine Putzfrau zusammenschlug) Konsequenz …. sei doch nicht so, das würde die Karriere der Frau ruinieren, so dass sie weiterhin stalkt, lügt, stasimässig kontrolliert und kaum zu bändigen ist (meine Diagnose – moderne Frau, ohne psychische Störung oder Krankheit) (aber da bin ich vielleicht ungerecht) Jedenfalls hat sich das Betriebsklima von mittelmäßig auf saumäßig verschlechtert, vor allem für Jungs, obschon 2 sehr angenehme Frauen jetzt Präsidentin bei uns und Oberstaatsanwältin sind (aber die kenne ich schon seit 30 Jahren vom Sport (Schwimmen und Joggen), das hält anscheinend ethisch korrekt gesund. Unsere Präsidentin ist auch ein Schatz mit konsequenten Richtlinien und einer unerschütterlichen psychischen Resilienz. Außerdem weiß sie dass die mir zu 100% trauen kann. Das beruhigt ungemein. Es ist also nicht alles schlecht.

    Uffuff, hoffe ich erschlage Dich nicht mit zuviel Text. Du bist auch so ein Schatz (ganz ernsthaft).

    MfG
    Eddy

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    • Tja, es gibt schon Frauen (aber natürlich auch Männer), die so richtig unausstehlich sind.
      Ich glaube durchaus, dass sich das in manchen Konstellationen noch verstärkt. Männer raufen sich aber IMHO dann noch leichter zusammen, indem sie eine interne Hierarchie bilden.
      Bei Frauen, die sich in (intrasexuellen) Konkurrenzsituationen befinden, ist da oft der Krabbenkorbeffekt stärker.

      Danke und lg 🙂
      Anne

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  6. GOI schreibt:

    Meine zwei Beobachtungen im öffentlichen Dienst:
    1. Als Frau in gehobener Position hast du automatisch den Ruf einer Quoten-Trulla, egal wie gut du bist.
    2. Die Instanz der Gleichstellungsbeauftragten sorgt bestenfalls für Belustigung, schlimmstenfalls für Fürsten-Willkür. Merke: ohne das Placet der Gleichstellungsfunktionäre keine Einstellungen, Versetzungen, Beförderungen… Und wenn sie nicht beteiligt wurden, können sie nachträglich alles kippen…

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  7. Plietsche Jung schreibt:

    Ich sag’s mal provokativ und aus der Praxis gelernt: Wer junge Frauen einstellt, hat selbst schuld.

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  8. Pingback: Die feministische MINT-Lüge | ☨auschfrei

  9. littlebigbusiness schreibt:

    Mir wird nicht ganz klar, worauf du mit deinen Aussagen hinaus willst.

    Bei allem was ich da so raushöre, findest du dass Frauen in vielen Bereichen bevorzugt behandelt werden (zu unrecht?) und ihnen damit im Endeffekt nur geschadet wird.

    Außerdem äußerst du dich sehr kritisch über „Feministinnen“. Ab wann ist man denn für dich feministisch?

    Ich habe den Eindruck du schießt in deinem Beitrag in ganz viele Richtungen…gegen Förderprogramme, die Frauen in Berufe zwingen für die sie nicht geeignet sind, gegen „Feministinnen“ die keine Ahnung haben und das Arbeitsklima vergiften, gegen Maßnahmen wie Elternzeit, die Frauen nicht konkurrenzfähig machen.

    Aber was ist deine Alternative? Ich würde wirklich gern ein paar konkrete Lösungsansätze hören, wie man eine Gleichberechtigung auf dem Arbeitsmarkt herstellen kann ohne dass sich Männer oder Frauen benachteiligt fühlen.

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    • Aber was ist deine Alternative? Ich würde wirklich gern ein paar konkrete Lösungsansätze hören, wie man eine Gleichberechtigung auf dem Arbeitsmarkt herstellen kann ohne dass sich Männer oder Frauen benachteiligt fühlen.

      Ganz einfach, indem man alle Arbeitnehmer – unabhängig vom Geschlecht – gleich behandeln darf (!).
      Also keine Frauenquoten, Gleichstellungsbeauftragte, Frauenförderprogramme, Lohn“gerechtigkeits“gesetze, etc.
      Jeder Arbeitnehmer wird rein aufgrund seiner individuellen Fähigkeiten und Leistungen beurteilt und bezahlt.

      Lediglich beim Mutterschutz ist eine Gleichbehandlung nicht vollumfänglich möglich. Die einzelnen Regelungen sollten aber auf den Prüfstand, inwieweit sie tatsächlich sinnvoll sind.
      Bei der Elternzeit sollten Väter stärker eingebunden werden. In der jetzigen Ausgestaltung schreckt sie Arbeitgeber einseitig davon ab, Frauen einzustellen.

      Es mag sich jetzt widersprüchlich anhören (ist es jedoch nicht), aber es ist auch kontraproduktiv, Arbeitgebern vorzuschreiben, Stellenausschreibungen geschlechtsneutral vorzunehmen.
      Das AGG ändert rein gar nichts am tatsächlichen Einstellungsverhalten, zwingt Arbeitgeber nur zur Intransparenz und erfordert unnötigen Aufwand.

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      • littlebigbusiness schreibt:

        Du glaubst also eher, das keine Maßnahmen die besseren Maßnahmen sind und sich die Situation von alleine regulieren sollte. Ich stimme dir zu, dass man Personen nach ihrem Können bezahlen sollte und nicht pauschal, weil sie einem bestimmten Geschlecht angehören…aber gerade das ist ja nicht gegeben. Maßnahmen werden ja aus einem Grund ergriffen. Und wenn ein Geschlecht durchschnittlich weniger für die gleiche Arbeit verdient, dann entspricht das nicht meiner Auffassung von Gerechtigkeit.

        Die Maßnahmen zu kritisieren ist natürlich Jedermanns Recht. Aber glaubst du Gleichstellung kann durch „Nichtstun“ erreicht werden? Ich verstehe das jetzt nicht so wirklich als Lösungsansatz. Oder denkst du, dass es sinnvoller wäre an anderer Stelle anzusetzen? Beispielsweise den Berufseinstieg nach einer Schwangerschaft zu erleichtern oder in den Bereich Kinderbetreuung mehr zu investieren?

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        • Und wenn ein Geschlecht durchschnittlich weniger für die gleiche Arbeit verdient, dann entspricht das nicht meiner Auffassung von Gerechtigkeit.

          Schon mal in Erwägung gezogen, dass Gehaltsunterschiede bei tatsächlich gleicher Arbeit (Qualifikation, Berufserfahrung, Betriebszugehörigkeit, Arbeitszeit, ..) auf unterschiedlicher Leistung (Arbeitsqualität, Einsatz, Arbeitsmenge, ..) beruhen könnten?
          Sh. https://auschfrei.wordpress.com/2017/02/04/gehaltsfestsetzungen-in-der-industrie-vs-gpg/

          Aber glaubst du Gleichstellung kann durch „Nichtstun“ erreicht werden?

          „Gleichstellung“ bedeutet Ergebnisgleichheit. Ich halte solche prokrustische Gleichmacherei für zutiefst ungerecht, da sie nicht die individuellen Vorleistungen berücksichtigt.
          Gerecht wäre Chancengleichheit. Und die ist auch im wesentlichen gegeben, soweit Feministinnen sie nicht hintertreiben.

          Beispielsweise den Berufseinstieg nach einer Schwangerschaft zu erleichtern oder in den Bereich Kinderbetreuung mehr zu investieren?

          Solche Maßnahmen sind für einige gut, für andere schlecht.
          Familie und Beruf lässt sich nur in begrenztem Maße vereinbaren. Wenn man es wirklich gut machen will, muss man sich für eines entscheiden, dem man Priorität einräumt.
          Frauen haben i.A. diese Wahl, Männer normalerweise nicht.

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  10. Pingback: Re: „Ist die Förderung von Frauen männerfeindlich?“ | ☨auschfrei

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